Verteilerdose löste Brand in Penig aus

Ermittlungen zu Unglück am Männertag dauern an

Penig.

Eine Stromverteilerdose hat am frühen Donnerstagmorgen den Brand in einem Mehrfamilienhaus auf der Peniger Schillerstraße ausgelöst. Wie die Polizeidirektion Chemnitz am Freitag mitteilte, habe ein technischer Defekt zu dem Feuer, bei dem ein 68-jähriger Hausbewohner ums Leben kam, geführt. Das hätten die Ermittlungen der Kriminalpolizei ergeben. Zur genauen Höhe des Schadens, den die Flammen anrichteten, konnte die Polizei allerdings noch keine Angaben machen. "Die Ermittlungen werden fortgeführt", erklärte Polizeisprecher Andrzej Rydzik.

Das Feuer war gegen 0.40 Uhr im Erdgeschoss ausgebrochen. Kameraden der Wehren aus Penig, Arnsdorf/Amerika, Chursdorf, Tauscha, Lunzenau und Burgstädt waren mit elf Fahrzeugen vor Ort. Auch der Rettungsdienst und die Polizei waren im Einsatz. Gegen 6 Uhr konnte er beendet werden. Fünf Hausbewohner mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung medizinisch behandelt werden. Das Haus ist seit dem Feuer unbewohnbar. Obwohl die Brandursache geklärt ist, werden die Ermittlungen dennoch fortgeführt, so Polizeisprecher Rydzik. Das Haus gehört einem Privateigentümer. Betroffene Mieter fanden vorübergehend bei Verwandten oder anderswo eine Bleibe. (ule)


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