Kühnert-Debatte schwelt weiter - DIW-Chef sieht «Exzesse»

Kühnert agiert nach der Methode Trump, meint Ex-SPD-Chef Gabriel. SPD-Politiker sehen den Juso-Chef auf einem Ego-Trip. Der Ökonom Fratzscher will zwar keinen Sozialismus. Er meint aber, dass der SPD-Youngster die Finger in eine Wunde legt.

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17Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Nixnuzz
    06.05.2019

    Zu meiner aktiven Zeit gab es wenige Vorschriften aber den "gesunden" Menschenverstand. Niemand wollte bekanntermassen Gesundheitsschäden durch mangelde Informationen oder unsachgemäßes Verhalten bei anderen provozieren. Bhopal kam damals leider zum richtigen Zeitpunkt. Neben der Prüf- und Anmeldepflicht vor einer Vermarktung via Reach kam die 87erRL und deren Folgevorschriften. Die UN stieg mit der Harmonisierung der Transportvorschriften weltweit ein und die Kennzeichnung und Einstufung ist heute international. Gehen sie in den Laden und kaufen Waschpulver oder Fensterreiniger. Füllen sie ihren Reserverkanister - überall - ob in China oder Brasilien: überall steht das selbe "gefährliche" drauf. Noch nutzen das auch unsere damals mit einführenden Britten.

  • 1
    0
    gelöschter Nutzer
    06.05.2019

    Nixnutz wenn Sie eine leitende Funktion in
    einer Firma hatten, wo es am Ende auch
    sehr um Arbeits- und Gesundheitsschutz
    ging, glaube ich Ihnen das. Probleme konnten Sie sich und Ihre Konkurrenz nicht leisten. Vorstellen kann ich mir nur, dass
    die Auflagen europaweit in Fragen Umwelt
    und Sicherheit höher geworden sind.
    Im europaweiten oder internationalen Wirtschaften macht es aber bestimmt Sinn, das auch europaweit zu regeln. Ob das zu bürokratisch bewerkstelligt wird, kann ich
    natürlich nicht beurteilen.

  • 2
    0
    Nixnuzz
    06.05.2019

    @Täglichleser: Primär stehe ich für den Inhalt und die Anwendung des Grundgesetzes oder überregional der darin hineingeflossenen Menschenrechte. Faktisch habe ich 35 Jahre lang vom Schreibtisch aus eingehende Gesetze oder deren Erweiterungen auf unsere Produkte und deren Vermarktung bis hin zum Verarbeiter angewendet. Einige Jahre lang gehörte der chemisch-analytische Arbeits- und Gesundheitsschutz beim Kunden zum Tätigkeitsfeld. Kritische Berichte und Gespräche mit Betriebsleitern als auch meinen Vertriebsleuten über Kundensituationen waren üblich. Zur Freude von Vertrieb und Kunde gab es dann abgesprochen Liefereinschränkungen bei Gefährdungen von Mitarbeitern vor Ort mit unseren Möglichkeiten. Unsere Konkurrenz zog mit! Heute gibt es das so nicht mehr und den Rest erledigen die EU-Bürokraten..Das, was damals EWG-weit noch ging, wird heute durch internationale Vorschriften abgearbeitet. Früher hieß das noch Gewerbeaufsichtsamt - heute?? Ok - Täglichleser? ;-)

  • 3
    1
    gelöschter Nutzer
    06.05.2019

    Nixnutz Sie sind schon manchmal lustig,
    spielen den Unwissenden und hauen dann
    durchaus richtige Fakten raus.
    Und der Unternehmer im kapitalistischem System geht es beim Kauf von Produkten
    neben der Qualität vor allem um einen niedrigen Preis. Vorrangig egal wie das Produkt zustande kam. Heute so wie gestern. Nur durch Öffentlichkeit über umweltschädliche und menschenunwürdige Produktionsbedingungen in Nah-Ost oder
    sonstwo und durch Gesetze lenken Unternehmer ein.
    Und das was ich hier gesagt habe, wissen Sie doch ganz genau. Zeigen Sie mal deutlich, wofür Sie stehen. Ihre Nebelbomben können Sie stecken lassen.

  • 3
    1
    Nixnuzz
    06.05.2019

    @Täglichleser: Wenn ich das richtig verstehe, wurde bis zur bzw. noch etwas nach der Wende "umweltunfreundlich" produziert. Nur war damit der Wessi als Produkt-Empfänger schuld..? Im Westen setzte ein Umdenken nach der Veröffentlichung des Club of Rome und der Produkt-Endlichkeit ein. Erste Proteste kleiner Gruppen gegen Vermüllung der Gewässer wurden laut. Nach dem Seveso/ Icmea als 3. Dioxin-Eruption (1. etwa 1952 bei Philipps/NL und 2. bei Boehringer/Hamburg ) genügend Aufmerksamkeit für die Umwelt produziert hatten, setzte staatlich erzwungenes Umdenken ein. Als später dann die Niedertemperatur-Hausmüll-Verbrennungsanlagen als nächste Dioxin-Schleudern ausgemacht wurden, wurden die Abfallströme juristisch und praktisch kanalisiert. Als die Abfallentsorgung dann zum Wirtschaftsfaktor wurde, war mit Broschüren und Aufklebern keine Verkaufspolitik der Firmen zu machen. Verklappung und später Hochseeverbrennung von Halogenkohlenwasserstoffen etc. war dann ebenfalls raus. Produkt-Linien bzw. Herstellungen wurden geändert oder durch Ersatzprodukte gestrichen. 1992 kam die UN-Konferenz in Sao Paulo bzw. Rio mit dem Start der Weltumspannenden Klassifizierung von Produkten nach ihren Gefährlichkeits-Merkmalen. Zur Freude der Chem. Industrie wurde das REACH-Programm gestartet und Produkte zur Offenlegung ihrer Eigenschaften Kostenpflichtig verdonnert. Die Wassergefährlichkeiten wurden messbar und bewertbar gemacht. Mülldeponien identifiziert und geschlossen. Umweltgefährliche Produkte und ihre Produktionslinien wurden geschlossen oder eingekapselt. Viele Arbeitsplätze wurden geschlossen. Anlagen abgerissen. Grünflächen gestaltet. ..und die neueren Eisenbahnschwellen sind aus Beton und ersetzen die langsam zerfallenden mit Perchlorbiphenylen-Imprägnierten Holzschwellen, deren Entsorgung ebenfalls zubuche schlägt.

  • 3
    1
    Freigeist14
    06.05.2019

    acals@ niemand sprach von einer pauschalen Forderung nach Kollektivierung. Das wissen Sie genau . Aber der Versuch war es wert . Und Franzudo@ : Ihre Aussagen könnten glatt aus dem Spin Office der FDP gemanagt worden sein . Das Grundgesetz wird wohl bei den entsprechenden Paragraphen überbewertet,nicht wahr ? Das > Geld der Reichen< muss wohl irgend jemand erarbeitet haben , um mal holzschnittartig zu bleiben. Und irrational ,extrem hoher Reichtum kann auch entsprechend mit einer Vermögensabgabe besteuert werden . Arm wird davon niemand .

  • 3
    1
    gelöschter Nutzer
    06.05.2019

    Nixnutz, dass ist bekannt, dass der westdtsch. Unternehmer gute Qualität wollte und zum Tiefstpreis. Das stank im
    Chemiedreieck. Aber sie haben gekauft.
    Und wir verkauft. Devisennot, devisennot.

  • 3
    1
    gelöschter Nutzer
    06.05.2019

    "Acals" die Produktionsweise war natürlich im Osten eine andere. Natürlich wollte man
    mit dem Westen mithalten. Auf der der einen Seite der Versuch der Effektivität im Wirtschaften, auf der anderen Seite die Arbeitspflicht. Das jeder einbezogen werden sollte beim Schaffen von gesellschaftlichen Werten. Keiner sollte Abseits stehen. Von der Sache nicht schlecht, sozialer. Mir fällt ein. Es kann nicht jeder machen, was er will. Freiheit
    ist Einsicht in die Notwendigkeit und
    sollte danach handeln.
    Aber im Aufeinandertreffen auf die gnadenlos effektivere PW des Westens waren wir eben unterlegen.
    Und da stand die DDR von Anfang an auf verlorenen Posten mit dem "Sozialismus".

    So und jetzt müssen wir sehen, ob wir mit den Ideen oder ohne die Ideen eines demokratische Sozialismus und mit der
    wirtschaftlichen Effektivität den Kapitalismus zum Nutzen aller Menschen
    hinbekommen.

  • 1
    5
    franzudo2013
    06.05.2019

    Zeitungss; natürlich, bei den Kommunisten kommt das Geld von den Reichen, genauso wie bei den Grünen der Strom aus der Steckdose kommt.
    Wenn das Ihre Realität ist, dann bitte.
    Kühnert will Diebstahl sozialistisch legitimieren. Wenn die Kuh geschlachtet wird, kann einmal verteilt werden, danach gibt es weder Milch noch Fleisch noch Kuh.

  • 3
    2
    Zeitungss
    06.05.2019

    @franzudo2013: Wo sind Sie nahe dran ???? …….. am eigenen Profit ???? Ganz nebenbei, ich gehöre keiner Partei an, orientiere mich an der Realität, wonach Sie allerdings auch nicht wählbar wären.

  • 2
    1
    acals
    06.05.2019

    @täglichleser: DIe Absicht, auch ihre, zu untersuchen ist nicht nur lobenswert, sondern sicher auch dringend notwendig.

    Es ist aber das Erlebthaben kollektivierten Wirtschaftens mit all seinen Neben- und Hauptschauplätzen, warum eine pauschale Forderung nach Kollektivierung zurückzuweisen ist. Bevor wir diskutieren wie sich Kapitalismus verändern muss, müssen wir begreifen warum der Sozialismus nichts geworden ist, und auch nach wie vor nichts wird. Wenn wir wollen brauchen wir hierzu nur bei Marx selber nachzuschlagen - solche Gesprächs/Diskussionsangebote hatte ich mehrfach abgegeben.

    Ihre Analyse auf planwirtschaftliche Produktionsverhältnisse und Allmacht weniger (nutzniessender) ist grob, dass sagen Sie selber, sie ist aber genauso grob wie "die Tatsache das der Weihnachtsmann die geschenke und der Klapperstorch die Kinder bringt".

  • 2
    3
    Malleo
    06.05.2019

    nix...
    Gilt noch immer, denn Sie sitzen am Rand "Ihres" Fichtenwaldes.
    Vom Waldumbau noch nichts gehört?
    Aber wenn man eine braune Brille auf hat,
    ist das mit dem Durchblick so eine Sache!!

  • 1
    2
    Nixnuzz
    06.05.2019

    @Täglichleser: "..Nach Umweltstandarts fragten die Westdeutschen nicht. " Wirklich .."nicht"? Könnten sie das bitte genauer definieren - auch bis wann das galt?

  • 4
    3
    gelöschter Nutzer
    06.05.2019

    Die konservativen Politgrössen ziehen jetzt die DDR heran, um unser alles beherrschende System positiv hervorzuheben. So will man von der genauen Analyse des Kapitalismus ablenken. Wenn schon DDR, dann nehmen
    wir sie mal her. Dieser Ostteil Deutschlands
    war immer abhängig, wie alle anderen Ostblockländer vom Welthandel, vom Kapitalismus. Und dort funktionierten diese
    Staaten wunderbar, um die Geldsäcke der westlichen Profiteure zu füllen. Die Qualität
    der Produkte waren top. Nach Umweltstandarts fragten die Westdeutschen nicht. Der Handel zwischen
    den Blöcke war unfair. Wie heut zwischen Süd und Nord auch. Wir waren ganz einfach nur unterlegener Konkurrent. Wie heute Bangladesh und Indien. Das war weltweit Kapitalismus und ist es noch heute mit Siegern und eine Menge Verlierern. Und sozial geht nur weltweit.
    Nur dann ist Veränderung möglich.
    Wir müssen es versuchen. Und das geht nur, wenn wir analysieren, was uns gestern
    zerstört hat und heute viele Länder weiter
    zerstört. Und das ist grob gesagt, der Mechanismus des Kapitalismus.

  • 1
    1
    franzudo2013
    05.05.2019

    Kuehnert bei Anne Will.
    Man kann den Betriebsrat von BMW nur zitieren: die SPD ist für jeden deutschen Arbeiter unwaehlbar.
    Kuehnert ist ganz nah dran an den Sozialisten, vor allem den auf die Nation bezogenen.

  • 2
    3
    Tauchsieder
    05.05.2019

    Natürlich Hr. Weil, aber viel zu offensichtlich. Es stehen Wahlen an, in Europa und vor allem im Osten unseres Landes. Da ist diese Diskussion, ausgerechnet von dieser Partei die am Rand des Abgrunds steht, nur der Sozialismus war einen Schritt weiter, zum jetzigen Zeitpunkt ein Unding. Da machen sie aus Sicht der SPD dies völlig richtig, den "Lappen" des Schweigens darüber zu legen. Nur damit ist das Problem nicht weg.

  • 4
    3
    Freigeist14
    05.05.2019

    Die Debatte ist nicht nur überzogen sondern entlarvend , wie unangepasste Meinungen zum Kapital im Lande attackiert werden . Dem ganzen setzte Sigi Gabriel im "Handelsblatt" noch einen oben drauf - Zitat : " Bewusste Tabubrüche , das Ignorieren von Fakten und Empirie,das Mobilisieren populistischer Sehnsüchte und die Inkaufnahme der Beschädigung der eigenen Partei : das ist übrigens die Methode Donald Trump .Nur der mediale Effekt und und das eigene Ego seien wichtig ." Nur soviel : Diese SPD kann man gar nicht mehr beschädigen .....



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