Die Story ging nicht auf

Ein Hamburger Reporter hatte zehn Jahre lang mit gefälschten Storys Erfolg. Seine Enttarnung trifft den "Spiegel" ins Mark und wirft Fragen zum Selbstbild der Medien auf.

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24Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    0
    gelöschter Nutzer
    30.12.2018

    Jeder, der den Artikel mit den Interview mit Traute Lafrenz gelesen hat, hätte wissen können, dass das Interview so nicht stimmen konnte. Dagegen spricht der zeitliche Ablauf. Laut Artikel fand das Interview am 26. August 2018 statt und dauerte 5 Stunden (laut Intro auf S. 5). Der Zeitunterschied zw. Chemnitz (MEZ) und South Carolina (EST) beträgt 6 Stunden. Die Demonstration begann nach 16 Uhr in Chemnitz - also nach 10 Uhr EST. Traute Lafrenz hätte nicht einmal 5 Stunden nach Beginn der Demonstration in Chemnitz davon in der amerikanischen Zeitung lesen müssen, um am selben Tag im Interview sich dazu äußern zu können. Das passt zeitlich nicht und niemanden soll das aufgefallen sein? Nicht im Spiegel; niemand, der damals das Interview gelesen hat; niemand, der die Interviewpassage mit Hitlergruß-Fotos selbst zitierte? Weiterhin stammen die bekannten Hitlergruß-Fotos von der Demonstration am 27. August 2018.

  • 2
    1
    aussaugerges
    29.12.2018

    Auch das ZDF muß in Polen Strafe zahlen.
    ,,Sendung unsere Mütter und Väter."

  • 4
    3
    aussaugerges
    28.12.2018

    Es wurden auch viele Greultaten vom ,,Assad Regime'' frei erfunden.
    Ist alles nachgewiesen worden.
    Besonders Kinder wurden dafür benutzt.

  • 8
    1
    Malleo
    27.12.2018

    Das "Sturmgeschütz der Demokratie" hat sich als Rohrkrepierer gezeigt.
    Die betrogenen Betrüger lecken ihre Wunden und stellen die interne Aufarbeitung auch noch als investigativen Vorgang dar.
    Da der Superstar nicht nur für den Spiegel gearbeitet hat, darf man den Betrug durchaus als GAU für die selbsternannten Qualitätsmedien bezeichnen.
    Weil der Betrüger davon ausgehen konnte, dass seine Kommentare, Kolumnen oder kommentierende Gastbeiträge nicht auf den Wahrheitsgehalt geprüft wurden, denn anders kann man dieses "mit betrügen" nicht erklären sondern ausschließlich schlüssig sein mussten, wurde auch hier nach dem Prinzip verfahren- schneller höher, weiter- heißt die Stories mussten nur eines erfüllen:
    die vorherige Geschichte war zu toppen.
    Nur das zählte.
    Aber auch die 4. Gewalt kann nur das widerspiegeln, was inzwischen zum gesellschaftlichen Alltag geworden ist.
    Leider wird schon lang nicht mehr nach dem Grundsatz gehandelt, dass man sich an nichts zu erinnern braucht, wenn man die Wahrheit sagt. (frei nach M. Twain)

  • 6
    1
    Hinterfragt
    26.12.2018

    Ich habe den starken Verdacht, dass der aufgeflogene Journalist des Spiegel nur die Spitze des Eisberges ist.

  • 6
    4
    gelöschter Nutzer
    25.12.2018

    @Blackadder, ich gehe noch mal auf die Äußerung von Steuerzahler ein, ist es für Sie die falsche Seite die aufgeflogen ist?

  • 8
    3
    Steuerzahler
    24.12.2018

    @blackadder: 1. Warum auch? Sie war an @franziskamarkus gerichtet! 2. hatte ich meine Meinung im vorhergehenden Kommentar dargelegt. 3. haben Sie doch auf meine abschließende Frage auch nicht geantwortet! Fazit: Blackadder wie immer: Ablenken und relativieren und wie es gebraucht wird schönreden oder verteufeln.

  • 1
    9
    gelöschter Nutzer
    24.12.2018

    Tja, Steuerzahler, aber beantwortet haben Sie meine Frage auch nicht.

  • 9
    1
    Steuerzahler
    24.12.2018

    @Blackadder: Da sind wir doch schon wieder ganz demagogisch beim Relativieren. Ist das Ihr Ernst, dass Sie behaupten, das machen sie doch alle! Davon wird es keinen Deut richtiger und komischer Weise ist es doch auf der Gegenseite jede Fake-News, die Ihre Kritik hervorruft. Es scheint für Sie die falsche Seite zu sein, die aufgeflogen ist. Ist es nicht schlimm genug, wenn die letzte Überlebende für solche Zwecke missbraucht wird, damit der Herr Reporter auf dem Mainstream mitschwimmen kann? Und was ist mit den Journalisten, die nicht auf diesen Zug aufspringen? Haben sie die gleichen Chancen auf solche vielfältigen Auszeichnungen wie dieser „saubere“ Herr?

  • 11
    2
    Noergelchen
    24.12.2018

    In einem demokratischen Staat stellt die Presse die 4. Gewalt dar. Deshalb ist es keine Petitesse, wenn sich Journalisten Lügengeschichten ausdenken, um Menschen in eine gewünschte Richtung zu manipulieren. Solches Verhalten stellt, ebenso wie eine tendenziöse Berichterstattung, Machtmissbrauch dar. Bei dem besagten sog. Reporter des "Spiegel", ging das sogar so weit, dass er von vertrauensseligen Lesern Spenden genommen und in seine eigene Tasche gesteckt hat. Wer wundert sich dann noch darüber, dass das Vertrauen in die Massenmedien schwindet und die Zahl der Abos zurückgeht?

  • 5
    8
    gelöschter Nutzer
    24.12.2018

    @franziskamarkus: Dann nennen Sie mir doch mal Medien, die immer nur die reine Wahrheit schreiben. Ich warte.

  • 12
    6
    Franziskamarcus
    23.12.2018

    ach blackadder, ob sie nun Spiegel lesen ( was sie ja verneinen)oder sich beim ZDF informieren, ist doch eh Wurst. Wie im Fall von Traude Lafrenz, letzte überlebende der Widerstandsgruppe "weisse Rose". Vom Relotios interviewt, vom ZDF weiterverbreitete Fakes. Siehe hier und hier:
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/fall-claas-relotius-weisse-rose-ueberlebende-traute-lafrenz-betroffen-a-1244756.html
    https://twitter.com/ZDFheute/status/1044285342130622464
    Die Frau hat einige Sachen nicht gesagt, dann wurde auch ein bezug zu Chemnitz konstruiert (das Erstarken der Rechten)und fertig ist die Stimmungsmache mit Aussagen, die nie getätigt wurden und die Dame sich distanziert.
    Jede Wette, das ist nur die Spitze des Eisbergs in der Medienwelt. Heute schon Tagesschau gesehen?

  • 8
    1
    Freigeist14
    23.12.2018

    Ach ,nein es hieß ja : "Sturmgeschütz der Demokratie" . Dennoch Vergangenheit .

  • 7
    4
    Freigeist14
    23.12.2018

    Blackadder@bringt es auf den Punkt . Das Der Spiegel "Links" sein soll ,beschreibt nicht einmal sein eigenes ehemaliges Selbstverständnis . DIe Redaktion sah sich früher,als ehemaliges "Schlachtschiff der Demokratie" ,selber im links-liberalen Milieu . Das ist Vergangenheit .

  • 11
    2
    gelöschter Nutzer
    23.12.2018

    Blackadder: Das sie sich mit rechtsstehenden Medien beschäftigen und deren Wahrheitsgehalt prüfen finde ich gut.

    Vorschlag:

    „Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen.“ Friedrich Nietzsche (Menschliches, allzu menschliches …)

    Gerade die Lektüre von „Andersdenkenden“ würde für viele eine persönliche Bereicherung bieten, vorausgesetzt man verlässt sich nicht allein auf seine Überzeugungen.
    Die zweite Gefahr, für die Wahrheit, sehe ich an der Koppelung an den kommerziellen Erfolg. Letztendlich erscheinen und ernähren Artikel immer nur, wenn sie in großer „Stückzahl“ abgedruckt und gelesen werden (Das gilt für sämtliche Richtungen).

  • 5
    10
    Interessierte
    23.12.2018

    Der @Blackadder .. , also sie - ist sehr belesen ...

  • 7
    17
    gelöschter Nutzer
    23.12.2018

    Dass die Verfehlungen eines Einzelnen so offen und rigoros aufgearbeitet werden, würde ich mir auch mal bei den unzähligen Lügengeschichten in der Bild, Pi-News, Junge Freiheit, Deutschlandkurier, Tichys Dingsbums, Compact, Achgut und und und...wünschen. Aber da wird man vermutlich lange warten können.

    Und dass der Spiegel eine linke Zeitung sein soll, wie hier behauptet wird, ist leider schon viele Jahre nicht mehr der Fall. Ich lese den auch nicht mehr. Zu viel Meinungsmache in Richtung Springer Presse. Schade. Früher war der mal richtig gut.

  • 13
    3
    Malleo
    23.12.2018

    Wer einen Schweinestall ausmisten will, darf den Besen keiner Wildsau geben.
    Interne Aufarbeitung hat von Anfang an ein starkes Geschmäckle.
    Das Ergebnis wird deshalb wenig glaubhaft zu vermitteln sein.

  • 10
    4
    gelöschter Nutzer
    22.12.2018

    Diese Befürchtung ist schlimm, aber durchaus berechtigt.

  • 16
    5
    Deluxe
    22.12.2018

    @Klapa
    Ich fürchte, daß hier überhaupt niemand versagt hat. Kein einziger.

    Sondern daß alles genau so gelaufen ist, wie gewünscht. Bis auf die kleine Tatsache am Schluß, daß es aufgeflogen ist.
    Aber sonst ist alles wunschgemäß verlaufen.

  • 18
    7
    Hinterfragt
    22.12.2018

    Soviel zu deutschen Qualitätsjournalismus und angeblichen klaren Fakten in deutschen Medien.
    Da fallen mir doch gleich die "Hetzjagden" von Chemnitz wieder ein ...

  • 18
    1
    gelöschter Nutzer
    22.12.2018

    Die Chefredaktion einer Zeitung, an der Spitze der Chefredakteur, ist letztendlich verantwortlich dafür, was in seiner Zeitung veröffentlicht oder auch nicht veröffentlicht wird.

    Es erscheint schwer vorstellbar und kaum glaubhaft, dass solch ein 'Journalistenstern' wie Herr Relotius aufgehen kann, ohne ein System an seiner Seite zu haben, in dem solch eine Blüte gedeihen kann und das ihn in seiner Karriere, einschließlich vieler Preisverleihungen, die wiederum von hochrangigen Journalisten der Branche befürwortet werden, befördert.

    Hier hat nicht nur ein Einzelner versagt und das Vertrauen seiner Mitarbeiter und Leser auf das Schändlichste jahrelang missbraucht. Hier hat die Selbstkontrolle eines Printmediums versagt, das die äußeren Bedingungen dafür geschaffen hat, das dieser 'Edeljournalist' wurde, was aus ihm geworden ist - ein mieser Betrüger.

    So gesehen ist es also kein einzelnes individuelles Versagen, wie es im Artikel auch unterschwellig anklingt, weil alle genannten Zeitungen in mehr oder weniger größerem Umfang in diese öffentliche Blamage involviert sind.

    Die Printmedien werden nicht ruiniert, sie ruinieren sich durch die Art und Weise ihrer Selbstdarstellung und Bereinigungsversuche bei solchen Betrugsaffären selbst.

    Der Glaubwürdigkeit der Medien in ihrer Gesamtheit wurde ein Bärendienst erwiesen und sage niemand, so etwas sei nur beim 'Spiegel' möglich.

  • 6
    3
    osgar
    22.12.2018

    sehr lesenswert dazu

    http://www.spiegel.de/spiegel/fall-claas-relotius-interview-mit-giovanni-di-lorenzo-a-1245065.html

  • 19
    6
    osgar
    21.12.2018

    Der SPIEGEL ist seit Jahren ein linkes, meinungsbildendes Magazin, genau wie der FOCUS konservativ daherkommt.
    Das könnte man noch akzeptieren, wenn er nicht so gnadenlos arrogant gegen Andersdenkende daherkommen würde. Wenn man so ausgerichtet ist, winkt man logischerweise auch solche „Reportagen“ in den Redaktionsstuben eher durch. Gestern der STERN, heute der Spiegel. Viel Spaß bei der angekündigten gnadenlosen Aufarbeitung.



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