Junge-Union-Chef spricht von «Gleichschaltung» der CDU

Bei «Gleichschaltung» denkt man für gewöhnlich an die Nazis. Nun benutzt der neue Chef der Jungen Union das Wort mit Blick auf die CDU - und bekommt nicht nur von der Opposition ordentlich Schelte.

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7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    gelöschter Nutzer
    25.03.2019

    Da hat wohl Tilman Kuban, bewusst oder unbewusst, den Nagel auf den Kopf getroffen und sich dabei, für Manche etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt. Aber Gleichschaltung, egal ob durch die „Nationale Front der DDR“ oder in anderen Diktaturen, hat einer gesellschaftlichen Entwicklung noch nie vorangetrieben. Wenn die Jugend nicht gegen die Gesellschaft rebelliert, ist irgend etwas „faul“ !

  • 3
    0
    Haecker
    25.03.2019

    Dass man in einer politischen Partei mit bestimmten Meinungsäußerungen - mitunter auch nur zu einer bestimmten Zeit - keine Karriere machen kann, hat natürlich nichts mit "Gleichschaltung" zu tun. Man kann sich ja gegebenenfalls - wenn man unbedingt eine baldige politische Karriere anstrebt - eine andere Partei suchen. Bei einem knapp 32jährigem in einem politischen Spitzenamt sollte man soviel politisches und historisches Wissen schon erwarten dürfen.
    Allerdings zeigt der alleinige Verweis auf die nationalsozialistische Diktatur auch, dass manche nicht mehr wahrhaben wollen (oder vergessen haben), dass es hier im Osten nach der NS-Dikatur noch eine weitere Diktatur gab, die zwar nicht mit der nationalsozialistischen gleichzusetzen ist, aber in der es eben auch "Gleichschaltung" gab. In der sog. Antifaschistisch-demokratischen Ordnung wurde zunächst die SPD mittels Zwangsvereinigung mit der KPD gleichgeschaltet, dann in einem max. 3jährigem Prozess schrittweise auch CDU und Liberaldemokraten. Schon die "Wahl" zum 3.Deutschen Volkskongress im Mai 1949 erfolgte nur noch mit einer Einheitsliste. Diese Gleichschaltung blieb bis zum Ende des "Real existierenden Sozialismus" bzw. der Sozialistischen Demokratie vor knapp 30 Jahren erhalten. Wolf Biermann sagte mal, es gäbe in der DDR nur eine einzige politische Partei mit 5 verschiedenen Namen.

  • 5
    3
    Malleo
    25.03.2019

    „Gleichschaltung“ gehört nunmehr ebenso auf den Index wie die Verwendung des Wortes „völkisch“, das Frau Petry einst einmal verwendete und einen medialen Aufschrei auslöste.
    Offenbar hat dieses „demokratiefeindliche“ Wort aber genau das getroffen, was den Reiz der alten Dame CDU seit vielen Jahren unter Merkel ausmacht.
    Zur Erinnerung, die Werte- Union ist nicht einmal so vom Himmel gefallen.
    Geradezu elektrisiert reagiert der moralisierende Haltungsjournalismus, wenn junge, dynamische, mit neuen Ideen ausgestatte Menschen frischen Wind in die Debatten über die Zukunft des Landes und der Welt bringt.
    Wenn in der JU nunmehr der Vorsitzende zwischen den Zeilen daran erinnert, dass Konservative in der CDU seit Jahren lediglich eine Duldung mit Arbeitserlaubnis haben und mit einem bösen Wort genau das beschreibt, legt er den Finger tief in die Wunde.
    Viele vergessen, dass konservativ keineswegs reaktionär bedeutet, sondern für geprüft und für gut befunden steht.
    Für den Lapsus linguae hat sich Herr Kuban entschuldigt- in der Sache ist die Beschreibung zutreffend.
    Wen stören gleichwohl die Worte „Nazi“ und „Neonazi“ , die in Medien und der Umgangssprache omnipräsent sind und inflationäre Verwendung für Menschen(!) finden?
    Denn, wer heute Nazi sagt, hat die deutsche Geschichte nicht verstanden.
    Aber, wir lernen gerade auszuhalten, dass nicht alles zu verbieten ist, was man nicht mag.
    Gelassenheit ist deshalb angezeigt, weil es andere, richtige Baustellen in diesem Land gibt, die es zu beseitigen gilt.

  • 2
    7
    Distelblüte
    25.03.2019

    @Tokru: Ich halte den Herrn für eine echte Fehlbesetzung.
    Und glauben Sie wirklich, dass derjenige, wer mit den schrillsten Thesen daherkommt, recht hat? Können Sie Argumente für seine Aussage liefern?
    Oder ist es nur heiße Luft, ein kleines, inszeniertes Skandälchen, wie es auch die Partei der älteren Herrschaften so gerne fabriziert?

  • 3
    3
    Tokru
    25.03.2019

    Da die Aussage von dem jungen Herrn so großes mediales Interesse ausgelöst hat, nehme ich an, dass er Recht hat.

  • 10
    3
    ralf66
    23.03.2019

    Na ja Freigeist14, jedenfalls bekommen immer mehr Politiker, von Parteien, wie CDU oder SPD mit, dass in ihrer Partei, mit ihrer Politik etwas falsch läuft, ihnen deshalb die Wähler wegrennen. Was man dafür für einen Spitzname, was für ein passendes Schlagwort verwenden soll, um diese Tatsache anzusprechen, darüber kann man sich immer streiten.

  • 4
    9
    Freigeist14
    23.03.2019

    Dieser ältere Herr im Körper eines jungen nimmt Vokabular von vorgestern für eine Politik von gestern . Dagegen wirkte selbst Helmut Kohl erfrischend . Gleichgeschaltet wurden Presse und Gesellschaft 1933 . Das für seine Union in Kontext zu setzten ,zeugt von politischem Rabaukentum und Schulhof-Mentalität ,es der nun schwachen Streberin (Merkel) zeigen zu können .



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