Wasserzweckverband errichtet Technikstützpunkt in Rochlitz

Der ZWA dünnt sein Netz technischer Zentren von fünf auf zwei aus. Ziel ist, dieses Jahr Pumpen und Leitungstechnik einzulagern. Andere Meistereien schließen. In Penig entsteht Bauland.

Rochlitz.

Der in Hainichen ansässige Wasserzweckverband ZWA will möglichst noch in diesem Jahr seine neue Struktur der Technikstützpunkte zum Laufen bringen. Das hat Technikchef Ulrich Pötzsch angekündigt. Wie er der "Freien Presse" sagte, habe der Zweckverband das seit 2015 leerstehende Produktions- und Verwaltungsgebäude der Firma Eastcon am Rochlitzer Eichberg samt Grundstück gekauft. Dort soll innerhalb des Verbandsgebietes der Technikstützpunkt Nord entstehen. "Der geplante Stützpunkt Süd in Frankenberg wird vorerst nicht realisiert, weil dafür das notwendige Eigenkapital zurzeit nicht zur Verfügung steht", so Pötzsch. Mit der neuen Struktur wolle man sich angesichts weiter zurückgehender Einwohner- und Mitarbeiterzahlen den veränderten Bedingungen anpassen und strategisch günstig gelegene Standorte schaffen.

Nach den Umbauarbeiten auf dem Rochlitzer Ex-Eastcon-Standort sollen dort unter anderem Hochleistungspumpen und weitere technische Ausrüstung für die Binnenentwässerung, für die der ZWA im Hochwasserfall zuständig ist, eingelagert werden. Bei Flut können die Pumpen zu den Einsatzstellen im nördlichen Verbandsgebiet transportiert werden, um Wasser wieder in die Flüsse zurückzupumpen. Zudem sollen in diesem Gebäude neben den Lagerkapazitäten auch Büros sowie Umkleide- und Sanitärräume entstehen. Zum genauen Bauablauf will sich Pötzsch aktuell noch nicht äußern. Der Umbau hänge nicht zuletzt auch von der Witterung ab.

Innerhalb der ZWA-Struktur wirkt sich die Unterhaltung von künftig nur noch zwei Technikstützpunkten auf andere Standorte aus. Wenn der Stützpunkt Nord in Rochlitz eröffnet wird, schließen im Gegenzug die Meistereien am Pfaffenbusch in Penig, am städtischen Bauhof in Mittweida und das Objekt am Oberen Talweg in Rochlitz. Wenn der Stützpunkt Süd in Frankenberg eingerichtet ist, würden weitere Objekte geschlossen.

In Penig sind die ZWA-Pläne bekannt. "Ziel ist, auf dem Gelände am Pfaffenbusch drei Parzellen für Häuslebauer zu schaffen", sagte die Leiterin der Finanz- und Bauverwaltung, Manuela Tschök-Engelhardt. Sie geht davon aus, dass ab 2020 mit der Vermarktung der Flächen begonnen werden kann.

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