Jung-AfDler nennt Stauffenberg «Verräter»

Claus Schenk Graf von Stauffenberg gilt in Deutschland als Held des Widerstandes gegen Hitler. Für einen niedersächsischen AfD-Nachwuchspolitiker dagegen ist er ein «Feigling» und «Verräter». Wie reagiert die rechtspopulistische Partei?

22Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    0
    Freigeist14
    05.08.2018

    Nicht von mir, Herr ralf66@ .

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    1
    ralf66
    05.08.2018

    Wer hier zum Thema, bei meinen Beiträgen so den roten Daumen setzt, dem nehme ich das nicht übel, denn mit den Kenntnissen aus dem Schulgeschichtsbuch kann man nichts anderes verlangen!

  • 2
    2
    Freigeist14
    04.08.2018

    ralf66@ man könnte bei Ihren Details glauben ,Sie wären dabei gewesen . Sie unterschlagen jedoch,das die Befehlsempfänger zögerten,weil noch kein Ableben Hitlers von anderer Stelle bewiesen wurde. Außerdem sollten die von Ihnen benannten "Nachfolger" Hitlers verhaftet werden. Ein Stoppen der Mordmaschinerie in den Lagern nach Enhauptung der SS wäre durchaus denkbar gewesen . Und so hätten auch viele Menschen nicht sterben müssen. Meine Hypothese gegen ihre.

  • 1
    1
    ralf66
    04.08.2018

    @Freigeist14, Wissen Sie ich glaube mit Zahlen die nicht lügen zu operieren ist besser, als sich wie Sie es tun vor Fakten zu verschließen. Nochmal, auch wenn das Stauffenberg-Attentat auf Hitler Erfolg gehabt hätte, wäre ein Friedensschluss Deutschland mit den Westalliierten oder gar mit Russland nicht möglich gewesen und von den Alliierten nicht gewollt. Ein Grund dafür die Konferenz von Casablanca, in der von den Westalliierten ein Kampf gegen Deutschland bis zur bedingungslosen Kapitulation festgelegt und beschlossen wurde! Jetzt mal zu den innerdeutschen Problemen, die nach dem Attentat zu Tage getreten wären. Wie bekannt, überlebte Hitler zwar das Attentat, aber die Aktion Walküre lief erstmal trotzdem an, Walküre war ja weiter nichts anderes, als das die neuen Machthaber alle Institutionen, die es in Deutschland gab, Wehrmacht-Front, Wehrmacht-Ersatzheer, Polizei, Post, Rundfunk, Zoll, Finanzen, Wirtschaft, Justiz ........, davon in Kenntnis zu setzen hatten, Hitler ist tot, alles hört auf unser, also auf das neue Kommando, indem Fall, die Widerständler um Stauffenberg. Jetzt haben die bei den ganzen Institutionen, die ich hier aufgezählt habe angefangen anzurufen, keiner hat die Widerständler gekannt, außer natürlich Generaloberst Beck, von dem war hinreichend bekannt wie er drauf war und warum er seinen Hut genommen hatte, Feldmarschall Witzleben hatte wegen des Alters seinen Dienst in der Wehrmacht beendet. Weiter war aber allen Institutionen auch bekannt, dass wenn Hitler etwas zustoßen würde, Göring der Nachfolger werden würde und dann vielleicht Goebbels, oder Himmler. Überall wo die Widerständler in Deutschland anriefen, sahen sie sich mit Fragen konfrontiert und keiner wollte ihre Befehle richtig umsetzten bis auf wenige Ausnahmen! Freifgeist14, Sie wollten die SS-Eliten entwaffnen, ja vielleicht auch noch die SS-Divisionen an der Front, wer hätte denn das machen sollen und mit welcher Begründung? Ganz schnell kamen Leute drauf, dass das was hier läuft ein Putsch ist, nehmen wir den Major Remer, Kommandeur des Wachregiments Großdeutschland her, der sollte Goebbels verhaften, dem kam das spanisch vor und so kam es dann auch raus, dass Hitler noch lebte. Der Umbruch, der Widerständler um Stauffenberg, wäre in Deutschland mit oder ohne Hitlers ableben, so wie er organisiert war immer in die Hose gegangen und das sind keine Spekulationen Freigeist14, sondern Tatsachen, denn dazu hätte man den überwiegenden Teil der Frontkommandeure der Wehrmacht gebraucht und der Kommandeure der Wehrkreisbezirke in Deutschland und den hatte man nicht!

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    2
    Zeitungss
    03.08.2018

    Ich danke für die vier Roten, einen Aufnahmetest hätten die auch nicht bestanden (ohne die Vorgaben der AfD).

  • 3
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    BlackSheep
    03.08.2018

    An die die mir den roten Dauen auf meinen Beitrag "Kurt, nichts hilft weniger als Arroganz gegenüber Menschen mit anderer Meinung" gegeben haben, mich würde wirklich der Grund für den roten Dauen interessieren.

  • 1
    6
    BlackSheep
    03.08.2018

    @Freigeist14, schon lustig ihre Argumentation, "Viel Spekulation ,wie bei Ihnen auch. Aber Millionen weitere Opfer wären vermieden worden." Was macht Sie so sicher das Millionen Opfer vermieden worden wären, wenn so viel Spekulation dabei ist?

  • 6
    3
    Freigeist14
    03.08.2018

    ralf66@ sie können ruhig mit Zahlen und Personen beeindrucken ,aber ein erfolgreicher Umsturz mit der Besetzung der Regierungsstellen in Berlin und die Gewissheit,das der Führer beseitigt worden ist hätte ein Erfolg werden können. Die Gefahr einer Bürgerkrieges stand durchaus im Raum-gehört aber ins Reich der Spekulation. Selbstverständlich hätten die Alliierten sofort Deutschland besetzt -aber das Massensterben ab dem Sommer ´44 wäre ausgeblieben : Die Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte stand noch bevor,die mörderische Schlacht um Berlin und die schlimmen Ziviltrecks aus dem Osten im Winter hätte es so nicht gegeben.Außerdem stand die Konferenz von Jalta noch bevor und ein ehrenhaftes Aufbäumen gegen Hitler aus dem Reich heraus,hätte Deutschlands Position verbessern können. Viel Spekulation ,wie bei Ihnen auch. Aber Millionen weitere Opfer wären vermieden worden.

  • 3
    8
    BlackSheep
    03.08.2018

    @Kurt, nichts hilft weniger als Arroganz gegenüber Menschen mit anderer Meinung.

  • 2
    5
    ralf66
    03.08.2018

    @Freigeist14, woher nehmen Sie denn die Behauptung, dass wenn das Attentat auf Hitler erfolgreich gewesen wäre, dann danach nicht mehr Millionen Soldaten hätten sterben müssen. Dem Generalfeldmarschall Erich von Manstein war durch Generalmajor Hennig von Treschkow, einer der Widerständler um Stauffenberg bekannt, was der Widerstandskreis um Stauffenberg machen wollte, also Attentat auf Hitler und Machtübernahme. Manstein lehnte diese Vorgehensweise strikt ab, weil er der Ansicht war, dass man im Krieg so etwas nicht machen könne, ohne die schon schwierige Lage der Soldaten an den Fronten noch weiter aufs Spiel zu setzen, weil es natürlich zu Anhängern und Gegnern des Attentats gekommen wäre, eine einheitliche Führung, der militärischen Verbände so nicht mehr gegeben gewesen wäre, es wahrscheinlich Revolten gegeben hätte, dadurch wären die Verluste an Mensch und Material nicht gesunken sondern gestiegen, weiter befürchtete er, dass der noch immer große Stand, den Hitler, auch noch im Jahr 1944 beim Volk genoss, in einen Bürgerkrieg umgeschlagen hätte können. Jetzt noch eine andere Bemerkung zu Deiner Behauptung, bei Erfolg des Attentats vom 20.07.1944 hätten so Millionen Soldatenleben erhalten werden können? Die 6. Armee hat mit der untersten Zahl an lebenden Soldaten die so kursiert, also mit 90 000 Mann im Februar 1943 in Stalingrad kapituliert, es kamen somit 90 000 Mann in russische Gefangenschaft. Von den 90 000 Soldaten die in russische Gefangenschaft kamen, haben nur 6000 Soldaten der ehemaligen 6. Armee die russische Gefangenschaft überlebt und sahen die Heimat wieder, 84 000 Soldaten starben in Russland nach dem Ende der Kämpfe in Gefangenschaft! Freigeist14, Sie werden erkennen, dass im Falle der 6. Armee, keine nennenswerte Rettung von Soldatenleben durch Beendigung der Kämpfe eingetreten war! Jetzt stellen Sie sich vor, durch das Attentat auf Hitler 1944, wäre es zum Ende der Kämpfe an der Ostfront gekommen und wir wenden die Verlustrechnung an, wie bei der 6. Armee. Die Wehrmachsverbände an der Ostfront waren 1944 zwischen 3.500 000 und 2.500 000 Mann stark, diese Soldaten wären alle in russische Kriegsgefangenschaft geraten, dann haben wir bei einem Mittelwert von 3.000 000 Soldaten Ostfront im Jahr 1944, eine Verlustzahl in Gefangenschaft von 2.800 000 Soldaten, 200 000 Soldaten würden also überlebt haben, seit Beginn des Russlandfeldzuges 1941 bis Kriegsende 1945 hat man einen Gesamtverlust bei der Wehrmacht von 3,5-4,0 Millionen Soldaten zu beklagen, dass wären pro Jahr 1,0 Millionen Soldaten gewesen, aber keine 2,8 Millionen, die Rechnung zeigt eindeutig, dass die Verlustzahlen an der Ostfront bei den Rückzugskämpfen geringer gewesen ist, als wenn die Wehrmacht auf russischen Boden hätte den Krieg auf irgend einer Art und Weise schlagartig beendet und die Soldaten wären alle in russische Gefangenschaft gekommen!

  • 13
    6
    gelöschter Nutzer
    03.08.2018

    Eigentlich wollte ich nichts mehr kommentieren, was die AfD betrifft. Ein kurzes Zitat von Jean François Paul de Gondi kann allerdings zutreffender nicht sein.
    "Nichts überzeugt dumme Menschen mehr als das, was sie nicht verstehen."

  • 3
    7
    BlackSheep
    03.08.2018

    @Freigeist14, so kompliziert ist das nicht. Wer kommt an die Macht wenn der Führer tot ist? Da gab es zwei Möglichkeiten, entweder einer der Attentäter, nur weis man ob das eine Armee die halt den Eid auf den Führer geleistet hat mitmacht? Oder es kommt einer an die Macht der Hitler nach wie vor ergeben ist, und dann versucht seine Macht mit "durchgreifen" zu festigen. So oder so bestand locker die Möglichkeit das es noch schlimmer geworden wäre.

  • 6
    3
    Freigeist14
    02.08.2018

    Blacksheep@ noch schlimmer ? War es nicht schon schlimm genug ? Falls Sie es nicht erkennen wollen : Mit dem Tod des Führers wäre der unselige Eid auf die Person Hitlers obsolet gewesen. Denn viele ,die den Untergang schon lange kamen sahen,waren nicht fähig,gegen die "Soldatenehre" zu rebellieren und blieben dabei bis zum Zusammenbruch.

  • 4
    8
    BlackSheep
    02.08.2018

    @Freigeist14, und woher nehmen Sie die Sicherheit zu sagen wie sich die Geschichte entwickelt hätte? Woher wissen Sie das es nach Hitler nicht noch schlimmer gekommen wäre? Auf meine Frage anworten Sie ja wieder nur mit billigen und unsachlichen Vorwürfen. Ich bewundere Stauffenberg und die beteiligten Leute für Ihre Mut in dieser Situation zu reagieren und nicht nur zuzuschauen, allerdings was bei einem Erfolg passiert wäre, hätten Sie auch nicht beanworten können.

  • 12
    5
    Freigeist14
    02.08.2018

    Blacksheep@ Ihnen sind wahrscheinlich die Brutalisierung,die völlige Entmenschung der Gewalt nach der Ausrufung des Totalen Krieges bis zur Kapitulation nicht geläufig oder passen nicht in Ihr Weltbild. Alles nach Hitler und der Verhaftung der SS-Eliten wäre für Deutschland und Europa besser gewesen.

  • 8
    10
    BlackSheep
    02.08.2018

    @an alle ausser ralf66, wiedermal treu und brav über das Stöckchen gesprungen?
    @kartracer, haben Sie sich mal Gedanken gemacht was eine Meinungsfreiheit wert ist, die Grenzen hat? Ich glaube nicht, weil dann wären Sie vielleicht darauf gekommen das wir dann keine Meinungsfreiheit mehr haben.
    @Freigeist14, glauben Sie wirklich solchen nebulösen Berechnungen wieviele Menschen nicht gestorben wären wenn Stauffenberg Erfolg gehabt hätte? Sie wissen also wie sich die Geschichte weiterentwickelt hätte?

  • 9
    4
    Freigeist14
    02.08.2018

    Ralf66@ mir ist bekannt,daß Stauffenberg u.Verschwörer den Krieg nur im Westen beenden wollten. Deshalb ist auch die Überhöhung des 20.Juli 1944 typisch für die Erinnerungskultur in Deutschland. Der kommunistische Widerstand und des Nationalkomitee"Freies Deutschland" wird kleingeschrieben oder ins fahle Licht gerückt. Aber : Geschichte ist absolut und nicht veränderbar. Was wäre passiert nach einem erfolgreichen Attentat ? Die Westalliierten hätten sich nicht auf einen Separatfrieden eingelassen. Und so hätten Hunderttausende Soldaten ,Gefangene und KZ-Häftlinge überleben können.
    Für ewiggestrige Hellbraune ist Stauffenberg ein Verräter,weil er seinen Eid auf den Führer gebrochen hatte.

  • 3
    8
    ralf66
    02.08.2018

    @Freigeist14, diese Kommentar von Ihnen ist rundum falsch!

  • 4
    11
    kartracer
    02.08.2018

    Bevor dieses Gedankengut zu Taten wird gehört er ersmal für lange Zeit weggesperrt, und das mit nachträglicher Sicherungsverwahrung!
    Meinungsfreiheit sollte auch Grenzen haben.

  • 8
    3
    ralf66
    02.08.2018

    Auf alle Fälle, kam die Aktion Attentat auf Hitler, 20. Juli 1944 zu spät!
    Auf der Konferenz von Casablanca, vom 14.-24.01.1943 wurde von den Westalliierten unter anderen beschlossen, Deutschland bis zur bedingungslosen Kapitulation niederzukämpfen und die Luftangriffe auf deutsche Städte zu verstärken, daran hätte auch ein gelungenes Attentat auf Hitler nichts geändert, weil der stauffenbergische Widerstandskreis keine Verbindung oder gar Zusagen von irgendeiner Westalliierten-Führungspersönlichkeit hatte, nach gelungenem Attentat auf Hitler, dass Deutschland dann wenigstens mit den Westalliierten in Friedensverhandlungen eingetreten hätte können, um den Krieg 1944 zu beenden. Es sollte, so der Plan, der Widerstandsgruppe um Stauffenberg, auch nur im Westen der Krieg beendet werden, gegen die Sowjetunion sollte der Krieg weitergeführt werden! Wer realistisch denken konnte weiß, dass die Westalliierten, das Zweckbündnis mit Russland, um das Ziel zu erreichen, Deutschland militärisch niederzukämpfen, nicht aufgegeben hätten, dass Zweckbündnis mit Russland war ja ein Garant für das Gelingen dieses Vorhabens! Die ganze weitere Organisation, ließ übrigens auch sehr zu wünschen übrig, denn nach dem Attentat musste ja ein gewisser Umschwung stattfinden, eine neue Regierung musste gebildet werden, hinter der die Gesamtheit des Volkes, der Wehrmacht und Polizei, der öffentlichen Ämter, die Medien stehen, dass war in keinster Weise gegeben und mit dem Plan Walküre allein nicht in den Griff zu bekommen!

  • 7
    5
    Zeitungss
    02.08.2018

    Die AfD sollte bei ihren Mitgliedern einen Aufnahmetest durchführen, zweckmäßig wäre es auf jeden Fall.

  • 14
    4
    Freigeist14
    02.08.2018

    Der Fähnleinführer...äääh Nachwuchspolitiker der AFD hat sicher von weiten schon einmal ein Geschichtsbuch gezeigt bekommen. Dann hätte er vielleicht lesen (?) können ,das mit einem Erfolg des Attentats auf Hitler 1,3 Millionen deutsche Soldaten zwischen Sommer 1944 und Mai 1945 nicht mehr hätten sterben müssen.Und viele deutsche Städte wären unzerstört geblieben.



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