«Hitlergruß» bei Demo: Bewährungsstrafe für 33-Jährigen

Zwölf Tage nach einer gemeinsamen Kundgebung von AfD, Pegida und Pro Chemnitz hat das Amtsgericht Chemnitz einen Demonstranten zu einer Haftstrafe von acht Monaten auf Bewährung verurteilt.

Chemnitz (dpa) - Der Amtsrichter sprach den 33-Jährigen in einem Schnellverfahren schuldig, den «Hitlergruß» gezeigt und bei der Personalienfeststellung in Richtung eines Polizeibeamten geschlagen zu haben.

Zudem muss der Chemnitzer, der von den Behörden als Gewalttäter Sport eingestuft wird, eine Geldstrafe von 2000 Euro zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft will eine Berufung prüfen. Sie hatte eine Haftstrafe von einem Jahr ohne Bewährung gefordert.

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3Kommentare
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  • 1
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    Hinterfragt
    16.09.2018

    Wäre unsere Justiz mal so schnell und "effizient", wenn es um kriminelle Asylmigranten und deren Abschiebung geht, dann wären die Opfer, welche durch deren Taten hier in D (von Berlin bis Chemnitz) zu beklagen sind, allesamt noch am Leben und in Berlin hätten sich noch alle lieb ...

  • 0
    2
    Nixnuzz
    13.09.2018

    Schätze das bei klaren "Straftat-Verhältnissen" in Relation zu der Strafbewährung ist derartiges vorgesehen. Bei "höherwertigen/-bewährten" Straftaten steht wohl etwas mehr auf dem Spiel.

  • 3
    2
    BlackSheep
    13.09.2018

    Wenn der Staat mal so schnell wäre Mörder zu verurteilen, aber offensichtlich ist der Hitlergruss schlimmer als ein Mord.



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