Tyler sagt Danke

Ein Elfjähriger ist einfach losgezogen und zaubert so mit seiner Kreidebotschaft den Menschen ein Lächeln ins Gesicht.

Falkenau.

Plötzlich waren sie da. Bunte Danke-Grußbotschaften vor dem Eingang zum Dorfladen, dem Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr, dem Bäcker, dem Briefkasten, der Arztpraxis und auch der Kindertagesstätte "Falkennest". Mit seiner wunderschönen Aktion zaubert ein Elfjähriger ein Lächeln auch in die Gesichter der Passanten. Das Dankeschön an den anonymen Absender folgte prompt - vom Kita-Team beispielsweise übers Internet.

Lebensfroh und lustig - mit diesen beiden Adjektiven beschreibt Alexander Schubert seinen Sohn Tyler: "Er ist ein ganz normales Kind. Ein liebevoller Typ, der gern Sachen erkundet." Der Fünftklässler hätte natürlich viele Fragen zum Thema Corona. Zum Beispiel sorge er sich, warum gerade Ältere am Virus sterben. Was er nicht verstehe sei, dass der Spielplatz gesperrt ist. "In dieser schwierigen und seltsamen Zeit sollten viel mehr Menschen dankbar sein", sagt Alexander Schubert. Tyler sei deshalb mit ihm losgezogen. Die Eltern des Jungen sind beide dazu verdammt, zuhause zu bleiben: Die Existenz des Vaters steht auf dem Spiel. Er leitete bisher zwei Büros für Sportwetten.


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