Konflikt um Hambacher Forst belastet Kohlekommission

Ein Konflikt im Rheinland droht die Arbeit der Kohlekommission zu überlagern. Das Gremium will sich zur Frage von Rodungsarbeiten von RWE für einen Braunkohle-Tagebau nicht positionieren.

Berlin (dpa) - Geplante Rodungsarbeiten von RWE für einen Braunkohle-Tagebau belasten die Arbeit der Kohlekommission. Der Umweltverband BUND drohte mit einem Ausstieg aus dem Gremium.

«Kommt es zu Rodungen, wäre das für uns ein zentraler Konfliktfall, der unsere Mitarbeit in der Kohlekommission infrage stellen würde», sagte Dirk Jansen, Geschäftsleiter des NRW-Landesverbands des Bundes für Umwelt und Naturschutz, der Deutschen Presse-Agentur. «Soweit ist es aber noch nicht.» Der BUND ist mit seinem Bundesvorsitzenden Hubert Weiger in der Kommission vertreten.

Die Kommission kam am Donnerstag erneut zusammen - das Gremium wollte sich zu der umstrittenen Frage von Rodungsarbeiten von RWE im Hambacher Forst für einen dortigen Braunkohle-Tagebau aber nicht positionieren. Die Vorsitzenden hätten darauf hingewiesen, dass diese Frage nicht in das Mandat der Kommission falle, hieß es. Das Gremium folgte dieser Ansicht demnach in der Mehrheit. Die Kommission habe sich daneben mit Klimazielen sowie dem Strukturwandel in den Braunkohlerevieren befasst. Die nächste Sitzung der Kommission ist für den 29. August geplant.

Die Kommission «Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung» soll bis Ende des Jahres einen Ausstieg aus der Kohleverstromung ausarbeiten und Vorschläge für die Finanzierung und Gestaltung des Strukturwandels in Regionen wie der Lausitz und dem Rheinischen Revier vorlegen. In dem Gremium sind Vertreter von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Gewerkschaften, Umweltverbänden und Bürgerinitiativen.

RWE plant ab Oktober Rodungsarbeiten im Hambacher Forst für den dortigen Tagebau. Dies stößt auf massive Kritik. Grünen-Chefin Annalena Baerbock sagte der dpa: «Während in Berlin über den Kohleausstieg verhandelt wird, will RWE im Hambacher Wald mit der Kettensäge Fakten schaffen. Das zerstört jedes Vertrauen.»

Jansen sagte, der BUND habe ein großes Interesse daran, dass die Kommission erfolgreich arbeite. «Wir brauchen endlich einen gesamtgesellschaftlichen Konsens für einen schnellen Kohleausstieg. Daran scheint RWE allerdings kein Interesse zu haben. Anstatt zu deeskalieren, wird so die Lunte an das Pulverfass Hambacher Wald gelegt.» Man appelliere an RWE, auf Rodungen zu verzichten. «Auch die Bundes- und Landesregierungen müssen das verhindern, um die gesellschaftliche Einigung für einen Kohleausstieg nicht zu gefährden. Unser Ziel bleibt es aber nach wie vor, auch juristisch einen Rodungsstopp zu erwirken», sagte Jansen.

RWE-Chef Rolf Martin Schmitz hatte die ab Oktober geplanten Rodungsarbeiten in einem Schreiben an die Vorsitzenden der Kohlekommission «zwingend erforderlich» genannt. Ansonsten drohe letztlich die Stromerzeugung in Kraftwerken infrage gestellt zu werden.

«Wenn RWE nun unter Polizeischutz Fakten schaffen kann, wäre die Legitimation der Kommission dahin», sagte Baerbock. Sie forderte die Bundesregierung auf, ein Moratorium zum Hambacher Forst für die Zeit der Arbeit der Kohlekommission durchzusetzen. «Etliche Akteure haben dies zu Recht als eine Bedingung für die Teilnahme an der Kommission gefordert.»

Greenpeace-Geschäftsführer Martin Kaiser, Mitglied der Kohlekommission, nannte das Verhalten von RWE eine Provokation. «Es kann nicht im Interesse von Angela Merkel liegen, dass ein Stromkonzern, der angeblich auf Erneuerbare setzt, die Zusammenarbeit in der Kommission torpediert.» Die Klimakrise sei in Deutschland angekommen und müsse die Kommission zu entschiedenerem Handeln antreiben, sagte Kaiser der dpa. «Es wird Zeit, in den kommenden Tagen konkreter zu werden und erste Leitplanken festzulegen.»

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50Kommentare
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    Tauchsieder
    29.08.2018

    Noch ein paar Zahlen zum schmunzeln wäre die Sache nicht so irre.
    Den "Grünen" kann man nur zurufen - "Haltet die Luft an , ihr vergiftet die Umwelt".
    Menschen produzieren mit ihrer Atemluft CO2. Während in Ruhe ungefähr 4 Liter Luft pro Minute die Lunge passieren, steigert sich dies bei körperlicher Belastung auf über 50 Liter pro Minute. Über das Jahr verteilt bedeutet dies 2.100 Kubikmeter Luft oder 168 Kilogramm CO2 in Ruhe, gegenüber 25.500 Kubikmeter Luft oder 2.040 Kilogramm CO2 bei Dauerbelastung.
    Anders ausgedrückt der "Normalbürger" hat eine bessere Klimabilanz als die hyperaktiven "Grünen".
    Jetzt multipliziert man die Bevölkerungszahl der Erde vom Jahr 1850 und denen vom Jahr 2018 mit diesen Zahlen, gigantisch!

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    Nixnuzz
    29.08.2018

    @ralf66: Herzlich Willkommen im real existierenden Kapitalismus.

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    ralf66
    28.08.2018

    Wenn man der Industrie, die mit Kohleenergiegewinnung Geld verdienen will, schon den Vorwurf machen will, deshalb alternativen Neuerungen im Wege zu stehen, um weiter ihren Industriezweig zu erhalten, dann trifft das Gleiche, für die Industrie zu, die auf alternative Energie setzt! Um die absolute Umweltfreundlichkeit und Umweltverträglichkeit der alternativen Energie lässt sich nämlich streiten, es wird gesagt, dass bei der Herstellung einer Batterie für ein E-Auto, die gleiche Menge an Schadstoffen entstehen würde, als wenn ein Diesel-PkW das ganze Jahr betrieben wird. Das es in Deutschland Lobbys gibt, die den Gesetzgeber zu neuen Gesetzen drängen, dass dann irgendwelche Hersteller, von neuen Heizungsanlagen, oder Lieferer von Erdgas und Erdöl weiter ihre Taschen füllen können, ist unstrittig, dass sieht man bei der Holzverbrennung zum heizen der Gebäude! Wissenschaftlich ist erwiesen, dass die gleiche Menge Holz, die verbrannt wird, soviel CO 2 entstehen lässt, als wenn diese Menge im Wald verfaulen würde! Nach der Wende, setzte man zur Heizung der Gebäude absolut auf Gas oder Öl, der Preis war ziemlich günstig. Leider stiegen die Preise, für Gas und Öl, im Laufe der Jahre drastisch an, viele Menschen, zum Beispiel im Erzgebirge, die die Möglichkeit hatten rüsteten auf, um ihre Gebäude oder Wohnungen zum Teil oder vollständig mit Holz zu beheizen, Grund dafür, der niedrige Holzpreis und die sehr gute von staatlicher Seite angepriesene Umweltfreundlichkeit. Das ging leider nicht lange so, der Holzpreis stieg ständig bis heute drastisch an. Jetzt kommt der nächste Hammer, erst wurden ältere Holzkessel aus der DDR Zeit stillgelegt, jetzt sollen Heizkessel die über 4 kW Leistung verfügen gemessen werden, auf CO 2 und ganz neu auf Feinstaub! Ob Holzheizkessel, die vielleicht vor 15 Jahren mit einer vom Hersteller garantierten Haltbarkeit von 30 Jahren, die Normen der Messungen einhalten können bleibt abzuwarten, Fakt ist, man spart Strom der Preis steigt, man spart Gas der Preis steigt, man feuert mit Holz der Preis steigt, alles was man in diesem Land unternimmt, um seinen eigenen Geldbeutel zu entlasten, Energie zu sparen, wird irgendwie von ideologischen, lobbyistischen Politikern, die irgendwelche Verbindungen, zu der einen, oder der anderen geldgierigen Industrie pflegen, zur Sau gemacht!

  • 1
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    Nixnuzz
    28.08.2018

    @ralf66: In NRW am Niederrhein wird ja ständig an derartigen Kraftwerken gebaut, über die dann öffentlich-wirksam berichtet wird. Das letzte Emscherkraftwerk, das an falscher Stelle gebaut und neu genehmigt wurde, hat ebenfalls "den letzten Stand" der Technik. Was mit dem Schwefelkraftwerk Helmstedt ist, weiß ich nicht. Jedenfalls wurde es chemisch ziemlich teuer.

  • 2
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    ralf66
    28.08.2018

    Also mal konkret, ich bin nicht für den Ausstieg aus der Kohleenergiegewinnung, in dem vorgegebenen Tempo, der grünen Lobby! Was ich aber mal gerne ansprechen möchte, man schreibt hier immer nur zum Thema CO 2 Ausstoß bei der Verbrennung von Kohle, Tauchsieder hat dazu mal paar interessante Zahlen bereitgestellt, woran man erkennen kann, wie die grüne Lobby Panik verbreitet. Mein Fokus, würde sich bei der Kohleverbrennung mal auf das dabei entstehende Schwefeldioxid richten, denn ich glaube nicht, dass CO 2 in der Menge, wie es in in der Luft durch die Kohleverbrennung vorkommt und wie wir an Hand der hier von Tauchsieder genannten Zahlen sehen können, der Natur und dem Mensch einen unmittelbaren Schaden zugefügt hat! Die Wälder im Erzgebirge, sind durch den zu hohen Ausstoß von Schwefeldioxid kaputt gegangen, von den vielseitigen und massenweisen Erkrankungen der Menschen will ich gar nicht sprechen! Seit die Abgase der Kohlekraftwerke besser gefiltert werden und noch andere vielseitige Verbesserungen bei der Verbrennung von Kohle in den Kraftwerken gemacht wurden, ist eine erkennbare Gesundung der Natur eingetreten, ob es jedoch für den Mensch schon reicht?

  • 1
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    Täglichleser
    28.08.2018

    Tauchsieder ich versuche Sie zu übersetzen: Der geringe CO2-Anteil in der Luft/ Atmosphäre mit
    noch geringerem menschlichen Zutun ist nicht die Ursache des Klimawandels.
    Auch wenn das die Ursache sein sollte,
    hat das was Deutschland tun will, keinen
    gewichtigen Einfluss auf das Klima.
    Die anderen müssen zuerst was tun,
    wenn überhaupt.
    Für mich eine unklare Aussage.
    Hört sich an, wie alles Mist. Weiter so.
    An Herrn Tauchsieder arbeite ich mich nicht weiter ab. Das wären vergebliche Mühen in Fragen Aufklärung.

  • 2
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    ralf66
    28.08.2018

    @Nixnuzz, ich weiß schon, dass man dran ist jetzt die Nebenprodukte der Kohleverbrennung in Kraftwerken besser zu beseitigen, habe mich in dem Satz, den Sie von mir zitiert haben, bisschen unglücklich ausgedrückt, gemeint ist, man hätte da viel früher, zum Beispiel in Tschechien, was machen müssen, dass ist nicht geschehen!

  • 2
    1
    Tauchsieder
    28.08.2018

    Eigentlich wollte ich mich hier aus dieser Diskussion raushalten. Deshalb von mir ein paar Zahlen in die Runde um ein besseres Verständnis darüber zu machen, über was man sich eigentlich unterhält.
    De CO2-Anteil in der Atmosphäre beträgt ca. 0,038 %. Der von Menschen gemachte Anteil davon beträgt ca. 4%, dass sind dann 0,00152%. Mit nur 0,0004712% ist Deutschland am CO2-Gehalt der Luft beteiligt, die die Erde umgibt. Und mit diesem winzigen Anteil begründet Deutschland eine aberwitzige Politik, die sich Klimaschutzpolitik nennt. Was das bedeutet, wenn jetzt nur Deutschland seinen CO2 Anteil von 0,00047% um 40% senken würde, kann sich jeder mit einem Taschenrechner selbst ausrechnen. Die Einen sagen "gigantisch", die Anderen marginal.
    Zahlen stammen von der Klimakonferenz in Kopenhagen 2009.

  • 1
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    Nixnuzz
    28.08.2018

    "...dass bei der Verbrennung entstehende Abgas noch besser zu filtern, um auch andere Schadstoffe, wie Schwefel, noch viel besser aus dem Abgas rauzubekommen? ".. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, das man das Abgas"CO2" aus den Abgasen herausfiltern soll.?. Bitte korrigiert mich bei dieser Babylonischen Ausdrucksvielfalt, denn an der Beseitigung der andere Nebenprodukte wie Asche, Schwefeldioxyd oder Stickoxid etc..wird gearbeitet. Genutzt werden doch Grobstaub-Filtertücher, Elektrostatische Schwebstaub-Filter, Säure- bzw. Laugen-Sprühdüsenwäscher. Gibskarton-Bauplatten sind der intensivste Entsorgungsweg für den Kohleschwefel. Filterstaub wird je nach Gefährlichkeitsgrad oder nutzbaren Inhaltsstoffen abgelagert oder aufgearbeitet. Bei Stickoxiden bin ich mal zu faul nachzugraben.

  • 2
    0
    Täglichleser
    28.08.2018

    Mir gefällt die entstandene Diskussion.
    Danke. Interessante Informationen, die ich
    durchaus verstehe. Das ist mir klar, dass CO2 ein Verbrennungsprodukt ist und man es nicht filtern kann. Aber ich dachte durch
    einen chemischen Prozess klimafreundlich umwandeln. Erst mal vielleicht naiv. Aber doch nicht dumm, wenn es funktio8niert. Chemieexperte Nixnuzz ran, wenn wir schon von vielen Lobbyisten mit Wahrheiten und Unwahrheiten verwirrt werden.

  • 4
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    ralf66
    27.08.2018

    @Täglichleser, es ist so, es gibt auch noch andere Rohstoffe zur Energiegewinnung, die wir aber importieren müssen und dabei immer auf die Freundlichkeit des Lieferanten hoffen müssen, denn Verträge über eine kontinuierliche Lieferung des Rohstoffes können ganz schnell mal das Papier nicht mehr wert sein auf denen sie stehen! Kohle, ist ein heimischer Rohstoff, ich frage mich immer, warum man nicht noch mehr technisch getan hat, dass bei der Verbrennung entstehende Abgas noch besser zu filtern, um auch andere Schadstoffe, wie Schwefel, noch viel besser aus dem Abgas rauzubekommen? Das die Kohleverbrennung zu Energiegewinnung schadstoffarmer geworden ist, sehen Sie an den Wäldern des Erzgebirges. Die tschechischen Kohlekraftwerke, Brunnersdorf (Prunerov), zwischen Komotau (Chomutov) und Kaaden (Kadan) und Kraftwerk Tusimice (Tuschmitz) am Egerstausee Nähe Kaaden (Kadan), verbrennen zur Energiegewinnung, die elendigste Kohle, die es vielleicht in Europa gibt, aus dem dort in der Nähe befindlichen Tagebau, diese Kohle hat einen extremen Schwefelgehalt und brennt miserabel. Diese beiden Kraftwerke sind oder stehen in der totalen Modernisierung, in Tuschmitz wurde u. a. die Filteranlage total verbessert, der 300 m hohe Schornstein konnte abgerissen werden und die Abgase verlassen das Kraftwerk über den mittleren, der drei Kühltürme, wenn man dort ist und betrachtet den Abgasaustritt, sieht man nur weißen Rauch, früher einen gelben Rauch! Für die Natur, scheint sich hier einiges getan zu haben, dass sieht man am Wald, in wie weit der Mensch, dass ausgestoßene Abgas verträgt und ob die Filterung der Abgase jetzt für den Mensch ausreichend verträglich sind, dass weiß entweder noch keiner so genau und wenn doch, legt sich keiner wie immer konkret dazu fest! Der Grundtenor im mittleren sächsischen Erzgebirge (Grenzregion) ist immer noch so, die Luftbelastung für den Mensch, durch die tschechischen Kohlekraftwerke ist noch zu hoch! Ob das wissenschaftlich stimmt, oder nicht, wer kann dazu eine 100% ehrliche und richtige Auskunft geben und wer will das überhaupt? Die Frage lässt sich leicht beantworten, die Gegner der Energiegewinnung aus Braunkohle, Windkraftanlagenbetreiber und alle grünen Lobbyisten nicht, die Energiekonzerne in Tschechien auch nicht! Beantworten müsste die Frage, eigentlich unabhängige staatliche Behörden, auf tschechischer, sowie deutscher Seite, die in ausreichenden Maße von unabhängigen Wissenschaftlern, entweder verwertbare Messergebnisse zur Luftbelastung geliefert bekommen müssten um dann konkret sagen zu könnten, die Luftbelastung ist normal, verträglich, geht gerade so, oder ist schädlich für den Menschen und hier ist der Hund begraben, diese unabhängigen Wissenschaftler und öffentlich staatlichen Behörden, die tacheles reden, eiern nur rum, beschwichtigen, legen sich zu nichts fest, um rundum nicht anzuecken und das ist schlimm! Ich kenne Leute, die haben sich vor der Wende, als selbsternannte Umweltaktivisten, mit den Oberen angelegt, garantiert den Blick der Stasi auf sich gezogen, eventuell eine vielleicht eintretende Verhaftung bewusst in Kauf genommen, nach der Wende, ich sag mal aufgestiegen und dann bestimmten Menschen, die auf die noch zu hohe Umweltbelastung, so vor 15 Jahren hinweisen wollten, ins Gewissen geredet, darüber nicht mehr öffentlich zu sprechen oder irgendwo zu schreiben, weil sonst sich gar kein Tourist mehr in die Erzgebirgsregion verirren würde. Das ist wie mit den drei Affen, nichts sehen, nichts hören, nichts sagen!!!

  • 1
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    Nixnuzz
    27.08.2018

    Jetzt wirds chemisch: CO2 ist das Verbrennungsprodukt aus x.tsd Tonnen Kohle mit y.tsd Tonnen Luft, die zu 20% aus Sauerstoff besteht. Diese entstehenden Mengen fallen primär nicht auf, weil aus der festen Kohle das Gas CO2 entstanden ist und mit dem übriggebliebenen unverbrannten Luftstickstoff über den Kamin rausgeblasen wird. Durch Zusatzluft wird das End-Abgas Normgerecht eingestellt. Weil einfach der Feststoff "unsichtbar" in diesen Massen gastransformiert in das "unendliche Luftmeer" geblasen wird, sehen wir es nicht. Aber die Messwerte in der Atmosphere sprechen für sich. Molekularbetrachtet entstehen aus 12g Kohle mit 32g Sauerstoff 44g CO2. Wer will, muss also jetzt das 4-fache an Masse als CO2 auffangen und - ja was?? Und was wirklich sichtbar ist, sind die Wasserdampfwolken, die bei der Sprühkühlung der Turbinenkondensatoren enstehen.

  • 0
    1
    Täglichleser
    27.08.2018

    Nixnuzz mir ging es um CO2-Ausstoß.
    Es muss bestimmt einiges mehr herausgefiltert werden.

  • 1
    0
    Nixnuzz
    27.08.2018

    @Täglichleser "...warum so ein Ausstoss im Kraftwerk nicht sauberer gemacht werden kann. "" Gegenfrage: Was verstehen Sie unter : "sauberer" ? Geht es um die begleitenden Chemikalien wie Quecksilber oder Sand oder Stickoxid? In so einem Rauchgas ist sicherlich ein großes Chemikalienspektrum. Aber welches meinen Sie spezifisch?

  • 1
    0
    Täglichleser
    27.08.2018

    Ralf66 Ihre Argumentation ist verständlich.
    Die Einschätzung für uns als Fussvolk ist
    bei diesen unterschiedlichen Lobbygruppen
    nicht einfach. Ganz bin ich nicht davon weg
    zu sagen beim Vergleich zwischen Kohle und Öl, wo der Unterschied in der
    CO2-Bilanz gering ist, warum so ein Ausstoss im Kraftwerk nicht sauberer gemacht werden kann. Und dann der Gedanke, dass Kohle ein einheimischer
    Rohstoff ist. Keine langen Transportwege hat.
    Und Öl und Gas dann noch aus fernen unsicheren Regionen zu beziehen, vielleicht noch Schiefergas aus den USA! Das müsste auch mit in die Klimabilanz einbezogen werden. Irgendwie muss man trotzdem planmäßig von diesen Rohstoffen
    weg, weil sie endlich sind.

  • 1
    0
    Nixnuzz
    27.08.2018

    Zum einen: .."und die Windanlagen verbrauchen und versiegeln viel zu viel wertvolle Agrarflächen" .? Sorry - kann ich nicht nachvollziehen. Schätze die Buddelarbeiten der letzten 100 Jahre Braunkohleförderung in versch. Revieren mit deren Landwirtschaftsverbrauch etc. war da wohl was größer? Dank eines versprochenen Atomkraftwerkes aus der Sowjetunion für die DDR konnte die Teilauflösung Leipzigs zwecks Energiegewinnung aufgehoben werden.
    Zum anderen: Haber-Bosch-Verfahren (Kohle-Hydrierung) und deren Abwandlungen zur Gewinnung zu Kohlenwasserstoffen für Panzer, Flugzeuge und anderes Gefährt nach der Abschneidung der Rohölimporte wärend des Krieges. Im Nachgang hierzu zur 1970er Erdölkrise wurde in Bocholt eine Müllvergasungs- und Hydrolyse-Anlage testweise aufgebaut - die dann irgendwie ihren Weg nach Freiberg fand. Heutiger Verbleib?? Wiederum wurde laut schwadroniert, andere Kohlenstoffträger bis hin zu Kraftwerks-CO2-Abgas mit Hilfe von Seewind-Strom gewonnen Wasserstoff (per Elektrolyse) zu Methan oder höherem zu veredeln - für Ersatztreibstoffe zur Energiekrise oder Ersatzchemierohstoffen. Dank Katalysatorforschung u.a. an der Uni Aachen werden Polyätherschaumstoff-Grundstoffe bei Covestro derzeit im kleineren Massstab aus CO2 und H2 "Werbewirksam" synthetisiert. Mangels "geschäftsfähigem Wirkungsgrad" und im Dunstkreis größerer Erdöl-Vermarktungsfirmen - der bis in die Universitäten reicht - stieg unter anderem AUDI aus dieser Methan-Methanol-Geschichte wieder aus. Stromautos sind jetzt up-to-date. Grenzüberschreitend liegen mindestens 2 Wasserstoffgasleitungen vor - gewonnen u.a. aus niederl. Erdgas - die die chemische Industrie entlang des Rheines damit bis zur Schweizer Grenze versorgen. Siliconchips verdanken ihre Umschmelzung diesen Wasserstoff-Flammen. Hauptsache die Rendite bringts..und die öffentliche Meinung oder Aktionäre werden nicht gestört...

  • 2
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    ralf66
    27.08.2018

    @Täglichleser, Ich kann ihre letze Frage nicht beantworten, denn dazu müsste ich 100% sichere und vor allem ehrliche Informationen von Fachleuten haben, dass wir uns in einem vom Mensch gemachten Klimawandel befinden und das CO 2 wirklich so schädlich für die Umwelt ist! Die Wissenschaft, wie Sie ja wissen werden, ist sich beim Thema Klimawandel uneinig und das ist bei dem heutigen Stand der Wissenschaft ganz ganz schlecht, diese Uneinigkeit, hier müsste völlige Einigkeit herrschen, der Gedanke liegt nahe, dass es zwei von der Politik und Wirtschaft beeinflusste wissenschaftliche Lager gibt, die sich mit dem Klimawandel und CO 2 befassen. Die eine Gruppe der Wissenschaftler sagt, Klimawandel alles Quatsch, heiße und kalte Phasen hat es auf der Erde immer schon gegeben, CO 2 Klimakiller nein, die Kohleenergiegewinnung ist weitgehend sauber, der Dieselmotor ausgereift und nicht umweltschädlich!
    Die andere Gruppe der Wissenschaftler sagt, ja der ganze Qualm von den Abgasen der Autos, Schiffe, Flugzeuge und Kraftwerke tragen zur Erderwärmung bei, wir haben einen vom Mensch gemachten Klimawandel, CO 2 ist der Killer der Atmosphäre, wir brauchen schnellstens E-Autos, mehr Wind- und Sonnenenergie, Kohleenergiegewinnung abschaffen! Welcher Gruppe Wissenschaftler, selber untersuchen kann ich's nicht, soll ich nun glauben? Echt schwer, übrigens für alle Menschen, weil man es nicht selber untersuchen kann!
    Täglichleser, mein Gedanke hier in Beiträgen, bezieht sich nicht darauf, ob wir nun einen Klimawandel haben oder nicht, ob CO 2 schädlich ist oder nicht, ich habe mich nur damit befasst, ob es möglich ist, in der Geschwindigkeit, wie von der grünen Lobby geplant, aus der Kohleenergiegewinnung auszusteigen und ob die dann nur noch vorhandenen alternativen Energiequellen es technisch möglich machen, konstant Strom zu liefern und das für alle Bereiche in Deutschland und hier sage ich nein, dass ist so bei dem technischen Entwicklungsstand nicht möglich!!!

  • 1
    1
    Täglichleser
    27.08.2018

    Für ralf66: Gerade kurz überflogen den Artikel in der aktuellen FP: Dresdner düfteln
    an der Energiewende. Geht in Richtung
    bessere regionale Nutzung Sonnenenergie.

  • 1
    1
    Täglichleser
    27.08.2018

    ralf66 ich würdefast alles unterschreiben,
    was Sie hier sagen. Sagen Sie, wie man aus
    diesem Problem herauskommt, um in der
    Stromgewinnung CO2 zu reduzieren und um den Klimawandel aufzuhalten?

  • 3
    0
    ralf66
    26.08.2018

    @Nixnuzz, ich bin weder das Problem, noch habe ich wie Sie oder Andere, eine Lösung zur rentablen, konstanten und sicheren Stromversorgung aus Wind und Sonne und deren fehlende Speichermöglichkeit. Ich sehe das ein, Andere teilweise auch, aber Sie schwadronieren von schlummernden Patenten und technischen Möglichkeiten diese Tatsache gleich zu beenden, ohne aber konkrete Verfahren dazu zu benennen, ob das nun Ihres langen Beitrag wert war mögen andere entscheiden!

  • 2
    0
    ralf66
    26.08.2018

    @Täglichleser, dann schauen Sie sich mal an, wie die damaligen Windmühlen, die ja meistens Getreidemühlen waren aussahen, sie fügten sich in die Landschaft und in den damaligen Baustil ein und erreichten Turmhöhen von bis zu 20m, heutige Windkraftanlagen sind hässliche Spargel und erreichen dagegen eine Turmhöhe von 45m - 65m - 130m und werden massenweise in hoher Dichte errichtet, was früher so nicht der Fall war, errichtet werden Windkraftanlagen unter anderen auch an Stellen und landschaftlich attraktiven Orten, wo früher niemals einer eine Windmühle errichtet hätte, Ausnahmen macht man zwar manchmal noch, da wird das Erzgebirge auf deutscher und tschechischer Seite mit Windkraftanlagen immer mehr zugepflastert, in den touristischen Gebieten der Alpen unterlässt man dies tunlichst, weil dann dort keiner mehr hin will! Der Müller oder Schmied am Wasser, legte sich außer, dass die Versorgung der Mühle mit Wasser vom Bach, über dem Mühlbach erfolgte, einen Vorratsteich an, heute baut man an kleinen Flüssen Wasserkraftanlagen, da ist der Mühlbach brechend voll und das Flussbett leer, solcher Unsinn wird genehmigt! Sie können zappeln wie Sie wollen, ein Teil der Menschheit hat uns durch seinen Profitwahn in eine sehr prekäre Lage gebracht, aus der man heute mit sinnlosen Gegenmaßnahmen wieder rauskommen will, aber ohne den Profitwahn aufzugeben, dass wir leider nichts! Mal noch ein Beispiel, man verschwendet sinnlos Energie, um Städte, Dörfer, Parkplätze, Fabrikgelände, Straßenzüge schon außerhalb der Gemeinden mit Einbruch der Dunkelheit taghell zu be- oder erleuchten, dass führt dazu, dass man schon vom Lichtsmog spricht, der Himmel ist in der Nacht, bis auf wenige Gebiete der Erde, nicht mehr so dunkel, wie vielleicht vor 100 Jahren, man müsste erst einmal anfangen Energie zu sparen und nicht durch neue Energieerzeugungsarten so tun, als ob die Umwelt deswegen zu retten wäre!

  • 1
    1
    Täglichleser
    26.08.2018

    Tauchsieder man kann in der Diskussion Antworten geben oder wie Sie, wenn Ihnen
    keine Antworten einfallen, die Argumente ausgehen, unlogische Statements abgeben. Das kann am Alkoholkonsum liegen. Auf jeden Fall kann ich Sie einordnen, welche politische Richtung Sie vertreten. So sieht kein Dialog aus. Man achtet den mit dem anderen Argument und setzt seins dagegen. Wenn Sie nicht wollen, ein Erklärbar zu sein, dann lassen Sie es. Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Schlaf.

  • 0
    2
    Tauchsieder
    26.08.2018

    Genau das habe ich von ihnen erwartet. Ich bin doch nicht ihr Erklärbär, machen sie sich selber schlau anstatt hier Parolen zu verkünden.

  • 0
    1
    Täglichleser
    26.08.2018

    Also bleibt für den Freigeist nur noch Erdgas, Erdöl und Solar.

  • 1
    1
    Freigeist14
    26.08.2018

    ralf66 ich bin weder für weitere Braunkohleverstromung,die in keinem Verhältnis zu den Emissionen steht noch für einen Ausbau der Windenergie in Deutschland. Der Hambacher Forst soll der Braunkohle weichen und die Windanlagen verbrauchen und versiegeln viel zu viel wertvolle Agrarflächen .

  • 2
    1
    Täglichleser
    26.08.2018

    Tauchsieder das hat jetzt gezischt.
    Bis jetzt war hier die Diskussion sachlich.
    Bin eingegangen auf die anderen Diskutierenden. Hab mich nach ihren Anregungen kundig gemacht.
    Und jetzt soll ich schweigen???!!!!! Das disqualifiziert Sie Tauchsieder.
    Man muss die Meinung des anderen ertragen können.

  • 0
    3
    Tauchsieder
    26.08.2018

    Dann sollten sie zu diesem Thema schweigen "Tägl......"!

  • 1
    2
    Täglichleser
    26.08.2018

    Ralf66 ich bin eben nach wie vor überzeugt,
    dass man weiter auf Wasser, Wind und Sonne setzen sollte. War nicht in der Vergangenheit das Handwerk der Müller am Wasser und mit Windmühlen ein Erfolgsmodell? Wenn Wind- und Solarenergie CO2 zu minimieren hilft,
    dann ist auch eine Subventionierung
    im Interesse der Allgemeinheit.
    Das muss natürlich an die modernste
    Technik gebunden sein . Mit höherer Energienutzung. Ohne Subventionsbetrug.
    Der Staat ist gefordert, die Kosten gerecht zu verteilen. Die weitere Klimaerwärmung wird teurer.

  • 2
    0
    ralf66
    26.08.2018

    @Täglichleser, schon vor ca. 20 Jahren hat man in Deutschland begonnen zum Beispiel die Windenergieversorgung im großen Stil aufzubauen, zu dieser Zeit gab es technisch keinen Lichtblick, übrigens bis heute nicht, diese Art der Stromversorgung, wegen der fehlenden Stromspeichermöglichkeiten konstant zu nutzen und trotzdem wurde dieses Projekt durchgezogen. Wenn man schon technisch nichts auf die Reihe bringen konnte, weil es zeitgemäß gar nicht möglich war, dann aber wenigstens gesetzlich, und so brachte man ein altes Gesetz wieder neu auf den Weg und das schrieb den Stromkonzernen vor, den erzeugten Windstrom abnehmen zu müssen! Das war für die Betreiber, der Windkraftanlagen eine Subventionierung im großen Stil, aber auf der anderen Seite, eine Verletzung der marktwirtschaftlichen Gesetze, die ja immer als heilig und unantastbar galten, beim Windstrom nun aber nicht mehr! Ohne dieses Gesetz, wäre niemand, auch nicht der grünste Grüne auf den Gedanken gekommen, nur eine Windkraftanlage zu errichten, weil keiner den Strom dieser Anlagen bezahlt und abgenommen hätte, gebraucht hat man den Strom eh nicht! Man regte sich von grüner Seite, ständig über die Subventionierung der Steinkohleförderung auf, dass was man hier bei der Errichtung von Windkraftanlagen machte war das Gleiche! Da der Windstrom den Betreibern besser und höher vergütet werden musste, wie es beim Kohle- oder Atomstrom der Fall war, ist der Strompreis gestiegen, auf der anderen Seite, konnten die Betreiber der Windenergieanlagen in der Nacht vor lachen nicht mehr schlafen, weil ihnen der Wind förmlich in kurzer Zeit viel Geld auf's Konto geblasen hatte. Wenn man mir weiß machen will, dass Windkraftanlagenbetreiber uneigennützig, der Umwelt zuliebe Energie herstellen wollen, dann muss ich herzlich darüber lachen, hier geht's nur um's Geld! Seit einiger Zeit wird Windstrom nicht mehr so hoch vergütet und siehe an, man nimmt Abstand vom Geschäft mit der Windenergie!!!
    Freigeist 14, die unkontrollierte Errichtung von Windkraft- und Solaranlagen auf jeden bestmöglichen Platz in der Landschaft, ist eine Verindustrialisierung der Landschaft und wird bis jetzt völlig unrentabel, für Umwelt und Endverbraucher, im großen Stil seit über 20 Jahren, von kleinen Betreibern, wie vor hundert Jahren, wo jede Firma, in Punkto Energieversorgung, noch ihr eigenes Süppchen kochte betrieben. Die Versorgung mit Kohleenergie, wird zentral auf wenige in Deutschland beschränkte Gebiete betrieben und ist bedeutend nicht mehr so Umweltschädlich, wie behauptet wird, dass das dort den Menschen auch nicht gefällt ist schon klar, aber durch die hohe Einwohnerdichte Deutschlands pro m² konnte man es nicht vermeiden, Kraftwerke dort zu bauen, wo wenige Menschen wohnen, die Kohlevorkommen liegen eben dort wo sie liegen, bei Windparks wäre das zentraler aber möglich, wird aber nicht gemacht!!!

  • 1
    1
    Täglichleser
    26.08.2018

    Tauchsieder von dem Gesetz habe ich noch nichts gehört. Hab jetzt kurz mal gegoogelt. Sagt mir nichts. Herr Physikprofessir. Bitte um Erläuterung.
    Und was hat das mit dem Einfluss auf CO2
    und Klimaerwärmung zu tun?
    Bin nur ein Zeitungsleser und möchte etwas dazulernen. Vor allen nicht hochwissenschaftlich verwirrend. Sondern
    allgemeinverständlich überzeugend.

  • 2
    1
    Täglichleser
    26.08.2018

    Es muss doch erstmal einleuchten, dass intakte Natukreisläufe für die Menschheit
    wichtig sind. Kohle, Gas, Erdöl sind begrenzt und wächst nicht so schnell nach.
    Also sind doch Sonne, Wasser, Wind eine
    Alternative. Die sind immer vorhanden.
    Und Probleme mit "mal Wind/ Sonne da mal nicht" muss ausgeglichen werden.
    Da bin ich optimistisch, dass das technisch
    immer besser gelöst wird. Das sehe ich auch mit dem Überangebot an Solar- und
    Windstrom und deren Speicherfähigkeit.
    Das dauert keine 50 Jahre mit der Lösung.
    Das Problem wird sein die neue Energiegewinnung in ärmere Regionen zu exportieren, wie Afrika. Hier sind nicht so schnell Gewinne zu machen. Es reicht nicht, wenn wir das nur in Deutschland machen. Wir müssen die Welt mitnehmen auf alternative Energieträger zu setzen, um
    CO2 zu reduzieren und damit die Erderwärmung aufzuhalten. Deutschland
    Ausstiege Kohle, Atom, Schwerpunkt Grüner Strom i.O. Ist aber unsere CO2-Bilanz katastrophal und nicht vorbildlich für
    die Welt. Sage nur Verschwendung, Konsum, Verschwendung, Individualverkehr, Autoindustrie......

  • 0
    3
    Tauchsieder
    26.08.2018

    Lesen sie "Tägl...." erst den Satz des Avogadro und dann können sie weiter schreiben. Kleiner Auszug vorab: - „Gleiche Volumina aller Gase enthalten bei gleicher Temperatur und gleichem Druck gleich viele kleinste Teilchen.“ -.

  • 2
    2
    Täglichleser
    26.08.2018

    ralf66 sehr wortgewaltig Ihre Argumente.
    Sie sind von Ihrer Argumentation überzeugt. Manches auch überlegenswert.
    Fakt ist aber, dass CO2 zur Erderwärmung
    erheblich beiträgt. Und das bestreiten Sie auch, weil es auf Grund seiner Schwere
    nicht in die Atmosphäre aufsteigen kann?
    Vielleicht mit dem Wasserdampf. Vielleicht
    mit der Luftbewegung. Ich bin kein Physiker. Wer klärt uns hier mal richtig auf.

  • 1
    3
    Nixnuzz
    26.08.2018

    @ralf: dito. Schätze das es viele Speichermethoden schon gibt aber es eine Frage der Wirkungsgrade technisch als auch der Verzinsungsraten finanziell ist. Wieviel "alte" Grundlagenforschung schlummert in den Archiven und wieviel Gegengutachten verhindern schon ein Andenken weiterer Lösungen? Simpel ausgedrückt: Solange unser heisser Planet Energie an uns sendet, ist es eine Frage des Gehirnschmalzes, diese passend umzuformen. Solange der technische Wirkungsgrad an der Börse eingestellt wird, werden nur kurzfristige Lösungen umgesetzt. China überschwemmt die Welt mit Solarzellen und begast sie neben dem geregelten Kohleverbrauch als auch mit selbstbrennenden Kohleflözen. Ob bei diesen chin. CO2-Mengen unsere Kohlemengen noch eine Rolle spielen?? Da unsere "jahrtausendalte" Grundlagenforschung vielen in der Welt zur Verfügung steht, mit primärer Entwickler- oder Patent-umgehung, aber diese wohl nur noch als Univeritätshobby betrachtet wird, dürften nach der derzeitigen täglich schwankenden Energieproduktion/ -verwendung nur die Finanzentwicklungen entscheidend sein. Ich frage mich immer, wieviel Zeit es gebraucht hat, um 1 to Kohle aus pflanzlicher Substanz zu bilden, die wir in Sekundenbruchteilen durch die Kraftwerke wieder in die Urform zurücktransformieren?...Was ist finanztechnisch wichtiger: Hohe techn. Wirkungsgrade an einzelnen Anlagen oder viele schwächere an vielen (gestuften) Anlagen? Einige wenige Finanzartisten oder viele kleine "Krämerseelen"?...Rendite: Haben sie die Lösung oder sind sie das Problem?....Ok - ein anderer machts...

  • 2
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    ralf66
    25.08.2018

    @Täglichleser, Sie können doch Wind- und Solarenergie vor Ort produzieren, dass ist doch das Problem nicht, paar Windmühle in der Nähe des Ortes wo gut Wind bläst hingepflastert, den Strom ins Ortsnetz einspeisen und schon geht's los mit der umweltfreundlichen Energieversorgung, trotzdem kann morgens, die Energieversorgung gut oder zu viel sein, weil der Wind gut oder zu stark weht, am Abend kommt die Flaute, die Windräder drehen sich langsam, oder gar nicht mehr, Ihr PC geht aus, Sie sitzen im Dunkeln und Sie haben nicht mal mehr die Möglichkeit, mir zu schreiben, wie gut nun Ihr grüner Strom ist und nur deshalb, weil der Windstrom sich heute und in den nächsten Jahrzehnten mit den zur Verfügung stehenden technischen Möglichkeiten nicht speichern lässt! Es gibt gewisse technische Entwicklungsphasen, die müssen einfach durchlebt werden, in einer solchen Phase ist eben das Eine technisch machbar und in der nächsten Entwicklungsphase vielleicht in 50 Jahen, ist wieder was ganz anderes technisch machbar, damit will ich sagen, heute lässt sich Wind- und Solarenergie technisch nicht speichern, in 50 Jahren vielleicht schon, deshalb ist es widersinnig, unnütz, teuer und unrentabel Energieprojekte umzusetzen, die nur halb funktionieren, deren Entwicklungsstand dem des in 50 Jahren entspricht, wo das Ganze wirklich technisch machbar ist, dass soll nicht heißen, nicht an diesen Energieherstellungsvarianten zu forschen, nein, nur sie erst dann einzusetzen, wenn die Forschungen dazu abgeschlossen sind, die Entwicklungen erprobt wurden und auch funktionieren! Übrigens, Sie machen es wie die grüne Lobby, Sie schreiben sinngemäß: ''Die Energiewende ist gut, es muss CO2 reduziert werden, dass geht mit vielen Dingen, aber nicht mit Atomenergie."
    Atomstrom, war hier das Thema nicht und ist wohl auch geklärt, leider aber nur wieder in Deutschland, es ging hier um Kohleenergiegewinnung! Sie wollen mit ''vielen Dingen'' saubere Energie gewinnen, wie konkret und ob das funktioniert das lassen Sie offen. Sie wollen CO 2 reduzieren, weil es in der Atmosphäre Schaden anrichtet, laut Chemie ist CO 2 ein Gas, dass schwerer als Luft ist und somit gar nicht in die Atmosphäre aufsteigen kann!

  • 1
    3
    Tauchsieder
    25.08.2018

    Der Geist ist frei, frei von Wissen. Ruhig mal lesen, denn Lesen bildet und darauf bilde ich mir nichts ein sonst wäre es Einbildung.
    Kleine Steilvorlage - Einwohner weltweit im Jahr 1850 ca. 1,2 Milliarden. Heute ca. 7,2 Milliarden. Mal sehen zu welchem Ergebnis sie "Frei...." kommen.

  • 3
    3
    Täglichleser
    25.08.2018

    Ralf Sie werfen viele Probleme auf, die weiter Antworten benötigen. Wir benötigen
    grössere Speichermöglichkeiten von Energie bspw. Das Transportproblem von
    Nord nach Süd. Vielleicht müssen wir regionaler Denken. Vor Ort unseren Strom
    erzeugen. Im Prinzip ist die Energiewende gut. Wir müssen dieses CO2 reduzieren.
    Das geht mit vielen Dingen. Aber Atomenergie ist nicht die Lösung.

  • 3
    1
    ralf66
    25.08.2018

    @Täglichleser, Sie irren, wir haben nicht genug Wind, nicht genug Sonne und schon gar nicht konstant und jetzt erzählen Sie mir mal, wie Sie von Wind und Sonnenenergie etwas speichern wollen und vor allen Dingen mit was und wohin diese Energie gespeichert werden kann, um in Zeiten, wo sehr wenig Wind weht, Mai bis August und in Zeiten wo wenig Sonnenlicht ist, über die Wintermonate, konstanten Strom zu haben. Die einzige Speichermöglichkeit, von Energie wenn Kohle-und Atomenergie weg ist, ist derzeit das Wasser, in Form von Pumpspeicherwerken, oder großen Flüssen, der Bau von Pumpspeicherwerken in Deutschland ist so gut wie ausgereizt, ähnlich sieht es in Europa aus, wasserreiche Flüssen mit konstant genug Wasser, wie in Russland sind in Deutschland auch nicht vorhanden! Jetzt erzählen Sie mir bloß nicht, Sie wollen jeden Quadratmeter freie Fläche mit Windmühlen oder Solarfeldern zupflastern, damit kann auch kein konstanter Strom erzeugt werden. Wissen Sie eigentlich, warum bei Ihnen zu Hause das Licht noch nicht flackert, weil unsere Wind-und Solarenergie zwar vorrangig ins Netz geht, aber die Kohlekraftwerke weiter laufen müssen, um konstanten Strom zu haben, wir haben also ein doppeltes Lottchen, eiern mit Wind und Solorstrom rum, der sowieso teurer ist wie jeder andere Strom, weil dieser aber nicht konstant ist, müssen die Kohlekraftwerke weiter ihren Strom produzieren, auch wenn diese gedrosselt arbeiten, muss ständig Personal da sein. Alles in Allen, die Fixkosten für die Kohlekraftwerke sind weiterhin da und jetzt bezahlt der Endverbraucher in Deutschland fast das doppelte an Strom pro kW/h, wie der Endverbraucher in Frankreich, zusammengefasst, wir verschandeln die Natur mit Wind- und Solaranlagen und weil deren Strom dieser Anlagen nicht reicht und sich nicht speichern lässt, vergasen wir weiter die Luft mit Braunkohle, für unsere Kohlekraftwerke und das ist dann die große Energiewende!

  • 2
    1
    Freigeist14
    24.08.2018

    Tauchsieder@ die anderen Gedanken,die Sie verheißen beim Lesen der Erbauungsliteratur der Klimawandel-Leugner will ich lieber nicht teilen. Es sei denn ,Sie meinen ein erfrischendes Lachen ,wenn man von einer sich "erkaltenden Sonne" fabuliert.

  • 3
    2
    Blackadder
    24.08.2018

    50% der Wissenschaftler bezweifeln den menschgemachten Klimawandel? Na da ist Ihnen wohl eine Null zu viel an die Zahl geraten. Selbst die Zahl wäre noch zu hoch.

  • 0
    4
    Tauchsieder
    24.08.2018

    Einfach mal das Buch "Die kalte Sonne" lesen "Täg.....", da kommt man auf ganz andere Gedanken.

  • 3
    4
    Täglichleser
    24.08.2018

    Eine Überzeugung basiert auf Wissen von
    Fachleuten. Und die Mehrheit der Fachleute
    hat nachgewiesen, dass der Klimawandel
    von uns Menschen ausgeht. Und da dieser
    viele lebensbedrohende Folgen hat,
    müssen wir was dagegen tun und
    sind nicht hilflos dem ausgeliefert. Umweltschutz muss man sich
    weltweit leisten können. Dann klappt das.
    Und das hängt mit der negativen Wirkungsweise des Kapitalismus
    zusammen. Und ich glaube nicht, dass der Herr Sinn das erforscht hat und echte Lösungen aufzeigt.

  • 3
    2
    Täglichleser
    24.08.2018

    Werner Sinn weiss viel über unser kapitalistische Wirtschaftssystem. Er ist Vordenker der Hartz4 Politik von Schröder und Blair. Für ihn war Atomenergie eine
    Chance für Deutschland. Von der Energiewende hält er nichts.
    Er ist bestimmt nicht ein Vertreter des kleinen Mannes. Schlauer Mensch, der nicht alles wissen kann und im manchen
    irrt. Was ich wusste und eben gelesen habe, ändert nicht meine Überzeugung:
    Raus aus der Kohle, Energiewende. Und das weltweit. Wie haben soviel Sonne und
    Wind. Nutzen wir sie zum Wohle aller. Nur so geht es.

  • 0
    4
    Tauchsieder
    23.08.2018

    Es ist wissenschaftlich genauso bewiesen , dass dies nicht so ist, der menschengemachte Klimawandel. Dies stammt von den anderen 50 % der Wissentschaftler die dies nicht so sehen. Nicht von den 1700 Teilnehmern der Pariser Klimakonferenz, von denen lediglich 400 Wissentschaftler waren und der Rest nur Verwaltungs - und Regierungsbeamte.
    Hier hilft keine Überzeugung, hier hilft nur gesunder Menschenverstand.

  • 1
    3
    ralf66
    23.08.2018

    @Täglichleser, glaube nicht, dass eigene Überzeugung Fachwissen ersetzten kann, dass erstens und zweitens geht es nicht darum, dass der Mensch die Umwelt verschmutzt, dass ist hinreichend bekannt und auch wahr, aber die Wege, die in Deutschland von der grünen Lobby zu einer umweltfreundlicheren Energieversorgung beschritten werden, sind falsch und bringen nicht die nötige Veränderung, drittens sind viele Energieversorgungsprojekte der grünen Lobby, dem derzeitigen und in der nahen bis sogar weiteren Zukunft technischen Entwicklungsstand nicht gewachsen, rundum viel zu teuer, unrentabel, unsicher und sind deshalb ein Wunschdenken! Das alles erfahren Sie in den Vorträgen von Prof. Sinn, zu denen ich Ihnen hier noch einmal rate, sie anzuschauen!

  • 3
    3
    Täglichleser
    23.08.2018

    ralf66 bin über jeden Hinweis mit der Erweiterung meines Geistes dankbar.
    Aber bei diesen Thema bin ich überzeugt,
    dass ich ganz richtig liege.
    Der Klimawandel ist eine wissenschaftlich
    bewiesene Tatsache. Und der Mensch mit
    dem Raubbau an der Natur schuld.

  • 1
    5
    ralf66
    23.08.2018

    @Täglichleser, ich will Ihnen jetzt nicht ins Gewissen reden, dass können andere fachlich besser, ich verweise hier auf Vorträge von Professor Hans Werner Sinn mit einer Dauer von ca. 1:30! Einfach im Internet nach Prof. Sinn Energiewende googeln schon wird der Geist erweitert.

  • 3
    4
    Täglichleser
    23.08.2018

    Man muss alles versuchen, den Klimawandel aufzuhalten. Egal ob der Nachbar gleich aus der Kohlenutzung aussteigt. Und Deutschland macht ja mehr
    mit Windenergie und Solarstrom. Aber so
    umweltbewusst sind wir ohnehin nicht.
    Denken wir an unseren Individualverkehr
    mit CO2-Schleudern. Den Ausstieg aus der
    Kohlekraft sollten wir machen.
    Eigentlich war der Sommer mit seiner Hitze , Trockenheit und schlimmen Folgen für Natur in Landwirtschaft deftig genug.
    Jetzt kann man auch verstehen, dass mancher Afrikaner sein Land verlässt, weil nichts wächst und es keinen Lidl um die Ecke gibt.

  • 1
    3
    Tauchsieder
    23.08.2018

    Wie sagte doch einst Herbert Wehner: - Wer rausgeht, muss auch wieder reinkommen -.
    Wo gibt`s da ein Problem, na dann Tschüss !!!!

  • 3
    4
    ralf66
    23.08.2018

    Ich möchte bloß wissen, mit welchen Energieträger die ganzen links-grünen Verbände, ab 2030 bezahlbaren Strom und eine konstante Stromversorgung in dieser hochentwickelten, hochindustrialisierten Gesellschaft erzeugen wollen! Was ist, wenn Deutschland aus der Kohleverstromung austritt, was machen die anderen Länder in Europa, auf der Welt, hören die dann 2030 auch auf Kohle zu fördern, zu verbrennen um Energie daraus zu gewinnen? Also, den Atomausstieg in Deutschland, haben die europäischen Länder und auch weltweit die Staaten nicht nach- oder mitgemacht, dass wird nun beim Ausstieg aus der Koheverstromung genau so sein. Denken denn alle links-grünen Verbände und Parteien, dass wenn Deutschland die Energiegewinnung aus Kohle beendet, dass dadurch die Weltumweltverschmutzung deutlich sinkt?



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