SPD will Sozialstaat erneuern - aber keinen Koalitionsbruch

Zwei Tage hat die SPD-Spitze Selbsttherapie betrieben - der Bruch mit Hartz IV führt zu scharfen Reaktionen der Union. Das ist gewollt. Einer, der nicht dabei war, schwebt wie ein Gespenst über allem.

4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    Nixnuzz
    12.02.2019

    Solange der Wähler sein Schicksal meistbietend in die Hände der CDU legt, um sich dann darüber zu beschweren, das die Pläne der SPD nicht umgesetzt werden, wird sich in diesem Land nix ändern. Der Kabinettstisch ist doch das Regelventil, was dann umgesetzt wird. Zusätzlich kommt doch das verbale Auftreten der SPD-Führung hinzu, das bei den wohl mitentscheidenden Lobbyisten nicht wohl gelitten ist. Und das Hammerargument: "Die SPD wird wieder sozialistischer (bzw. "kommunistischer..")" schlägt jeglicher Handlungs- /Gesprächsbereitschaft den emotionalen guten Willen aus der Hand. Und Ersatz-Koalitionäre mit gelbem oder grünem Hintergrund gibt es sicherlich genug..

  • 2
    2
    cn3boj00
    11.02.2019

    Wieder einmal schmiedet die SPD Konzepte. Das hat sie vor der letzten Bundetagswahl auch getan, und es waren gute Ideen dabei, z.B. die Bürgerversicherung. Dann hat sie regiert, und nichts von den wichtigen Punkten kam in den Koalitionsvertrag. Nun ist die Bürgerversicherung nicht mal mehr beim Konzept für zukünftige Wahlen dabei? Und man verzichtet schon im Vorhinein, diese Themen in der Groko anzugehen?
    Trotzdem muss man eins sagen: dass die SPD die soziale Marktwirtschaft abschaffen will ist totaler Blödsinn, die wurde von der SPD mit Schröder bereits abgeschafft. Aktuell ist unsere Gesellschaftsform eine Lobbywirtschaft der Superreichen mit Kastencharakter, die sich von den Bürgerinteressen entfernt hat.
    Wenn die SPD das endlich wieder durchbrechen will sollte man ihr dazu Glück wünschen statt weiter mit Häme über sie herzuziehen. Wenn man den Glaube an mehr soziale Gerechtigkeit schon verloren hat sollte man auch nicht darüber jammern.

  • 0
    2
    Haecker
    11.02.2019

    So wenige dürften es nicht sein, die viele Jahre zum guten Einkommen des Ehepartners sich nur etwas dazuverdient haben. Der Slogan "KKK" ist plötzlich unbekannt?

  • 8
    2
    Gerhard56
    11.02.2019

    Wieder einmal reiner Populismus. Es wäre schon ein Schritt nach vorn, endlich alle Steuerschlupflöcher der „Superreichen“ zu schließen.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...