Die Treuhand - Augen zu und durch

In die Erinnerung an die Treuhandanstalt mischen sich zunehmend kritische Untertöne. Die damalige Chefin äußert sich jetzt in einer TV-Dokumentation. Birgit Breuel sieht nicht, was man im Großen hätte anders machen können. Eine vergebene Chance.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 14
    0
    ASS
    22.07.2019

    Offiziell war die Treuhand eine Anstalt mit der Aufgabe die Volkseigenen Betriebe der DDR nach den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft privatisieren.
    Leider hat es nicht so gut geklappt. Viele Betriebe wurden geschlossen. Einige wenige Betriebe haben die Stürme der Wende überlebt. Es gab aber auch viele Ungereimtheiten. Und wir mussten schmerzvoll erkennen, dass es keine soziale Marktwirtschaft gibt. Im Kapitalismus geht es ums Geld und nicht um den Menschen. Es gab und gibt Ausnahmen. Diese Ausnahmen bestätigen jedoch diese Regel.

  • 7
    1
    Freigeist14
    22.07.2019

    Mag ja sein.Aber die Verbindungen Pfalz- CDU und Medien-Union Milliardär Herrn Schaub können Sie auch nicht leugnen ;) Eine Bedingung war auch, die Druckereien in Chemnitz u.Zwickau zu übernehmen u.tu erhalten. Hoffentlich bleibt es für Westernann Druck Zwickau in der Zukunft so !

  • 10
    2
    Moderator
    22.07.2019

    Die Umstände des Verkaufs haben wir in einer Beilage zum 70-jährigen Bestehen der Freien Presse thematisiert: https://www.freiepresse.de/SACHSEN/thema-70-jahre-freie-presse/Verkauf-der-Freien-Presse-Unter-einer-Bedingung-artikel9517373.php

  • 15
    2
    Freigeist14
    22.07.2019

    Birgit Breuel stammt aus dem gleichen niedersächsischen Machtzirkel wie auch Ursula v.d.Leyen.Selbstreflexion oder gar Kritik kommen in diesen Lebensentwürfen nicht vor.

  • 14
    2
    fschindl
    22.07.2019

    da hält sich die Freie Presse aber recht vornehm zurück..verwunderlich, wurde sie doch als grösste ostdeutsche Tageszeitung damals von Kohl an der Treuhand vorbei verschachert...