AfD-Vorstand erwartet Auflösung des «Flügels»

Der Inlandsgeheimdienst hält den «Flügel» der AfD für rechtsextrem. Auch etliche Funktionäre der Partei haben mit der Vereinigung ein Problem. Nun könnte der «Flügel» bald Geschichte sein.

Berlin (dpa) - Der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestufte «Flügel» soll sich nach dem Willen der AfD-Parteispitze auflösen.

«Der Bundesvorstand erwartet als Ergebnis des morgigen "Flügel"-Treffens eine Erklärung darüber, dass sich der informelle Zusammenschluss "Flügel" bis zum 30.04.2020 auflöst», heißt es in einem Beschluss, den das Gremium am Freitag in Berlin verabschiedete.

Der Beschluss fiel nach Angaben aus Parteikreisen mit elf Ja-Stimmen, einer Enthaltung und einer Nein-Stimme deutlich aus. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte in der vergangenen Woche erklärt, der «Flügel» sei eine «erwiesen extremistische Bestrebung», die sich gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richte.

Nach Angaben aus Parteikreisen schlug der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen zunächst vor, der «Flügel» solle sich bis zum Monatsende auflösen. Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, stieß die Auflösungsidee bei mehreren Teilnehmern generell auf Zustimmung. Die Frage, wie und wann dies erfolgen sollte, sei allerdings sehr kontrovers diskutiert worden. Dabei wurde dem Vernehmen nach auch auf unterschiedliche Befindlichkeiten in den westlichen und einigen, dem «Flügel» eher zugeneigten AfD-Landesverbänden im Osten hingewiesen. Hinter dem Vorschlag, der am Ende zur Abstimmung kam, hätten sich schließlich Meuthen, der Co-Vorsitzende Tino Chrupalla, Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel sowie Beatrix von Storch und Carsten Hütter versammelt.

Neben Thüringens Landeschef Björn Höcke gilt Brandenburgs Landesvorsitzender Andreas Kalbitz als wichtigste Führungspersönlichkeit des «Flügels». Kalbitz ist Mitglied des Bundesvorstandes und nahm den Angaben zufolge an der Sitzung teil. Auch wegen der Ausbreitung des Coronavirus ließen sich einige Vorstandsmitglieder per Telefon zuschalten.

Etliche Kritiker des «Flügels» in der AfD befürchten, dass die gesamte Partei demnächst vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft werden könnte. Sie argumentieren, da der «Flügel» keine formale Mitgliedschaft kenne, sei eine Abgrenzung zur Gesamtpartei schwierig.

Höcke hatte zudem zuletzt mit der Äußerung, bestimmte Leute sollten «allmählich auch mal ausgeschwitzt werden», den Unmut etlicher AfD-Funktionäre auf sich gezogen. Vor der Sitzung des Vorstandes hatten mehrere Spitzenfunktionäre der Partei aus den westlichen Landesverbänden in internen Schreiben Maßnahmen gegen Höcke gefordert. Nach dpa-Informationen entschied die Parteispitze nun, Höcke solle sich bei der nächsten Vorstandssitzung im April erklären.

«Wer den "Flügel" weiter wie in der Vergangenheit gewähren lässt, gefährdet die Zukunft der gesamten AfD», sagte Hamburgs AfD-Chef Dirk Nockemann. Der «Flügel» müsse aufhören, aus einer Minderheitsposition eine gefühlte Mehrheit zu machen, die die Partei dominiere. Nockemann forderte Höcke und Kalbitz «zu einer vollständigen Einstellung aller flügelbezogenen Aktivitäten» auf.

Kalbitz muss aus Sicht seiner Kritiker zudem belegen, dass er früher nicht Mitglied der inzwischen verbotenen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) war. Er selbst bestreitet dies. Die rechtsextreme Gruppierung steht auf der sogenannten Unvereinbarkeitsliste der AfD. Das bedeutet, dass jemand, der dort früher Mitglied war, nicht AfD-Mitglied sein darf.

Bisher gibt es zur Frage der Mitgliedschaft von Kalbitz nur einen «Spiegel»-Bericht, der sich auf ein internes Gutachten des Verfassungsschutzes beruft. Also eben jener Sicherheitsbehörde, deren politischer Neutralität die AfD in Zweifel zieht. Der Bundesvorstand hat Kalbitz jetzt aufgefordert, den Vorwurf juristisch zu klären und eine eidesstaatliche Versicherung abzugeben.

Für große Erleichterung bei Meuthen und Weidel sorgte eine Entscheidung des Bundesschiedsgerichts der AfD, dass der fraktionslose baden-württembergische Landtagsabgeordnete Wolfgang Gedeon die Partei verlassen muss. Dass Gedeon nun wegen parteischädigenden Verhaltens aus der AfD ausgeschlossen werde, sei ein «so überfälliges wie richtiges und wichtiges Zeichen», sagte Meuthen. Gedeon habe der AfD mit seinen «israelfeindlichen und antisemitischen Positionen über Jahre schweren Schaden zugefügt». Weidel, die Vorsitzende des baden-württembergischen Landesverbandes ist, erklärte: «Ich bin froh, dass der Ausschluss nun endgültig erfolgt ist».

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Katja Mast, sagte, Gedeons Ausschluss sei «ein durchsichtiges Manöver und unglaubwürdig». Es ändere nichts «am schändlichen Charakter der Partei, die mit Höcke und seinem «Flügel» Feinde unserer Verfassung in ihren Reihen duldet». Selbst eine Auflösung des «Flügels» wäre nur «Augenwischerei», erklärte FDP-Fraktionsvize Stephan Thomae, denn «die Menschen hinter dem Flügel, ihre Netzwerke und ihr maßgeblicher Einfluss auf die Gesamtpartei würden unverändert bleiben».

Aus dem AfD-Bundesvorstand hieß es, Name und Logo des «Flügels» sollten gelöscht, Zahlungen gestoppt und social-media-Auftritte im Namen der Gruppierung beendet werden. Das «Flügel»-Treffen am Wochenende war wohl schon länger anberaumt. Öffentlich sind derartige Treffen in der Regel nicht.

Ein automatisches Ende der Beobachtung durch den Verfassungsschutz würde die Auflösung aber wohl nicht bedeuten. Denn erstens hat die Behörde auch einzelne Vertreter des «Flügels» als identifiziert. Außerdem hat der Verfassungsschutz in der Vergangenheit auch bei anderen extremistischen Vereinigungen, die sich aufgelöst hatten oder verboten worden waren, hinterher geschaut, ob sich diese unter dem Radar oder unter anderem Namen neu formierten.


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44Kommentare
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  • 4
    4
    MuellerF
    25.03.2020

    @Lesemuffel: Ich sehe da keinen Unterschied-Ihre Frage legt jedoch nahe, dass Sie das Gerichtsurteil noch immer nicht verstanden haben. Vielleicht fragen Sie mal einen Bekannten, ob er's Ihnen erklärt-ich hab's hier oft genug versucht, dringe aber nicht zu Ihnen durch.

  • 3
    7
    Lesemuffel
    25.03.2020

    Müller F Ein letzter Thread von mir, dh. eine Bitte: Können Sie den Unterschied zwischen "Er ist ein Faschist" und "Ich meine, er ist ein Faschist" erklären. Was ist den der so Bezeichnete nun?

  • 5
    3
    MuellerF
    24.03.2020

    @Lesemuffel: Noch ein Zitat, dass Sie offenbar selbst nicht verstehen: "Czaja : sogar einen Typus Politiker an ihrer Spitze weiß, den ein Gericht aufgrund überprüfbar Tatsachengrundlagen als Faschisten e i n s t u f t."
    Ja, genau, DIESE Behauptung Czajas hat das Gericht für unzulässig erklärt, d.h. die Behauptung, ein Gericht (lt.Zitat) hätte Herrn Höcke als Faschisten eingestuft.
    Es geht um die Behauptung was das Gericht getan hat & was nicht.
    Das hat NICHTS mit der Meinugsäußerung zu tun, dass Höcke ein Faschist sei!
    Wollen oder können Sie das nicht begreifen?

  • 4
    4
    tbaukhage
    24.03.2020

    @ralf66: Das erneute Drumrumreden wird immer lächerlicher!
    JA oder NEIN.

  • 2
    5
    Lesemuffel
    24.03.2020

    Zitat:".... Unter anderem hatte Czaja geschrieben, dass die AfD" im thüringischen LT........ sogar einen Typus Politiker an ihrer Spitze weiß, den ein Gericht aufgrund überprüfbar Tatsachengrundlagen als Faschisten e i n s t u f t.
    Das darf weder wiederholt noch verbreitet werden. Czaja hat zurecht eine Niederlage vor Gericht erlitten. Was Sie, Müller nun mit den Begriff machen ist mir total egal.

  • 8
    4
    MuellerF
    24.03.2020

    @Lesemuffel: Für Sie noch mal gaaanz einfach:
    Sachverhalt A: man darf Höcke einen Faschisten nennen- laut Gerichtsurteil ist das von der Meinungsfreiheit gedeckt. Sachverhalt B: man darf NICHT behaupten, das GERICHT hätte Höcke einen Faschisten genannt (weil es das eben auch mit dem Urteil aus Fall A NICHT getan hat).Sachverhalt B ist der Inhalt des Spiegel-Artikels.
    Jetzt geschnallt?

  • 8
    3
    MuellerF
    24.03.2020

    @Lesemuffel: Es gibt da keinen Interpretationsspielraum - Sie vermengen 2 völlig unterschiedliche juristische Sachverhalte!
    Wenn Sie nicht in der Lage sind, das kognitiv zu durchdringen, obwohl es eindeutig in dem von Ihnen selbst vorgeschlagenen Artikel auch für Laien verständlich erklärt wird, tut es mir Leid.

  • 2
    6
    Lesemuffel
    24.03.2020

    Müller F, dass Sie die Entscheidung des Hamburger Landgerichts nach Ihrer pers. Auffassung Um interpretieren wundert niemanden. Probieren Sie es doch mal aus. Vielleicht kommen Sie mit einer geringen Strafe davon. Leider wurde der von mir eingestellte Wortlaut nicht veröffentlicht. ".. nach Feststellung des LG HH....
    ist der Thüringer AfD-Fraktionschef B. H. nicht gerichtlich zum Faschisten erklärt worden......". Nun Ihr Interpretationsspielraum? Damit hat sich das Gericht nicht dem inflationären Gebrauch des Begriffes und damit einer Verharmlosung des Faschismus/Nationalsozialismus aus den dunkelsten Jahren unserer Geschichte angeschlossen. Ihr Schmerz muss somit sehr groß sein. Sie finden sicher einen neuen Diffamierungsbegriff.

  • 4
    8
    ralf66
    24.03.2020

    @MuellerF,
    @tbaukhage,
    @Distelblüte,
    RAF, Stalinismus, Leninismus, Sozialismus und Kommunismus haben weltweit Millionen Opfer gefordert, was wollen denn Sie eigentlich von mir, hören Sie doch auf mir nur braunen Opfer des Nazionalsozialismus und die der Bundesrepublik vorzurechnen und damit so zu tun als wenn Linke besser gewesen sind. Wir haben keinen Faschismus in Deutschland, wir leben in einer Demokratie in der es leider zu rechtsextremistischen Anschlägen und Morden gekommen ist, wir haben aber deswegen keinen flächendeckenden Faschismus.
    Wir reden auch von der AfD und ich kann mich nicht besinnen, dass die als Täter an Morden rechtsextremen Hintergrundes beteiligt waren oder gab es dazu schon mal einen Gerichtsprozess, der größte Teil der rechtsextremen Morde ist passiert da gab es noch gar keine AfD. Es kann nicht sein, dass links ständig auf rechts rumhackt.

  • 7
    6
    MuellerF
    24.03.2020

    @Lesemuffel: Lesen Sie das lieber noch mal selbst GRÜNDLICH nach: untersagt wird die Behauptung, ein Gericht habe festgestellt, dass Höcke ein Faschist sei.
    Das ist etwas völlig anderes als die gerichtlich erlaubte Meinungsäußerung, dass Höcke ein Faschist sei.

  • 4
    6
    Lesemuffel
    24.03.2020

    Ein ausführlicher Hinweis meinerseits zur Bezeichnung Höckes als "Faschisten" wird vom Admin blockiert. Lest deshalb selbst in "Der Spiegel" die einstweilige Verfügung des Landgerichts Hamburg. Nur soviel - Wer Höcke so bezeichnet, kann mit Geldstrafe bis zu 250 000 € bestraft werden.

  • 5
    5
    ASS
    24.03.2020

    Ja, es geht in diesem Beitrag um die AfD. Also muss die Frage erlaubt sein, warum gibt es überhaupt die AfD? Es gibt die AfD weil die etablierten Parteien durch ihre Politik erst die Ursachen geschafft haben, dass die AfD so viele Wählerstimmen erhalten hat. Jetzt werden die Auswirkungen sichtbar, die durch Ignoranz der regierenden Eliten hervorgerufen wurden. Die an der Macht stehen Parteien müssen nur ihre Arbeit richtig machen und die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen und das Problem AfD erledigt sich von selber. Aber wie ist die Realität? Die CDU nimmt sich selber nicht ernst. Die SPD hat mit sich selbst zu tun. Und die Grünen leben in ihrer eigenen Welt.

  • 9
    4
    tbaukhage
    24.03.2020

    @ralf66: Falls sich Ende April der "Flügel" auslöst - darum geht es in diesem Beitrag der FP (und nicht um die Antifa!!!) - existieren dann deren ideologische Brandstifter ala Höcke, Kalbitz oder Tillschneider noch immer als Führungskader der AfD?
    Das ist eine einfache Frage. Es reicht eine einfache Antwort.

  • 5
    6
    MuellerF
    24.03.2020

    @ralf66: Haben SIe die letzten Jahre geschlafen & darum nichts von den zahlreichen rechtsterroristischen Anschlägen & Übergriffen, von hunderttausendfacher Bedrohung von Politikern,Journalisten & Privatmenschen im Netz & im "analogen Leben" mitbekommen? Und jetzt kommen SIe mir bitte nicht mit Wortklaubereien, ob die Verursacher dieser Verbrechen sich nun "Faschisten", "Patrioten" oder sonstwie nennen!

  • 6
    6
    Distelblüte
    24.03.2020

    @ralf66: Ihre Verdrängung ist extrem gefährlich. Denken Sie an die NSU-Morde. Den Mord an Walter Lübcke, die Morde von Halle und die Synagoge, deren Holztür Gott sei Dank nicht zerbrach. Die Morde von Hanau. Und das sind nur die prominentesten Fälle der letzten Monate. Faschismus ist sehr wohl existent.

  • 6
    6
    MuellerF
    24.03.2020

    ".. seit 1945 keinen Faschismus mehr gibt.."
    @ralf66: Noch deutlicher konnten Sie Ihre Inkompetenz in dieser Hinsicht nicht dokumentieren- ich frage mich bloß noch, ob das Überzeugung oder schlichte Unkenntnis ist- suchen Sie sich was aus!

  • 4
    7
    ralf66
    24.03.2020

    @MuellerF, lassen Sie's einfach sein und gut. Sie haben Ihre Erkenntnisse, meine Erkenntnisse sind in Ihren Augen nicht richtig, was soll ich mich da weiter erklären, Beweise liefern, mit Ihnen rumstreiten, wenn Sie alles schon wissen.
    Wenn ich schon lese was Sie schreiben: ''Sie sind dermaßen schlecht über die Antifa informiert....''; das klingt ja so, als wenn andere die Hose mit der Beißzange anziehen und nur Sie wissen was los ist. Sie haben Ihren Standpunkt zu dieser Truppe und ich meinen Standpunkt.Wenn Sie sich die Mühe machen würden finden Sie sehr viel interessantes über die Antifa, was Ihnen zwar nicht gefallen wird aber was leider den Tatsachen entspricht, mit Wissen beziehen von der anderen Seite des politischen Spektrums, wie Sie es nennen hat das gar nichts zu tun. Schon Bilder im Fernsehn reichen vollkommen aus zu erkennen, wer die sind, was die tun, wie sie auftreten, die hinter einem Logo herlaufen, sich Antifa nennen, obwohl es in Deutschland seit 1945 keinen Faschismus mehr gibt, so dass es dringend notwendig wäre sich so zu nennen.

  • 6
    5
    MuellerF
    24.03.2020

    @ralf66: Sie sind ja so dermaßen schlecht über die Antifa informiert-das tut schon weh! Woher haben Sie ihr "Wissen"? Offenbar von der anderen Seite des politischen Spektrums.

  • 4
    6
    Ralph01
    24.03.2020

    Auch wenn man wieder diese Diskussion verfolgt merkt man sehr schnell, dass es (fast) allen Beteiligten extrem schwer fällt, andere Meinung zu akzeptieren. Wer anderer Meinung ist, wird niedergemacht.

    Die eigene Meinung wird zur Ideologie, die als unantastbar gilt. Rote Daumen werden nach Namen und nicht nach Inhalten verteilt.

    ralf66 z.B. versucht m.E. sachlich Tatsachen darzustellen, wird aber auf Grund älterer Kommentare in eine „Ecke gestellt“ und egal was er nun schreibt ... angegriffen.

  • 4
    6
    ralf66
    23.03.2020

    @tbaukhage, die Antifa ist nicht Bestand der Linkspartei schreiben Sie, glauben denn Sie wirklich, wenn ich in meinem letzte Beitrag geschrieben habe, dass die Antifa linke Gewalt verübt, ich diese Truppe mit den Linken in Verbindung bringe, dass ich mich nicht intensiv mit der Antifa und deren Verbindung zu den Linken beschäftigt habe, dass geht los bei der einfachen Tolerierung durch die Linken und hört auf, dass die Linke die Antifa bewusst bei Gegendemos als human ausgedrückt als Störtrupps einsetzt und diese Dinge auch finanzieren. Nicht ablenken schreiben Sie, ich lenke nicht ab, beide Parteien, AfD und Linke haben nach der Struktur ihrer politischen Ausrichtung das gleiche Problem, die AfD hat den Flügel und die Linke hat Parteimitglieder mit Antifa-Mitgliedskarte, denn die Antifa ständig als keine Vereinigung hinzustellen ist unwahr, sie treten deutschlandweit unter einheitlichem Logo auf, führen Mitgliederlisten, haben Mitglieds-Karten und werden mit Reisebussen zu politischen Großveranstaltungen gekarrt um dort Stunk zu machen, was die die dort Stunk machen kaum selber finanzieren.

  • 4
    4
    MuellerF
    23.03.2020

    @Hinterfragt: Ich sehe sie als das Täuschungsmanöver, das sie ist. Falls Sie anderer Meinung sind, können SIe sicherlich begründen, was genau sich inhaltlich und personell durch diese "Auflösung" ändert !?

  • 4
    5
    Interessierte
    23.03.2020

    Die AfD-Gegner verstehen aber auch keinen Spaß , wobei aber auch ein Fünkchen Wahrheit bzw. Sinn drin steckt …

    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/kanzlerin-in-quarantäne-regierungsbeauftragter-empört-über-afd-hetze-gegen-merkel/ar-BB11yXcn?ocid=spartandhp

  • 4
    8
    Lesemuffel
    23.03.2020

    Es ist eine Genugtuung, dass sich der Avantgardist der Front gegen eine demokratisch gewählte Partei ehrlich gemacht hat. Ihn und seine Mitstreiter werden auch Corona nicht abhalten, zur Mäßigung zu finden, nicht mal vorübergehend.

  • 4
    9
    Hinterfragt
    23.03.2020

    Ach @MuellerF, Sie sehen also die Auflösung des "Flügels" negativ? ...

  • 9
    4
    MuellerF
    23.03.2020

    @Lesemuffel: Mein Eindruck ist, dass es Ihnen nicht gefällt, dass die AfD auch in Zeiten von Corona mal wieder verdientermaßen negativ im Fokus steht.
    Stimmt's oder hab ich?

  • 3
    8
    Lesemuffel
    23.03.2020

    Wenn man hier die Kommentare verfolgt, die zwar nicht repräsentativ sind, nur eine geringe Reichweite haben, kann man sich nicht des Eindrucks entziehen, dass die Gruppe der User im Kampf gegen die Alternative sich nicht vom Corona-Virus bedroht sieht, sondern von den von ihnen Verächtlichgemachten. Auch eine Art von Infektion gegen die offenbar kein Kraut gewachsen ist, auch kein versüßter Kaffee.

  • 1
    6
    Steuerzahler
    23.03.2020

    @Distelblüte: Und wo ist festgelegt, dass Sie die Tasse austrinken müssen, wenn man nicht verbohrt ist?

  • 6
    6
    tbaukhage
    23.03.2020

    @ralf66: Nicht ablenken - hier geht's um den vom Verfassungsschutz unter Beobachtung gestellten Flügel und damit um dessen Führungskräfte, die ich namentlich benannt habe.
    Im Übrigen ist die Antifa nicht Bestandteil der LINKSPARTEI, ganz ins Gegensatz zum FLÜGEL der AfD!

  • 6
    4
    Distelblüte
    23.03.2020

    @Hinterfragt: Um beim Bild zu bleiben: das mag für die ersten Schlucke zutreffen. Je näher man dem Bodensatz kommt, umso unangenehmer schmeckt es.

  • 2
    8
    Hinterfragt
    23.03.2020

    Nun @tbaukhage, 5 Stück Zucker im Kaffee machen nichts aus, solange man nicht umrührt, da ist nur ein Teil übersüßt ...

  • 6
    6
    ralf66
    22.03.2020

    @tbaukhage, ja nun gut, aber was wird mit den ganz links stehenden Parteimitgliedern der Linken, die kommunistisches bis stalinistisches Gedankengut pflegen, es auch hier und da schon geäußert haben, die Ausschreitungen wie zum G20 Gipfel verharmlosen oder wegreden, die selbst linke Gewalt tolerieren, die unter anderen von der Antifa verübt wird, was passiert jedes Jahr in Berlin/Kreuzberg das sind von links tolerierte Unruhen?
    Man hat das Gefühl in Deutschland werden zwei Parteien, die eine steht politisch rechts und die andere steht politisch links unterschiedlich behandelt, ich betone es geht um zwei Parteien und deren Ausrichtung.

  • 8
    5
    tbaukhage
    22.03.2020

    @ralf: "... die AfD soll sich von ihren rechtsradikalen Kräften in der Partei trennen"
    Dazu müssten Höcke, Kalbitz, Tillschneider und Konsorten aus der AfD ausgeschlossen werden (wie Gedeon). Ansonsten gilt Dieselblütes Zuckerkaffee.

  • 7
    6
    MuellerF
    22.03.2020

    @ralf66: Die "Auflösung" des Flügels, so sie denn überhaupt kommt, bedeutet doch nicht, dass die Denkweise & die Pläne seiner Mitglieder & Sympathisanten aus der AfD verschwinden.

  • 3
    7
    Hinterfragt
    22.03.2020

    Nun @Steuerzahler, da hatten Sie ja noch Glück, meine Intervention wurde gesperrt.

  • 7
    7
    MuellerF
    22.03.2020

    @ralf66: Die "Auflösung" des Flügels, so sie denn überhaupt kommt, bedeutet doch nicht, dass die Denkweise & die Pläne seiner Mitglieder & Sympathisanten aus der AfD verschwinden.

  • 6
    7
    Steuerzahler
    22.03.2020

    Die Forumsregeln sind wohl aufgrund Corona auch außer Kraft? Wie sonst konnte die Beleidigung von ChWtr veröffentlicht werden?

  • 8
    6
    ralf66
    21.03.2020

    @ChWtr, mich leitet der neutrale Gedanke, man fordert, die AfD soll sich von ihren rechtsradikalen Kräften in der Partei trennen und zeigen, dass sie gewillt ist Demokratie zu leben, jetzt nehmen Sie's mir nicht übel, wenn dann von der AfD der Versuch gemacht wird das umzusetzen, einen gewissen Anfang dazu zu machen, egal mit was für einer Methode und Schnelligkeit, sofort kommen Eure Seitenhiebe auch das alles zu Verurteilen, was wollt denn Ihr eigentlich, so wollt Ihr's nicht und so auch nicht, wie soll denn da Ruhe einkehren?
    Zu Söder, ich mag Bayern und auch eine gewisse bodenständige bayrische Politik für die bayrische Bevölkerung und Herr Söder ist für mich einer, der jetzt in der Corona-Krise schnell und vernünftig reagiert, wenn Ihnen das nicht gefällt dann ist mir das recht egal. Wenn Sie meinen, dass ich Honig im Kopf hätte, weil ich zu einem anderen Kommentar geschrieben hatte, darauf spielen Sie ja an, wie solche Menschen gestrickt sind, die ständig notwendige Einschränkungen und Reglungen in der Corona-Krise bewusst missachten, dann habe ich halt Honig im Kopf, macht gar nichts, auf Beleidigungen dieser Art muss man immer eingestellt sein, man weiß auch aus welcher Ecke sie herkommen, welcher Denkweise das zu Grunde liegt.

  • 9
    14
    ChWtr
    21.03.2020

    Ralf: dafür, dass Sie in einem Beitrag geschrieben haben (sinngemäß), dass Sie nichts am Hut haben mit der "AfD", schreiben Sie sehr oft über diese Kadetten. Irgendwie hängt Ihr Herz an diesen Banausen, hab'sch recht? Allein ihr Geschreibsel über Söder und das es *wahrscheinlich* richtig war (...) zeugt von Honig im Kopf.

  • 8
    5
    MuellerF
    21.03.2020

    Der "Flügel" ist innerhalb der AfD eine informelle Organisation, ein loses Netzwerk - ich frage mich, wie man das verbieten oder auflösen will- und wie das kontrolliert werden soll. Falls diese Pläne zur Auflösung also mehr sind als eine PR-Strategie, wäre eigentlich eine Spaltung der AfD in 2 Parteien nötig.

  • 15
    9
    ralf66
    21.03.2020

    Frage, lässt man zu dem Artikel heute nur diese zwei Damen und Herren zu um zu kommentieren? Mein erster Beitrag dazu, wer weiß warum, kam nicht zur Veröffentlichung und das was man hier so ließt von Inke und Distelblüte zeugt davon, dass es völlig egal ist wie und was die AfD macht, es ist immer falsch.

  • 7
    15
    Inke
    21.03.2020

    Echt cleverer Schachzug der AfD, die Extremisten weiter zu behalten. Damit dürfte/müsste der Verfassungsschutz bald die gesamt Partei als Verdachtsfall einstufen.

  • 7
    16
    Inke
    21.03.2020

    ;-)))))))

  • 11
    17
    Distelblüte
    21.03.2020

    Sven Petry, der Ex von Frauke Petry, schrieb bei Twitter, dass das Auflösen des Flügels in der afd genauso ist wie das Auflösen von 5 Würfelzucker in einer Tasse Kaffee; der Zucker ist nicht mehr zu sehen, aber der Kaffee schmeckt insgesamt ekelhaft.

  • 7
    15
    Inke
    21.03.2020

    Flügel ab, Kopf bleibt dran. Weiter geht's.