Im Zigeunertopf - Ein Plädoyer dafür, auch mal Vorurteile satt zu haben

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Ein Lebensmittel soll nicht mehr "Zigeunersauce" heißen. Das macht manche wütend. Dabei geht es hier nicht um "Korrektheit", sondern um Respekt.

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5858 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    7
    Maresch
    25.08.2020

    @Poly. Der Bezug zu Orwells "1984" ist völlig hanebüchen, weil es weder einen inhaltlichen noch einen übergeordneten Zusammenhang zur Problematik des Wortes "Zigeuner" gibt, das von den meisten Angehörigen der Minderheit der Sinti und Roma als diskriminierend abgelehnt wird.

  • 9
    0
    klapa
    23.08.2020

    Herzlichen Dank für diesen Erfahrungsbericht, Poly..

    Wenn das auch in Zukunft so von Musiktheatern gehandhabt wird, dann ist mir auch um den Erhalt unseres kulturellen Erbes und seinen Schutz vor Verstümmelung nicht bange.

    Es gibt hier den oder anderen, der hätte am liebsten für jeden vermeintlich unkorrekten Begriff den seiner Meinung nach richtigen eingesetzt.

    Was Sie schreiben, bestätigt, dass man sich am Besten mit den betreffenden Menschen selbst unterhält.

  • 11
    1
    Polylux
    23.08.2020

    Im Dezember 2018 besuchte ich in Leipzig eine Vorstellung der Oper "Carmen" von Georges Bizet nach der gleichnamigen Erzählung von Prosper Mérimée. Im Programmheft erklärt ein Musikwissenschaftler dem geneigten Zuschauer, warum man in dieser Oper, den Übertiteln und dem Programmheft die Bezeichnung "Zigeuner" beibehält:
    'Die Herkunft des Begriffs ist unbekannt, wie vergleichbare Bezeichnungen aus anderen europäischen Sprachen ("Gitanos","Gypsies","Bohémiens") benennt er eine Ethnie und ist zugleich in negativer, herabwürdigender Absicht zum Synomym für eine unstete, ortlos schweifende und durch Diebstahl und andere Verbrechen gekennzeichnete Lebensführung geworden. Seit dem 19. Jahrhundert tritt dieser negativen rassistischen eine positive, verklärende Bewertung, die "Zigeunerromantik", zur Seite, die die so Bezeichneten als Verkörperung eines romantischen Freiheitsideals, einer ungehemmten Lebens- und Liebeslust und vor allem auch einer urtümlichen Musikalität betrachtet. Das alles sind Klischees, die in der Oper und Operette (... bis hin zur Volks- und Rockmusik - Anmerkung von mir) immer wieder fröhliche Urstände feiern.
    ... In Bizets Oper werden die Ausdrücke "Bohémiens" und "Zingara" verwendet. Eine scheinbar "politisch korrekte" Übersetzung mit "Roma" oder "Calé" (die "Schwarzen") ginge in Wahrheit an der Sache vorbei, denn das Klischeebild der Zigeuner im 19. Jahrhundert , wie es sich in "Carmen" zeigt, beruht auf einer kulturellen Konstruktion, die die Lebenswirklichkeit verzerrte. Zweitens würde damit die historische Realität verfälscht, in der Wort und Begriff zusammengehörten. Und gewiss besteht zwischen Mérimées Erzählung, Bizets Oper und den Verbrechen der Nationalsozialisten kein direkter Zusammenhang.'

    Der Artikel endet mit einem Zitat der Literatur- Nobelpreisträgerin Herta Müller:
    'Ich bin mit dem Wort "Roma" nach Rumänien gefahren, habe es in den Gesprächen anfangs benutzt und bin damit überall auf Unverständnis gestoßen. "Das Wort ist scheinheilig", hat man mir gesagt, "wir sind Zigeuner, und dieses Wort ist gut, wenn man uns gut behandelt." '

    Ist nicht ein ziemlich geschichts- und kulturloser, allzu bequemer Mensch, wer glaubt, mit dem Sturz von Denkmälern und dem Verbot von Wörtern Geschichte loszuwerden und zu den moralisch Guten zu gehören? Wohin sich eine eine solche Gesellschaft entwickelt, kann man in "1984" von George Orwell nachlesen.

  • 10
    4
    Malleo
    22.08.2020

    Nächste Bestellung:
    Ungarische Paprikasauce,von Knorr bitte, mit Zigeunerschnitzel!

  • 5
    5
    mops0106
    22.08.2020

    "Sinti und Roma" ist keine Eigenbezeichnung sondern ein von oben verordneter Begriff.

    In Deutschland leben seit über 600 Jahren Jahren Sinti, die sich mehrheitlich nicht "Sinti und Roma" nennen. Es sind deutsche Sinti, die hier gut integriert leben. Sie stammen ursprünglich aus Indien beziehungsweise dem heutigen Pakistan.

    Roma kommen aus dem süd- und südosteuropäischen Raum, durch die europäische Freizügigkeit befördert. Bei diesen Menschen handelt es sich zum großen Teil um Armutsmigranten.

  • 11
    3
    nevidimka
    22.08.2020

    Gestern erschien ein Artikel auf der Internetseite der deutschen Sprachwelt, wo sich angeblich der 2. Vorsitzende der „Sinti Allianz Deutschland“ zum Thema geäußert hat. Die Umbenennung stößt auf Unverständnis. Zigeuner wird von Mitgliedern selbst als Eigenbezeichnung verwendet.

  • 6
    7
    MuellerF
    22.08.2020

    "Zu dem u. a. Vorschlag äußere ich mich nicht."

    Ach nee, aber nach alternativen Begriffen für "Zigeuner" hatten Sie doch ausdrücklich gefragt ?!

    Dann bekommen Sie welche genannt, und es ist auch wieder nicht Recht?

    Mit argumentativem Austausch hat das nicht mehr zu tun, nur noch mit verbohrter Ignoranz!

  • 3
    3
    klapa
    22.08.2020

    Salzburgs Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler formulierte: ‚Aber wir können doch nicht aufhören zu leben’.

    Bei den laufenden Festspielen hat sich bis jetzt übrigens trotz fehlenden Maskenzwangs, wie verlautet, niemand angesteckt.

    Gebe Frau Stadler Recht, weil auch Kultur Leben bedeutett. Und dazu gehört eine lebendige, auch klassische Kulturlandschaft der Werke von Literaten, Komponisten, Malern und weiteren Künstlern des deutschsprachigen und fremdsprachigen Raumes, so wie sie sie geschaffen haben. Wir haben sie zu übernehmen und verpflichtend zu pflegen, wenn wir keine Banausen sein wollen. Das ist keine Anbetung der Asche, weil uns unsere Altvorderen auch in ihrer ganz speziellen Sprache vermitteln, wo wir herkommen.

    Es ist kaum glaubhaft, dass sich eine Gesellschaft wertschätzt, wenn sie ihre eigene Kultur nicht wertschätzt.

    Verstümmelungsversuche werden hoffentlich keinen Erfolg haben.

    Zu dem u. a. Vorschlag äußere ich mich nicht.

  • 4
    5
    vonVorn
    22.08.2020

    Klar, der Roma und Sinti Baron, klingt echt suppertool. Habe vor längerer Zeit mal einen Bericht einer Fimemacherin gelesen , die einen Film über Ziguener drehen wollte. Sie hat sich dann in Bulgarien oder Rumänien, weis nicht mehr genau wo, politisch korrekt nach den Sinti und Roma erkundigt, da hat keiner verstanden was die meint.

  • 5
    4
    MuellerF
    22.08.2020

    @Malleo: Ich finde die sogenannten sozialen Medien auch großteils eher asozial.
    Dennoch kam der Anstoss nunmal daher, egal wie man sie nun nennt oder sieht- und nicht, wie mehrfach fälschlich behauptet, "von oben"!

  • 5
    5
    Malleo
    22.08.2020

    Mueller

    Anstoß aus den a- sozialen Medien!!

  • 4
    9
    MuellerF
    22.08.2020

    Ja, klapa- man kann statt Zigeuner Sinti und /oder Roma sagen/singen/schreiben.

  • 5
    3
    klapa
    21.08.2020

    Diese Frage sei auch an den Autor des Artikels, Herrn Schilder, gerichtet.

    Auf seine Antwort wäre ich gespannt.

  • 9
    6
    klapa
    21.08.2020

    Haben die Befürworter dieser Umbenennungen auch einen Vorschlag für die Zigeunerlieder von Brahms, Dvorak, Schuman, Tschaikowski, Liszt u. a. ?

    Gibt es da auch eine Rückwärtsbereinigung wie sie von PM Kretzschmann bezeichnet wurde?

    Was wird aus 'Lustig ist das Ziegeunerleben oder 'Drei Zigeuner fand ich einmal' u. a.

  • 7
    7
    Malleo
    21.08.2020

    Diese Diskussion ist ein Beleg dafür, dass in diesem Land die simpelsten Kriterien mittlerer Intelligenz unter die Räder gekommen sind.
    Die Umbenennung einer Sauce- und wenn es noch so dumn ist- regt die Diskutanten mehr auf als das Nichtvollziehen der Ausweisung von 250.000 abgelehnten Asylbewerbern.

  • 11
    4
    UK13
    21.08.2020

    @Deluxe:Perfekte Zusammenfassung,100 % Zustimmung! Schönes Wochenende!

  • 7
    5
    gelöschter Nutzer
    21.08.2020

    @DerGebirger: Zum Missverständnis zu erst, denn ich habe nirgends geschrieben, noch bin ich der Meinung, dass die DDR besser war oder dahingehend vergleichbar ist, was die freie Meinungsäußerung betrifft. Leider sehe ich jedoch eine Entwicklung in unserem Land, die die freie Meinungsäußerung in zweierlei Hinsicht absurdum führt, wenn sie so weiter geht und dann doch Parallelen zur DDR hätte.
    1.) Meinungen von Bürgern (keine Minderheiten) werden ignoriert. Sie können also sagen was sie wollen, nur interessiert es die Politik nicht.
    Bsp.: Lobbytätigkeiten und Nebeneinkünfte unserer Politiker, Direktere Demokratie, Flüchtlingspolitik oder anders gesagt: WER macht Politik in Deutschland, der Bürger, die Politiker, die Lobbyisten?
    2.) Es gibt genügend Beispiele dafür, dass Menschen (Sportler, Politiker, Ärzte, Polizisten) auf Grund ihrer Meinungsäußerungen einen Karriereknick hinnehmen mussten oder sogar entlassen wurden. Anders war es in der Diktatur auch nicht.

    Sie können mir glauben, dass ich nicht so borniert bin und keine andere Meinung neben der meinen akzeptiere. Auch bin ich dafür, dass nach Austausch der Meinungen die Mehrheit entscheiden sollte oder ein vernünftiger Kompromiss gefunden wird, wenn es keine Mehrheit gibt. Nur sollte dieser Kompromiss nicht die Umsetzung eines Zieles verhindern.

    Kurz und gut: Ich sehe in unserem Lande nur all zu oft, nicht die Meinung und den Willen der Mehrheit der Bürger vertreten, sondern die der Mächtigen und Lautesten. Es wäre doch sehr interessant zu erfahren, wie die Bürger der BRD über Dinge entscheiden würden, wie z. Bsp. bei der Rentenpolitik oder bei Militär- und Rüstungsfragen. Nicht grundlos scheuen viele Politiker Volksentscheide, wie der Teufel das Weihwasser.

    Aber das ist auch nur meine Sicht auf die Dinge!
    Die sinkende Wahlbeteiligung ist in meinen Augen ein Indiz dafür, dass sich immer weniger Menschen von der Politik vertreten fühlen, so wie ich.

  • 5
    5
    MuellerF
    21.08.2020

    "@MuellerF: Sie sind echt der Meinung, dass das Thema von der Bevölkerung angestoßen wurde?"

    Bei Knorr und auch beim Herrn Donath kam der Anstoß zur Umbenennung aus den sozialen Medien, mithin also "aus der Bevölkerung".

    Ich weiß nicht, wo sie da Druck "aus der Politik" ausmachen, womit vermutlich (?) die Regierung oder zumindest Parteien, also "Berufspolitiker" gemeint waren ?

  • 10
    6
    gelöschter Nutzer
    21.08.2020

    @MuellerF: Sie sind echt der Meinung, dass das Thema von der Bevölkerung angestoßen wurde? Okay, Politiker gehören auch zum Volk.
    Aber vielleicht haben auch die Arbeiter und Arbeiterinnen bei Knorr & Co. sich geweigert, weiter diese abscheuliche Zigeunersauce herzustellen und der Gastwirt konnte es mit seinem Gewissen auch nicht mehr vereinbaren.
    -Sarkasmus aus-

  • 7
    11
    DerGebirger
    21.08.2020

    @saxon1965

    Guten Morgen,

    ich verstehe, dass Sie scheinbar ernsthaft besorgt über einige Dinge sind. Ich würde gerne auf einzelne Ihrer Punkte nochmal eingehen wollen, auch um Sie da ggf. besser zu verstehen.

    [...] Die Freiheit seine Meinung zu äußern, steht im GG [...]

    Ja, das tut sie. Und vor allem geht es bei diesem Artikel darum, dass man es tun darf, ohne Angst haben zu müssen, vom Staat dafür bestraft zu werden oder durch den Staat andere Konsquenzen fürchten müssen.

    [...] jedoch in der Praxis ausgehebelt, indem Menschen mit "falscher" Meinung ausgegrenzt und benachteiligt werden. [...] Selbst eine falsche Meinung ist noch längst kein Straftatbestand und dennoch werden Menschen diffamiert, suspendiert und kriminalisiert. [...]

    Sie verwenden hier sehr starke Vorwürfe. "Benachteiligt", "suspendiert", "kriminalisiert". Mich interessiert, wie es dazu kommt. Haben sie persönliche Erfahrungen damit gemacht? Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, wo es zu so einem Fall gekommen ist?

    Was den Begriff "Ausgrenzung" angeht, da sind wir eigentlich wieder beim Thema "Meinungsfreiheit und Kritik". Es steht jedem frei, seine Meinung so zu äußern, wie er das möchte. Aber wenn nun in einem Gespräch Person A eine Meinung vertritt, die Person B (oder einer Gruppe) nicht akzeptiert, weil sie z. B. gegen moralische und ethische Grundprinzipien steht, dann ist es das gute Recht von Person B (oder der Gruppe), sich von Person A zu distanzieren und zu sagen, dass sie keinen Umgang mehr mit Person A wünscht. Man kann nicht von allen Menschen erwarten, dass die eigenen Meinung mit offenen Armen akzeptiert wird.

    [...] Kennen sie Zeiten, in denen man nicht Alles sagen durfte? Wenn ihnen diese Lebenserfahrung fehlt, dann glauben sie Menschen, die diese haben. "Vom Sprechverbot zum Denkverbot ist es nicht weit." [...]

    Ah, die DDR. Dann möchte ich mal kurz folgendes Beispiel bringen:

    Stellen Sie sich vor, sie stehen vor dem Palast der Republik und fangen laut an zu schreien "HONECKER MUSS WEG! SCHEISS SED! HONECKER DIKTATUR! IHR SEID ALLES LÜGNER UND BETRÜGER"
    Es hätte vermutlich nicht lange gedauert, bis eine Person auf Sie zugekommen wäre (VoPo oder Stasi), um sie mal kurz zu einem Gespräch unter 4-Augen mitzunehmen und mal einen Vermerk in Ihre Akte zu machen.

    Nun stellen Sie sich heute mal vor den Reichstag und rufen mal laut "MERKEL MUSS WEG! MEINUNGSDIKTATUR! SCHEISS CDU! IHR SEID ALLES LÜGNER UND BETRÜGER"
    Was passiert hier? Sie werden sicherlich von vielen Menschen schräg von der Seite angeschaut und ggf. traut sich eine Person Sie zu fragen, warum sie denn so laut schreien.

    Jetzt die Frage an Sie: Ist der DDR-Vergleich wirklich richtig? Gibt es da nicht deutliche Unterschiede?

  • 5
    9
    MuellerF
    21.08.2020

    "Sollte man sich nicht prinzipiell mal die Frage stellen WER Gesellschaft formen und entwickeln sollte? Die Politiker oder das Volk?"

    Ich finde, beide! Herr Donath hat jedenfalls keine Anweisung aus der Politik erhalten, seine Speisekarte zu ändern, Knorr & Bautz'ner auch nicht.

  • 8
    5
    gelöschter Nutzer
    21.08.2020

    @Inke: Danke für den Hinweis, aber für mich hat Kritik üben an der Politik oder der Gesellschaft nichts mit mangelnder Lebensfreude zu tun. Vielleicht hat es aber damit zu tun, dass ich mehr wie sie, Dinge hinterfrage und eher dem Motto "Wehret den Anfängen" anhänge?
    @MuellerF u.a.: Sollte man sich nicht prinzipiell mal die Frage stellen WER Gesellschaft formen und entwickeln sollte? Die Politiker oder das Volk?
    Und das meine ich nicht explizit auf dieses Thema bezogen, obwohl es meiner Meinung nach schon beispielhaft ist.

  • 8
    3
    Haju
    20.08.2020

    @MuellerF
    Schön, daß die Bewohner der umbenannten Mohrenstraße sicher bald mehr verdienen werden. Woran der Berliner Senat alles denkt!

  • 8
    7
    gelöschter Nutzer
    20.08.2020

    @muellerf, Sie wissen schon was ich meine. Angst (in die falsche Ecke gestellt zu werden) hat nichts damit zu tun, Kunden gefallen zu wollen. Wie ich aus dem Forum entnehme, wird er deshalb sogar Kunden verlieren.

  • 9
    13
    MuellerF
    20.08.2020

    @Sterntaler: So what..? Unternehmen versuchen, ihren Kunden zu gefallen, insofern ist da immer Druck von aussen, dem der Unternehmer in seinem Verdienstinteresse nachgibt.

  • 9
    7
    cmi
    20.08.2020

    Dafür das "es wichtigeres gibt", schlägt das Thema ja extreme Wellen. Wäre das wirklich so, würde man schulterzuckend weitermachen.

    Danke für den Artikel, hilft dem einen oder anderen vielleicht zur Einordnung des ganzen.

  • 24
    7
    gelöschter Nutzer
    20.08.2020

    Falsch @muellerf, sie haben es von der Speisekarte genommen weil die nicht in die sog. "falsche Ecke" gestellt werden wollten, also auf Druck von aussen. Das war somit keine ganz freie unternehmerische Entscheidung.

  • 8
    25
    Dickkopf100
    20.08.2020

    Wie heißt es so schön,"Man muss mit der Zeit gehen". Und wenn diese Begriffe nicht mehr "zeitgemäß" sind, dann eben weg damit. Was soll's? Viele Worte und Begriffe verschwinden oftmals von allein, andere eben nicht. Habe mal irgendwo gelesen, dass der Begriff "Zigeuner" aus dem Altdeutschen soviel wie "ziehende Gauner" bedeutete. Auch kein schöner Begriff... Also, Bezeichnungen, die die Welt nicht braucht. Weg damit und gut.

  • 10
    19
    MuellerF
    20.08.2020

    " weniger von gefühlt oben herab diese Sprachänderung "

    Wer hat denn was "von oben herab" an der Sprache geändert?
    Da haben einige Unternehmer für ihre Unternehmen Entscheidungen getroffen und den Begriff "Zigeuner" von ihren Speisekarten bzw. Produkten genommen.
    Sie, CP dürfen nach wie vor weiter "Zigeunersoße" oder "-schnitzel" sagen oder im in ein Restaurant gehen, wo noch "Zigeuner"-Gerichte gereicht werden.

  • 11
    19
    Inke
    20.08.2020

    Saxon, deshalb dürfen Sie auch hier und nirgendwo sonst nicht Ihre Meinung nicht kundtun. Es ist einfach nur furchtbar!

  • 10
    18
    Inke
    20.08.2020

    Es ist alles eine Frage der Wahrnehmung. Wenn man sich ständig selbst stresst, indem man sich permanent unterdrückt, diktiert, belogen oder sonst was fühlt, dann ist das in meinen Augen schon ziemlich pathologisch. Wenn es nicht die Sauce wäre, würde man sich wieder über was anderes aufregen. Übrigens haben Unternehmen der freien Marktwirtschaft die Änderung der Begrifflichkeit vorgenommen, nix mit Diktat von oben. Gegen diese Wutbürgeritis hilft vielleicht mal wieder ein gutes Glas Rotwein und ein Lächeln im Gesicht. Ruhig bleiben ;-)

  • 7
    7
    CPärchen
    20.08.2020

    Es ist tatsächlich das "Wie?"
    Bei Unternehmen kritisiert man schnelle Erfolge auf Kosten langfristiger Ergebnisse aber bei moralischen Eingebungen handelt man nicht anders.

    Hätte man dem Projekt einen Monat mehr Zeit gegeben und weniger von gefühlt oben herab diese Sprachänderung durchgeführt, wäre der Widerstand geringer gewesen.
    Statt dessen erfolgen die gleichen Argumentationsmuster. Moralisch korrekt handelt nur, wer so spricht und natürlich muss der Holocaust wieder mit einbezogen werden. Das finde ich eine Nummer zu hoch.

    Man sollte versuchen MIT den Menschen Änderungen durchzuführen statt das durchzuboxen.

  • 24
    9
    gelöschter Nutzer
    20.08.2020

    @DerGebirger: Könnte man meinen, aber sie irren. Gerade erleben wir, wie Meinungsfreiheit beschnitten wir. Die Freiheit seine Meinung zu äußern, steht im GG, wird jedoch in der Praxis ausgehebelt, indem Menschen mit "falscher" Meinung ausgegrenzt und benachteiligt werden.
    Dazu brauchen sie zu keiner Straftat aufrufen. Es langt, wenn sie Dinge anzweifeln und Beweise für Behauptungen einfordern. Das ist nicht tolerant, das ist Unterdrückung.
    Selbst eine falsche Meinung ist noch längst kein Straftatbestand und dennoch werden Menschen diffamiert, suspendiert und kriminalisiert.
    Kennen sie Zeiten, in denen man nicht Alles sagen durfte? Wenn ihnen diese Lebenserfahrung fehlt, dann glauben sie Menschen, die diese haben.
    "Vom Sprechverbot zum Denkverbot ist es nicht weit." Und wer singt: "Die Gedanken sind frei" ist ja auch mindestens schon suspekt!

  • 17
    7
    Franziskamarcus
    20.08.2020

    @derGebirger
    Wenn ich im Edeka die Verkäuferin nach Zigeunersoße frage geht das alle anderen Leuten/Kunden einen feuchten Kehricht an.

  • 15
    8
    OlafF
    20.08.2020

    Volle Zustimmung @Deluxe. Sie bringen es auf den Punkt. Diese Kräfte haben sich verselbstständigt und immer mehr haben den unterstellten Blick dafür und den Mut und den Willen diese Fehlentwicklung auf friedlichen und demokratischem Weg zu verändern.

  • 11
    21
    DerGebirger
    20.08.2020

    @Deluxe:
    Dass erhebliche Teile der Politik sich damit beschäftigen ist eine subjektive Wahrnehmung. Ihr Text klingt so, als würden sich unsere Politiker um nichts anderes mehr kümmern. Nicht um die Wirtschaft, nicht um die "wahren" Probleme, etc.

    Dabei kommt es einem nur so vor, weil es gerade in den Medien so populär ist. Aber irgendwie taucht dieses Phänomen öfter auf, dass Leute sagen/denken, wenn ein Thema im Fokus ist, dass andere Dinge dann gar nicht mehr bearbeitet werden.

    "Vom Sprechverbot zum Denkverbot ist es nicht weit" - Jetzt bleiben Sie doch bitte mal auf dem Boden.

    Immer wieder wird an der Meinungsfreiheit gezweifelt. NIEMAND verbietet Ihnen, das Wort "Zigeunersauce" zu benutzen. Sie können auch im EDEKA die Verkäuferin nach "Zigeunersauce" fragen und werden dafür nicht verhaftet. Aber ggf. müssen Sie einfach mal damit leben, dass andere Menschen die Verwendung dieses Wortes blöd finden und es Ihnen ggf. ins Gesicht sagen. Das nennt man dann nicht "Meinungsdiktatur", sondern Kritik. Und die gehört zur Meinungsfreiheit dazu.

  • 20
    6
    gelöschter Nutzer
    20.08.2020

    @Deluxe: 100 Grüne Daumen!
    Und wie ich schon vor längerer Zeit einmal anführte und gestern auch an anderer Stelle las: "ABER DER KAISER HAT DOCH GAR NICHTS AN!"
    So wie in besagtem Märchen beschrieben, so fühlt man sich heut zu Tage leider nur all zu oft.

  • 45
    6
    Deluxe
    20.08.2020

    Der Grund für die Verbitterung vieler Leute über diese neuartigen Diskussionen ist für mich deren politisches Geschmäckle und die Tatsache, dass es sich häuft!

    Als hätten wir keine anderen Sorgen, befassen sich erhebliche Teile der Politik mit
    Gendersprache und machen das in Form von oben diktierter Vorgaben zur Zwangssprache im öffentlichen Bereich. Behörden, Universitäten - alle nehmen sie es auf und kastrieren ihre Texte bis zur Unleserlichkeit. Alles im Namen einer vermeintlichen neuen Gerechtigkeit zwischen den Geschlchtern. Es darf nicht mehr von Negern, Negerküssen und Mohrenköpfen gesprochen werden. Erdnüsse dürfen nicht mehr Kameruner genannt werden.
    Jetzt benennen wir also auch noch die Zigeunersauce um.

    Die Zigeunersauce ist der Punkt auf dem i. Das ist alles. Und viele haben das politische Sprachdiktat einfach satt, dessen Urheberschaft m.M.n. auf die 68er-Bewegung zurückgeht und sich durch die Etablierung insbesondere der grünen politischen Kraft immer weiter fortentwickelt hat.

    Es liegt mir fern, das mit der DDR zu vergleichen. Die Jahresend-Flügelfigur hat sich nie etabliert und sie wurde auch nie als Alternativbegriff zum Engel verordnet. Ein paar Etiketten wurden damit gedruckt und das mündige, humorbegabte Volk lachte sich seither darüber kaputt und stellte trotzdem Engel ins Fenster, zu Weihnachten.

    Das jetzt hat eine ganz andere Dimension. Und es erscheint offenbar vielen (mir auch) als ziemlich ausuferndes Sprachdiktat. Vom Sprechverbot zum Denkverbot ist es nicht weit. Es geht nicht um Zigeuner und um Paprika, es geht ums Prinzip des betreuten Sprechens, dem das betreute Denken dicht auf den Fersen ist.

    Eine solche Debatte würde es in den meisten anderen Ländern dieser Welt vermutlich niemals geben. Ich mache mir um unser Land Sorgen, weil aus meiner Sicht mittlerweile politische Kräfte gestaltend am Werke sind, die an Dekadenz kaum noch zu überbieten sind. Leute, die in einer Weise behütet aufgewachsen sind, dass ihnen das Gefühl und das Bewusstsein für die Realität abhzanden gekommen ist. Es gibt Probleme allüberall, die niemand lösen will. Es fehlen Konzepte für den Sozialstaat der Zukunft, für die Arbeitswelt und vieles mehr. Unsere Wälder sterben, unsere Wirtschaft wird ins künstliche Koma versetzt, Corona hat die größte künstlich erzeugte ökonomische Krise erzeugt, die es seit dem letzten Krieg gab. All das müsste angegangen werden.

    Aber wir bündeln unsere Kräfte für die Abschaffung des Begriffs Zigeunersauce und kümmern uns um Gendersternchen oder ein drittes (viertes, fünftes...) Geschlecht.

    Das macht fassungslos.

  • 32
    5
    gelöschter Nutzer
    20.08.2020

    @ Inke: Nein es geht nicht um Lebensqualität. Es geht um einen, mehr oder weniger subtil, von Oben verordneten Sprachgebrauch, weil Menschen Dinge in Worte hineininterpretieren. Man muss sich doch mal ernsthaft fragen, Wer interpretiert Was Wo hinein.
    Wenn ich zum Beispiel beim Wort Zigeunerschnitzel, an meine ganz persönlichen Eindrücke aus Ungarn denken würde, würde ich mir jedes mal etwas anderes aus der Karte bestellen. Ich besetze dieses Wort, für eine ganz bestimmte Variation eines Schnitzelgerichtes, jedoch nicht negativ und lasse es mir schmecken.
    Da ich jedoch differenzieren kann, ist für mich persönlich das Wort Zigeuner kein Schimpfwort, sondern der Oberbegriff für eine bestimmte Bevölkerungsgruppe. Der Lebensstil und ihre Besonderheiten, die ja im Übrigen wohl alle Völker haben, sind deren Angelegenheiten und darüber steht mir kein Urteil zu. Eine persönliche Meinung darf jedoch Jeder haben und die haben auch andere Menschen über "uns Deutsche".

  • 7
    1
    Haju
    20.08.2020

    @Inke
    Nach der Diskussion (über Begriffe/ Bezeichnungen/ Schreibweisen) ist vor der Diskussion.

  • 14
    27
    Inke
    20.08.2020

    Manche gehen bei dem Thema hier ab, als würde die Umbenennung einer Sauce (!) ihre Lebensqualität gleich auf Null setzen. Kopfschütteln!

  • 13
    2
    Haju
    20.08.2020

    @kartracer
    In Ihrem Führerschein steht drin, für welche Arten von Fahrzeugen Sie eine Fahrerlaubnis haben.

  • 12
    2
    gelöschter Nutzer
    20.08.2020

    Neuer Versuch... diese Kommentarregeln sind aber auch so was von bierernst!
    Okay, das Thema ist bierernst...

    Um das negative Image eines Wortes aus den Köpfen der entsprechend negativ denkenden Menschen heraus zu bekommen, sollten die Betroffenen am besten dies in der Praxis Lügen strafen.

    Wenn wir Deuten im Ausland als humorlos verurteilt werden, dann beweise ich gerne das Gegenteil und ansonsten trage ich gerne die Last meiner Vorfahren.

  • 9
    15
    MuellerF
    20.08.2020

    "Sie vermischen hier Dinge."

    Nein, das tun Sie! Wenn Sie schon die Wikipedia bemühen, sollte Ihnen klar sein, dass "Gypsy" & "Zigeuner" völlig verschiedene Etymologien haben.

  • 30
    9
    UK13
    20.08.2020

    @MuellerF:Sie vermischen hier Dinge.Sie beziehen sich auf die Herleitung des Begriffs Zigeuner aus dem albanischen "Egjiptian",sogenannte Balkan Ägypter.Läßt sich leicht bei Wikipedia recherchieren.Es geht hier aber ganz simpel um die wörtliche Übersetzung Englisch-Deutsch,Gipsy-Zigeuner.Und es geht um die deutsche allen vorauseilende politische Korrektheit sich international wohlgefällig zu präsentieren.

  • 40
    13
    gelöschter Nutzer
    20.08.2020

    Zum letzten Absatz, wie viele Beschwerden sind viele? Gibt es dafür eine Mehrheit oder rennt man wieder der Minderheit voraus, die an Lautesten schreit?

  • 18
    18
    MuellerF
    20.08.2020

    "das Wort "Gipsy" abgeschafft wird.In direkter Übersetzung ergibt sich "Zigeuner" "

    Das stimmt so nicht ganz. "Gipsy" leitet sich von "Egyptian", also Ägypter ab, weil man in Mittelalter glaubte, diese Leute stammten aus Ägypten.
    Mit dem Wort Zigeuner hat das nichts zu tun.

  • 28
    34
    Maresch
    20.08.2020

    Würde eine "Jammerossisoße" auf den Markt kommen, wäre das Geschrei groß.

  • 46
    16
    kartracer
    20.08.2020

    "Führerschein" war gut, zumal die Bezeichnung falsch ist, denn geführt werden zB Tiere an der Leine, Fahrzeuge werden gelenkt.
    In der DDR hieß das Fahrerlaubnis, ach hatte ich vergessen in der DDR war ja Alles falsch.

  • 74
    15
    UK13
    20.08.2020

    @nevidimka:Grundsätzlich stimme ich zu.Glauben wir politisch korrekten Deutschen eigentlich wir können die ganze Welt belehren? Ich gehe nicht davon aus das zB.im englischen Sprachraum das Wort "Gipsy" abgeschafft wird.In direkter Übersetzung ergibt sich "Zigeuner".Nennen wir nun Bands wie die Gipsy Kings um,erhalten diese Auftrittsverbot ?Und wer verteidigt eigentlich uns Deutsche im Ausland gegen vermeintliche Schimpfwörter wie :Langnasen,Boche,Krauts,Piefkes,Fritz......usw.Ob dort eine vergleichbare Diskussion wie bei uns zur "Zigeunersoße" geführt wird?Wohl eher nicht.....

  • 38
    22
    AliceAndreas
    20.08.2020

    @derGebirger

    Na zum Glück hat man Sie und die anderen Kinder dann """aufgeklärt""", das ein Wort, mit dem Sie viele Jahre nur positives verbunden haben, in Wirklichkeit ein böses Wort ist, das man nicht mehr aussprechen darf!

  • 77
    26
    Malleo
    20.08.2020

    Wann wird der Führerschein zur Disposition gestellt und der Pariser beim Sex?

  • 70
    31
    Malleo
    20.08.2020

    So lenkt man von "richtigen" Problemen ab..
    Werft.....unter die Leute damit der Pöbel ausrutscht!

  • 59
    9
    241814
    20.08.2020

    Sprache lebt, Sprache entwickelt sich, Sprache ist auch immer eine Widerspiegelung von herrschenden politischen Machtverhältnissen. Kann sich jetzt jeder selbst seinen Reim darauf machen, wer oder was hier widergespiegelt wird. Wäre u. a. eben auch angemessen und nett, als nicht so intensiv pigmentierter Mensch ohne Migrationshintergrund von Mitbürgern nicht mehr als "Kartoffel" oder "Weißbrot" bezeichnet zu werden. Ansonsten - egal ob "Z..sauce" oder Paprikasauce - Hauptsache es schmeckt ...

  • 89
    13
    nevidimka
    20.08.2020

    Cigani ist eine Selbstbezeichnung im ungarischen und im Balkan. Selbst in der taz war noch vor wenigen Jahren ein Beitrag eines Angehörigen diese ethnischen Gruppen zu lesen, der sich selbst als Cigani und in deutsch Zigeuner bezeichnete.

    Die ethnische Gruppe wurde im Dritten Reich nicht deshalb verfolgt, weil man sie als Zigeuner bezeichnete. Sie wären auch als Sinti und Roma verfolgt worden.

    Negative Vorurteile entwickeln sich bei Zigeuner nicht durch den Sprachgebrauch. Die negativen Vorurteile nehmen nicht durch Umbenennung ab. Das neue Wort wird in kurzer Zeit mit denselben Vorurteilen aufgeladen sein, wenn sich die Gründe für die Vorurteile nicht ändern. Das ist als Euphemismustretmühle bekannt.

  • 63
    52
    DerGebirger
    20.08.2020

    Danke, danke, danke!

    Sehr gute Zusammenfassung rund um den Begriff "Zigeuner". Ich kann diese ganze Aufregung um diese Umbenennung auch überhaupt nicht verstehen.
    Es kommt mir manchmal so vor, als hätten manche das Gefühl, man würde ihnen ein Stück eigene Persönlichkeit aus dem Leib schneiden, wenn eine Sauce umbenannt wird.

    Wie Herr Schilder es schreibt, geht es um Respekt. Wenn wir alle mal ganz ehrlich zu uns selbst sind, wissen wir alle genau, dass "Zigeuner" in der heutigen Zeit ganz klar ein Schimpfwort ist, was sich auf eine bestimmte Personengruppe bezieht. Warum also nicht einfach diese Sauce umbenennen? Das ändert ja nichts am Geschmack.

    Sprache ändert sich im Laufe der Zeit und das ist auch normal und bezogen auf manche Dinge wichtig.
    Als Kind war es für mich ganz normal, beim italienischen Eismobil ein "N****eis" zu bestellen (2 Kugeln Eis mit Schokoladensauce überzogen). Damals hieß das einfach so, es stand so auf dem Schild. Heutzutage käme mir sowas gar nicht erst in den Sinn, weil ich in der Lage bin zu erkennen, dass manche Begriffe in unserer Sprache nicht "richtig" sind.

    "Das haben wir schon immer so gesagt" ist einfach falsch. Und von erwachsenen Menschen erwarte ich persönlich auch, dass sie sich selbst und ihren Sprachgebrauch reflektieren können und bereit sind zu lernen.

    Am Ende des Tages geht es doch einfach um ein respektvolles Miteinander.

  • 55
    45
    ange3
    20.08.2020

    Um in der DDR die Genossen zu beruhigen hat man auch die Weihnachtsengel in Jahresendfigur mit Flügeln ungenannt
    Mal sehen was die Genossen sich noch alles einfallen lassen

  • 80
    25
    ange3
    20.08.2020

    Ich muss sagen es gibt wirklich wichtigeres
    als so was