CDU: Geld und Häuser fehlen

Kein Zusammenziehen von Behördenstandorten

Mittweida.

In der Diskussion um die Standorte der Landkreisverwaltung und um den Umbau des Foyers am Hauptgebäude in Freiberg hat die größte Kreistagsfraktion aus CDU und Regionalbauernverband sich zur gegenwärtigen Struktur bekannt: Das Konzept bezeichnete der stellvertretende Fraktionschef Ronny Hofmann als Zwischenstand, mit dem man sich klar zu der dezentralen Verwaltungsstruktur mit Standorten in Freiberg, Döbeln und Mittweida positioniere. "Natürlich wäre für die Bürgerfreundlichkeit eine weitere Konzentration wünschenswert. Aber leider ist das finanziell nicht darstellbar", so der Lunzenauer Bürgermeister: "Dieses Standortkonzept muss fortgeschrieben werden, und wir als Fraktion erwarten von der Verwaltung, dass dies immer mit dem technischen Fortschritt einhergeht." Zugleich dämpfte er Erwartungen an einen baldigen Abbau ungenutzter Immobilien und an die Nutzung von Möglichkeiten der Digitalisierung: "Wesentliche Änderungen erwarten wir in den kommenden Jahren aufgrund der finanziellen Situation und der vorhandenen Immobilien nicht." Langfristig sollte das Ziel weiter bestehen, dass sich die Verwaltung an den drei Kernstandorten konzentriert. Dass die Pläne für einen Neubau wegen zu hoher Kosten verworfen worden waren, bedauerte Hofmann. Der Anbau wäre "eine Chance gewesen, die Verwaltung in Freiberg an einem Standort zu konzentrieren und einen modernen Verwaltungsstandort vorzuhalten". (grit)

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