Darf der Staat Menschen im Notfall zur Impfung zwingen?

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Vorm Hintergrund neuer Forderungen beleuchtet "Freie Presse" Grundlage und Urteilssachstand zu Impfpflichten

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)
Sie sind bereits registriert? 

Das könnte Sie auch interessieren
99 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    10
    Zeitungss
    12.11.2021

    Die Bewertung meines Beitrags ist doch aussagekräftig. Der Normalbürger bevorzugt die Geundheit, Unternehmen jeglicher Art den Profit, was natürlich verständlich ist. Es ist allerdings bisher nicht bekannt, dass Verstorbene und andersweitig behinderte Personen die gastronomischen Einrichtungen nutzen oder andere größere Investitionen tätigen. Hier ist Nachdenken gefragt, was man natürlich nicht überall erwarten kann, der Begriff Tellerrand sei an dieser Stelle eingeworfen. Wer die kargen Möglichkeiten der Bekämpfung nicht versteht oder verstehen will (Impfverweigerer), sollte sich gerechterweise auch im Keller einmauern und sich somit von der Außenwelt wirkungsvoll absondern, was diese kurioseweise keinesfalls wollen. Warum soll der Normalbürger unter solchen Bedingungen leiden, zumal er mit seinen Steuergroschen für das Überleben der Verweigerer aufkommen darf. Nachdenken ist angesagt !!!

  • 1
    6
    MuellerF
    12.11.2021

    "Von hier wären sicherlich ein paar zurück gekommen !!!"


    @Interessierte:

    Ja, sicher- aber wie viele genau, bleibt Spekulation & dürfte bundesweit gesehen so oder so "das Kraut nicht fett machen".

    Die sind ja sicher auch nicht alle bis jetzt arbeitslos gewesen, sondern machen andere Jobs, aus denen sie nicht mal eben spontan aussteigen können (Arbeitsverträge).

  • 12
    3
    kartracer
    12.11.2021

    Wer gestern die Berichte aus KÖLN gesehen hat, dürfte spätestens jetzt
    begriffen haben, wie unsere Wohlstandsgesellschaft tickt.
    Wenn sich das so fortsetzt, dürfte die Erderwärmung nicht mehr der Menschheit größtes Problem sein!

  • 9
    2
    Interessierte
    12.11.2021

    Da war doch gestern der Impfandrang in Chemnitz an der Klosterstraße .
    Wohl im SSpiegel
    Und ´unsere` Stadt hatte vorausschauend Vorschläge gemacht , dem Ansturm entgegen zu wirken , aber das hatte unsere Landesregierung abgelehnt .
    Da sitzen Menschen im Fernsehen und predigen und predigen wie die Pfarrer ,
    und wenn man einen ´guten` Vorschlag macht , lehnen die ab .
    Wieso muß man denn als Stadt überhaupt erst eine "Erlaubnis holen von oben ???
    Wie heißt der unangenehme Bürgermeister vom Westen , der sein eigenes Ding macht , zusammen mit dieser Ärztin ?

  • 15
    2
    Interessierte
    12.11.2021

    Wenn ich meinen letzten Beitrag verbessern darf ...

    Wenn nun immer wieder so einen Notstand mit Betten = Pflegern ist , hätte man dann nicht auf das Arbeitsamt gehen sollen und Schwestern von dort holen sollen und ´sofort` eine bessere Bezahlung anordnen sollen - für diese "Pandemie"
    Da Problem ist ja wohl der Niedriglohn
    Die bezahlen diese Leute nicht gut und bezahlen lieber für Restaurant-Kinos-Zoos
    Und dann haben die noch Geld für sonst welche Zuschüsse - wie für Autos

    Von hier wären sicherlich ein paar zurück gekommen !!!

    Krankenpflege
    Im Jahr 2020 lag die Anzahl der arbeitslos gemeldeten Krankenpflegekräfte in Deutschland bei rund 12.400 (im Jahresdurchschnitt). Rund 44 Prozent der arbeitslosen Krankenpflegekräfte 2020 waren Fachkräfte

    Altenpflege
    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/115868/Mehr-Arbeitslosigkeit-und-verbreitet-Niedrigloehne-in-der-Pflege

    Aber Politiker ´denken` wohl ganz anders , was ´wir` gar nicht verstehen ...

  • 14
    9
    Zeitungss
    12.11.2021

    @Bautzemann: Vollkommen richtig, in der heutigen Zeit ist es eben wichtiger eine solche Krankheit und deren Folgen in "Freiheit" erleben zu dürfen. Hätte man damals nicht Nägel mit Köpfen gemacht, würde heute so mancher Zeitgenosse die jetzige Freiheit nicht mehr miterleben, was leider immer wieder vergessen wird. Zur damaligen Zeit gab es keine Diskussion, wer nicht krankheitsbedingt verschont wurde, bekam die Nadel (damals vergleichsweise Ofenrohre). Es ist nicht überliefert, dass durch diese Maßnahmen sich die Einwohnerzahl halbierte, diese Möglichkeit besteht allerdings jetzt, haben nur einige noch immer nicht begriffen.

  • 11
    8
    klapa
    12.11.2021

    Meine Antwort auf die Frage lautet eindeutig - Ja! - wenn der Staat willens und Manns genug ist, die Verantwortung zu übernehmen und sie nicht aus andere abzuschieben.

  • 18
    6
    Bautzemann
    12.11.2021

    Ich könnte mich meinem Vorredner anschließen. Es gab einmal eine Staatsregierung die in der Lage war, Masern, Kinderlähmung, Diphterie und andere Krankheiten auszurotten. Heute wird das Pseudonym Freiheit vorgeschoben um mit allerlei Begründungen darauf zu weisen, dass dies und das nicht möglich ist. Deshalb sind auch wieder Krankheiten auf dem Vormarsch, die von der Gesundheitsadministration in keinerlei Hinsicht erkannt, beherrscht und wirksam bekämpft werden. Dort wo die Gesundheit eine Ware ist und unter Gewinnbedingungen, also Profitmaximierung als Marktinstrument gesehen wird, kann es keine Verbesserung geben. Das ist allerdings auf vielen gesellschaftlichen Feldern der Fall.

  • 20
    17
    KTreppil
    12.11.2021

    Solange die Pandemie in diesen Ausmaße besteht und unter der Bedingung, dass die Impfstoffe hinreichend geprüft sind: Ja, dann sollte es in der momentanen Situation eine Impfpflicht geben. Nur so kann der Staat Herr der Lage werden. 2G, 3G, Kontaktbeschränkungen, neuerliche Schließung von mehr oder weniger wichtigen Einrichtungen, daraus resultierende gesellschaftlich, finanziell und wirtschaftlich negative Auswirkungen, können nur so verhindert und begrenzt werden. Solange der Staat es nicht schafft, die Infrastruktur und alle anderen Voraussetzungen für ein funktionierendes, tragfähiges Gesundheitswesen zu sichern, ist eine Impfpflicht gegen eine direkt und indirekt lebensbedrohliche Infektionskrankheit der einzige zielführende Weg. Ich sage nicht, dass es der Idealfall ist, es wäre besser es ginge anders, aber man sieht ja, was zur Zeit los ist....