Das schlechtere Leben der anderen

Drei junge Forscher haben den Einfluss staatlicher Überwachung auf die Gesellschaft am Beispiel der DDR untersucht. Sie sagen: Das Erbe autoritärer Staaten wirkt langfristig - mit enormen wirtschaftlichen Kosten.

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13Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    gelöschter Nutzer
    24.11.2016

    Die Welt ist ziemlich kaputt. Und hier ist Diskussion und
    Abänderung angesagt. Bitte keine Ablenkung mit der Stasi.

  • 1
    1
    aussaugerges
    24.11.2016

    Zur Zeit rollt ja wieder die Stasi Propaganda.

  • 2
    1
    Interessierte
    23.11.2016

    Das weiß ich nicht , aussaugerges ..

    Aber der Satz :
    Aber dass die Erfahrung der Menschen mit der Vergangenheit auch Folgen haben kann, ist unstrittig."

    ( das betrifft aber sicherlich auch die Menschen in der DBR

  • 2
    2
    Hinterfragt
    23.11.2016

    @hkremss
    "...mit einer Phrase wie "Meinungsfreiheit? Die gibt es auch heute nicht." abschließt, hat tatsächlich etwas nicht verstanden...."

    Danke für die Bestätigung, hatte ich doch Recht.
    Und eine Phrase ist das sicher nicht, aber man kann auch die Realität verweigern und den Kopf in den Sand stecken...

  • 1
    0
    aussaugerges
    22.11.2016

    Interessierte; Was ist das für ein Film "Unterm Radar"

  • 0
    3
    aussaugerges
    22.11.2016

    Am Wochenende haben wir Ausflüge gemacht,da war in und um Klingentahl und Umgebung die Parkplätze voll.
    Und Platz war auch im Aschberg Hotel.
    Es war eine glückliche Zeit,ich vermisse sie immer mehr.
    Da muste ich nicht immer auf das Tablet sehen,ob noch was drauf ist.
    Und jetzt ist das Geld am 10 alle wenn Institutionen die Taschen gefüllt bekommen haben.

  • 6
    5
    Interessierte
    22.11.2016

    "Es gibt zahlreiche empirische Studien, die belegen, dass ´niedrigeres` Vertrauen - einen kausalen negativen Effekt auf wirtschaftliche Aktivität hat" ...

    ( war das nicht so , dass die Wirtschaft im Osten so effektiv + aktiv war , dass wir 90% der Produkte in den Westen liefern konnten und das auch noch zu einem Spottpreis ?
    Man fragt sich nur , wie 1/3tel der Bevölkerung mit 10% ausgekommen ist - und 2/3tel der Bevölkerung mit 90% georscht hat ...

    Sebastian Siegloch , Mannheim
    Max Löffler , Mannheim
    Andreas Lichter , Bonn
    ( liegen diese Städte nicht alle im Westen ?

    Und Geschäftsführer Joachim Ragnitz kommt auch aus NS
    Die auf Englisch verfasste Studie
    wurde bislang lediglich als Diskussionspapier zur Begutachtung durch andere Wissenschaftler veröffentlicht ; die Autoren bemühen sich um Abdruck in einer amerikanischen Fachzeitschrift ....
    ( da wissen die Amis dann mehr als wir - über uns ........

    >
    Ich finde es immer wieder lustig , wie sich Menschen aus anderen Ländern Gedanken über ´unser` Leben in der DDR machen und nicht dahinter kommen , wie es wirklich war ...
    Ein gutes Beispiel war da wieder bei der Anne Will ..
    Die steigen einfach nicht dahinter , was und wie der Osten ist bzw. tickt ...

  • 7
    6
    Interessierte
    22.11.2016

    Drei junge Wissenschaftler aus West- und Ostdeutschland ...
    Wie viele kommen denn da aus Ost und wie viel aus West ?
    Und wie ´jung` sind den diese jungen Wissenschaftler ?
    Und warum macht nicht West den Westen und Ost den Osten ?
    Es war ja immerhin Kalter Krieg und somit bestand beidseitiges Interesse am Bespitzeln ...

    Ihr Fazit: Verstärkte Bespitzelung der Bevölkerung sorgt auch noch Jahrzehnte später für weniger enge soziale Kontakte, geringeres soziales Engagement, eine niedrigere Selbstständigenquote ?

    - stark bespitzelt wurden wir auch , von dem Lothar Löwe
    - wir hatten viele enge soziale Kontakte
    - wir hatten ein großes soziales Engagement
    - wir hatten eine hohe Selbständigkeit
    - das ist aber alles bißchen verloren gegangen mit der hohen Arbeitslosigkeit und dem geringen Einkommen

  • 2
    6
    aussaugerges
    22.11.2016

    Wir haben Tausend mal glücklicher gelebt wie jetzt.
    Nette Arbeitskollegen (lm Dez sind wir wieder zusammen.)
    Fröhliche Betriebsfeiern.
    Polterabende gefeiert.

    Diese Lügenschreiberlinge

  • 6
    3
    Freigeist14
    22.11.2016

    Ja,hkremms Sie schreiben richtig.Jeder kann heute forschen und analysieren ,wie es sein Drang nach Aufmerksamkeit und Karrierestreben befriedigt.Und da über die DDR-Vergangenheit schon der größte Unsinn behauptet wurde wird eine in Englisch verfasste Esoterik-Studie schon die nötige Resonanz finden.Die Sience-Fachmagazine sind da sehr aufgeschlossen und im sog.Peer-Verfahren wird sich kein Wissenschaftler finden ,der die zu publizierenden "Ergebnisse"widerlegen kann oder will.
    Die Nachwirkungen des Topfzwanges in den "Kinderkrippen"und die Wehrerziehung schon in den Kindergärten muß noch abschließend erforscht werden-das ist man den Opfern schuldig.

  • 7
    6
    hkremss
    22.11.2016

    Es ist schon merkwürdig, dass die Rufe, die Geschichtsaufarbeitung endlich zu beenden, immer aus der gleichen bzw. den gleichen Richtungen kommen. Zum Glück kann heutzutage hierzulande jeder erforschen und veröffentlichen was er will und muss niemanden um Erlaubnis fragen. Besonders fragwürdig werden solche Rufe, wenn wissenschaftlich aufbereitete Ergebnisse mit pseudo-empirischen Aussagen wie "Jeder Ostdeutsche weiß [...] Zusammengehörigkeitsgefühl [...] keine Folge der Bespitzelung [...]" oder der "Totalüberwachung heutzutage" entkräftet werden sollen. Wer mit solchen gefühlten Wahrheiten anderen "Dummheit, Arroganz und Geschichtsvergessenheit" vorwirft, hat eine sehr eingeschränkte Selbstreflexion. Es wird immer unterschiedliche Meinungen zu der Zeit vor und nach '89 geben. Jeder sachliche Beitrag hat seine Berechtigung, insbesondere zum aktuellen Zustand. Unsachliche Beschimpfungen sind aber überflüssig. Und wer ernsthaft in einem öffentlichen Forum seine kritische Meinung sagt/schreibt und das ganze mit einer Phrase wie "Meinungsfreiheit? Die gibt es auch heute nicht." abschließt, hat tatsächlich etwas nicht verstanden.

  • 8
    7
    Hinterfragt
    22.11.2016

    "Drei junge Forscher haben den Einfluss staatlicher Überwachung auf die Gesellschaft am Beispiel der DDR untersucht."
    Um diese Untersuchung an der heutigen Bundesrepublik durchzuführen hatte man wohl keinen "Mut"?

    Warum wird, wenn es um Überwachung geht immer die alte "Alibisau" namens STASI durchs Dorf getrieben?

    Was heutzutage ganz aktuell an Überwachung durchgeführt wird und geplant ist, lässt dir "Überwachung" in der ehem. DDR in einem ganz, ganz kleinem Licht erscheinen und stellt dies in den Schatten!

    Totalüberwachung des Kommunikation der Bürger ohne Verdacht, Vorratsdatenspeicherung, Denunziation (ja die gibt es auch heute noch massenhaft) sind nur paar Beispiele.
    Und wenn man bedenkt, dass die Regierung drüber "nachdenkt" das Bargeld abzuschaffen um auch noch den letzten Groschen der Bürger verfolgen zu können habe ich persönlich heute in dieser Beziehung viel mehr Angst vorm Staat.
    Und Meinungsfreiheit? Die gibt es auch heute nicht.

  • 8
    3
    Freigeist14
    22.11.2016

    Drei junge "Forscher"versuchen sich am schaurig düsteren Dauerbrenner Stasi.Das Bürger ,die den "operativen Vorgängen"ausgesetzt waren ,bis heute psychologisch in Behandlung sind ist nachvollziehbar.Aber das postulierte Ergebnis der Studie ist an Dummheit ,Arroganz und Geschichtsvergessenheit
    nicht zu überbieten.Die Abwanderung und Deindustriealisierung nach 1990 lassen die "Experten"einfach mal unter den Tisch fallen.Jeder Ostdeutsche weiß,daß das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Menschen keine Folge der Bespitzelung ist sondern das Erbe eines Alltags ohne Sorge um den Arbeitsplatz oder sozialem Absturz.Da aber nicht sein soll was nicht sein darf,wird uns immer wieder erzählt,wie wir gelebt haben.Wiederum zwingt keiner die Freie Presse,solch tendenziösen Studien ins Blatt zu hieven.