Der Mut und der Eigensinn

Zu Wendezeiten galt Michael Beleites als Held. Heute stellen ihn manche in die rechte Ecke. Er selbst sagt, er habe seine Haltung nicht geändert. Begegnung mit einem, der als DDR-Oppositioneller begann und sich heute wieder ausgegrenzt fühlt.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    3
    Einspruch
    12.11.2019

    Heute ist doch jeder rechts, der nicht den allgemeinen Singsang mit anstimmt oder einen Rest Identität und Heimat haben möchte, oder einfach real existierende Probleme ausspricht.

  • 2
    5
    gelöschter Nutzer
    12.11.2019

    @1807: Tja der Weg von "Wir sind das Volk" über "Wir sind ein Volk" zu "Wir sind das deutsche Volk und wir sind wieder wer" war nicht weit. Leider.

  • 3
    2
    1807058
    12.11.2019

    Es erstaunt mich nicht, wieviele Revolutionsadlige sich heute in der rechte Ecke wiederfinden. Ja Beleitis hat recht, er hat sich nicht geändert. Als fast täglicher Demonstrant seit dem 05.10.89 mußte ich , mit Schrecken, beobachten, wie die Demos sofort nach der Grenzöffnung weit nach rechts abrutschten. Viele der führenden Demonstranten ließen sofort ihre Maske fallen. Erstaunlich ist nur, dass man das erst Jetzt merkt.

  • 4
    5
    gelöschter Nutzer
    12.11.2019

    "Fast sein gesamtes Arbeitsleben, resümiert Beleites heute, habe er in unterbezahlten Stellungen verbracht, weil ihm der Hochschulabschluss fehlte: "Ich war davon ausgegangen - in einem Fall wie meinem -, dass ich nach der Wiedervereinigung gefördert würde." "
    Ich weiß nicht, weshalb Herr Beleites denkt, gefördert zu werden, nur weil er zu DDR-Zeiten systemkritisch war. Das ist kein Automatismus, fördert allerdings das Opferdenken, das ich aus seinen Aussagen heraushöre. Nachträglich berufsbegleitend das Abitur zu machen war nach 1990 jederzeit möglich. Und zum Studium ist das Abitur nun mal unabdingbare Voraussetzung.
    Und wenn er nicht in die rechte Ecke gesteckt werden will, sollte er vielleicht nicht bei Götz Kubitschek im IfS publizieren. Das Buch, zu dem Beleites das Vorwort schrieb, ist auch keine kritische Betrachtung von Pegida, ganz im Gegenteil.

  • 5
    3
    Dorpat
    12.11.2019

    Ein wirklich toller Artikel, der so gar nichts mit dem Journalismus zu tun hat, den man von der Freien Presse inzwischen leider gewohnt ist!