Wechselburg will 4,3 Millionen Euro ausgeben

Der Gemeinderat hat den Haushaltsplan für dieses Jahr beschlossen. Neben Technik für den Bauhof und neuen Spielgeräten sind auch größere Baumaßnahmen geplant.

Wechselburg.

Mehr als die Hälfte des Jahres 2018 ist rum, nun steht der Finanzplan der Gemeinde Wechselburg. Später als in vielen anderen Orten der Region haben die Gemeinderäte am Dienstag das Papier, in dem die Kosten für die Verwaltung aufgelistet und Investitionen verankert sind, beschlossen.

Insgesamt will Wechselburg dieses Jahr rund 4,3 Millionen Euro für Bauarbeiten und Neuanschaffungen ausgeben. In der Ratssitzung Mitte Juni war das Investitionsprogramm bereits von Kämmerer Christian Schleußner vorgestellt worden. Bis zur Bewilligung durch die Räte am Dienstag kamen weitere Vorhaben hinzu, die die Gemeindeverwaltung angehen will.

So ist vorgesehen, für rund 3300 Euro Spielplatzgeräte zu kaufen, die in Wechselburg aufgestellt werden sollen. Unter anderem soll eine neue Rutsche angeschafft werden. Auch die beiden Mitarbeiter des Bauhofs sollen neue Arbeitsgeräte erhalten. Für rund 40.000 Euro will die Gemeindeverwaltung einen großen Rasentraktor kaufen, der verschiedene Sonderfunktionen hat. Laut Schleußner kann das Gerät sowohl bei Trockenheit als auch bei Nässe eingesetzt werden, schaffe große Flächen in kurzer Zeit und könne auch zum Kehren und zum Schneiden von Hecken eingesetzt werden. "Dieses Gerät ermöglicht es unseren beiden Mitarbeitern im Bauhof, ihre Aufgaben schneller zu erledigen", ergänzte Bauamtschef Gerd Welker. Darüber hinaus plant Wechselburg, für den Bauhof einen sogenannten Radialbesen zu kaufen. Der kostet rund 2100 Euro. Mit diesem Besen lassen sich Fugen und Kanten auf Gehwegen reinigen.

Weitere Vorhaben, die bereits im Investitionsprogramm standen, blieben unverändert. Mit dem Brückenbau in Göhren steht ein Vorhaben mit Kosten in sechsstelliger Höhe im Haushaltsplan der Gemeinde . Er ist mit 226.500 Euro veranschlagt, 203.000 Euro gibt es über Fördermittel. Die Befestigung des Vorplatzes am Schützenhaus, die rund 65.700 Euro kosten wird, und den Ausbau der Corbaer Straße in Altzschillen mit kalkulierten Kosten von 53.000 Euro muss die Gemeinde dagegen in Eigenleistung stemmen. Für die Installation einer Hausalarmanlage in der Grundschule werden noch Restzahlungen in Höhe von 54.000 Euro fällig. Hinzu kommen noch mehr als ein Dutzend Reparaturmaßnahmen aufgrund des Hochwassers, die vollumfänglich gefördert werden. Dabei belaufen sich die Gesamtkosten auf fast 221.000 Euro. Insgesamt rechnet Wechselburg laut dem Haushaltsplan mit Fördergeld in Höhe von rund 3,7 Millionen Euro.

Ebenfalls verankert ist der Breitbandausbau, mit dem den Wechselburgern schnelles Surfen im Internet ermöglicht werden soll. Laut Bürgermeisterin Renate Naumann stehen die Zeichen gut, dass der Freistaat den Eigenanteil an den Baukosten, den die Gemeinden tragen müssten, übernimmt. Kämmerer Schleußner hat die 370.000 Euro, die bei Ausbaukosten von 3,7 Millionen Euro anfallen würden, dennoch im Haushaltsplan verankert - um Sicherheit zu schaffen, wie er sagte.

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