Das Museum und die Sammlung Frieder Burda

Baden-Baden (dpa) - In Baden-Baden hinterlässt Frieder Burda seine Spur mitten auf der Flaniermeile der Stadt, der geschichtsträchtigen Lichtentaler Allee.

Viel Glas, klare geometrische Formen und vor allem Licht zeichnen das Kunstmuseum aus, in dem seit 15 Jahren Werke von großen Namen der Kunstszene ausgestellt werden. Form und Linienführung passen sich dabei den Geschosshöhen der benachbarten neoklassizistischen Kunsthalle an.

Schwerpunkte der etwa 1000 Werke umfassenden Sammlung sind die klassische Moderne und die zeitgenössische Kunst - Gemälde, Skulpturen, Objekte ebenso wie Fotografien und Arbeiten auf Papier. Die Sammlung wird im Museum Frieder Burda im Wechsel mit Sonderausstellungen präsentiert. Zuletzt hatte das zerschredderte Bild «Girl with Balloon» alias «Love is in the Bin» des Street-Art-Künstlers Banksy fast 60.000 Besucher ins Museum gelockt.

Die Pläne für den 20 Millionen Euro teuren Bau stammen vom New Yorker Stararchitekten Richard Meier, der unter anderem auch das Museum für Neue Kunst in Barcelona und das Getty Center in Los Angeles entworfen hat.

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