Nach CFC-Insolvenz: GGG übernimmt Stadion - vorerst

Der Stadtrat hat der Kündigung des Pachtvertrages mit dem Fußballverein zugestimmt. Uneins waren die Räte, wie es danach weitergeht. Kurz vor der Entscheidung legte die Rathaus-Spitze einen Kompromiss auf den Tisch.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    4
    malm
    21.06.2018

    Alle Sportvereine in Chemnitz nutzen kommunale Sportstätten. Die erfolgt zu nutzungsabhängigen Gebühren pro Stunde.

    Warum soll das privatisiert werden? Es gibt selbst die m Bundesligaumfeld nur sehr wenige Beispiele für eine private Trägerschaft. Der Großteil der Bundesligastadien ist in kommunalem Besitz.

  • 13
    2
    cn3boj00
    21.06.2018

    Ich denke, mit dem Deal kann man leben. Selbst als Nicht-Fan bin ich der Meinung, dass man dem CFC Spielraum zum Atmen lassen solle. Für die GGG sind eine Viertelmillion eher Peanuts. Bei einer Bilanzsumme von fast einer Milliarde Euro und etwa 9 Millionen Jahresüberschuss liegt dieser Betrag im Toleranzbereich des Etats. Oder um eine Vorstellung zu bekommen: bei 25000 Wohnungen im Bestand müsste man schlimmstenfalls die Miete um 85 Cent pro Wohnung erhöhen um das auszugleichen, und dies wird nicht nötig sein.
    Da stellt sich eher die Frage, warum die Stadt nur 30000 verlangt. Aber auch das wird sich wohl über die Erlöse aus der beteiligung an der GGG ausgleichen.
    Wichtiger ist, dass sich die Investition insofern auszahlt, als das Leben in das Stadion zieht, mehr als nur ein paar CFC Heimspiele. Dann wird wohl auch die Bilanz besser.

  • 9
    7
    gelöschter Nutzer
    21.06.2018

    "Geschäftsführerin Simone Kalew ist sich sicher, dass die Stadion-Betreibung ein Minus-Geschäft wird. Sie rechnet mit einem Jahres-Defizit von einer Viertelmillion Euro. Eine Summe, die verkraftbar sei, sagt sie und versichert, dass die Übernahme der Sportstätte weder Mieterhöhungen noch Abstriche an Investitionen (2018: 46 Millionen Euro) nach sich ziehe."

    Hat die GGG einen Goldesel? Kein Unternehmen kann sich längerfristige eingeplante Verluste in Höhe einer Viertelmillionen leisten. Kein privates Unternehmen könnte so wirtschaften. Das geht wohl auch nur, weil auch hier im Notfall die Stadt als Retter auftreten wird.

    Warum verzichtet die Stadt vorauseilend auf ihre Einnahmen? Warum wird mit dem CFC nicht ein Vertrag geschlossen, dass dieser in besseren Zeiten, evtl. Rückzahlungen zu leisten hat? Ich verstehe hier vieles nicht!

    Warum muss dieses Stadion eigentlich kommunal verwaltet werden. Warum sucht man keinen privaten Investor?