Weichen für Schule gestellt

Der Rochlitzer Stadtrat hat für den Kauf der ehemaligen Arbeitsagentur grünes Licht gegeben. Damit kann die Grundschule erweitert und das Platzproblem gelöst werden.

Rochlitz.

Die Stadt Rochlitz wird den Gebäudekomplex der ehemaligen Arbeitsagentur an der Rochlitzer Bismarckstraße 21 A kaufen und zur Schule umbauen. Der Stadtrat hat am Dienstagabend im Bürgerhaus dem Projekt zugestimmt. Damit ist der Weg geebnet, die Regenbogen-Grundschule zu erweitern und gemeinsam mit dem neugestalteten Hortgebäude einen Grundschulcampus in der Muldestadt entstehen zu lassen.

"Das ist für uns ein Glücksfall", sagte OB Frank Dehne (parteilos), denn somit könne Rochlitz vor dem Hintergrund stabiler und möglicherweise noch steigender Schülerzahlen endlich den notwendigen Platz schaffen. Zudem seien die Schüler der geschlossenen Wechselburger Grundschule durch die Neuordnung des Schulbezirks der Stadt Rochlitz zugeteilt worden, so Dehne. Bis zu sechs Klassenzimmer sowie weitere Räume für Schüler und Lehrer könnten auf diese Weise entstehen. 850.000 Euro plus 45.000 Euro Nebenkosten muss die Stadt für den Erwerb der Immobilie bezahlen. Ursprünglich waren dafür 500.000 Euro eingeplant gewesen. Die Mehrkosten von 395.000 Euro aufzubringen, sei laut Dehne kein Problem. Denn die Stadt habe für den Ausbau des neuen Hortgebäudes, der ursprünglich ohne Fördermittel geplant war, noch 1,1 Millionen Euro Fördergeld erhalten. Daraus sollen die Mehrkosten finanziert werden. Die Beschlüsse dazu wurden seitens der Stadträte ohne Diskussion durchgewunken.

Wie Dehne sagte, wolle sich die Stadt für den Ausbau des Gebäudekomplexes um Fördergeld bemühen, denn die Hälfte der Baukosten könne auf diese Weise finanziert werden. "Bis August nächsten Jahres müssen die Fördermittel beantragt sein", erklärte der Oberbürgermeister den Stadträten.

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