Tanzteam sucht weitere Trainerin

Der Zulauf zur Geringswalder Formation Eternity ist ungebrochen. Deshalb soll eine neue Gruppe gebildet werden. Doch noch fehlt eine Übungsleiterin.

Geringswalde.

Die Warteliste auf einen Platz in einer der Gruppen des Geringswalder Tanzsportteams Eternity wird immer länger. Und vor allem junge Mädchen fragen immer wieder nach, wann es denn nun mit dem Tanzen losgeht. Deshalb will Trainerin Kathy nun aktiv werden und im September ein fünftes Team bilden.

Soweit der Plan. Woran es klemmt, ist eine zusätzliche Trainerin. "Wir möchten Kinder ab dreieinhalb Jahren in einer kleinen Formation zusammenfassen", kündigt die Abteilungsleiterin an. Die Jüngsten würde sie selbst übernehmen und bei ihren ersten Tanzschritten betreuen. "Allerdings trainiere ich bereits eine Gruppe, und damit ist meine Kapazitätsgrenze erreicht. Der Aufwand ist auf Dauer nicht zu stemmen." Unterstützt wird Kathy Ulbricht derzeit von Carola Spreer und Jessica Zwinzscher. Im vergangenen Jahr stieß Janine Schultze als Trainerin dazu. Diese Konstellation habe sich gut bewährt.


Die künftige zusätzliche Trainerin müsse keine besonderen Voraussetzungen mitbringen. "Interessenten sollten über 18 Jahre alt sein, Geschick im Umgang mit Kindern, Rhythmusgefühl und Freude am Tanz mitbringen", wirbt Kathy Ulbricht. Allerdings müsse viel Freizeit für dieses Hobby geopfert werden. Neben den Trainingsstunden seien Auftritte an Wochenenden üblich.

Die Übungsleiterin ist froh, die Eltern ihrer Schützlinge hinter sich zu wissen. Denn neben den Auftritten zum Vereinsfest auf dem Festplatz am Großteich am Maifeiertag, dem Teichfest und dem Weihnachtsmarkt sind es Höhepunkte wie das Birkenfest in Colditz, das Mittweidaer Altstadtfest oder das Tanneberger Schleppertreffen, bei denen die Mädchen auf der Bühne stehen. Die Auftritte außerhalb Geringswaldes erforderten eine gute Organisation. "Alleine die Anfahrten und die Betreuung am Auftrittsort wären ohne die Mütter und Väter nicht möglich", ist sich Kathy Ulbricht bewusst.

Was an intensiver Trainingsarbeit und Herzblut hinter der Leichtigkeit der Darbietungen steckt, bleibt für Außenstehende oft unsichtbar. Die sollen sich vor allem gut unterhalten fühlen. Wie eben kürzlich beim Altgeringswalder Dorffest. Bei dem lieferten sich zwei der Gruppen auf der Bühne fliegende Wechsel, schlüpften in Windeseile in neue Kostüme und standen punktgenau für den nächsten Teil der Show bereit. "Wenn die Gäste Beifall klatschen und Eltern mit Tränen der Rührung in den Augen vor der Bühne stehen, merken wir, dass wir alle etwas davon haben. Und das spornt uns an", so die Trainerin.

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