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Bisher gibt es für die Hochsee keine einheitlichen Umweltregeln. (Symbolbild)
Bisher gibt es für die Hochsee keine einheitlichen Umweltregeln. (Symbolbild) Bild: Annika Hammerschlag/AP/dpa
Deutschland
Deutschland will Schutzabkommen für Hochsee beitreten

Unterschrieben ist es schon, jetzt soll das UN-Hochseeabkommen auch in Deutschland offiziell ratifiziert werden. Das Ziel: Schutzgebiete, in denen sich die Ozeane erholen können.

Berlin.

Deutschland will einem UN-Abkommen beitreten, mit dem die Errichtung von Meeresschutzgebieten auf hoher See möglich wird. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das Kabinett beschlossen, nun geht er in den Bundestag. Bisher hat Deutschland den Vertrag für das UN-Abkommen zwar unterschrieben, für die offizielle Ratifizierung ist aber ein Gesetz nötig. 

Mit dem UN-Hochseeschutzabkommen wird erstmals weltweit die Einrichtung von Meeresschutzgebieten auf hoher See möglich. Zudem soll es Umweltprüfungen von menschlichen Aktivitäten wie zum Beispiel Fischerei im Ozean geben. 2023 hatten sich mehr als 160 Staaten in New York nach langem Ringen auf das Abkommen geeinigt. 

"Die Ozeane sind überlebenswichtig für uns Menschen. Sie erzeugen Sauerstoff, versorgen uns mit Nahrung und sind das größte Ökosystem des Planeten. Zugleich sind die Ozeane stark belastet durch Plastikmüll, Überfischung, Chemikalien und Klimawandel", erklärte Umweltminister Carsten Schneider (SPD). Umso wichtiger seien deshalb Gebiete, an denen die Meeresnatur sich wieder erholen könne. 

Die hohe See ist der Bereich der Meere, der außerhalb nationaler Rechtsprechung liegt und damit im Grunde niemandem gehört. Bisher gab es für die Hochsee keine einheitlichen Umweltregeln. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
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