Impf-Skepsis bei Klinikpersonal: Berufsverbände appellieren

Als ein Covid-19-Impfstoff fern war, wollten 79 Prozent ihn haben. Jetzt, wo die ersten Impfstoffe vor der Zulassung stehen, herrscht Skepsis. Was tun?

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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    2
    Elysa
    16.12.2020

    Das wäre eine gute Idee, da sind sie geschützt unterwegs ????????

  • 11
    2
    Interessierte
    16.12.2020

    Wenn sich nun erst einmal diese über 700 Politiker impfen lassen , die kommen ja´ schließlich viel ´rum - von der Wohnung bis Berlin und Brüssel - und die müssen ja´ schließlich gesund bleiben , wenn sie dieses , unser Land ordentlich regieren wollen ...

  • 4
    1
    Elysa
    16.12.2020

    Dazu ist zu Bedenken, wir haben alle nur das eine Leben an dem Jeder doch auch hängt.....

  • 14
    2
    Auriga
    15.12.2020

    Das müsste jeder schonmal erlebt haben, dass man ungewollt Beta-Tester von irgendwas wurde, was gerade neu auf dem Markt kam. z.B. Elektronik, Software etc. insbesondere noch kurz vorm Weihnachtsgeschäft.
    Wer kann es da irgendjemand verübeln, dass er dem völlig neuen mRNA-Impfstoff erstmal abwartend gegenübersteht, wenn er per Beruf zum Beta-Tester auserkoren wird?

  • 32
    3
    Elysa
    15.12.2020

    Es ist wohl eher eine Skepsis dem Impfstoff gegenüber beim Pflegepersonal, mit Aufklärung kann man vermutlich wenig ausrichten. Die Schwestern und Ärzte sind sehr gut informiert und haben auch mit Betroffenen zu tun und das ganz nah.
    Außerdem geben die Forscher auch zu, daß die Impfung keine 100 % Sicherheit gibt, sondern eventuell die Symptome mildert und somit die Verläufe. Wie das in der Praxis aussieht, wird sich zeigen, darüber zu urteilen halte ich für viel zu früh. Es sollte jeder für sich entscheiden dürfen, ob er sich impfen lässt oder nicht......

  • 26
    3
    521672
    15.12.2020

    Ich finde, man sollte erst über das Thema reden und berichten, wenn ein oder mehrere Impfstoffe tatsächlich zur Verfügung stehen. Alles andere weckt eine Erwartungshaltung die möglicherweise enttäuscht wird.
    Derzeit hört und liest man auch, dass die Buchungszahlen für Flugreisen für den kommenden Sommer in Erwartung der Impfungen steil nach oben gehen. Wenn die Impfstoffe nicht die erhoffte Wirkung zeigen, weil das Virus zwischenzeitlich mutiert ist, worüber ebenfalls berichtet wird, ist die Enttäuschung groß. Schließlich wird der Grippeimpfstoff auch alljährlich angepasst. Ich plädiere dafür, den Ball dahingehend eher flach zu halten und erstmal abzuwarten, welche Wirkungen die in anderen Ländern bereits laufenden Impfungen auf die Pandemieentwicklung haben. Wenn diese positiv sind, steigt die Impfbereitschaft überall automatisch.

  • 22
    7
    Elysa
    15.12.2020

    Man hat ja inzwischen auch die Wortwahl korrigiert und spricht von Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus....das ist wahrscheinlich auch treffender, viele Patienten sind bereits schwer betroffen von anderen Krankheiten oder hochbetagt, da ist es auch zu erwarten, dass diese Menschen versterben. Die Diagnose z. B. Herzinfarkt oder Krebs mit Todesfolge ist anscheinend aus dem Focus verschwunden......
    Ich glaube auch, die Mitarbeiter zu Kliniken sind aufgeklärt, es ist wohl eher eine Art Skepsis, die von der Impfeuphorie abhält..... Das wiederum ist verständlich, wobei ja auch die Forscher ehrlich zugeben, die Impfung ist kein 100% Schutz.

  • 40
    14
    saxon1965
    15.12.2020

    @774029: Das könnte mit der Virenlast zusammen hängen. Dieser Fakt, also die Virenlast, wird allerdings überhaupt nicht mehr berücksichtigt.
    Vor Wochen hieß es mal, dass es darauf ankommt, wie infektiös Jemand ist, wie nah und wie lange man sich begegnet. Ohnehin habe ich das Gefühl, dass es schon längst nicht mehr um wissenschaftlich fungierte Tatsachen geht.
    Unbestritten sind die Todeszahlen Ausschlag gebend und damit einher gehend die Belastungen der Kliniken. Diese Überlastungen haben jedoch ebenso verschiedene Gründe die außer Acht gelassen werden, wie die Faktoren zu Vorerkrankungen und Alter der Verstorbenen, sprich die Letalität dieses Virus bleibt in meinen Augen unbewertet.

  • 42
    12
    meynhard
    15.12.2020

    Mitarbeiter im Gesundheitswesen durch Aufklärung motivieren !
    Da wird die Begeisterung in der Belegschaft steigen.
    Unglaublich was für ein kleingeistiges Welt und Menschenbild in den verantwortlichen Politikkreisen herrscht.
    Die stehen jetzt ungeimpft an vorderster Front und werden schon wissen was Sie tun.

    Das Pflegepersonal jetzt noch mit „Motivationsgesprächen“ zu belästigen halte ich für kontraproduktiv. Erst bei der Stationsleitung, dann beim Personaler und zum Schluss beim Direktor. Wir kennen das doch noch aus Zeiten wo erst Ruhe war als die „Quote der Freiwilligen“
    stimmte.

    Das Angebot zuerst zu machen halte ich allerdings für richtig.

  • 17
    21
    774029
    15.12.2020

    Was hat denn jetzt der Beruf oder die Tätigkeit damit zu tun, dass die Gefahr eines schweren Verlaufs der Erkrankung sieben Mal so hoch sein soll?

  • 71
    20
    MisterS
    15.12.2020

    Es ist wie oft, auch bei anderen Themen. Man bastelt sich eine Begründung, die ins eigene Verständniss und populistische Weltbild passt. Das medizinische Personal ist sich des Risikos und der Nebenwirkungen des schnell entwickelten Impstoffes sehr wohl bewusst. Mit einer eingebildeten Wirkung von Schutzkleidung hat das nichts zu tun.

  • 75
    31
    saxon1965
    15.12.2020

    "Dahinter stecke wohl die Überzeugung vieler Mediziner und Pflegekräfte, nicht zur Hochrisikogruppe zu gehören und sich durch Schutzkleidung schützen zu können, sagte Lauterbach der Funke-Mediengruppe."
    Herr Lauterbach ist schon ein "Pfundskerl". Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man laut auflachen. Auch diese verschobene Wahrnehmung ist es, warum viele unserer Politiker am Volk vorbei regieren.
    Das medizinische Fachpersonal hält den Virus entweder für nicht so gefährlich oder es ist gegenüber den Impfstoffen sehr kritisch. Die Aussage von Herrn Lauterbach ist, sorry, einfach dumm oder er will etwas verschleiern. Jedes Fachpersonal ist sich, trotz Schutzkleidung, den evtl. Gefahren bewusst, egal ob Klinikpersonal, Bergsteiger oder Feuerwehrmann.