Umgefallene Bäume halten Einsatzkräfte auf Trab

Nach einem Unwetter räumte die Feuerwehr am Sonntag mehrere Straßen. Am Montag ging es für Retter und Bauhöfe weiter.

Erlau/Rochlitz.

Gewitter und Starkregen haben am Sonntagabend mehrere Feuerwehreinsätze in der Region ausgelöst. Vor allem die Einsatzkräfte der Milkauer Ortsfeuerwehr hatten in der Nacht viel zu tun. Erstmals wurden sie gegen 21.45 Uhr nach Naundorf gerufen, um zwei umgestürzte Bäume auf der Staatsstraße 250 zu beseitigen, wie der Erlauer Gemeindewehrleiter Jens Neubert mitteilte. Eine abgerissene Telefonleitung sowie ein weiterer umgestürzter Baum versperrten zudem in Gepülzig eine Straße. In Crossen waren auf Höhe des Bahnviadukts gleich mehrere Bäume auf einer Strecke von etwa 500 Metern auf eine Stromleitung gefallen. "Der Strommast drohte umzustürzen", berichtete Neubert. Die Ortsfeuerwehren aus Milkau und Crossen sperrten den Bereich zunächst aber nur ab, unterstützt wurden sie dabei vom Bauhof der Gemeinde Erlau. "Die Bäume im Dunkeln zu beseitigen, wäre zu aufwändig gewesen", erklärte der Wehrleiter. Mitarbeiter des Bauhofs kümmerten sich daher ab Montagmorgen um das Wegräumen. Noch in der Nacht hatte die Crossener Feuerwehr aber auch an anderer Stelle einen Baum beseitigt, der ebenfalls in einer Stromleitung hing. Insgesamt waren laut Neubert 26 Kameraden aus Milkau und Crossen im Einsatz, gegen 0.40 Uhr seien die letzten eingerückt.

Die Rochlitzer Feuerwehr wurde 22.05 Uhr zunächst wegen eines größeren Astes alarmiert, der auf der Bundesstraße 175 (Zwickauer Straße) in Richtung Waldenburg lag, berichtete Pressesprecher Heiko Dost. Mit zwei Fahrzeugen seien insgesamt 19 Kameraden ausgerückt, um die Straße zu räumen. Im Laufe des Abends seien die Einsatzkräfte dann noch nach Sörnzig gerufen worden. Dort war in Richtung Rochlitzer Bergwald ein Baum umgestürzt. "Anwohner hatten diesen allerdings bereits beseitigt, bevor wir dort ankamen." Der gesamte Einsatz habe etwa eine Stunde gedauert.

Zwischen Wittgendorf und Stollsdorf bekam es auch die Nosswitzer Ortsfeuerwehr mit einem umgestürzten Baum zu tun. Bei dem anderthalbstündigen Einsatz waren zwölf Einsatzkräfte mit zwei Fahrzeugen zugegen.

In Geringswalde blieb es am Sonntagabend zwar ruhig. Am Montagmorgen bekamen es Feuerwehr und Bauhof dann allerdings mit mehreren umgefallenen Bäumen zu tun, berichtete John Thieme von der Geringswalder Feuerwehr. Diese entfernte einen umgefallenen Baum von der Hermsdorfer Straße. Weitere Räumungsarbeiten auf der Heeresstraße und der Klosterallee habe der städtische Bauhof übernommen.

Auch die Freiwillige Feuerwehr aus Lunzenau musste erst am Morgen wegen Sturmschäden ausrücken. Zwischen Cossen und Göhren wurden demnach gegen 7 Uhr zwei Bäume bemerkt, die die Straße blockierten, berichtete Wehrleiter Volker Uhlemann.

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