Stützmauer in Penig wird erneuert

Rat entscheidet sich für 300.000-Euro-Variante bei Projekt Dittmannsdorfer Straße

Penig.

Im Zuge des Ausbaus der Dittmannsdorfer Straße in Penig soll auch eine umfassende Erneuerung der Stützwände erfolgen. Der Stadtrat hat sich am Donnerstagabend auf eine von fünf vorgeschlagenen Ausbauvarianten verständigt. Zuvor hatten sich mehrere Stadträte und Vertreter der Stadtverwaltung vor Ort ein Bild von der Situation entlang der Dittmannsdorfer Straße gemacht.

Die Ausbauvariante 5, auf die sich der Stadtrat am Ende verständigen konnte, sieht einen durchgängigen Straßenquerschnitt von fünf Metern mit Verlängerung in südöstliche Richtung vor. Zur Verbesserung der Situation für Fußgänger werde auf der nördlichen Fahrbahnseite ein 1,50 Meter breiter Fußweg angelegt. Im Gegensatz zu anderen Varianten soll bei der nun beschlossenen Variante der Bauanfang etwa 100 Meter in südöstliche Richtung verlagert werden. Start sei somit am bereits ausgebauten Straßenabschnitt bei Haus Nummer 64 d. Aufgrund der Baulänge von insgesamt 300 Metern müsse mit Kosten von etwa 300.000 Euro gerechnet werden.


Ursprünglich hatte die Verwaltung Variante 3 als Vorzugsvariante vorgeschlagen. "Das wäre ein Ausbau in etwas verkürzter Form gewesen", sagte die Leiterin der Finanz- und Bauverwaltung, Manuela Tschök-Engelhardt. Variante 5, wie beschlossen, sei aber auch in Ordnung. Fakt ist, dass Stützwände auf beiden Seiten der Straße errichtet werden müssen. Stadtrat Ronny Wiehl (FWG) hatte für Variante 5 plädiert. "Das Vorhaben sollte auf einen Ritt durchgeplant werden, um zu schauen, was es konkret kostet", sagte er. Stadtrat Marco Mädler (CDU) plädierte ebenfalls für Variante 5. Denn diese ermögliche, ein kleines Zwischenstück an der Straße mit anzubinden. Laut Tschök-Engelhardt seien keine Leerrohre für den Breitbandausbau vorgesehen, da dieser Bereich nicht im Ausbaugebiet liege und die Kosten auch nicht gefördert würden. (ule)

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