Musikfestival in Mittweida kurzfristig abgesagt

Stadt verweist auf Wetterprognose und Corona-Auflagen

Mittweida.

Es wäre eine Premiere gewesen für die Stadt Mittweida, die länger als andere Kommunen der Region an einer Beteiligung an der in Chemnitz bereits etablierten Fête de la Musique festgehalten hatte. Doch jetzt fällt die Freiluftveranstaltung nicht nur wegen einer Schlechtwetter-Prognose für den morgigen Freitag sprichwörtlich ins Wasser. Denn selbst mit Sonnenschein standen die Zeichen nicht gut für das Musikfestival, welches ursprünglich am 21. Juni dieses Jahres geplant war und angesichts der Coronapandemie verschoben wurde. Auch das von der Stadtverwaltung in dieser Woche nachgebesserte Hygienekonzept für die Fête de la Musique wurde vom Landratsamt als nicht genehmigungsfähig zurückgewiesen. Das bestätigte der Mittweidaer Oberbürgermeister Ralf Schreiber am Mittwoch: "Die geforderten Auflagen wären für die Art von Festival nicht umsetzbar." Dazu hätten Eingangskontrollen an der Rochlitzer Straße und am Markt sowie eine Art Einbahnstraßensystem für Besucher gezählt. Doch für die Musikfete, bei der insgesamt rund 140 Musiker und Tänzerinnen auftreten sollten, waren keine Zugangskontrollen geplant. Es sollte auch kein Eintritt erhoben werden. Der Mittweidaer Ableger des Chemnitzer Straßenmusik- und Tanzfestivals, der gemeinsam mit Chemnitz im Rahmen der Kulturhauptstadtbewerbung geplant war, sollte so offen wie möglich gestaltet werden, getreu dem Motto "umsonst und draußen".

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