Weihnachtsschmuck aus der Natur

In der Vorweihnachtszeit geht es bisweilen besinnlich zu, manchmal auch hektisch - und das nicht nur wegen des Geschenkekaufs. Heute erzählt Angela Schubert, wie man Gaben basteln kann und Kinder, die das in der Naturschutzstation Weiditz gemacht haben, was sie sich zu Weihnachten wünschen.

Weiditz.

Morgen wird die zweite Kerze auf dem Adventskranz angezündet - vielleicht sogar auf einem selbst gebastelten. Denn Kränze, Gestecke, Baumbehang und andere Dekostücke werden in der Vorweihnachtszeit traditionell in der Naturschutzstation Weiditz gefertigt. Dort haben sich die Junior-Rancher der Station vergangene Woche getroffen und unter Anleitung der Mitarbeiter allerlei Weihnachtliches hergestellt.

Allen Basteleien gemeinsam ist, dass sie aus dem Bestehen, was die Natur zu bieten hat. "Wir sammeln dafür das ganze Jahr über, von Gräsern über Blumen, die wir trocknen, bis hin zu Kastanien, Eicheln, Zapfen und natürlich jetzt Zweige von Nadelgehölzen", erzählt die Geschäftsführerin der 1995 eingerichteten Station, Angela Schubert. Seither wird nicht nur in dem Königsfelder Ortsteil Adventsbasteln angeboten, die Mitarbeiter des Teams fahren auch in Kindereinrichtungen und Schulen der Region und leiten dort die Handarbeiten an.


"Nicht nur die Kinder basteln gern, es kommen auch viele Erwachsene, und wir werden zum Beispiel zu Frauentreffs eingeladen", sagt Schubert. Die Ideen für die Dekostücke oder auch kleinen Gaben kommen dabei von den Mitarbeitern. "Uns fällt immer etwas ein, aber ab und an schauen wir uns natürlich auch Dinge ab", so Schubert. Es werden Elche, Engel und Sterne aus Holz und Wichtel aus Baumstämmchen schon von den Mitarbeitern vorgefertigt. Diese "Grundzutaten" würden dann in der Bastelzeit noch bemalt oder beklebt. Zwar greife man das eine oder andere Trendige auf. "Aber wir nehmen nicht alles Moderne mit, wollen vielmehr überwiegend beim Traditionellen bleiben", erklärt Schubert.


Kinderwünsche reichen von Skateboard über Lego bis Tablet - Basteln am Wochenende in Rochlitz möglich

Für wen die Basteleien gedacht sind, die am ersten Advent in der Naturschutzstation gefertigt wurden, erzählen die teilnehmenden Kinder. Gleichzeitig verraten sie schon mal ihre Wünsche für Weihnachten.

Sigmund (9): "Ich bastle gerne und habe ein Gesteck zur Dekoration für Zuhause gemacht. Ich finde, es sieht schön aus. Natürlich freue ich mich auf Weihnachten. Mal sehen, ob meine Wünsche in Erfüllung gehen. Auf meiner Liste stehen ein Skateboard, ein Handy, und auch über einen Fotoapparat würde ich mich freuen."

Tilo (6): "Den Elch, den ich gebastelt habe, möchte ich gern selbst behalten. Zu Weihnachten wünsche ich mir ein Tablet und ein Pokemon-Spiel."

Annely (8): "Ich habe eine Fee gebastelt. Die möchte ich meiner Mutti schenken. Ich wünsche mir ein Skateboard und eine Spielkonsole."

Jacob (7): "Gebastelt habe ich einen Schlitten, den meine Oma zum Geburtstag geschenkt bekommen soll. Zu Weihnachten wünsche ich mir ein Spiel aus der Serie Lego Nexo Knights und Spielzeug von Playmobil."

Jannies (7): "Ich habe einen Schlitten und einen Tannenbaum gebastelt. Die sollen meine Mutti und mein Vati zu Weihnachten bekommen. Ich würde mich sehr über Lego-Bausätze freuen."

Die nächste Gelegenheit zum Basteln haben Kinder am Wochenende beim Weihnachtsmarkt in Rochlitz. Heute und morgen sind dafür Mitarbeiter der Naturschutzstation Weiditz im Foyer des Rathauses: Sie bringen Material für die kleinen und größeren Dinge, die gefertigt werden können, mit und leiten Kinder und auch Erwachsene, die Lust haben, noch etwas Weihnachtliches selbst herzustellen, an. Geöffnet ist die Bastelwerkstatt je ab 13.30 Uhr. (hö/bp)

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