Womit die Feuerwehr mehr Kinder begeistert

Chemnitzer Retter freuen sich über sehr viel Nachwuchs

Chemnitz.

Die freiwillige Feuerwehr des Chemnitzer Stadtteils Stelzendorf hat eine neue Einheit gegründet. Die "Löschfrösche" schlüpfen in die Uniform, um die Zukunft der Wache an der Neukirchener Straße zu sichern. Einige der Nachwuchskräfte sind gerade einmal fünf Jahre alt. Sie stehen beispielhaft für einen Trend: Immer mehr Kinder und Jugendliche wollen offenbar zur Feuerwehr. Das bestätigt André Horvath, Referent in der Chemnitzer Stadtkämmerei, die auch zuständig für das Feuerwehrwesen ist. Anhand von Statistiken kann Horvath herleiten: "Im Jahr 2012 erledigten 175 Kinder und Jugendliche ihren Freizeit-Dienst bei den freiwilligen Feuerwehren der Stadt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind es 314."

An der Entwicklung ist Sven Reuter beteiligt. Er ist der Wehrleiter der Feuerwehr in Stelzendorf und hatte vor einigen Jahren erkannt: "Unsere Wehr wird immer älter." Der Altersdurchschnitt der mehr als 30 Stelzendorfer Kameraden liegt bei 40,25 Jahren. Deshalb wurde im Juni die Kinder-Einsatzgruppe der "Löschfrösche" gegründet. Insgesamt 14 Mädchen und Jungen gehören dazu. Der Name sei entstanden, weil das Tier Symbolfigur des einst sumpfreichen Stadtteils Stelzendorf sei. Die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Grundschulen im gesamten Stadtgebiet habe Früchte getragen. Ein Glücksfall, so Reuter. "Denn unsere Erfahrungen zeigen: Je eher die Kinder mit der Arbeit bei der Feuerwehr in Berührung kommen, desto länger bleiben sie dieser wichtigen Aufgabe treu."

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