Zelt und Hüpfburgen rahmen Festgelände ein

Tobekissen, Bungee Run, T-Wall, Table Soccer - Die Attraktionen für das Rochlitzer Sommerfest sind klar. Nun steht auch fest, wo sie auf der Muldeninsel platziert werden. Ohne Spagat geht es nicht.

Rochlitz.

Die Eckpunkte für das Sommerfest in Rochlitz stehen fest und das auch im Wortsinn: Das Festzelt sowie die drei Hüpfburgen sollen auf der Muldeninsel so aufgebaut werden, dass sie einen Rahmen für das Fest abstecken. Das hat das Projekt-Team - je zwei Vertreter aus sieben Schulen in Rochlitz sowie Oberbürgermeister Frank Dehne - bei einem Vor-Ort-Termin abgesprochen. Finanziert wird das Fest, das am 21. September stattfinden soll und zu dem etwa 1500 Schüler erwartet werden, durch den Schülerfonds "Kunterbuntes Rochlitz". Dieser umfasst 10.000 Euro und wird von der Stadt Rochlitz erstmals bereitgestellt.

Mit dem Geld sollen Kinder und Jugendliche gemeinsam ein Projekt organisieren. "Die Grundidee ist, die jungen Leute machen zu lassen, dann aber auch auszuhalten, was herauskommt", sagt Sozialpädagoge Marcel Berger, der gleichzeitig als Moderator im Projekt-Team tätig ist. Ideen habe es im Vorfeld gegeben, einen BMX-Parcours zum Beispiel. "Aber Bauprojekte muss man längerfristig planen. Das halbe Jahr Vorlaufzeit, das wir hatten, reicht dafür nicht. Aber für das Fest liegen wir gut im Rennen", sagt Berger.

Zunächst wurde auf der Muldeninsel der Platz für das Festzelt ausgemacht: Es soll, von der Brücke her gesehen, im hinteren Bereich auf der asphaltierten Fläche stehen. Gymnasiastin Elly Kretzschmar zeigt dem OB einen Plan, auf dem auch die Standorte der Attraktionen eingezeichnet sind. Während vor dem Zelt an Biertischgarnituren die Verköstigung stattfinden soll, ist geplant, die Wiese gegenüber für die Attraktionen zu nutzen.

Geplant sind Bungee Run, T-Wall, Table Soccer, ein Tobekissen, drei Bastelstraßen, ein Spielemobil und die Hüpfburgen. Zudem findet ein sportlicher Siebenkampf statt. "Dazu wird es Teams geben. Die Mitglieder sollen aus verschiedenen Schulen kommen und eine Mannschaft bilden", erklärt Willy Lautrich von der Euro-Schule. Im Festzelt soll es einen Talentewettbewerb geben. Zwischen den Attraktionen im Freien sollen die Bastelstraßen stehen. "Für die meisten Attraktionen brauchen wir ohnehin Strom, Anschlüsse können so auch fürs Basteln mit genutzt werden", sagte Justin Knop, der ebenfalls für die Euro-Schule im Team ist.

Wichtiges Thema ist die Sicherheit, da auch Grund- und Förderschüler mitfeiern, die eine andere Aufsicht brauchen als die älteren Oberschüler und Gymnasiasten. Die Idee, das Gelände einzuzäunen, wurde verworfen. "Dafür bräuchten wir mehr als einen Kilometer Bauzaun. Das ist ein Riesenaufwand", erklärte der Stadtchef. Sein Vorschlag: Das Festgelände so kompakt als möglich und überschaubar halten. Das Team einigte sich auf Flatterband. "Es gibt ja auch Security, Lehrer und Betreuer sind außerdem da", so eine Schülerin. Marcel Berger regte an, teils auch in Gruppen zu agieren. "Das ist schon ein Spagat", räumte OB Frank Dehne ein. Aber einer, der zu bewältigen ist, waren sich alle einig.

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