CDU sieht ÖVP-Wahlerfolg als Vorbild

Kann die CDU von der konservativen ÖVP lernen? Ja, aber nur bedingt. Deutschland und Österreich seien weder von der Größe noch von der Vorgeschichte der Koalitionen vergleichbar.

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9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    Malleo
    02.10.2019

    Matthias64
    Danke.
    Eine erste Reaktion verschwand im Nirwana.

  • 1
    6
    Freigeist14
    02.10.2019

    Die ÖVP als Vorbild für die CDU ? Wird also Philipp Amthor Kanzlerkandidat ?

  • 7
    0
    Matthias64
    02.10.2019

    @Malleo, einer der besten und klügsten Kommentare seit Wochen in allen Chats von FP!

  • 9
    3
    Malleo
    02.10.2019

    Es gibt natürlich glasklare Gründe, weshalb, anders als in diesem Land der unbegrenzten Zumutbarkeit, die Wähler die konservative ÖVP gewählt haben.
    Österreich folgt nicht der CO2-Klimahype, beharrt zu recht auf einer Migrationspolitik, die eine Einwanderung in die Sozialsysteme verhindern will.
    Dass gerade wegen dieser wichtigen Politikfelder die ÖVP gewonnen hat, mag wohl nur mit der intellektuellen Schläfrigkeit der konservativen Protagonisten dieses Landes zu erklären sein.
    Verstehen doch Merkel, AKK und Co. unter konservativer Politik das Vergrößern der Repräsentationslücken dieses Staates, das Verlagern von Lösungen auf die biologisch lange Bank (Rente) und eine ungebrochene Willkommenskultur.
    Wenn Laschet von „klaren Ideen, kurzen Sätzen und prägnanten Botschaften“ im ÖVP- Wahlkampf spricht, denen man sich sogar noch nach der Wahl verpflichtet fühlt, versteht er offensichtlich die Welt nicht mehr.
    Die letzte klare Botschaft einer Bundeskanzlerin stammt aus 2015: „Wir schaffen das“ und hat bekanntlich Europa und dieses Land gespalten.
    Die eigene, deutsche Einschätzung, dass sich diese Union lösungsorientiert(!) mit Humanität und Ordnung(!) zeigt, beweist einmal mehr die utopische Ignoranz derer, die das postulieren und jener Medienschaffenden, die etwas abbilden, was nicht existiert.
    Das ist wohl nur damit zu erklären, dass man das Podium der Berliner Pressekonferenz ausschließlich als Quelle der Wahrheitsfindung definiert.
    Gerade weil Herr Kurz den Pull Faktor Verteilung von „Schutzbedürftigen“ in Europa nicht mitträgt, können sich die österreichischen Wähler(und nicht nur diese) mit seiner konservativen Politik identifizieren.
    Und dazu braucht er nicht einmal die FPÖ als Verstärkungsfaktor.

  • 9
    3
    ralf66
    01.10.2019

    @Blackadder, ja das stimmt zum koalieren untereinander ist man in Österreichs Parteien aufgeschlossener, da gibt es kein versperren wegen ideologischer Sichtweisen, auch der größte Teil der österreichischen Medien sind ein großes Stück neutraler und realistischer in der Berichterstattung!
    Wir haben in den deutschen Parteien wohl keine Studienabbrecher, die auf höchster politischer Ebene agieren? Jetzt gönnen Sie doch Sebastian Kurz den Wahlerfolg und hacken nicht auf einen nicht vorhandenen Studienabschluss herum, ich denke seine Bildung reicht aus, dass Amt gut auszufüllen, was er schon bewiesen hat, was ihm einen erneuten Wahlsieg eingebracht hat.
    Die CDU mit Kanzlerin Merkel wird mit ihrer Politik nicht im entferntesten an die Wahlergebnisse der ÖVP herankommen.

  • 5
    16
    gelöschter Nutzer
    01.10.2019

    @MalyKrtek: "Und da in Deutschland eine Figur wie Sebastian Kurz leider weit und breit nicht zu sehen ist,"

    Ach, bestimmt findet sich bei der Jungen Union oder den Jungliberalen ein Studienabbrecher, der viel redet, mehr Schein als Sein ist und mit Rechten koalieren würde! So schwer kann das nicht sein.

  • 4
    4
    Nixnuzz
    01.10.2019

    Ich kenn jetzt nicht die nachlesende Wählerwanderungsanalyse und kann nur vermuten, das Hr.Kurz auch wegen der "Fehler" anderer Kandidaten und Parteien da Rückenwind hatte. Für manchen daher vielleicht das kleinere Übel? Mal abwarten, was nach einer Koalitionsregierung an Ministerposten verteilt wurde.

  • 12
    2
    Lesemuffel
    01.10.2019

    Vorbildwirkung? Schön wär's, aber wie soll das mit dem vorhandenen Personal und der Drift nach grün /rot umgesetzt werden.? Die CDU trennen Welten von der ÖVP. Nn

  • 10
    1
    MalyKrtek
    01.10.2019

    "Klare Haltung und klare Sprache" und "deutsche Politiker" allein sind schon zwei Dinge, die nicht zusammen passen. Und da in Deutschland eine Figur wie Sebastian Kurz leider weit und breit nicht zu sehen ist, braucht sich die CDU wie alle anderen auch keine Gedanken über irgendwelche Vorbildwirkung zu machen.