Wenn die Dorngrasmücke viral geht - 28-Jährige sahnt Preis ab

Ökologische Vielfalt trotz Folgen des Bergbaus - die Freiberger Doktorandin Stefanie Walter hat sich an ein bislang einzigartiges Projekt gewagt. Das sorgt auch international für Aufsehen. Für ihre Forschungsergebnisse wird sie heute ausgezeichnet.

2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    helgalötzsch
    28.01.2019

    Eine Dorngrasmücke macht noch keinen Sommer
    Im Artikel „wenn die Dorngrasmücke viral geht“ feiert sich Heidelberger Zement selbst, denn wer zahlt, gewinnt. Auftraggeber und Gewinner sind nicht nur die gleichen, sie verfolgen auch das gleiche Ziel - sie wollen uns den Kiesabbau schmackhaft machen. Ja, die Dorngrasmücke ist hier seltener geworden, aber wir haben uns das mit der Flächenpolitik selbst eingebrockt. Die junge Frau hat vielleicht den ADEBAR Brutvogelatlas nicht gelesen. Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Grasmücke befindet sich im Nordosten und im Südwesten Deutschlands. In Deutschland leben etwa 3-4% des europäischen Bestandes (Atlas DEutscher Brutvogel ARten 2014). Hier im Osten und in Süddeutschland gibt es sie nur noch seltener. Die Dorngrasmücke liebt Ruderalflächen, die der Bergbau leider nur vorübergehend schafft. Danach kommt oft die lukrative Verfüllung der Gruben mit Abraum. Eine vernünftige, d.h. langfristig ökologisch orientierte Flächenpolitik, die Landwirtschaft, Städtebau, Umweltschutz und alle anderen Nutzer unseres Bodens einbezieht, wäre sinnvoller. Hoffentlich darf die Grasmücke dort noch lange bleiben. Es ist richtig und notwendig, die Bergbauunternehmen zu einer Wiedergutmachung für Naturzerstörung und Flächenverbrauch bei sehr hohen Gewinnen zu verpflichten.
    Jede Münze hat eben zwei Seiten.
    Verein für verantwortungsvolle Nutzung des Lebensraumes Claußnitz und Umgebung e.V.

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    VaterinSorge
    25.01.2019

    Was es alles gibt. Ich wusste immer schon: Penig kommt mal ganz groß raus. Es gibt immer wieder was neues und nie ist was so schlecht, dass es nicht für irgendwas gut sein könnte.



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