Stadt warnt vor illegalen Sammlern

In Penig kursieren anonyme Schreiben. Damit werden die Einwohner gebeten, Kleidung und Schrott vor ihre Türen zu stellen. In der Vergangenheit landete manches davon in der Natur.

Penig.

Ob Kleidung, Altgeräte oder Schrott - mit illegalen Sammelaktionen haben die Peniger schon manch schlechte Erfahrung machen müssen. "Teilweise fanden wir gesammelte Gegenstande dann in anderen Bereichen unserer Stadt und in der Natur wieder", erinnert Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt. Für Freitag, den 12. April, ist wieder eine solche Sammelaktion geplant. Denn in der Stadt kursieren anonyme Aufrufe, nicht mehr benötigte Kleidung, aber auch Schrott vor die Tür zu stellen. Diese Gegenstände würden dann im Laufe des Tages eingesammelt, heißt es auf den in Penig verteilten Blättern.

"Wir bitten unsere Einwohner dringend, diesem Aufruf nicht zu folgen, weil in der Vergangenheit die Sammlungen nur unvollständig beziehungsweise mangelhaft erfolgten", so die Stadtsprecherin. Je nachdem, um welche Gegenstände es sich handelt, könnte dies zu einer Gefährdung für spielende Kinder oder auch für die Umwelt führen, warnt sie. Den Einwohnern rät sie, nicht mehr benötigte Kleidung in die dafür vorgesehenen Kleidercontainern der bekannten gewerblichen Kleidersammler zu geben. Schrott und andere nicht mehr benötigte Haushaltsgeräte sollten zum Wertstoffhof im Gewerbegebiet Wernsdorf gebracht werden. "Das Problem ist, dass diese illegalen Sammlungen anonym durchgeführt werden. Auf den Blättern ist nicht ersichtlich, wer dahinter steckt", sagt die Stadtsprecherin. Seriöse Anbieter würden ihre Kontaktdaten auf die Zettel schreiben. Dann seien diese Sammlungen allerdings gewerblich.

Torsten Kleditzsch

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