Steiner erkämpfen Bürgermeister-Pokal

Die Kameraden der Gemeinde Königshain-Wiederau haben ihr Können gezeigt. Bei einem Tag der offenen Tür wurde zudem moderne und historische Technik vorgestellt.

Königshain-Wiederau.

Schnell sein und dann ordentlich zielen, hieß es für die Kameraden der Gemeinde Königshain-Wiederau am Feuerwehrhaus in Wiederau. Die Teams der vier Ortswehren Königshain, Wiederau, Topfseifersdorf und Stein sowie drei Teams der Jugendfeuerwehr kämpften am Wochenende um den Pokal des Bürgermeisters. Gemessen wurden die Kräfte in der Disziplin Löschangriff. "Von einer Wasserquelle aus musste über Schläuche und Pumpen die Wasserversorgung hergestellt und dann aus einer gewissen Entfernung ein Behälter gefüllt werden", erklärt der Wiederauer Wehrleiter Ingo Kertzsch. Das Team aus Stein gewann den Wettkampf und konnte den Pokal mit nach Hause nehmen.

"Der Pokal stammt noch aus Zeiten meines Vorgängers. Der Wettkampf wurde ins Leben gerufen, als Ende der 1990er-Jahre die vier Ortsteile zusammengingen", sagte Bürgermeister Johannes Voigt (CDU). Jedes Jahr ist die Wehr eines anderen Ortsteils mit der Organisation dran. Diesmal waren es die Wiederauer Kameraden. "Die Veranstaltung war gut besucht. Gezeigt wurde ein unfallfreier und fairer Wettkampf", zeigte sich Voigt zufrieden. Demonstriert worden sei auch anschaulich, dass Königshain-Wiederau mit seinen vier Ortswehren und auch mit dem Nachwuchs gut aufgestellt sei. Es traten auch drei siebenköpfige Jugendfeuerwehr-Teams an. Für sie gab es einen Extra-Pokal, den die Königshainer Kameraden mit nach Hause nahmen.

Zu sehen war auch die Technik der vier Ortswehren. "Das hat für viel Interesse bei den Besuchern gesorgt. An jedem Fahrzeug stand ein Kamerad für Erklärungen zur Verfügung", so Kertzsch. Auch Historisches war mit einer alten Handdruckspritze zu sehen. "Dankbar sind wir der Burgstädter Wehr, die mit einer Drehleiter und einem Löschfahrzeug vertreten war", sagte Kertzsch.

Für Kinder war mit einer Bastelstraße, einer Hüfburg in Form einer Feuerwehr und mit Zielspritzen auf ein Brandhaus für Spaß und Abwechslung gesorgt. Gerade am Brandhaus sei immer Betrieb gewesen. "Das ist eine aus Holz gebaute kleine Hausfassade, auf der an verschiedenen Stellen aufgemalte Flammen züngeln. Werden sie vom Wasserstrahl getroffen, klappen die Flammen um", erklärte Kertzsch. Kindern mache ohnehin alles, was mit Wasser und Spritzen zu tun habe, viel Spaß. Das Wetter tat sein Übriges dazu. "Wir hoffen, dass wir auch wieder Interesse geweckt haben für eine Mitgliedschaft bei der Feuerwehr. Denn obwohl man mit mehr als 20 Mitgliedern in der Jugendfeuerwehr im Vergleich mit anderen Orten gut im Rennen liege, sei Nachwuchs immer gefragt.

Dabei gibt es in der Gemeinde schon für die Jüngsten die Möglichkeit, Feuerwehrarbeit und -technik kennenzulernen: in der Bambini-Feuerwehr. Dort können schon Kinder im Alter unter acht Jahren, die noch nicht in die Jugendfeuerwehr einsteigen dürfen, mitmachen.

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