Fanal Corona - und doch keine Abkehr vom Wachstumswahn?

Einspruch - Standpunkte zum Streiten. Unter diesem Motto veröffentlicht die "Freie Presse" einen Gastbeitrag von Frank Richter. Der Theologe warnt davor, dass die Gesellschaft nach Bewältigung der Folgen der Coronakrise einfach zur Tagesordnung übergeht.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Standard

Unsere Empfehlung zum Kennenlernen

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Premium


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 18,00 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Sie sind bereits registriert? 

Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    Inke
    03.04.2020

    @franzudo2013: Sie stehen mit Ihrer Abwertung hier ziemlich allein da. Was erhoffen Sie sich denn von der Regierung? LKWs, die durch die Straßen fahren und Geldbündel in die Vorgärten werfen? Meinen Sie nicht, dass wir hier trotz allem stabile und geordnete Verhältnisse haben? Was wollen Sie denn? Ein chaotisches Krisenmanagement à la Trump oder Johnson? Gesundheitssysteme, die Ihren Namen nicht verdienen? Die Bewältigung der Krise wird ohne wirtschaftliche Talfahrt leider nicht zu bewältigen sein. Kollabierende Patientenversorgung und tausende Opfer fänden Sie wohl besser? Dann sollten Sie auswandern und woanders auf die böse Obrigkeit schimpfen.

  • 3
    11
    franzudo2013
    01.04.2020

    Das ist der typische arrogante Blick der öffentlich Bediensteten auf das Volk. "Sollen sie doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben."
    Kein Wunder, dass der feine Herr bei der SPD gelandet ist.
    Frau Esken zeigt auch grad ihren Abstand zur Realität. Die steuerzahlende Minderheit wird gerade in ihrer Existenz bedroht und die feine Dame redet von Enteignungen und Sonderabgaben. Die Rueckzahlung der abgepressten Steuern wäre das Gebot der Stunde. Rückwirkende Abschaffung des Soli sofort.

  • 5
    0
    Malleo
    01.04.2020

    Ein Reset und „weiter so“ wird es nach Corona nicht geben.
    Heißt eine Epidemie ist nicht unbedingt vorbei, wenn sie vorbei ist.
    Was hat jeder Einzelne von uns gelernt? Zumindest wurde jedem sehr deutlich vermittelt, dass sich Viren nicht um Grenzen scheren und innerhalb sehr kurzer Zeit das Leben- privat wie öffentlich- auf den Kopf gestellt wird.
    Ethische Werte, Regeln, Normen und Verbindlichkeiten werden unter diesen Umständen schnell außer Kraft gesetzt. Das geht letztlich soweit, dass sich Menschen zu Handlungen hinreißen lassen, die Züge einer sozialen Anomie haben.
    Klauen von Desinfektionsmittel, „Bevorratung“ von Lebensmitteln und Klopapier!
    Das sind Verhaltensweisen, die die allgemeingültigen Wertmaßstäbe unterlaufen.
    Festzustellen ist zudem der völlig unterschiedliche Umgang in den westlichen und asiatischen Ländern mit der Krise.
    Sind es die unterschiedlichen Vorerfahrungen?
    Ganz sicher ein wichtiger Aspekt.
    So ist die SARS Epidemie aus 2002 mit den Bedrohungsszenarien in Asien noch sehr präsent.
    Die Notwendigkeit schnell zu handeln, stand im Vordergrund, man leistet sich keine elaborierte Diskussion (meist von Politikern inspiriert!) ob Maßnahmen sinnvoll sind oder nicht, mit der Begründung, ob das unzulässige Eingriffe in Persönlichkeitsrechte darstellen.
    Die Erfolge in der Bekämpfung durch „schnelles, einheitliches Handeln“ sprechen wohl für die „asiatische“ Herangehensweise.
    Für die Zukunft sind das wichtige Erfahrungen neben der Vorsorge- personell wie auch materiell.
    Hoffentlich haben das unsere Politiker schon jetzt begriffen und handeln nicht so, wie 2012 als eine recht eindrucksvolle Studie vom regierungsnahen RKI dem Bundestag vorgelegt wurde.
    In jener "Risikoanalyse" heißt es,
    "der neue Erreger sei ein 'Coronavirus (novel Coronavirus), er werde 'seit Sommer 2012 bei sechs Patienten nachgewiesen, von denen zwei verstorben sind'." Das Coronavirus komme aus Asien mit "weltweite[r] Verbreitung".
    Auch die Versorgungsnot wurde bereits 2013 erwähnt: Da "die Industrie die Nachfrage nicht mehr vollständig bedienen kann, entstehen Engpässe". Sowohl bei medizinischem Gerät wie bei der normalen "Versorgung".

    Geschehen ist nichts!
    Und genau das ist mein Einspruch!

  • 6
    6
    gelöschter Nutzer
    31.03.2020

    Bedenkenswerter Text von Frank Richter.

  • 3
    9
    Pixelghost
    31.03.2020

    Dazu brauche einige hier ja nur die Maske.