Bundesrichter erlauben Diesel-Fahrverbote

Es ist ein wegweisendes Urteil: Die obersten Verwaltungsrichter erklären das schärfste Mittel gegen zu viele Diesel-Abgase für zulässig - Fahrverbote. Aber nur unter Bedingungen.

28Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Zeitungss
    01.03.2018

    Die Forstwirtschaft der DDR stellte einige Robur auf Holzgaser um, um schon damals den Dieselnebel zu reduzieren. Wer die Ludwigsfelder Bullen (W50 / L60) noch in Aktion noch kennt, wird wissen was der Holzgaser rein sichtbar für ein "Fortschritt" war.
    Man konnte diese Fahrzeuge am Geruch erkennen und brauchte deshalb keine Hupe. Es roch nach Würstelbude. Die genaue Anzahl von Todesfällen durch diese Betriebsart wurde damals nicht erfasst, wie es heute bei den Dieselfahrzeugen ganz genau möglich ist und diese Daten jeden Bürger; außer den Herstellern, zugänglich sind.

  • 4
    0
    Nixnuzz
    01.03.2018

    Schätze zwischen China und Unserer Bundesrepublik Deutschland gibt es ein paar kleinere Unterschiede. China denkt und handelt Weltmacht-Strategisch aus einem kleineren Politikerkreis bzw. 1 Person heraus. Wir denken hier in Bundesland bzw. Aussengrenzen nach Lobbyistischen bzw. Partiepolitischen win-win-Situationen. Am ehesten wird der gemeinsame Nenner für: Nein - geht nicht! gesucht. Und wenns brenzlig wird, wird über die Fachverbände oder ähnlich ein Antrag für eine Richtlinie in Brüssel zur Abstimmung eingereicht zwecks o.g. Entscheidungsfindung.(-nach unserer industriellen Möglichkeit..) Bis die dann zur Beratung nach "oben schwimmt", sind unsere ostasiatischen Geschäftspartner bereits bei der Produktion in Millionenhöhe angelangt. Geliefert hierher mit altdeutschen Firmennamen aber bei einem Mindestlohn, den hier niemand wohl beim Sozialamt abholen würde, da die Fahrtkosten dahin wohl höher als dieser wäre... Und: sollten die Chinesen bzw. dortige Firmen Geld bei der Herstellung und Export von Diesel-Bereinigungs-Hardware riechen, dürfte wohl sowas zur Freude von TÜV und Behörden hier von Umweltinteressierten Dieselfahrern sich in deren Fahrzeugen widerfinden... Wohl auch zur bitteren Erkenntnis der hier die Entwicklung durchgeführten und bürokratisch ausgebremsten Entusiasten.... Es gäbe viel zu tun - lassen wir es liegen...

  • 3
    1
    osgar
    28.02.2018

    @cn3b..., mal nach China und Seidenstraße googeln und einige Beiträge dazu lesen, dann wissen Sie warum die Chinesen bei Daimler eingestiegen sind.

  • 4
    1
    Zeitungss
    28.02.2018

    @cn3b...: Ich habe Ihren Beitrag recht aufmerksam gelesen und ich kann ihm auch einiges abgewinnen. Sie können sicher sein, sollte es wirklich brauchbare Fahrzeuge ( also nicht nur zum Bäcker und zu Aldi) geben und die entsprechende Infrastruktur vorhanden sein, fahre ich mein Neufahrzeug sofort auf den Schrottplatz. Die Gefahr besteht aus o.g. Gründen allerdings nicht. Ich hatte es in meherern Beiträgen anklingen lassen, in D. fängt man beim Hausbau mit dem Dach an. Dafür wurde ich reichlich rot eingefärbt, am Umstand ändert es allerdings absolut nichts.
    Noch eine Anmerkung. Wo sind denn die Chinesen auf Grund gelaufen, welche da von der Lausitz aus Europa das FÜRCHTEN lehren wollten ????? Fehlen noch Teile,wo das Abkupfern noch nicht geklappt hat???? Kleines Beispiel ,TRANSRAPID, dort hat es geklappt und Siemens sucht noch heute den Schalter für die Erleuchtung. Daimler wird folgen.

  • 2
    3
    cn3boj00
    28.02.2018

    Dass die Politik hier massiv versagt hat sollte ja unstrittig sein. Und dass das Urteil eben nicht direkt die Schuldigen trifft auch, was eben auch an der Politik liegt, die ihre schützende Hand über die Autobauer legt. Das aber liegt auch daran, dass der Deutsche eben seinen Diesel liebt und die Autobauer in Schutz nimmt. Das sieht man ja hier an den meisten Kommentaren. Die machen sich immer noch lustig über Elektro-Autos, dabei hatte ich auch das beispiel mit dem Hybrid gegeben. Das zählt in Deutschland gar nicht, weil unsere Spitzentechnologen so was gar nicht erst zustande gebracht haben.
    Ich lass mir auch das Recht auf saubere Luft nicht nehmen, bloß weil jemand der Meinung ist, dass man sich irgendwo in der Pampa darüber auch keine Gedanken macht oder weil ich im Osten den Dreck in der Luft - im gegensatz zu den Bäumen - überlebt habe. Solche Kommentare zeugen doch von einem eher engen Horizont. Und @osgar vielleicht haben Sie mein Fragezeichen übersehen als ich von Geely schrieb. Oder glauben Sie die Chinesen, inzwischen führend bei E-Autos, wollen die Dieseltechnologie kopieren?
    Und mein Freund aus 1953 kommt wieder mit den üblichen Zitaten, die für ihn die "Fakten" darstellen. Es gibt übrigens auch Messtationen auf der grünen Wiese, die stellen nämlich den Referenzwert her. Dort misst man den Feinstaubhintergrund, eben den, der da wäre, wenn es keinen Verkehr gäbe. Und es stehen auch einige Stationen in Städten abseits der vielbefahrenen Straßen, da misst man den städtischen Hintergrund, also das was großflächig durch Heizungen, Schornsteine usw. erzeugt wird. Deshalb weiß man auch, dass der Verkehr eben den allergrößten Anteil hat und nicht mein Drucker zu hause. Dumm ist eben bloß, dass die Leute auch an vielbefahrerenen Straßen in den Städten wohnen, wo ihnen der Durchschnittswert wenig nützt, weil die Schadstoffe der Autos eben in der Straße hängenbleiben. Aber da muss man sich mit den Ursachen und Wirkungen mal bisschen auseinanderseztzen statt bloß mit Phrasen zu kommen.

  • 2
    1
    osgar
    28.02.2018

    @Zeitungss, ich verbuche Ihren Beitrag unter Ironie.

  • 7
    0
    Nixnuzz
    28.02.2018

    @Zeitungss: Anhänger mit Notstromaggregat. Auf die Idee muss man erstmal kommen. Hat eigentlich irgendjemand noch ein Nachkriegsauto mit Holzvergaser als absolutes High-lite zur Verfügung?.....

  • 1
    2
    Zeitungss
    28.02.2018

    @kartracer: Die Möglichkeit hat schon jeder, nur mit der Nutzung sieht es sehr bescheiden aus. Man könnte jetzt noch Ursachenforschung dazu betreiben, ist aber sinnlos, wie man sieht.

  • 4
    2
    Zeitungss
    28.02.2018

    @osgar: Der ADAC ist auch befähigt solche Fahrzeuge in Schlepp zu nehmen, man muß sich deshalb keine Sorgen machen.
    Was die fehlende Infrastruktur betrifft, hier ein Angebot für eine Zwischenlösung. PKW-Anhänger mit Dieselnotstromer, betrieben mit Heizöl. Bei dieser Lösung bleibt nicht nur das Auto warm, auch das Finanzamt läuft warm was dort nebenbei erhebliche Heizkosten spart. Also mehrere Fliegen mit......... .

  • 2
    1
    kartracer
    28.02.2018

    Hoppla, bin ich jemanden auf die Füße
    getreten?
    Jeder hat die Möglichkeit sich zu verändern.

  • 4
    4
    Interessierte
    28.02.2018

    Wer auf dem Kaßberg wohnt und in Einsiedel ankommt , der muß dann heim laufen ........

    Ich wußte gar nicht , dass diese schönen , glänzenden Westautos ungesund sind , ich dachte immer nur gehört zu haben , dass der Trabi so ungesund gestunken hat und die Luft verpestet hat und unsere Kinder krank gemacht hat ...

  • 5
    1
    osgar
    28.02.2018

    "Würde mal wissen wollen was unsere Elektro-Auto-Freunde bei den jetzigen Temperaturen machen?"

    Die kommen mit ihren geliebten E-Auto statt der momentan vielleicht möglichen 150km nur noch 100km weit und wundern sich dann, wenn keine Ladestation in der Nähe ist.

  • 4
    2
    kartracer
    28.02.2018

    @Zeitungss, RICHTIG, hatte doch Adenauer
    Recht mit seiner Einschätzung zum Volk.
    Das Schlimme ist nur, DIESES merkt das nicht!

  • 7
    3
    1953866
    28.02.2018

    In Brüssel wirds erdacht, in Deutschland wirds gemacht, in Italien wird gelacht. Fakt ist: die Luft in den Städten wird seit Jahren immer sauberer.
    Warum ist eigentlich ein Wert an EINER exponierter Stelle maßgebend für die Emissionen in einer Stadt? Müsste nicht wenigstens eine Messstation im Stadtpark stehen und dann wird der Durchschnitt genommen?
    Im Übrigen:
    https://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/dieselpanik-wegen-grenzwertluege-politik-ignoriert-zweifel-am-grenzwert-40-mikrogramm_id_7378545.html

    https://www.auto-motor-und-sport.de/news/fakten-nox-grenzwert-stickoxid-fahrverbot-12424585.html
    "Laut dieser EU-Richtlinie dürfen 50 Mikrogramm nicht mehr als 35 Mal pro Jahr überstiegen werden; das Jahresmittel von 40 µg/m³ darf dagegen nie überschritten werden ? und das wurde es bisher auch nicht."

    https://www.motor-talk.de/news/so-regelt-das-ausland-fahrverbote-t6104833.html?page=3
    In anderen Ländern geht es, wenn überhaupt um Dieselfahrzeuge die 17 Jahre und älter sind. Aber über den Tellerrand, sprich zu den Nachbarn schauen, steht bei der Hysterie hier aber nie zur Debatte.
    Wir steigen ja, wegen der häufigen Zsunamies hier, auch aus der Atomenergie aus und beziehen in wind- und sonnenarmen Zeiten den Atomstrom aus Frankreich. Bekanntermaßen verhindern ja Mosel und Rhein, dass bei einer Havarie Strahlung nach Deutschland gelangt.
    Zum Schluss, ich kann mich noch an die Einführung der Feinstaubplaketten mit all ihren Nebenwirkungen erinnern. Ergebnis gleich Null. Wenig Feinstaub bei viel Verkehr, viel Feinstaub bei wenig Verkehr:
    http://www.sueddeutsche.de/auto/feinstaub-belastung-stadtzentren-werden-zur-tabuzone-1.911666-3

  • 9
    1
    Zahlemann
    28.02.2018

    @Blackadder: Ich ziehe den Umweltschutz nicht in Zweifel. Ich sehe nur nicht ein hier persönlich zu haften.
    Sind sie ab und zu mal auf der Autobahn? Vielleicht auch Montagfrüh? Dann würden sie sehen, dass uns die verfehlte Wirtschaftspolitik und die Sanktionspolitik der Ämter gar keine andere Wahl lassen als in das Auto zu steigen und hunderte Kilometer zufahren um eine Familie zu ernähren.
    ...und neben den vielen PKWs fahren genauso viele LKW, aber die machen ja keinen Dreck.

    Würde mal wissen wollen was unsere Elektro-Auto-Freunde bei den jetzigen Temperaturen machen?

  • 9
    2
    Zeitungss
    28.02.2018

    Nichts gegen saubere Luft. Das gestrige Urteil in wenigen Worten.
    DER BETROGENE ZAHLT - DER VERURSACHER FEIERT:
    Als Ersatzzahler käme noch der Steuerzahler ins Boot., nicht aber der Verursacher. Es waren ganz einfach Nägel OHNE Köpfe. Als Wissmann gestern aus dem Dieselnebel hervortrat, hatte man ihm schon die erste Beruhigungsspritze verabreicht, er hätte sonst vor LACHEN nicht stehen können, denn Wertverluste sind für die Richter nicht relevant, es handelt sich ja nur um betrügerische Machenschaften der AI.
    Aus Berlin ist NICHTS zu erwarten, mal sehen was der Michel daraus macht, vermutlich nichts, es handelt sich schließlich nur um Betrug im großen Stiel.
    Allzeit gute Fahrt, gleich in welcher Traktionsart !!!!

  • 4
    7
    Blackadder
    28.02.2018

    "Ihr solltet mal ein bisschen in der Welt rumfahren und euch ansehen was da zum Thema Umwelt alles NICHT gemacht wird. Dann schaut euch mal einen Globus an und vergleicht wie groß die Wirkung des kleinen Deutschlands ist..."

    Und deswegen machen wir besser auch nichts, oder? Ist das Ihr Fazit?

    Ich kann nur allen die Anstalt im ZDF von gestern Abend in der Mediathek empfehlen und an die Zweifler den Faktencheck auf deren Homepage gleich mit.

  • 8
    1
    osgar
    28.02.2018

    Ich weiß gar nicht, ob das hier schon mal erwähnt wurde, aber das Bundesverwaltungsgericht hat doch tatsächlich
    am 125. Geburtstag für das Dieselpatent von Rudolf Diesel über die weitere Zukunft dieser Technik entschieden. Daraus wird wird in Deutschland ein Weltanschauungskrieg gemacht. Die ganze Welt lacht darüber. Die Deutschen frönen wieder mal ihrer Lust am Untergang. Dann gibt es doch tatsächlich noch welche, die sich über die Beteiligung von Geely an Daimler ergötzen. Die Chinesen wissen ganz genau was sie damit wollen.

  • 9
    3
    Zahlemann
    28.02.2018

    Mich wundert es das hier überhaupt Kommentare stehen. Die meisten von uns sind im Osten groß geworden und dürften, nach der Hysterie jetzt, gar nicht mehr leben.
    Die Dieselautos weden ja danach auch nicht verschrottet, nein man exportiert diese "tötlichen Feinstaub-Waffen" ins Ausland - sollen die sich doch dort damit kaputt machen. Bei den neusten technichen Entwicklungen macht dann dieser Feinstaub auch bei geöffnetten Grenzen direkt dort halt, und kommt nicht unter die deutsche Glaskuppel, in der wir leben.

    Ihr solltet mal ein bisschen in der Welt rumfahren und euch ansehen was da zum Thema Umwelt alles NICHT gemacht wird. Dann schaut euch mal einen Globus an und vergleicht wie groß die Wirkung des kleinen Deutschlands ist...

    Normal gehören jetzt alle die ihr Auto für die Arbeit wirklich brauchen auf die Autobahnen und Zufahrtsstraßen und dann Zündschlüssel AUS.

  • 11
    1
    gelöschter Nutzer
    28.02.2018

    Mal was Anderes. Ich kann mich ganz dunkel zurückerinnern. Noch vor drei oder vier Jahren ging es um die Benziner. Da war der Diesel das non plus ultra, die Benziner die Stinkerböcke auf Deutschlands Straßen. Genau Diese, mit Schadstoffen aus dem Auspuff noch und nöcher. Nun plötzlich ist genau das Gegenteil der Fall. Ich warte nun auf den Tag, an dem ein findiger Wissenschaftler feststellt, die eigentlichen bösen Luftverpester sind die Fußgänger und Radfahrer, mit ihren Blähungen. Was ist denn nun richtig?
    Oder vielleicht doch Autos mit Mini-Kernreaktor? Weiß man`s?

  • 4
    3
    cn3boj00
    27.02.2018

    Etwas stimmt mich optimistisch (?): Der Ausverkauf der deutschen Wirtschaft hat nun auch die deutsche Vorzeigetechnologie erreicht. Geely ist mit 10% bei Daimler eingestiegen. Die Chinesen werden den Deutschen schon Beine machen, mit sauberen Autos endlich aus den Puschen zu kommen. Mit Dieselautos können sie nämlich den größten und wichtigsten Markt in Asien vergessen!

  • 13
    1
    Nixnuzz
    27.02.2018

    Nebenargument: Wieviel Milliarden Euro bzw. USD haben unsere Luftreinhaltungsexperten in den USA zur Strafabwendung bezahlt und können sich hier einen vermutlich etwas geringeren Freikauf durch Bauteil-Lösungen nicht auch noch leisten? Ist das Pfauengehabe der obersten Vorstände mit hervorragenden Verkaufsgewinnen noch erträglich? Wie verantwortungslos sind die nachgehängten Aktionäre denn??

  • 7
    2
    cn3boj00
    27.02.2018

    @Nixxnuzz, ja allein mit Verkehrsmaßnahmen könnte man einiges erreichen. Wobei Kreisverkehre ja zunehmend aktuell werden und keineswegs ins Abseits geraten (Neefestraße, Seelenbinder-Straße, demnächst Stollberger Straße usw.). Ein Thema sind auch Geschwindigkeiten. Auch bei Tempo 30 arbeitet der Motor nicht optimal und verursacht Mehrverbrauch. Deshalb würde ich - statt der vielen Tempo30-Zonen - lieber generell Tempo 40 innerhalb von Ortschaften mit Ausnahme von Transit- und mehrspurigen Straßen befürworten. Eine Unmenge an CO2, aber auch Abgasschadstoffen würde man bei einem Tempolimit 130 auf Autobahnen erreichen. Das hat zwar nicht direkt mit der Luftverschmutzung der Städte zu tun, aber mit der Argumentation, dass Dieselautos wichtig fürs Klima sind. Ein Tempolimit könnte viel mehr bewirken als eine Dieselflotte, die dann eben nicht bloß auf Autobahnen, sondern auch in Städten anzutreffen ist.
    All das ist aber nur zweitrangig, solange man die Verursacher ungeschoren lässt, und - egal wie man zur DUH steht - die Fahrverbote sollen Druck auf die Hersteller auslösen.
    ich durfte neulich einen Hybrid-Toyota über 500km nach Berlin und zurück testen. Durschnittsverbrauch 6,2l (Hinfahrt Tempo 130) bzw. 6,7l (Rückfahrt Tempo 150). Und das viel sauberer als ein hochgelobter Euro6-Diesel. Natürlich profitieren diese Autos NICHT von der staatlichen Förderung, obwohl sie auch viel beitragen könnten zur Luftverbesserung. Dafür hat auch die Autolobby gesorgt, weil die deutschen Ingenieure diesen Trend einfach verpennt haben. Politisches Versagen auf der ganzen Linie!

  • 8
    0
    Zeitungss
    27.02.2018

    Na gehts aber los. Ein kleiner Hinweis zum STERBEN, da es doch jetzt um ganze Städte geht. Sterben müssen wir ALLE ob nun mit oder ohne Diesel. Wenn es nun so kommt, stirbt man in Stuttgart in naher Zukunft eben gesünder, aber es führt kein Weg daran vorbei.
    Bevor alles rot wird, es ist eine kleine Anspielung auf das "Sterben der Innenstädte".

  • 13
    5
    cn3boj00
    27.02.2018

    @Vandanser: das "Sterben der Innenstädte" ist genau so ein unsachlichees Argument wie der Verlust von tausenden Arbeitsplätzen in der Autoindustrie ohne den Diesel. Mit solchen Lobbygefasel haben die deutschen Konzerne ihre Schuld auf die Bürger abgewälzt, und der deutsche nimmt das hin. Statt sich bei den Autobauern zu "bedanken", die den größten Manipulationsskandal der Nachkriegswirtschaft hervorgerufen haben und dafür unbestraft bleiben, sucht man die Schuldigen jetzt bei denen, die endlich Versuchen geltendes Recht durchzusetzen. Aber so ist er eben, der Michel.

  • 12
    1
    Nixnuzz
    27.02.2018

    Zum einen wäre es doch hilfreich, mal Ampelschaltungen als auch Streckenplanungen auf den Prüfstand zu stellen. Obwohl sich Umweltbelastung seit Jahrzehnten durch die Planungen schleicht, wurden und werden stop-and-go-Ampelkreuzungen weiterhin geplant und gebaut. Kreisverkehre auf gleicher Fläche wurden ins Abseits gestellt. Aber Hauptsache: stehen und erneut anfahren - durch alle erforderlichen Motordrehzahlen hindurch und am Auspuff hinaus. Scheuklappen denken und handeln - bloß nicht über den eigenen Verwaltungs- bzw. Verantwortungsbereich hinaus. Von Lobbyeinfluß selbst innerhalb der Ortsgrenzen ganz zu schweigen. Von der besche... Mautgrundlage mit Lobbytesten ganz zu schweigen...

  • 16
    5
    Blackadder
    27.02.2018

    Die Dieselfahrverbote sind doch nur der letzte Notschritt einer jahrelang verpatzten Verkehrspolitik, die die Autoindustrie hofierte, den öffentlichen Nahverkehr vernachlässigte und die Schiene marginalisierte! Andere Länder sind bei Elektroauto, kostenlosem ÖPNV und zukunftsfähiger Verkehrspolitik so viel weiter als wir. Es ist eine Schande. Und alles nur wegen der Arbeitsplätze in der Autoindustrie - dafür wird alles vertuscht, alles zugelassen.

  • 12
    9
    gelöschter Nutzer
    27.02.2018

    Das Sterben der Innenstädte wurde soeben beschlossen. Es lebe der Supermarkt auf der grünen Wiese. Hoffetlich fahren die Richter mit Diesel.
    Deutschland als Vorreiter des Städte-Sterbens.
    Der Rest der Welt kann nur noch über D lachen.



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