Wenn Rechtsextreme Patrouille laufen

Ausgestattet mit einer Art Uniform, veranstalteten die Anhänger der NPD Rundgänge durch Döbeln, Roßwein und Freiberg. Experten beobachten die neuen Aktivitäten der Partei wachsam.

8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    1
    DTRFC2005
    11.11.2018

    @Distelblüte: Vom Grundtenor hat @Deluxe allerdings LEIDER Recht. Ich denke jetzt auch nicht das der Begriff "Hobbywachschützer" irgendwie im Sinne derer ausgelegt ist, die meinen unrechtmäßig für Sicherheit sorgen zu müssen. Die Sparwut hat genau diese Stilblüten erst hervorgebracht und natürlich das bewusste Schüren von Angst.Würden mir diese Leute über den Weg laufen oder ich, da die Westen in der Dunkelheit ja so super auffällig sind, diese sehen, gäbe es nur eins , ein sofortiger Anruf bei der Polizei. Das würden sicher viele so machen, aber dazu müssten man sie erst mal auf den Straßen sehen.

  • 5
    2
    Zeitungss
    11.11.2018

    @Nixnuzz: Ich würde mir wünschen, dass dieser Beitrag bei den richtigen Leuten ankommt. Es wird ein Wunsch bleiben, die sind abgeschirmt, leben in einer anderen Welt, wie Sie es nicht treffender hätten beschreiben können. Ich denke eher, dieser Zustand ist erst der Anfang, man arbeitet fieberhaft am Ausbau und der Verteidigung dieser Gegebenheiten.

  • 5
    6
    Distelblüte
    11.11.2018

    @Deluxe: Patrouillierende Nazis als Hobbywachschützer zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück. Auch von Ihnen hätte ich da ein anderes Denken erwartet.

  • 7
    4
    Deluxe
    11.11.2018

    Der Staat hat diese Situation doch in voller Absicht herbeigeführt. Oder sind die Staatslenker tatsächlich so dumm, daß sie das nicht vorhergesehen hatten?

    Man spart erst die Polizei solange zu Tode, bis der Bürger keine Polizei mehr sieht. Und wundert sich dann, daß irgendwann selbsternannte Hobbywachschützer die Polizei ersetzen.

    In Verbindung mit den täglichen Meldungen über die Kriminalität im Lande ist das doch alles kein Wunder.

  • 3
    0
    Nixnuzz
    11.11.2018

    Wieviel Bürokratie mit wieviel Beschäftigungspotential in der warmen Stube wurde in den letzten Jahren noch aufgebaut, um über fehlendes Personal "auf der Strasse" lamentieren zu können? Wieviel privatstrukturierte Staatsaufgaben sind mit den Jahren von den eigentlichen Problemträgern - genannt Bürger - entfernt und aufgeblasen worden? Wieviel Nähe zum Bürger wurde einerseits durch Verwaltungsstrukturen zentral aufgebaut, um dann andererseits durch behördliche Gebietsreformen - genannt Sparmassnahmen - einen Zugang zu "Staatsleistungen" zu verhindern? Ist das die politische Armut des Staates, das jetzt SZ-Vertreter schneller/kurzfristiger mit wahnwitzigen Massnahmen dem Normalbürger die Sicherheit vorgauckeln können, die durch eingesparte Polizeikräfte derzeit nicht möglich sind? Ist mittlerweile die mediale Informationskultur so ins abseits geraten, das ein krimineller Fliegenschiss zur Clanübernahme des ganzen Staates hochstillisiert werden kann? Wenn Fachauswertungen eine abnehmende/stagnierende Verbrechensrate - je nach Typus - darlegen nur als Lügen akzeptiert und damit verworfen werden? Der Staat wird durch seine Mitarbeiter, Angestellte oder Beamte repräsentiert - sind das alles die Lügner, die in nächster Nachbarschaft zum/mit anderen Teil des Staates - dem Bürger - wohnen/leben?? Mit wieviel Bürokratie schützen sich allerdings die "Staatsvertreter" vor den täglichen Bürgerproblemen, die oft wohl mit gesundem Menschenverstand und Augenmaß geregelt werden könnten.? Holt die Sachbearbeiter aus den Büros zu den Knackpunkten - oder geht zu den Küchentischgesprächen der Landesfürsten und macht Dampf - mit den Medien! Vielleicht gibt es ja auch verstopfte Strecken zwischen den Landesfürsten und den wichtigsten sozialpolitisch und rentenmäßig abgesicherten Entscheidungsträgern des Landes - den Sachbearbeitern vor Ort??....die damit gleichrangigen Sachbearbeitern an anderer Stelle deren Bürgerproblembearbeitung/Lösungen unmöglich machen?...

  • 7
    5
    cn3boj00
    10.11.2018

    Die SA macht mobil. Gedeckt von den Mitläufern rechter Demonstrierer, die blind für die eigentlichen Ziele dieser Gruppierungen bis hin zu den Parteien sind, treiben sie zunehmend ihr Unwesen. Es kann nicht angehen, dass der Staat hier schon wieder machtlos ist.

  • 16
    0
    Juri
    10.11.2018

    Zeugen hin, Zeugen her. Das ist doch egal. So etwas macht den Menschen Angst und nur das ist die Absicht. Es geht doch nicht um Sicherheit.
    Wir brauchen endlich und unbedingt mehr Polizisten. Wir brauchen einen starken, sicheren Staat. Dann hört auch so ein Theater auf.

  • 8
    4
    Haecker
    10.11.2018

    Es wird nicht ganz klar, ob die Leute wirklich unterwegs waren oder ob es nur NPD-Propaganda ist. Anscheinend haben sowohl die Polizei als auch die Kommunen von diesen inakzeptablen Vorgängen nur Kenntnis aus den Facebook-Profilen der NPD-Funktionäre. Oder gibt es doch Zeugen?



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