Telekom verschiebt Baustart erneut

Breitbandnetz: Kein Termin für Beginn der Einrichtung in Rochlitz

Rochlitz.

Keine Baufirmen, kein Breitbandausbau: Weil die Telekom derzeit keine Unternehmen findet, die Kapazitäten haben, die Arbeiten zum Ausbau des Breitbandnetzes in Rochlitz zu übernehmen, ist der Baustart erneut verschoben worden. Das teilte Telekom-Sprecherin Stefanie Halle auf Nachfrage der "Freien Presse" mit.

"Wir sind gerade dabei, eine Lösung mit einem Auftragnehmer zu finden. Sobald die Details geklärt sind , können die Arbeiten starten", so die Sprecherin. Einen konkreten Termin gebe es bislang aber nicht.

Ursprünglich hatte der Telekommunikationskonzern geplant, im Frühjahr mit den Bauarbeiten zu beginnen. Damit insgesamt rund 3200Haushalte in Rochlitz und den Ortsteilen Zaßnitz, Noßwitz, Penna, Stöbnig und Breitenborn schnell durchs Netz surfen können, müssen Leitungen verlegt und Verteilerkästen umgebaut werden. Dabei will der Konzern rund acht Kilometer Glasfaserkabel verlegen, sagte der Telekom-Regionalmanager für den Breitbandausbau in Mittelsachsen und im Erzgebirge, Hendrik König, im Gespräch mit der "Freien Presse" Ende Februar. Geplant sind Bauarbeiten unter anderem am Markt im Bereich der Kreuzungen Burgstraße und Bismarckstraße, an der Leipziger Straße und am Topfmarkt.

Nach dem Ausbau sollen Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde beim Download und bis zu 40 Megabit pro Sekunde beim Upload zur Verfügung stehen. Die Zahlen beschreiben die Datenmenge, die pro Sekunde übertragen wird. 100 Megabit pro Sekunde gelten als besonders schnell.

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