D-Day - Der längste Tag

Der 6. Juni 1944 markierte den Auftakt der Befreiung Europas vom nationalsozialistischen Deutschland im Westen. Es war der Beginn des alliierten Siegeszuges in Europa. Er steht aber auch für zehntausende Tote und Verwundete. Am Mittwoch feierten Staatsgäste im britischen Portsmouth das Ereignis. Eine andere Offensive wird dagegen gern vergessen.

11Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    ralf66
    08.06.2019

    @Nixnuzz, da lesen Sie einfach mal bei Wikipedia nach da wusste man es wie immer nicht. Was Sie nun glauben wollen oder nicht bleibt Ihnen überlassen!

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    Nixnuzz
    08.06.2019

    @ralf66: Nachfrage: Wussten die Amis, das definitiv Pearl Harbour oder aber ein anderer zwischen den Philipinen-liegender Stützpunkt angegriffen werden sollte?

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    ralf66
    08.06.2019

    @Nixnuzz, Ihre grauen Zellen lassen Sie nicht im Stich, aber ihr geschichtliches Wissen! Der japanische Ausflug nach Pearl Harbor, wie Sie schreiben, war wenigstens den Engländern durch die Entschlüsselung des japanischen Funkcodes bekannt, Churchill wollte aber, dass Amerika in den Krieg eintritt und somit unterrichteten die Engländer die Amerikaner nicht davon, dass dieser Angriff stattfindet. Amerika erhielt aber trotzdem ca. eine Woche vor Beginn des japanischen Angriffs davon Kenntnis, dass der Stützpunkt Pearl Harbor von den Japanern abgegriffen werden sollte. Im Amerikanischen Volk drehte sich keine Meinung, denn das Volk wollte keinen Krieg, von Roosevelt wurde nämlich ausdrücklich versprochen, dass kein amerikanischer Boy mehr in einen europäischen Krieg ziehen soll! Roosevelt und die amerikanische Wirtschaft witterten aber das große Geld, wenn Amerika in den Krieg eintritt, so änderte sich das Versprechen Roosevelts an das amerikanische Volk, indem Roosevelt den Stützpunkt Pearl Harbor kampflos und ohne die dort stationierten Marineeinheiten zu informieren opferte, um einen Grund zu haben, dass Amerika legal, man wurde ja ohne Kriegserklärung angegriffen, in den Krieg eintreten kann und das amerikanische Volk, dass auch so sieht und ohne zu rebellieren mitmacht.

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    Malleo
    07.06.2019

    Freigeist
    Da bin ich bei Ihnen, auch in der Kritik zur Geschichtsglitterung bei den Qualitätsmedien.
    Aber bei den Nachbetrachtungen gilt immer- die Geschichte schreiben die Sieger.

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    Freigeist14
    07.06.2019

    Maleo@ , zu dieser Einschätzung >vom Westen her< kam ja auch der von mir gelobte Beitrag zum D-Day ,der sich nicht die Peinlichkeit erlaubte , wie "Spiegel " oder "Süddeutsche" ,mal eben die Kriegswende in der Eröffnung der Westfront zu verorten . Im Gegensatz zur Gründungslegende der NATO , hatte sich die Rote Armee in den Seelower Höhen und der Schlacht um Berlin so verausgabt ,daß ein Durchmarsch zum Rhein oder Atlantik nicht mehr zu stemmen war .

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    Malleo
    07.06.2019

    Freigeist..
    Da ich mich im Urlaub entspanne, nur kurz ein paar Fakten, die man in Geschichte gelernt hat, wenn man aufgepasst und mal eben nicht das Fach abgewählt hat.
    Truman am 24.6.41
    " Wenn wir sehen, dass D siegt, sollten wir Russland helfen und wenn Russland gewinnt, sollten wir D helfen, damit auf beiden Seiten möglichtst viele krepieren."
    (Der Feind meines Feindes ist mein Freund)
    Stalin forderte im September 41 die 2. Front.
    Mai 42 versprach Roosevelt den russischen AM Molotov noch vor Ende 42 die 2. Front.
    Wann sie kam,ist bekannt.
    Es bestand nämlich die Gefahr, dass Stalin nicht am Rhein stehenbleiben könnte.
    Nun, bei der Ardennenschlacht trafen SS-Verbände auf wenig kampferprobte Alliierte, die mal eben nicht auf ihre Flugzeuge hoffen konnten.
    Reicht das?
    Richtig wäre es deshalb zu sagen, die 2. Front sorgte für die Befreiung vom WESTEN her.
    Nicht mehr und nicht weniger.

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    Nixnuzz
    07.06.2019

    @malleo: Sofern mich meine grauen Zellen nicht in die Irre führen, war es für die Amerikaner sicherlich nach dem verlustreichen 1.Weltkrieg biologisch zu teuer und damit politisch nicht durchsetzbar, erneut Soldaten nach Europa zu endsenden? Waren es nicht die Ausflüge der Japaner bis nach Pearl Harbour, das sich im amerik. Volk die Meinung drehte und es mehr Unterstützung an allen Fronten bedurfte als nur techn. Material dorthin zu liefern?

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    Malleo
    07.06.2019

    freigeist..
    Ein Anfang.

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    Freigeist14
    07.06.2019

    Maleo@ Sie fordern eine differenzierte Sicht und machen dafür nichts . Es stimmt ,das nach der Schlacht bei Kursk mit über 3 .Mill. Soldaten das Rückgrat der Wehrmacht gebrochen war . Die Westalliierten zögerten auch mit der Landung ,weil die Gefahr einer entsetzlich blutigen Niederlage am Atlantik nicht gebannt war . Die Amerikaner lieferten Material und Ausrüstung an die Sowjetunion , so daß sie auch einen Anteil am Erfolg am Vorrücken der Roten Armee hatten . Den Blutzoll dafür gab mindestens (!) ein Angehöriger in j e d e r sowjetischen Familie . Mal sehen , ob Frau Merkel am 22.Juni , dem Tag des Überfalls auf die Sowjetunion , Worte der Erinnerung findet . .Das die Wehrmacht an der Westfront keineswegs schwach war zeigt sich in der blutigen Ardennen-Offensive im Winter 1944 . Die Alliierten wurden gar zurück geworfen .Für die USA die blutigste Schlacht des 2.Weltkrieges mit 20.000 Gefallenen und ebenso vielen Gefangenen und Vermissten .

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    Malleo
    06.06.2019

    Freigeist
    1944 waren die Messen gelesen.
    Die Forderungen der Russen, jene 2. Front eher zu eröffnen wurde mehrfach elegant vom Westen ignoriert.
    Nach dem Motto, lassen wir Beide erst mal ausbluten!
    Stalin wurde zur Gefahr für den Westen als den Offensiven der Russen von D nichts mehr entgegen gesetzt werden konnte.
    Also wollte man auch noch schnell ein Stück vom Kuchen.
    Wer Nazideutschland besiegte, läßt sich sehr deutlich an den Opferzahlen ableiten.
    Eine Schande für Merkel, nicht auch nach Moskau zu reisen.
    Es darf deshalb eine differenzierte Sicht auf den D -day eingefordert werden.
    Aber das muss man auch wollen!

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    Freigeist14
    06.06.2019

    Ein würdevoller und differenzierender Beitrag zur Landung in der Normandie vor 75 Jahren .Qualitätsjournalismus , der die FP lesenswert macht .



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