Gauland: Kritik an Klimaschutzmaßnahmen

Euro, Zuwanderung - und jetzt das Klima. Die AfD hat damit nach den Worten ihres Vorsitzenden Alexander Gauland ein weiteres zentrales Thema.

Berlin (dpa) - Für die AfD wird der Protest gegen Klimaschutzmaßnahmen nach den Worten ihres Vorsitzenden Alexander Gauland künftig eines ihrer wichtigsten Themen sein.

«Die Kritik an der sogenannten Klimaschutzpolitik ist nach dem Euro und der Zuwanderung das dritte große Thema für die AfD», sagte er der «Welt am Sonntag». «Wir haben damit ein Alleinstellungsmerkmal, weil alle anderen Parteien ja den Irrsinn mitmachen, den Greta Thunberg neuerlich angeheizt hat, als sie vor den Vereinten Nationen ausrastete.» Inhaltlich habe die Partei zum menschengemachten Klimawandel eine differenzierte Auffassung. «Natürlich ändert sich das Weltklima, aber dass dabei der Mensch durch CO2-Emissionen eine wesentliche Rolle spielen würde, ist zumindest umstritten.»

Zudem seien «die maßlosen Vorhaben der Bundesregierung völlig ineffektiv», weil Deutschland nur für zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sei, so Gauland weiter. Daraus folge: «Selbst wenn also Deutschland hierbei auf null ginge, würde das überhaupt nichts bringen.»

Dass der Klimawandel von Menschen verursacht wird, ist in der Fachwelt nahezu unbestritten. Darauf hat Ende August die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Anfrage der AfD-Fraktion hingewiesen. Die Bundesregierung ist demnach inzwischen der Auffassung, «dass 99 Prozent der Wissenschaftler, die Fachaufsätze zum Klimaschutz veröffentlichen, der Überzeugung sind, dass der Klimawandel durch den Menschen verursacht ist».

Der umweltpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Karsten Hilse, sagte der «Welt am Sonntag»: «Wissenschaftler, die das anders sehen und CO2-Emissionen für alles verantwortlich machen, sind nicht der überwiegende Teil der Fachwelt, sondern nur der lauteste Teil. Wir wollen den vielen skeptischen und abweichenden Stimmen Gehör verschaffen, so dass es endlich wieder zu einer sachlichen Debatte kommt.»

Seit kurzem lässt die AfD-Bundestagsfraktion auch längere TV-Dokumentationen produzieren. «Mit dem TV-Format von knapp einstündigen Dokumentationen wollen wir eine Gegenöffentlichkeit zur einseitigen Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen schaffen», sagte Fraktionsvize Peter Felser der «Welt am Sonntag». Felser plant das Projekt. Laut der Zeitung trägt der erste Film den Titel «Dieselmord im Ökowahn». Die beiden weiteren Filme der ersten Staffel sollen laut Felser von Umweltschutz und Bundeswehr handeln. Die Filme sollen bald im Youtube-Kanal der Fraktion zu sehen sein.

Bewertung des Artikels: Ø 4 Sterne bei 4 Bewertungen
80Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    4
    Tauchsieder
    07.10.2019

    Viele bekommen gar nicht mehr mit, wie sie von der Klimalobby vereinnahmt werden. Sie hecheln dem Zeitgeist hinterher, es gehört zum guten Ton auf diesen "Katastrophenzug" mit aufzuspringen. Dabei wird mit Zahlen um sich geschmissen die nicht verifizierbar sind, die Diskussion darüber für beendet erklärt, obwohl es nie eine gegeben hat und man radikalisiert sich in seiner Meinung und lässt keine andere Meinung zu. Angeblich sind sich fast alle Wissenschaftler einig, ja in was? Der Rest der Wissenschaftler, die eine andere Meinung vertreten, dass sind wohl dann die ewig gestrigen.
    Die Politik ist längst einen Schritt weiter, sie interessiert sich doch schon längst nicht mehr für solche "Grabenkämpfe". Hier ist nur noch das Geld der Antrieb ihres Handelns. Eine Umverteilung von unten nach oben und viele Bürger beteiligen sich auch noch daran. Emissionshandel, oder wie gestalte ich die Industrie am gewinnbringendsten um, wo sehe ich Absatzmärkte für meine E-Autos usw. sind der politische Antrieb. Alles andere ist nur Augenwischerei, oder glaubt wirklich jemand, dass die deutsche Politik diesen Umbau der Gesellschaft zur Rettung des Weltklimas macht ?

  • 1
    6
    Nixnuzz
    06.10.2019

    Wenn ich nicht ganz daneben liege, hat es doch mehrere Jahrzehnte gedauert, bis die Einstein'sche Relativitäts-Theorie messbar bestätigt wurde. Nachdem wohl die Mehrheit der Wissenschaftler dies jetzt als gegeben ansieht und auch den Berichten der Astronauten, Kosmonauten oder anderen Weltraumreisenden glaubt, das die Erde derzeit keine Scheibe in Form eines Donut-Ringes ist, möchte ich zumindest bei der CO2-Diskussion nicht bis auf den zukünftigen Beweis warten und unterstütze soweit als Privatmensch möglich die Gläubigen der anthropogenen CO2-abhängigen Erderwärmung. Ein Ingenieur-mäßiges: Basta!...;-)

  • 4
    2
    ChWtr
    06.10.2019

    Ich würde dem zustimmen, Ralf - wenn es denn so wäre.

    Wissenschaft sollte (...), ist es jedoch nicht. Könn(t)en wir Jahrhunderte zurückblicken, Beispiele gibt es genug.

    Einstein oder Wernher von Braun sind gute Beispiele dafür, dass alle Lebensbereiche politisch besetzt sind und dementsprechend instrumentalisiert werden. Wer sich dem entzieht, ist entweder ein Ketzer oder wird gebrandmarkt.

    Nicht umsonst heißt es: "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast".

    Vieles (oder Alles!!!) ist Auslegungssache. Die Natur hingegen lügt nicht!

  • 7
    4
    ralf66
    06.10.2019

    @Inke, in der Demokratie scheinen Mehrheiten zu entscheiden, wenn das in der Wissenschaft so ist, dann ist das falsch. Wissenschaft muss neutral sein, befreit von Lobbyismus und Politik und muss eine sichere Lehre sein, deren Erkenntnisse vielen Generationen dient.

  • 9
    4
    OlafF
    05.10.2019

    @Malleo:Hier liegt das Problem, die Heilsbringer fordern und der IPCC muss liefern. Da die Klimamodelle zu ungenau sind, mussten sie aufgrund unschlüssiger Messergebnisse immer wieder an die Messergebnisse angepasst werden. Also ist 2x2 nach Meinung dieser Wissenschaftler manchmal 3,2 oder 4,8, je nachdem was gerade gewünscht ist. Wenn alles so eindeutig ist, dann hilft wirklich kein Glauben, sondern nur wissenschaftlich stichhaltige Erkenntnisse. Und die werden immer haltlose, um so mehr man sich Beiträge anderer Wissenschaftler beleuchtet. Dem Staat ist es erst einmal egal, wenn eine so einträgliche Steuer erst einmal erhoben wird, zahlt das Volk.

  • 7
    5
    Malleo
    05.10.2019

    lesemufxel inke...
    Richtig 1+1=2 oder will man dazu demokratisch abstimmen lassen?
    Je dünner die Faktenlage oder risiko- und damit auch fehlerbehafteter die Annahmen und Stellschrauben sind, um so unsicherer sind auch die präsentierten
    Prognosen- siehe Klima.
    Dann darf man das glauben oder auch nicht, aber wer glauben möchte, sollte in die Kirche gehn.

  • 4
    2
    Lesemuffel
    05.10.2019

    Über Lehrmeinungen kann von mir aus die Mehrheit entscheiden, auch diese können sich irren. Über Forschungsergebnisse dürfen nur Fakten entscheiden!

  • 2
    5
    Inke
    05.10.2019

    Noch eine letzte Anmerkung meinerseits zur Gesamtproblematik der hier stattfindenden Diskussion: Früher hat man den Lehrmeinungen und Forschungsergebnissen führender Wissenschaftler ohne weiteres den Glauben geschenkt. In heutigen Zeiten des Internets kann jeder seine eigenen Meinungen und Wahrheiten einem großen Publikum zugänglich machen. Manchen gelingt das mit viel Raffinesse auch so gut, dass alles bisher geglaubte in Frage gestellt wird. Das ist auch der Grund dieser schier endlosen Hin-und-Her-Diskussion hier. Zum Glück entscheiden in einer Demokratie auch weiterhin die Mehrheiten, und das ist auch gut so.

  • 3
    6
    Inke
    05.10.2019

    Malleo, die Kartierung der Waldflächen ist mit Sicherheit keine simple Angelegenheit. Wie werden Schrägflächen wie Berghänge erfasst etc. Das Messergebnis hängt auch immer vom angewendeten Verfahren und dessen Genauigkeit ab. Somit ist Ergebnis A mit Ergebnis B nur direkt vergleichbar, wenn man auch die Methodik der Erfassung genau kennt. Das absolute Holzvolumen ist wie man weiß abhängig von der Wuchshöhe und Mächtigkeit der Stämme, also den Festmetern als CO2-Speicher. Die Wuchsdichte kommt noch hinzu. Wenn also in gemäßigten und subpolaren Zonen ein Flächenzuwachs an "Kleinholz" zu verzeichnen ist, heißt das unterm Strich nicht unbedingt mehr absolutes Holzvolumen global gesehen. In den Tropen werden Baumriesen 50m+ im Akkord gefällt. Das sollte man dabei auch bedenken. Wir werden die Wahrheit hier auch nicht ergründen können.

  • 5
    4
    Malleo
    05.10.2019

    inke..
    Was ist daran komplex?
    Mehr Fläche (7%) und Bäume höher 5 Meter heißt wohl auch mehr Volumen!

  • 4
    3
    ChWtr
    05.10.2019

    Interessant, wie man sein Weltbild auf Verweise belegt bzw. schönredet.

    @Iinke sagt es, die Diskussion bringt nichts - weil eine entscheidende (!!!) Erkenntnis nicht anerkannt wird.

    Nochmal: *D I E D O S I S* macht es!!!

    Das ist mein letzter Hinweis dazu, denn wenn man partout negiert, will man auch nicht verstehen.

    Klimaveränderungen über Jahrtausende sind menschengemacht.

    Selbstverständlich!
    Wird ja hier nicht bestritten.

    Warum ist das so?

    Weil die verursachten Emissionen von Mensch und Tier eine ganz andere Dimension erreicht hat als noch vor 100 Jahren und der Raubbau an Natur einschließlich der Vernichtung unzähliger Tierarten wiederum menschengemacht ist.

    Diese Sympiose aus Welt(über)bewölkerung, neuen (!) Lebensraum schaffen durch Rodung und Abholzung sowie die ungebremste Industrialisierung ist der unwiederbringliche Krebsschaden.

    Das ist nunmal Tatsache.

    Der Verweis auf unterschiedlichste, hochgestochene Studien von diversen Experten führt zu nichts.

    Außer, man braucht für sich ein Alibi - weshalb auch immer.

  • 4
    6
    Vogtlander3110
    05.10.2019

    Zum Glück setzt sich bei den entscheidenden Menschen die Vernunft durch und es wird etwas gegen den menschgemachten Klimawandel unternommen. Das hat lange gedauert, aber es passiert endlich etwas Positives in dieser Richtung. Die Klimawandel-Leugner mit ihren obscuren Argumenten werden von der breiten Mehrheit in Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft schon längst nicht mehr ernst genommen. Dass etwas getan werden muss ist allen in Verantwortung stehenden Menschen klar.
    Über die Mittel und Wege muss weiter gestritten werden und immer gemeinsam mit Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und der gesammten Gesellschaft.

  • 7
    4
    ralf66
    05.10.2019

    @Inke, befassen Sie sich mal mit Günter Ederer, der kann einiges über Propaganda, Lobbyismus, wiedererneuerbarér Energieindustrie, und Klima-Politik in Bezug auf Klima oder Erderwärmung gemacht durch den Menschen sagen. Wie das alles Vernetzt ist, dass ist unglaublich.

  • 9
    4
    Deluxe
    05.10.2019

    @Inke:
    Googeln Sie mal spaßeshalber nach der Umkehr der Photosynthese bei Dunkelheit. Nach den Stichworten Vulkane, Geysire oder einfach nur nach natürlichen Quellen für CO2 und andere Treibhausgase.

    Der Erkenntnisgewinn könnte beträchtlich ausfallen...

  • 4
    7
    Inke
    05.10.2019

    @Tauchsieder: Sie haben den Inhalt meines Kommentars leider überhaupt nicht verstanden. Diese Diskussion führt leider zu nichts.
    @Malleo: Die Erhebung der Waldflächendaten ist sicherlich äußerst komplex und hängt vom angewendeten Messverfahren ab. Fraglich ist, ob mit einem Flächenzuwachs auch ein Volumenzuwachs einhergeht und ob das überhaupt erfasst werden kann. Jedenfalls sind die massiven Holzeinschläge im Amazonas und auch die Waldschäden hierzulande sehr bedenklich.

  • 9
    3
    Tauchsieder
    05.10.2019

    Keine natürlichen CO²-Emissionen auf dieser Welt, nur der Mensch verursacht welche. Auf diese Nullsummenrechnung musst du erst mal kommen, darauf hat die Welt gewartet. Ich werde umgehend das IPPC-Komitee über diese Erkenntnis von "Inke" informieren und sie für den "Alternativen Nobelpreis" vorschlagen.
    Hier hat die Umweltlobby ganze Arbeit geleistet.

  • 8
    4
    ralf66
    04.10.2019

    @Inke, dann sehen sie sich mal von Prof. Werner Sinn den Vortrag über Windenergie an, dann werden Sie sehen, dass hier vieles schief läuft. Sinn ist übrigens kein Experte auf dem Gebiet des Klimas sondern Ökonom. Dipl.-Meteorologe Klaus-Eckardt Puls, Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke, Prof. Kirstein mal drei die anders als Prof. Lesch urteilen.

  • 8
    4
    Steuerzahler
    04.10.2019

    @Malleo: Da gibts nichts zu verstehen. Sie haben das schon richtig erkannt. Es kann nicht sein, was nicht sein darf! Das ist die Krux der ganzen Diskussion.

  • 9
    3
    Malleo
    04.10.2019

    Muss man rote Daumen verstehen?
    Wer hat denn da die ideologische Brille auf?

  • 8
    4
    Malleo
    04.10.2019

    inke
    Gern
    SZ vom 9.8.18 Seite 16
    " Im Treibhaus"
    "Es grünt" gemäß Satellitenaufnahmen.
    Nach NATURE um weltweit 7% und unter Berücksichtigung von Baumhöhen größer 5m
    Solche Zahleln verschwinden gern im Nirwana.
    Warum wohl?

  • 8
    4
    Inke
    04.10.2019

    @ralf66: Na, klar. Prof. Dr. Hans-Werner Sinn kommt zum gleichen Schluss, kritisiert jedoch den Ablauf der Energiewende in Deutschland:
    https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo
    Schauen Sie sich die ersten 5 Minuten an. Sehr interessant!

  • 8
    7
    ralf66
    04.10.2019

    @Inke, haben Sie sich eigentlich schon mal andere Vorträge wie die vom Prof. Lesch angesehen?

  • 6
    6
    Inke
    04.10.2019

    @Malleo: Können Sie uns den Artikel der SZ bitte zur Verfügung stellen? Aus welcher Quelle stammen denn diese Zahlen? Wenn man danach googelt, liest man nur von regionalen Waldzuwächsen. Global gesehen schrumpft die Waldfläche seit Jahrzehnten konstant. Statista verzeichnet einen Rückgang von 41,28% (1990) auf 39,96% (2016). https://de.statista.com/statistik/daten/studie/159813/umfrage/entwicklung-der-weltweiten-waldflaeche/
    Es ist sehr zu wünschen, dass die Waldflächen global wieder Zuwachs bekommen. Momentan sieht es leider nicht danach aus.

  • 6
    10
    Inke
    04.10.2019

    @Tauchsieder: Sie liegen mit Ihrer Rechnung leider falsch. Die Natur stößt netto gar kein CO2 aus, da es beim Wachstum der Pflanzen ebenso wieder gebunden wird. Deshalb war der Co2-Gehalt der Atmosphäre auch über Jahrtausende konstant. Erst der Mensch hat dann begonnen das seit Jahrmillionen in der Tiefe eingelagerte Co2 freizusetzen. Schauen Sie sich dazu doch bitte folgendes Video ab Min. 5:02 an:
    https://www.youtube.com/watch?v=pxLx_Y6xkPQ
    Übrigens werden da gleich weitere Unwahrheiten, die die AfD zum Thema verbreitet, widerlegt. Der Richtigkeit halber...

  • 10
    5
    Malleo
    04.10.2019

    2018 konnte man in der SZ lesen, dass die weltweite Waldfläche zwischen 1983 und 2016 um mehr als 2,2 Mio.Quadratkilometer zugenommen hat.
    Gut für den CO2 Haushalt, im Forum nicht gewünscht- x ter Versuch.

  • 9
    4
    Tauchsieder
    04.10.2019

    Abschließend noch ein kleines Rechenmodell von mir. 2% CO²-Anteil D an den menschengemachten Emissionen hören sich für einige viel an. Dies sollte man aber im ganzen Zusammenhang betrachten und da relativiert sich diese Zahl wieder. 97% der weltweiten CO²-Emissionen sind natürlichen Ursprungs und nur 3% von Menschen verursacht (IPPC-Bericht). Bei einem Gesamtanteil von 0,039 % CO² in der Luft trägt somit der Mensch mit einem Anteil von 0,0017% bei. Davon wiederum hat D einen Anteil von ca. 3%. Somit leistet D mit etwa 0,0000362 % seinen Beitrag zu den Gesamtemissionen weltweit !
    Es ändert zwar nichts an den knapp 2% von Menschen verursachten Anteil, aber zeigt deutlich auf, über was wir hier eigentlich reden. Sollte D seine Emissionen auf Null runter fahren kann sich jeder selbst ausrechnen, was D für einen Beitrag zur Senkung von CO²-Emissionen leistet. Da sollte uns doch jeder Euro recht sein den man uns aus dem Geldbeutel zieht. Ich glaube wir sind nicht mehr zu retten.

  • 10
    5
    Steuerzahler
    03.10.2019

    @cn3...: „ Ich bin einfach besorgt darüber, wie es wird, wenn in 50 Jahren erste Inseln überschwemmt werden, wenn Bergspitzen abbrechen weil der Permafrost weg ist, ...“
    Na da haben wir doch etwas gemeinsam! Allerdings bin ich der Auffassung, dass es nicht die Lösung ist, für die 2% CO2, die der Anteil Deutschlands sind, die Umwelt für Lithium zu zerstören, Wald für Windräder abzuholzen und Vögel zu shreddern, die Versorgungssicherheit zu gefährden und Geld für CO2 zu verlangen und so den Bürgern ungeniert in die Taschen zu greifen. Statt dessen, und da gebe ich Ihnen Recht, ist es wichtig, Strategien zu entwickeln, die Erderwärmung zu händeln, sich darauf einzustellen und zu erforschen, welche natürlichen Faktoren eine Rolle spielen und alles zu unternehmen, damit vor allem die Länder, die die Umwelt und die Atmosphäre massiv schädigen, endlich in den Umweltschutz investieren. Sonst können wir die 2% auf „0“ bringen und es ändert sich nichts. Dass D dabei seinen Anteil bringen muss, steht außer Zweifel. Aber nicht mit Aktionismus und Hysterie. Dass Sie die Propaganda nur auf die Leute um Gauland reduzieren zeigt, wie vorbestimmt und einseitig Sie das Problem betrachten. Dass Sie sich persönlich angesprochen sehen, gibt allerdings zu denken.

  • 10
    5
    Tauchsieder
    03.10.2019

    Vielleicht habe ich meine erste Reaktion zu schnell abgeschickt, Sorry!
    Ergänzend nur so viel, dass Klima erwärmt sich nicht, wenn sinken, oder steigen, lediglich Temperaturen. Dies nur zum besseren Verständnis für Leute die hier mit lesen. Klima ist ein Mittelwert von mindestens 30 aufeinander folgenden Jahreswettern. Und was die Modellrechnungen angeht nur so viel, je nachdem was man erreichen will können die Ergebnisse völlig unterschiedlich sein. Gib zwei Wissenschaftlern die gleichen Werte können am Ende je nach Beweggründen total unterschiedliche Werte heraus kommen. Hier kommt wieder Churchill ins Spiel.

  • 6
    5
    Tauchsieder
    03.10.2019

    Ich erkenne gar nichts an "cn3....", sie müssen lesen lernen!

  • 5
    9
    Vogtlander3110
    03.10.2019

    Nochmal: praktisch alle Regierungen dieser Erde sehen mittlerweile ein, dass wir etwas gegen den Ausstoß von Treibhausgasen tun müssen. Es wurde aber auch Zeit.
    Und ich bin mir sicher, dass auch die AfD-Spitzen das wissen. So dumm sind die auch nicht.
    Aber sich dagegen zu stellen und den Leuten zu erzählen sie würden von ominösen Mächten nur belogen und abgezockt, greift halt bei vielen Leuten die sich sowieso immer als Opfer sehen. Sie arbeitet gezielt mit der Verunsicherung der Menschen in diesem Land, mal geht es gegen den Euro, mal gegen die EU, gegen die Ausländer im Land, gegen die Menschenrettung im Mittelmeer, gegen Flüchtente ganz allgemein und jetzt gegen den Klimaschutz. Diese Taktik zahlt sich für die AfD ja auch aus. Sie muß auch keine Lösungskonzepte vorlegen. Allein das Hetzen gegen die vermeintlich bösen Anderen reicht aus um sich als Alternative darzustellen und politisch und finanziell abzusahnen.
    Zum Glück ist unsere Demokratie stabil genug, um das auszuhalten und die richtige Wege einzuschlagen. Wenn auch meistens spät und nur langsam.

  • 5
    9
    cn3boj00
    03.10.2019

    @Steuerzahler, nein, wir unterstellen diesen Leuten "nur", dass sie den Einfluss des Menschen leugnen und Ihnen die Auswirkungen egal sind. Und das mache ich nicht aus "propagandistischen" Gründen, denn ich brauche keine Propaganda. Die einzigen, die mit Propaganda argumentiere, sind Herr Gauland & Co.
    Ich argumentiere mit dem Stand der Wissenschaft, siehe unten.
    Und ich bin keiner, der "unkritisch" fiskalische Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung unterstützt. Ich bin einfach besorgt darüber, wie es wird, wenn in 50 Jahren erste Inseln überschwemmt werden, wenn Bergspitzen abbrechen weil der Permafrost weg ist, wenn unsere heimische Tier- und Pflanzenwelt plötzlich nicht mehr klarkommt. Und ich bin mir bewusst, dass das seit der letzten Eiszeit sehr konstante Klima erst die Voraussetzung geschaffen hat, dass der Mensch sesshaft werden konnte und ich keine Antwort habe auf die Frage, wie unsere Welt funktionieren wird wenn es 3 Grad wärmer ist.
    Alles andere sind Unterstellungen.
    Und was diese von Ihnen geforderte Diskussion betrifft: bei den Wissenschaftlern hat diese längst stattgefunden. Dass Wissenschaftler keine sachliche Diskussion führen ist auch eine Unterstellung. Und wieso sollten Politiker darüber noch einmal diskutieren? Gehören Sie auch zu denen die glauben dass Politiker am klügsten sind (wie es meist selber tun)?
    Einen 100%igen Beweis wird es nicht geben. Das Klima ist keine schiefe Ebene. Was also tun? Nichts? Und sich weiter in Beschuldigungen ergehen?

  • 7
    9
    cn3boj00
    03.10.2019

    @Tauchsieder: also erkennen Sie an, dass es eine Klimaerwärmung gibt? Und was erzählen Sie jetzt für komisches Zeug? Hab ich behauptet, dass das Schmelzen der Gletscher eine Ursache der Klimaveränderung ist? Können Sie nicht lesen?
    Wenn Sie die Klimaerwärmung akzeptieren, akzeptieren Sie dann auch die Aussagen der Wissenschaftler oder nicht? Ich will hier nicht auf das Funktionieren von Klimamodellen eingehen, dass kann man nachlesen. Wie gut diese Modelle sind können wir leider erst in Jahrzehnten sehen, da eine Änderung eines Eingangsparameters erst in vielen Jahren eine Wirkung zeigt. Trotzdem können wir an der Entwicklung der letzten 20 Jahre einiges aussagen über die Güte der Modelle, und sie werden ständig angepasst und verbessert. Ein Parameter der Modelle ist nun auch der CO2 Gehalt. Und siehe, die Klimaentwicklung korreliert statistisch recht gut auf die Variation des CO2.
    Das ist kein Beweis, richtig, aber ein sehr starkes Indiz. So stark, dass die überwiegende Mehrheit der Klimaforscher der Überzeugung ist, dass der Zusammenhang zwischen CO2 und der Klimaerwärmung richtig ist und kein Zufall.
    Das ist die Faktenlage, und darauf vertrauen Wissenschaftler und viele Menschen.
    Man kann diesen Zusammenhang natürlich ignorieren, was gemeinhin mit "Klimaleugner" bezeichnet wird. Das ist dann eine Meinung, aber wie sieht es mit den wissenschaftlichen Fakten aus? Welche Forschungen haben denn bisher belegt, dass man CO2 ausschließen kann? Oder dass es starke Indizien dafür gibt, dass es eine ganz andere Ursache gibt? Aber nein, das müssen Sie ja gar nichts beweisen. Weil Ihnen die möglichen Folgen egal sind. Weil ja nicht Sie, sondern erst nachfolgende Generationen betroffen sein werden. Und mit dieser Einstellung ist jede Ausrede recht.

  • 8
    7
    Steuerzahler
    03.10.2019

    Das Problem liegt doch offensichtlich darin, dass aus propagandistischen Gründen den Leuten, die sagen, dass der 2%-Anteil Deutschlands am CO2-Ausstoß nicht die Ursache für die Klimaveränderung sein kann, unterstellt wird, sie würden den Klimawandel leugnen. Das ist ein einfach zu durchschauendem Schachzug. Sowohl Laien als auch Wissenschaftler finden daher in der sachlichen Diskussion kaum statt, wenn sie diese These vertreten. Damit wird es einfacher, unter der Überschrift „Klimaschutz“ unkritisch Anhänger zu generieren und fiskalische Maßnahmen zur Vermögensabschöpfung und Wirtschaftsförderung zu initiieren. Wichtiger wäre es, in einer sachlichen und kontrahierenden Diskussion die tatsächlichen Ursachen des Klimawandels in ihren Anteilen zu benennen und vor allem durch die Politik die weltweit großen Umweltsünder politisch zur Räson zu bringen. Dazu bedürfte es einer gemeinsamen, starken europäischen Außenpolitik und nicht der Beschäftigung mit dem Krümmungsradius von Gurken z. B.

  • 7
    8
    Tauchsieder
    03.10.2019

    Ja der Beweis einer Erwärmung ist kein Beweis, dass die angeblichen "Treibhausgase" diese Erwärmung bewirken "cn3....".
    Meeressspiegel steigen, Eis schmilzt, Wüsten dehnen sich aus. Dürrekatastrophen erreichen Rekordniveau etc., etc.
    Das sind mögliche Auswirkungen einer Erwärmung, nicht Auslöser. Keines dieser Beispiele sagt uns was die eigentliche Ursache der Erwärmung ist. Nichts davon sagt uns, was den Hauptteil der Erwärmung auslöste. Das ist Vertauschung von Ursache und Wirkung.
    Wir müssen nicht beweisen, was das Klima steuert, um sagen zu können … CO2 ist es nicht. Die AGW - Fraktion muss beweisen, warum wir für CO2 Emission zahlen sollen. Es gibt keine Beweise für beide Theorien. Solange wir dies nicht zu 100% einem Fakt zuordnen können sollten wir uns das Geld sparen.

  • 6
    7
    Lesemuffel
    03.10.2019

    ChWtr mit Deinem letzten Satz widerlegt Du lebst Deine vorhergehenden Ausführungen.

  • 8
    8
    Tauchsieder
    03.10.2019

    Was für ein Wirrwarr an Meinungen von "Vogtl....." und "ChW..". Der Eine kommt mit 197 Unterschriften unter ein Abkommen das nur eins beweist , dass mehr als 3/4 der Unterzeichnenden von den Industriestaaten viel Geld erwarten aber nicht, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Genauso der angebliche Konsens unter Wissenschaftlern. Bei diesem angeblichen Konsens handelt es sich um eine Einigung auf einen gemeinsamen Nenner. Dies stellt aber keinen Beweis dar. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden nicht durch Konsens erzielt. Das Klima reagiert nicht auf Legionen von Wissenschaftlern, egal wie viel heiße Luft sie produzieren, oder sind wissenschaftliche Erkenntnisse jemals durch Abstimmung festgelegt wurden ? Einst gab es auch einen Konsens, da glaubten die Menschen, die Erde sei eine Scheibe, dass keine Maschine fliegen könnte, dass die Sonne um die Erde kreist.
    Das dem Anderen etwas nicht einleuchtet kann man ihm völlig zugestehen. Ich bezeichne eine andere Meinung als Meinungsfreiheit!
    Das man dies nicht verstehen muss sieht man schon an dem einem Wort in seinem letzten Satz des Kommentars - Klimaleugner -. Keine seriöser Mensch leugnet einen Klimawandel. Nur ist der eine Teil nicht überzeugt, dass dies menschengemacht ist und der andere Teil dies behauptet, obwohl er es nicht beweisen kann.
    Sagte doch Dr. Richard Courtney, ein UN IPCC Experte und in England beheimateter Wissenschaftsberater für Klima und Atmosphäre: „Bis heute gibt es keinen Beweis für einen menschengemachten Klimawandel (AGW - "anthropogenic global warming).“

  • 7
    9
    cn3boj00
    03.10.2019

    @tauchsieder: ich habe nach wissenschaftlichen Belegen gefragt. Eine Unterschriftensammlung gehört da ganz sicher nicht dazu. Ich darf nur an die 100 Lungenärzte erinnern :).
    @ralf: glauben Sie tatsächlich, dass die Meinung ihrer Freunde und Bekannten und wen Sie noch getroffen haben repräsentativ für Deutschland sind? Laut Civey (einem nichtstaatlichen Umfrage-Unternehmen, bei dem jeder - auch Sie - mitmachen kann) glaubten neulich 54% sicher an den Klimawandel und nur 35 nicht. Und ein wissenschaftlicher Beleg ist die Meinung Ihrer Bekannten wohl auch nicht.
    Also, die AfD will ja nun wissenschaftlich belegen dass der Klimawandel eher nicht stattfindet, oder wenn überhaupt, dass der Mensch damit nichts zu tun hat, und falls doch, wenigstens nicht das CO2 schuld ist. Bisher hat niemand einen Beitrag geliefert der das belegt. Schade. Natürlich, auch 99% der Wissenschaftler können falsch liegen. Aber dann müsste es doch wenigstens mal ein, zwei Fachartikel geben wo Wissenschaftler anderer Meinung sind? Ich meine damit natürlich nicht Elektroingenieure oder Lungenärzte, sondern Wissenschaftler die tatsächlich dazu forschen. Wo bitte sind denn nun die Beweise?
    @malleo, immerhin ein Versuch. Aber was zeigt uns dieser Beitrag? Diese Forschung zeigt nur, dass es durchaus Schwankungen im Bereich 0,5 - 1 Grad gegeben hat, und das auch nur lokal begrenzt, nicht auf die Erdtemperatur bezogen. Und sie widerlegt auch nicht den prophezeiten Temperaturanstieg. Ich weiß nicht, was Sie da hineininterpretieren, aber es ist ebne nur ein Beitrag zur Klimaforschung, der zeigt wie schwierig es ist, und mitnichten beweist dass alles nur "Hysterie" ist.
    Vielleicht erklärt die Liga der Klimawandelgegner einfach mal, warum die Gletscher, die es seit etwa 16000 Jahren gibt, nun in 100 Jahren wegschmelzen. Danke.

  • 12
    3
    Einspruch
    02.10.2019

    Das der Mensch keinen Einfluss hat, ist auch nicht bewiesen. Die Belastungen mit immer neuen Abgaben werden jedenfalls der Umwelt nichts nützen, da sie die Ursachen nicht beseitigen, das könnten nur technische Maßnahmen.
    Alles zu vermeiden, was die Umwelt und das Klima unnötig belastet, dürfte jedenfalls kein Fehler sein. Und dazu zählt nunmal die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
    Doch was steht kurzfristig als sichere bezahlbare Alternative zur Verfügung?
    Giftige Batterien? Windräder, die stehen? Unbezahlbare Autos, die immer in der Nähe einer Steckdose bleiben müssen? Steuern jedenfalls lösen das Problem nicht, sind nur purer Aktionismus und würgen alles ab.

  • 7
    4
    OlafF
    02.10.2019

    Gegen den Strom schwimmen und die eigene Meinung abzubilden ist nicht gefährlich, sondern gehört zum Wesen einer Demokratie. Und wir leben doch im Gegensatz zur vielen Unterzeichnern des Pariser Klimaschutzabkommens in einer Demokratie. Das bedeutet, die einen sind für eine bestimmte Politik und die anderen sind dagegen. Die einen müssen also damit leben, dass durch die Mehrheit befeuerte Entscheidungen, trotzdem von der Minderheit mitgetragen werden müssen. Die Mehrheit wiederum muss, damit umgehen können, dass es der Minderheit gestattet wird gewisse Dinge zu hinterfragen. Zum Beispiel ,ob getroffene Entscheidungen fehlerhaft waren. Wenn durch Angst und Panik ( Krieg, Masseneinwanderung, Umweltkatastrophen) der Prozess der demokratischen Aufarbeitung weggelassen oder totalitär durchgesetzt wird, dann muss die Möglichkeit bestehen bei entsprechendem Wechsel der Mehrheitsverhältnisse Entscheidungen zu korrigieren.Wo liegt das Problem ? In wessen Interesse liegt es eine Diskussion über Entscheidungen, die uns alle betreffen, im „Keim zu ersticken“? Unsere Erde ? Der ist es ziemlich egal. Wir Menschen haben viel erreicht und wir können auf vieles Stolz und die Fehler, welche gemacht wurden, sind nicht mit Hysterie und Panik zu lösen. Technische Innovation, Erfolge beim Lebensstandard, bei der Mobilität und Stabilität dürfen nicht schlecht geredet werden. Der Homo sapiens ist nicht nur anpassungsfähig. Er muss nicht von diesem Planeten fliehen, sondern er erkämpft sich Lösungen bei der Eindämmung der Bevölkerungsexplosion, bei der Verbesserung der Lebensbedingungen uuuuuuuund beim Umwelt-und Naturschutz. Das vernunftbegabte Tier sollte dabei auf Vernunft setzen. Wer flieht wird zuerst gefressen!

  • 5
    6
    Inke
    02.10.2019

    Ich bin begeistert wieviele hier noch daran glauben, dass 1 und 1 gleich 2 ist. Obwohl das "Mainstream" ist.

  • 9
    11
    ChWtr
    02.10.2019

    Es leuchtet mir nicht ein, wieso hier behauptet wird, allg. Mainstream zu bedienen bzw. nachzuplappern. Wer dies suggeriert, will (!) nicht verstehen.

    Man sieht an diesem und anderen Thema, wie wider besseren Wissens und auf Teufel komm raus an einer These festgehalten wird, die objektiv falsch, töricht und gefährlich ist. Hinzu kommt, dass man im Denken so flexibel ist wie ein Doppel-T Stahlträger - sorry Jungs...

    Stark divergierende Meinungen arten dann rasch zur sprachl. Radikalität aus. Und zur Uneinsichtigkeit. Wie halt im richtigen Leben.

    Wenn man vernünftige Argumente, belegbare Thesen und eindeutige Beispiele mit Unvernunft beantwortet und glaubt, seine Augen vor der Realität verschließen zu können, dann kann man nur rufen: dir / euch ist nicht (mehr) zu helfen.

    Offenbar ist der gemeine Primat Homo sapiens auf tiefgreifende Veränderung nicht vorbereitet, auf Anpassung schon eher. Man könnte Verständnis haben, wenn es nicht so erschreckend und fatal wäre. Ich weigere mich, die Klimaleugner zu verstehen.

  • 10
    9
    Vogtlander3110
    02.10.2019

    Was halten eigentlich die ganzen Klimawandel-Leugner davon, dass 2015 196 Staaten das Pariser Klimaschutzübereinkommen unterzeichnet haben? Nachdem seit über 25 Jahren darum grungen wurde eine gemeinsame Strategie gegen die Erderwärmung zu finden.
    Anfang der 1970er Jahre haben Klimaforscher festgestellt, dass etwas nicht stimmt mit der Entwicklung des globalen Klimas. Denn eigentlich sollten wir auf eine Kaltzeit zusteuern. Bis Mitte der 1980er Jahre entstand dann in der Klimaforschenden Wissenschaft der Konsens darüber, dass der durch die Menschen verursachte Anstieg der "Treibhausgase" die Hauptursache dafür ist. Auf Grund dieser Forschungsergebnisse begannen die Regierungen Anfang der 1990er Jahre in vielen internationalen Konferenzen, nach Wegen zu suchen, um den Anstieg der sog. Treibhausgase in der Erdatmosphere zu reduzieren. Mittlerweile haben wir die von den Wissenschaftlern damals vorhergesagten globalen Temperaturanstiege und die Folgen zu spüren bekommen. Drei Jahre nach Paris begann Greta Thunberg ihre Klimastreiks und Millionen von jungen Menschen auf der ganzen Welt folgen ihrem Beispiel.
    Russland ist im September auch dem Pariser Abkommen beigetreten. Es sind also jetzt 197 Staaten.
    Wenn das kein Hype ist!

  • 10
    4
    Maresch
    02.10.2019

    Die Ewiggestrigen waren schon immer die Verlierer von morgen.

  • 8
    15
    Tauchsieder
    02.10.2019

    Ein Großteil der Kommentatoren plappert hier lediglich dem allgemeinem Mainstream nach und widerspricht sich selbst. Kommt mit Wissenschaft und ignoriert gleichzeitig Wissenschaftlern die dieser Hysterie nicht folgen, Argumente gegen diese Theorie haben. Damit stellt man sich selbst ein Armutszeugnis aus.

  • 11
    11
    Inke
    02.10.2019

    @Blackadder: Man soll ja nichts unversucht lassen. Aber ich befürchte es leider auch. Die Scheuklappen sitzen zu fest.

  • 9
    14
    Blackadder
    02.10.2019

    @Inke: Es nützt nichts. Sie sehen doch an Kommentatoren, wie ralf66 oder Tauchsieder, dass Sie mit wissenschaftlichen Fakten hier nicht ankommen. Verschwendete Lebensmühe!

  • 9
    11
    ralf66
    02.10.2019

    @cn3boj00, ich kam dieses Jahr etwas rum in Deutschland, die ich getroffen habe von denen glaubt im Grunde genommen fast keiner an diese Klimathese, dass CO2 für die Erderwärmung verantwortlich ist. Das ständige wiederholen dieser These seitens der Politik, Staatswissenschaft und Medien macht einen stutzig und wirft die Frage auf, was will man denn damit erreichen und lässt die Vermutung aufkommen, dass hier etwas nicht stimmt. Ich glaube auch, dass an Tauchsieders Beitrag mehr dran ist wie wie Sie denken. Wer glaubt Mehrheiten haben immer Recht der irrt.

  • 11
    6
    Inke
    02.10.2019

    Für alle Skeptiker erklärt Prof. Harald Lesch die naturwissenschaftlichen Zusammenhänge hier nochmals sehr anschaulich:

    https://youtu.be/pxLx_Y6xkPQ

    https://youtu.be/iyUwUZOFxgE

    Eigentlich eindeutig und leicht verständlich. Ich befürchte nur, es wird nicht überall ankommen.

  • 9
    4
    Inke
    02.10.2019

    @Tauchsieder: Die DOSIS macht jedoch das Gift. Das war auch schon immer so. Dass sich der Anteil von CO2 in der Atmosphäre im Vergleich zum vorindustriellen Wert aber bald verdoppelt haben wird, ist Ihnen wohl noch nicht bekannt geworden? Soll man lieber so weitermachen wie bisher und hoffen, dass sich die Meinung einer wissenschaftlichen (?) Minderheit bestätigt? Wie irre ist das denn, bitte? Erklären Sie den Insel- und Küstenbewohnern bitte die vielen Vorteile des Klimawandels, bevor sie nasse Füße bekommen. In einigen Jahrzehnten werden wir schlauer sein. Die Perfrostböden tauen schon jetzt munter auf und setzen aggressiveres Methangas frei. Kippeffekte werden immer wahrscheinlicher. Der Raubbau an diesem wunderbaren Planeten hat Ausmaße angenommen, die einfach nicht mehr akzeptabel sind. Darum geht es den vielen Menschen weltweit, die auf die Straße gehen. Wer die Problematik nicht erkennt und diese Menschen verachtet, ist einfach nur arrogant und ignorant.

  • 8
    5
    SimpleMan
    02.10.2019

    @Tauchsieder "Ziel dieser Petition ist es, durch eine eindrucksvoll große Zahl an Unterzeichnenden Zweifel zu säen am wissenschaftlichen Konsens der Fachwelt zum menschengemachten Klimawandel. Doch schaut man genauer auf die Unterschriften, dann stammt nur ein Bruchteil (lediglich 39, das entspricht 0,1 Prozent) von Personen, die wohl tatsächlich in der Klimaforschung aktiv sind. Und auch die Gesamtzahl von 31.000 ist winzig im Vergleich zur Zahl der Naturwissenschaftler in den USA. Als Petition relativ weniger und fast ausschließlich fachfremder Personen sagt diese Initiative deshalb nichts aus über den tatsächlichen Stand der Klimaforschung." https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-31000-wissenschaftler-oregon-petition-hypothese-klimawandel-menschgemacht-erderwaermung-falsch

  • 6
    9
    Malleo
    02.10.2019

    Ich kann die Versuche nicht mehr zählen, um andere, nachdenkliche Argumente einzubringen.
    Ist aber in der allgemeinen Hype nicht gewünscht.
    Dabei traue ich der NZZ durchaus Seriosität zu oder nicht, liebe Moderatoren?
    https://www.nzz.ch/die_epische_diskussion_ueber_die_hockeyschlaegerkurve-1.9423463

  • 11
    10
    ChWtr
    02.10.2019

    Ich verstehe nicht, warum offensichtliche naturwissenschaftliche Zusammenhänge negiert werden. Frei nach dem Motto: wenn wir nichts tun, auch nicht so schlimm...

    Man, man, man.

    Was die "reine Wahrheit" ist, muss man nicht erst begreifen, wenn es zu spät ist.

  • 11
    11
    Tauchsieder
    02.10.2019

    Die AfD scheint da einigen weit voraus zu sein. Zumindest folgt sie nicht wie eine Herde Schafe dem Schäfer oder anders, hechelt nicht unkritisch dieser Klimahysterie hinter her.
    Zitat: - „Es gibt keinen überzeugenden wissenschaftlichen Beweis, dass der vom
    Menschen verursachte Ausstoß von Kohlendioxid, Methan oder anderer
    Treibhausgase eine katastrophale Erwärmung der Erdatmosphäre und
    Zerstörung des Erdklimas verursacht oder in absehbarer Zukunft verursachen
    wird. Ganz im Gegenteil, es gibt wesentliche wissenschaftliche Beweise, dass
    eine Zunahme von CO2 in der Atmosphäre auf die Umweltbedingungen der
    natürlichen Pflanzen und Lebewesen unserer Erde viele nutzbringende Effekte
    beschert. - Zitat Ende.
    Dies ist ein Auszug aus einer Petition (QUELLE: The Global Warming Petition Project - 31,487 American scientists have signed this petition,including 9,029 with PhDs) die von über 30 000 Wissenschaftlern aus den USA unterzeichnet wurde. Davon tragen über 9000 einen Dr.-Titel. Dies zum Thema 99% der Wissenschaftler sind sich einig. Übrigens sind Berichte des IPCC noch lange kein Beweis, sie sind eben nur Berichte. Das Wissenschaft nicht demokratisch ist hat schon Einstein erkannt: - Es bedarf nur einen einzigen Wissenschaftler, um nachzuweisen, dass eine Theorie falsch ist. (A. Einstein) -.
    Fazit: Ohne CO2 gibt es keinen Sauerstoff der zum Atmen und Verbrennen benötigt wird. Der Bevölkerung soll eine Steuer als Zwangsabgabe von einer Klimalobby aufgedrückt werden. Daran arbeiten ganze Lobbynetzwerke.
    CO² ist nicht schädlich, es ist zum Leben unbedingt nötig.

  • 8
    12
    cn3boj00
    02.10.2019

    Einige überschätzen hier wieder einmal sehr selbstgefällig die Mehrheiten in Deutschland. Oder woher hat Herr Tauchsieder wohl die Erkenntnis, dass der größte Teil der Bevölkerung den Klimawandel als Hysterie abtut?
    Abgesehen davon, dass man das Abschmelzen des Eises mit eigenen Augen sehen kann (wenn schon nicht an den Polen dann wenigstens an der Zugspitze), und der Temperaturanstieg auch messtechnisch schon nachweisbar ist, sollte man sich doch auch die Frage stellen, ob eine derartige Veränderung, die innerhalb von 100 Jahren passiert, tatsächlich natürlichen Ursprungs sein kann, obwohl bisher solche Schwankungen tausende Jahre gebraucht haben.
    Aber gut, das Thema Migranten ist verbraucht, die AfD hat jetzt ihren festen ausländerfeindlichen Wählerkern, der ihr sicher ist, egal was passiert. Man hat dafür genug Stimmung gemacht. Nun muss ein neues Thema her, für das man relativ einfach Stimmung machen kann, ist doch die Faktenlage scheinbar nicht offensichtlich. Das liegt wohl daran, dass Ursache und Wirkung nicht direkt sichtbar sind.
    Und in der Kritik am Klimapaket der Regierung hat die AfD kein Alleinstellungsmerkmal. Die Kritik an diesem Flickenwerk ist parteiübergreifend. Das Alleinstellungsmerkmal ist nur, dass die AfD versucht, mit ihrer Kritik die Leugner des Klimawandels als Klientel zu gewinnen.
    Wissenschaftler (von wem bitte lieber ralf sollen diese eigentlich bezahlt werden?) versuchen die Ursachen zu ergründen. Letztlich läuft es darauf hinaus, die Richtigkeit von Modellen an der Praxis zu beweisen, denn man kann nicht 100 Jahre warten um zu sehen was passiert. Und Greta macht keine Klimapolitik. Sie schlägt weder Maßnahmen vor, noch will sie den normalen Bürgern ein schlechtes Gewissen machen. Sie verlangt nur eins: die Politiker sollen den Wissenschaftlern zuhören und das tun, was vorgeschlagen wird, und das ist ne Menge, aber die Politiker sind weitgehend taub. Was daran für Herrn Gauland verwerflich ist kann ich nicht nachvollziehen.
    Und deshalb meine Frage: trotz allen googelns ist es mir bisher nicht gelungen, wissenschaftliche Beiträge zu finden, die irgendwie den Klimawandel als Mythos entlarven oder sonstwie die Thesen der AfD stützen. Ich wäre also daran interessiert, hier ein paar wissenschaftliche Quellen dazu zu finden. Deshalb bitte ich Tauchsieder, Malleo, Blacksheep, Lesemuffel, ralf oder auch Olaf darum ein paar Verweise zu nennen, da mich auch die Gegenansichten interessieren.

  • 10
    12
    ralf66
    01.10.2019

    @DTRFC2005, 99% der Wissenschaftler die weltweit von staatlichen Projekten und staatlichen Löhnen leben sind dieser Ansicht, die Sie hier darlegen, aber ob das die reine wissenschaftliche Wahrheit ist, dass wissen Sie nicht!
    In Deutschland wird man wenn kein CO2 mehr ausgestoßen wird 2% zum Weltklima beigetragen haben, die Kosten für die angestrebten Klimaschutzziele sind meiner Ansicht nach nicht mit dem Nutzen vereinbar.

  • 9
    9
    ChWtr
    01.10.2019

    Absolut richtig mit der Einschätzung, DTRFC. Naturgesetze lassen sich nicht aushebeln, niemals!

    Weder von Rot, Grün, Schwarz oder Blau, wenn wir schon beim politischen Farbspektrum um Gauland oder auch Trump sind.
    Die Natur pfeift nämlich auf uns, wenn wir so weiter machen.

    Eine Lebensweisheit für so viele Bereiche ist, wie bereits von DTRFC beschrieben: die Dosis macht es !!! D i e D o s i s!

    Verstanden Gauland und andere?

  • 11
    8
    Steuerzahler
    01.10.2019

    Wie kommt denn die Zahl von „99%“ zustande? Das klingt ja wie DDR-Wahlergebnisse. Die Wissenschaftler, die die Meinung der angeblichen 99 % nicht teilen, ja sogar gegensätzliche Auffassungen vertreten, finden in den Medien nicht statt. Da können diese Prozentzahlen gut herumgereicht werden. Ich dachte immer, die Wissenschaft bedürfe einer kontrahierenden Diskussion, sollte sie ernst genommen werden. Ob diese Wortmeldung ausnahmsweise die Zensur passiert?

  • 9
    8
    DTRFC2005
    01.10.2019

    Vielleicht sollte mal der ein oder andere darüber nachdenken, wie lange die Allgemeine Verweildauer von Treibhausgasen in der Atmosphäre beträgt. Das was sich bereits da oben befindet, wird wohl in den nächsten Jahren ( dreistellig) nicht abgebaut werden können. Macht also Sinn ( Satire), das noch weiter zu befeuern ( Satire), statt dafür zu sorgen, das weniger in die Atmosphäre ( Wunschvorstellung) gelangt. Wenn jetzt noch einige hier die Naturgesetze umschreiben oder aushebeln möchten, auf die 99 Prozent der Wissenschaftler aufbauen, dann ist denjenigen echt nicht mehr zu helfen. Ich kann es echt nicht hören. Ein jedes Ding ist wichtig, allein die Dosis macht den Unterschied. Beispiel: CO2 ist sicher wichtig, aber ein Zuviel davon ist und bleibt schädlich. Das ist und bleibt ein Fakt.Da kann Herr Gauland usw. gern was anderes meinungsäußern, die Naturgesetze lassen sich nun mal nicht austricksen.

  • 9
    4
    SimpleMan
    01.10.2019

    @BlackSheep Als Treibhausgas hat Methan ein hohes Treibhauspotential und trägt zur globalen Erwärmung bei. In der Erdatmosphäre wird es zu Kohlenstoffmonoxid und schließlich zu Kohlenstoffdioxid oxidiert. Die Kohlendioxidemissionen bei Verbrennung betragen 2,74 kg CO2/kg Methan.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Methan
    Methan wird unter anderem durch schmelzen der Permafrostböden (in Folge der Klimaerwärmung) in der Arktis freigesetzt. Und so schließt sich der Kreis.

  • 10
    4
    BlackSheep
    01.10.2019

    @Distel..., ich bin verwirrt, haben Sie das was ich zu diesem Thema geäußert habe, als Zustimmung zum Klimapaket aufgefasst?

  • 11
    11
    Distelblüte
    30.09.2019

    @BlackSheep: Dass das kürzlich verabschiedete Klimapaket der Bundesregierung nichts taugt, haben Sie aber schon mitbekommen, oder?

  • 16
    8
    BlackSheep
    30.09.2019

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimawandel-methan-die-unterschaetzte-gefahr-a-1271189.html
    Wenn man liest wieviele Wissenschaftler vor Methan warnen und hier reden alle von CO2, das hat mich auf den Gedanken gebracht das es nur um Aufstockung der Staatseinnahmen geht.

  • 8
    6
    JochenV
    30.09.2019

    Ich hab mich nicht speziell mit der AfD beschäftigt, aber gehört, das dem aktuellen „Aktionismus“ zugrunde gelegte Modell sei auf CO2 verkürzt und gäbe so keine gültiges Bild über Ursachen der an sich stets vor sich gehenden Wandlungen des Klimas wieder. Ich würde mich hier über journalistische Aufklärungsarbeit freuen, wenn dann noch immer Spielraum für Politikerbashing bleibt und wo das dann greifen würde, wer weiß ?

  • 14
    9
    Lesemuffel
    30.09.2019

    Auch interessant. Da planen radikale Klimaschützer von "Extinction Rebellion" am 7.10. ganz Berlin lahmzulegen. Der Ungeist ist offenbar aus der Flasche. Nachdem Klimahype, eifrig geschürt durch Politik und Medien, kochen nun ganz andere ihr "Süppchen". Die Warnung der Blauen, die Umkehr zur Vernunft in der Debatte kommt zu spät. Der linksgrüne Sturm ist nicht mehr zu bändigen.

  • 7
    7
    OlafF
    30.09.2019

    @malleo : Mit großen Bedauern muss ich feststellen, der Mathematiker Michael Espendiller passt nicht durch den Upload-Filter. Er ist als demokratisch gewählter Abgeordneter einer Fraktion, welcher laut Schlagzeile gegen den Klimaschutz kämpft nicht legitimiert seinen wissenschaftlichen Standpunkt kundzutun. Sie kennen dass sicherlich... :-) und nehmen es als Einladung an gewisse Dinge immer wieder zu hinterfragen, anstatt sich andauernd berieseln zu lassen. Danke für den Link...

  • 13
    10
    ChWtr
    30.09.2019

    DTRFC hat völlig recht mit Europa, Flüchtlinge, Klima. Und wenn man es absichtlich falsch verstehen will, sind die bekannten User sofort auf dem Plan gerufen - mit billigen Gegenfragen und Polemik. Der Knaller ist, das sie (AfD) das Ohr bei den Menschen hat - aber natürlich (...)

  • 9
    20
    Blackadder
    30.09.2019

    @Lesemuffel: 99% aller Wissenschaftler ignorieren und anderen Verbohrt - und Beschränktheit vorwerfen: genau mein Humor!

    @Steph58: Passt doch: wenn man den Klimawandel lange genug ignoriert, kommen wieder vermehrt Klimaflüchtlinge nach Europa, dann hat die AfD doch ihr altes Thema wieder! Vielleicht ist genau das ja der Plan!

  • 13
    20
    steph58
    30.09.2019

    Die Flüchtlingsfrage hat sich nun erschöpft, den Euro möchte wirklich keiner mehr missen. Also muss nun die eindeutig von Menschen gemachte Klimaveränderung als Thema für die AfD herhalten.
    Selbst wenn wir gar keine Schuld am Klimawandel hätten, müssten wir uns Gedanken darüber machen.
    Einfach nur so zu tun, als könnten wir weiter so machen wie bisher, ist ganz billige Polemik von Gauland und Co.
    Aber einfache Antworten auf komplexe Fragen gibt es eben nicht.

  • 16
    17
    Lesemuffel
    30.09.2019

    Die AfD ist wohl die einzige klimashysteriefreie Partei. Sie hat das Ohr bei den Menschen. 54% finden, das es neben der Klima Problematik noch viele, gewaltige andere Probleme zu lösen gilt. Die AfD deswegen zu diffamieren wird zum Bumerang für die, die jede Gelegenheit nutzen um ihn zu werfen. Die merken es aber in ihrer Verbohrt - und Beschränktheit nicht.

  • 12
    17
    Blackadder
    30.09.2019

    @Tauchsieder: " Dem größten Teil der Bevölkerung eine Stimme verleiht."

    Klimawandel ist für die meisten Deutschen das größte Problem

    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-08/klimaschutz-herausforderung-klimawandel-deutschland-trendbarometer-Umfrage

    Na, wer verwechselt da wieder mal seine Meinung mit der Mehrheitsmeinung?

  • 11
    17
    DTRFC2005
    30.09.2019

    @Malleo:Bin ich Politiker, das ich Lösungen liefern muss? Ich stelle lediglich fest, daß die AFD sich einmal wieder an einem Thema abarbeiten will. Ein Thema was sehr viele bewegt in die ein oder andere Richtung. Das die Klimabewegung., die deutlich mehr Menschen auf die Straße bringt als Rechte Gruppierung mit dem Thema Europa und Flüchtlinge ist ein sichtbarer Fakt und logischer Weise der AFD usw. ein Dorn im Auge.

  • 9
    4
    OlafF
    29.09.2019

    @Diestelblüte&Echo: Zunächst wäre einmal interessant zu erfahren, wer überhaupt behauptet, dass die mittle Erdtemperatur sich nicht erhöht. Trotz der Meldung, dass die von einem kanadischen Gericht angezweifelte Beweisbarkeit der ,,Hockeychlägerkurve" stimmt, wird jeder davon ausgehen: "Es wird wärmer."
    Sie behaupten, die AFD würde dies verneinen ? Nur weil diese Partei, die einzige ist, welche die Wissenschaftlichkeit von Studien hinterfragt, anstatt mit Angst und Hysterie auf bestimmte Tempersturschwankungen zu reagieren.
    Wenn ich seit Jahrzehnten täglich mit dem Rad oder mit dem Zug zur Arbeit fahre, tue ich dies nicht, um das Klima zu retten oder um nicht als allzu dumm zu gelten, sondern aus anderen Gründen. Es ist stressfreier und Autos verstopfen, verpesten und verlärmen unnütz die Großstädte. Trotzdem schaue ich mir genau an, was behauptet wird.
    Zu Ihrer Studie: Die Studie aus dem Jahr 2013, laut welcher 97% der befragten 4000 Wissenschaftler äußern, der Mensch habe Einfluss auf das Klima. Von den 12000 ausgewertetn sind bei 8000 Studien keine Aussagen möglich, da auf menschliche Einflüsse nicht eingegangen wird. Nur 3 Wissenschaftler behaupten , der Mensch habe keinen Einfluss durch seine verursachten CO2 – Emissionen. Dieser mehrheitlichen Auffassung zu widersprechen, fällt auch der AFD schwer. Sie äußert sich jedoch skeptisch darüber, massiv in der Bevölkerung Angst und Panik zu verbreiten, um ohne funktionierende Lösungsmöglichkeiten noch mehr Geld für halbherzige und zum Teil überstürzte Entscheidungen zu verschwenden. Es geht in allen Aussagen diser Partei um die Zweifel, an der Wirksamkeit der Maßnahmen, um Deutschland auch künftig als Industriestandort, und um die Größe des Faktors, welche der Mensch und Deutschland als Industrieland hat. Von einer Rückentwicklung vom modernen Industrieland zum ökologischen Agrarland, können im Weltmaßstab nur andere profitieren. Diese Einstellung ist keinenfalls dumm, sondern konservativ und wird auch von vielen anderen unterstützt. Als einziges messbares Ergebnis der Deindustralisierung des Osten ging nach der ,,Wende" der CO2-Ausstoß deutlich zurück. Die Ergebisse für die dort lebende Bevölkerung sind Ihnen sicher bekannt.

  • 11
    14
    Tauchsieder
    29.09.2019

    Eine Partei die dem ganzen Klimawahnsinn entgegen tritt. Dem größten Teil der Bevölkerung eine Stimme verleiht.

  • 10
    19
    DTRFC2005
    29.09.2019

    @BlackSheep:Ich fürchte da haben Sie etwas falsch verstanden. Herr Gauland wettert nicht gegen das Klimaschutz Paket an sich, sondern allgemein gegen Klimaschutz. Es ist zudem ein Unterschied ob man das Klimaschutz Paket nicht gut findet, weil man es entweder für unnötig oder für nicht aushewogen bzw. zu lasch hält. Das sind Unterschiedliche Proteste. Ich halte es für zu kurzgefast. Sie und die AFD samt Wähler wohl eher für Überflüssig.

  • 12
    20
    Distelblüte
    29.09.2019

    @BlackSheep: Die afd drückt keineswegs Kritik am aus.
    Man könnte deren politische Strategie eher so zusammenfassen: " Ich weiß nicht, was das ist, aber ich bin dagegen. "

  • 16
    15
    Echo1
    29.09.2019

    Am Klimapaket kann man sich reiben.
    Aber Klimawandel mit 99%-Wissenschftler,
    die ihn bejahen, dass er von Menschen gemacht ist, ignorieren, ist sehr sehr dumm. Sie wollen damit die Wähler einfangen, die nicht über eigenes Handeln in Bezug auf Klimawandel-Stopp nachdenken wollen.

  • 17
    13
    BlackSheep
    29.09.2019

    Alle sind sich einig das das Klimapaket Mist ist, alle sagen das auch, nur die AfD darfs natürlich nicht sagen.

  • 14
    12
    Einspruch
    29.09.2019

    Man kann natürlich auch für alles sein, ohne zu verstehen, was auf einen zukommt oder die Nachteile und Probleme schlicht negieren.

  • 18
    13
    Malleo
    29.09.2019

    DRTF..
    Haben Sie denn welche, außer gegen die Blauen zu sein?

  • 12
    25
    DTRFC2005
    29.09.2019

    Erst gegen Europa, dann gegen Flüchtlinge und nun gegen das Klima ( Wetter usw.). Gibt es irgendetwas wogegen die AFD nicht wettert oder an dem sie sich abarbeitet ? Wie wäre es denn mal mit Lösungen. Es ist immer einfach und bequem, mit dem Finger auf andere zu zeigen.Wenn man anderen Problemlösungsunfähigkeit vorwirft, sollte man selbst Lösungen welche präsentieren, als die - Wir Gegen Alles Tour zu fahren.



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