Stromtrasse: Penig will Erdkabel für Tauscha

Stadt wird bei Erörterung in Chemnitz auf Beschluss des Stadtrates verweisen

Penig/Chemnitz.

Im Verfahren um den geplanten Bau einer 110-Kilovolt Starkstromtrasse von Limbach-Oberfrohna über Tauscha nach Oberelsdorf hat die Landesdirektion für den 11. März einen wichtigen Termin anberaumt. Bei dieser Erörterung werden Vertreter der Genehmigungsbehörde, des Netzbetreibers Mitnetz, betroffener Behörden sowie Bürger, die sich zu diesem Bauvorhaben geäußert haben, ins Gespräch kommen. "Wir haben unsere Stellungnahme eingereicht. Darin halten wir an unserer Forderung fest, dass in der Ortslage Tauscha die Trasse als Erdkabel verlegt wird", sagt Penigs Stadtsprecherin Manuela Tschök-Engelhardt. Dazu gebe es auch einen Stadtratsbeschluss, auf den man verweisen wolle.

Um die Kosten für Erdkabel- und Freileitungs-Varianten gegeneinander abwägen zu können, hatte die Landesdirektion ein Gutachten in Auftrag gegeben. Doch sowohl die Bürgerinitiative Tauscha als auch die Stadt fechten einige dieser Ergebnisse an. Das Energiewirtschaftsgesetz schreibt Erdkabel vor, wenn dies das 2,75-fache der Kosten einer vergleichbaren Freileitung nicht überschreitet. Das Gutachten kam zu einem Kostenfaktor von 3,22, die im Auftrag der Stadt tätige Unternehmensberatung auf 2,15 beziehungsweise 2,48.


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