Das ist bei der Briefwahl zu beachten

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Die Bundestagswahl 2021 wird im Zeichen der Pandemie stehen. Vorangegangene Wahlen zeigen, dass die Bürger verstärkt per Brief abstimmen. Details zu Beantragung, Fristen und Unterlagen finden Sie hier.

In Zeiten der Corona-Pandemie nutzen Bürger vermehrt die Möglichkeit der Briefwahl. Das zeigen Erfahrungen aus Kommunal- und Landtagswahlen, die unter Pandemiebedingungen stattfanden. Was ist bei der Briefwahl zu berücksichtigen?

Beantragung der Briefwahl

Wahlberechtigte, die per Brief abstimmen möchten, beantragen bei der Gemeinde ihres Hauptwohnsitzes einen sogenannten Wahlschein. Dieser kann persönlich, schriftlich oder per E-Mail beantragt werden. Das ist bis zum Freitag vor dem Wahltag, 18 Uhr möglich.

Wie man den Wahlbrief erhält

Der Wahlbrief wird per Post zugesandt. Alternativ kann er persönlich in der Gemeinde abgeholt werden. Der Brief enthält den Wahlscheinen, einen amtlichen Stimmzettel, einen amtlichen Stimmzettelumschlag, einen amtlichen Wahlbriefumschlag sowie ein Merkblatt. Auf diesem sind die Details zur Abstimmung erklärt.

Bis wann der Brief abgesendet werden muss

Der Brief mit ausgefülltem Stimmzettel muss rechtzeitig abgesendet werden, so dass er bis Sonntag, 18 Uhr bei der zuständigen Stelle vorliegt. Später eingehende Briefe werden nicht berücksichtigt. Bei der Zustellung per Post sollte der Wahlbrief in Deutschland spätestens am dritten Werktag vor der Wahl abgesendet werden, damit er rechtzeitig ankommt, empfiehlt der zuständige Bundeswahlleiter. Frankiert werden muss der Umschlag bei Versandt innerhalb Deutschlands nicht.

Alternativ können Wähler mit dem Briefwahlschein auch schon vor dem Wahlsonntag in der zuständigen Briefwahlstelle wählen und die Wahlzettel dort abgeben. (sane)

Details auf der Website des Bundeswahlleiters

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