Links gegen Rechts: Ramelow gegen Höcke in Thüringen

Links gegen rechts: Die Kandidaten für den zweiten Versuch, einen Ministerpräsidenten in Thüringen zu wählen, sind aufgestellt. Klärt das die politischen Fronten bei der Abstimmung am Mittwoch im Thüringer Parlament?

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Standard

Unsere Empfehlung zum Kennenlernen

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Premium


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 18,00 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Sie sind bereits registriert? 

25Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    4
    ralf66
    04.03.2020

    @tbaukhage, jetzt haben Sie aber gesucht um mir etwas ans Bein zu binden, muss der Ehrlichkeit halber zugeben 1:0.

    Möchte trotzdem hinzufügen, ich sehe das bei dem Höcke-Urteil etwas differenzierter. Gemacht wurde das Urteil nur deswegen und so sehe ich das, dass Höcke egal von wem er als Faschist bezeichnet wird nicht mehr die Möglichkeit hat, sich dagegen juristisch zur Wehr zu setzten, er braucht das gar nicht erst zu versuchen. Finden Sie das so richtig? Beziehen Sie das mal auf Ihre eigene Person, ja nicht mit der Bezeichnung Faschist, aber man könnte Sie auch als etwas bezeichnen, wo Sie persönlich von sich sagen, nee so nicht, dass bin ich nicht, können aber nichts dagegen tun?

  • 5
    3
    tbaukhage
    03.03.2020

    @ralf: Zum Thema "Gerichtsbeschluss" gab es vor einigen Tagen hier folgenden Kommentar: "Es kommt in Deutschland regelmäßig vor, es ist schon eine breite Gewohnheit geworden ein Volkssport geworden, wasserdichte Entscheidungen der Justiz anzuzweifeln, eigene unwesentlichen Moral- und Geschmacksansichten über die Gesetzte zu stellen. Was dabei raus kommt Justiz-Entscheidungen nach Gesetz abzulehnen lesen wir hier in den verschiedenen Kommentaren."
    Auch im Falle der Höcke-Bezeichnung handelt es sich um eine wasserdichte gerichtliche Entscheidung - es gibt also keinen Grund, diese anzweifeln.

  • 0
    1
    vonVorn
    03.03.2020

    Sorry, habe ich vorhin übersehen, tb... ihre Äußerung hatte eigentlich nichts mit meiner Frage zu tun.

  • 8
    2
    vonVorn
    03.03.2020

    @tbaukhage, in den Sack gehauen ist ne sehr nette Umschreibung für aus dem Amt gejagt, oder vom "Zentralkomitee" abgelehnt. 'Das Chaos ist doch erst entstanden weil man in Berlin nicht in der Lage war eine demokratische Wahl zu akzeptieren, und das sage ich obwohl ich wirklich kein FDP Wähler oder Fan bin.

  • 8
    3
    tbaukhage
    03.03.2020

    @vonVorn: Wie ich weiter unten schrieb: Thüringen hat(te) einen gewählten MP. Zwar ohne Regierungsprogramm und ohne Ministerriege - aber technisch korrekt gewählt. Da dieser in den Sack gehauen hat, muss ein neuer gewählt werden.
    Es steht zu befürchten, dass diese Neuwahl am bestehenden Chaos in Thüringen nichts ändern wird.

  • 9
    4
    vonVorn
    03.03.2020

    @Nixnuzz, wenn da so ein Geschwurbel steht verzichte ich darauf.
    @tbaukhage, stellen Sie sich doch die Frage mal anders herum, was haben die vorher Regierenden abgeliefert, das diese Möglichkeit für viele sinnvoll erscheint.

  • 14
    2
    OlafF
    03.03.2020

    Hab ich was verpasst @tbaukhage ? Seit wann wählt die Bevölkerung den Ministerpräsidenten ? Die Thüringer haben rot rot grün abgewählt und wenn man noch so gern mit den Zahlen spielt. Es ist so. Herr Ramelow ist auf das Abstimmungsverhalten seiner politischen Gegner angewiesen.Vielleicht trifft ja das Ergebnis dieses mal auf die Zustimmung des Zentralkomitees.Das einzig spannende daran ist, dass erstmals die Warteschlange an der Veranstaltungs-Toilette für Männer länger als für Frauen sein könnte.

  • 6
    2
    tbaukhage
    03.03.2020

    @lesemuffel: Du hast natürlich recht. 100-31 = 69. Also Korrektur: 69% haben Ramelow nicht gewählt.

  • 10
    1
    Nixnuzz
    03.03.2020

    Egal wie im Oktober die Wahl als auch jetzt die Abstimmung war: Es ist soviel Porzellan in der parlamentarischen Kultur zerdeppert worden, das selbst eine anzustrebende Parlaments-Neuwahl aus Parteidoktrinischen Gründen in Frage gestellt wird. Warum führen eigentlich manche Parteien den Begriff "Demokratisch" in ihrem Namen? ......Opportunistisch wäre vielleicht angebrachter...

  • 5
    3
    Lesemuffel
    03.03.2020

    Tbau .. Mit Zahlen müsste man rechnen können, nicht nur spielen...

  • 8
    4
    tbaukhage
    03.03.2020

    @ralf: Mal sehen, ob meine vorhergehende Antwort doch noch veröffentlicht wird ...
    Zu den Zahlenspielereien: 31,0% für die Linke, 23,4% für die AfD heißt in der Umkehr 59% waren nicht für Ramelow, 76,6% waren nicht für die AfD.
    Richtig! Neuwahlen sind die einzige Weg, eine Lösung zu finden.

  • 11
    3
    ralf66
    03.03.2020

    @tbaukhage wenn Sie auf meinen Kommentar keine Antwort wissen dann ist das Ihr Ding. Ich habe nichts davon geschrieben, dass ich die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen entscheiden will, kein Wort habe ich darüber verloren, ich stellte nur die Frage in den Raum, warum die Linken die bessere Wahl sind wie die Blauen? 75% der Wähler haben nicht die AfD in Thüringen gewählt aber auch nicht 75% die Linken, Ramelow Koalition hätte zweitens auch nicht den Wählerwillen entsprochen obwohl er selber relativ gut abgeschnitten hatte. Die Wahl jetzt kann eh der Wähler nicht beeinflussen, die findet im Parlament statt und wird unter den Abgeordneten ausgetragen, was dann dabei rauskommt muss der Wähler so hinnehmen wie es kommt. Fazit Neuwahlen sind hier die Lösung!

  • 11
    4
    Lesemuffel
    03.03.2020

    Man kann diese Verwendung des Begriffes "Faschist" nicht mehr ernst nehmen, die Nutzer haben in selbst abgewetzt. Unter 80 Millionen 1 Faschist, immer wieder namentlich der eine. War es damals, als die Nationalsozialisten/Faschisten die Macht hatten, tatsächlich nur ein Vogelschiss?

  • 4
    7
    KTreppil
    03.03.2020

    Noch eine Anregung zur Begrifflichkeit "Faschismus/Faschist": Zu DDR Zeiten wurde da noch spezialisiert und der Begriff "Hitler-Faschismus" gerne genutzt. Wie wärs mit Höcke-Faschist, AFD-Faschismus, Umwelt-Faschismus...?

  • 15
    2
    Freigeist14
    03.03.2020

    Der JungeUnion - Chef Tilman Kuban hat die Thüringer CDU aufgefordert ,den Plenarsaal während der Ministerpräsidentenwahl zu verlassen . Genau : Wegrennen war schon immer die beste Lösung als Verantwortung zu übernehmen .

  • 3
    7
    Nixnuzz
    03.03.2020

    @vonVorn: Wenn Sie und andere eine tiefergehende und erschöpfende Langversion benötigen, bitte ich um eigenständige Nachsuche nach diesem Artikel: "Martin Debes - ZEIT ONLINE - Dienstag, 3. März 2020 "

  • 8
    19
    tbaukhage
    03.03.2020

    @ralf: Ob Ramelow oder der Bernd-Faschist Ministerpräsident wird, haben wir hier nicht zu entscheiden, es ist Sache der Thüringer. Und die hatten sich zu 75% nicht für die AfD und deren Spießgesellen entschieden!

  • 19
    5
    ralf66
    03.03.2020

    @Distelblüte,
    @tbaukhage,

    der Ausdruck Faschist wurde sehr gerne von waschechten Kommunisten gebraucht, auch war er zu DDR-Zeiten und in der sozialistischen-kommunistischen Staatengemeinschaft umfänglich gebräuchlich, der in den damaligen Medien, Schulbüchern und so weiter ständig verwendet wurde. Heute ständig diesen Ausdruck Faschist zu verwenden scheint mir ziemlich politisch rückwärts stehend zu sein.
    Sie verwechseln immer bei Ihrer Argumentation etwas, Höcke darf zwar laut Gerichtsbeschluss ein Faschist genannt werden, dass Gericht hat aber nicht geurteilt, dass Höcke ein Faschist ist. Ob solche Gerichtsurteile wie dieses gegen Höcke sinnvoll sind, wozu das dann führt oder führen kann, was letztendlich damit erreicht werden soll, ist eh sehr fraglich.
    Warum manche die Linken als Nachfolger der SED als die bessere Variante vor der AfD sehen ist halt politische Ansichtssache oder Einstellung.
    Ich kann jedenfalls nicht sehen, dass man in den Linken mit ihrer geschichtlichen Vergangenheit und nach ihrem jetzigen politischen Handeln, ihrem Programm nach die Bescheinigung ausstellen könnte, sie wären die bessere Wahl vor der AfD.

  • 9
    20
    gelöschter Nutzer
    03.03.2020

    @tbaukhage: Vermutlich mehr als wir ahnen. Scheinbar war es nicht genug, in Deutschland einmal Faschisten an die Macht zu wählen. Im Bemühen, nur ja nicht links zu wählen, wird auch die fetteste braune Kröte geschluckt, selbst wenn man sich daran den Magen verdirbt

  • 8
    17
    tbaukhage
    03.03.2020

    @all: Man stelle sich vor: einen Faschisten als Ministerpräsident! Ob das die Thüringer tatsächlich woll(t)en?

  • 12
    4
    vonVorn
    02.03.2020

    @Nixnuzz, sorry, verstehe kein Wort.

  • 8
    15
    Nixnuzz
    02.03.2020

    @vonVorn: Und welcher Zustand war am Tage der Wahl? Ein Ministerpräsident ohne Regierung - ohne vereidigte Minister? Gesteuert von einer Doktrin auf "Gen-Basis"? Von gewählten Demokraten, die sich untereinander nicht "grün" sind? Weiterhin ausgerichtet nach Parteiprogrammen auf Kosten des Landes und seiner Bevölkerung? ..und sich als "bürgerliche Mitte" outen.."Niemand will eine Mauer bauen" - war zwar jemand anderes aber die Mauer im Parteibuch funktioniert irgendwie ähnlich. Teile und herrsche?

  • 27
    11
    vonVorn
    02.03.2020

    Man hätte einfach bloss die Wahl die stattgefunden hat respektieren müssen.

  • 17
    6
    Lesemuffel
    02.03.2020

    Eine ausgetüftelte Idee der Alternative, die CDU/FDP in eine Zwickmühle zu versetzen, Was tun, was nun? (nach Lenin) Die AfD-Fraktion wird ihren Kandidaten wählen? Werden CDU/FDP in die Falle tappen und sich der Stimmen enthalten (wir wählen keinen LINKE n) und Ramelow wird trotzdem im ersten Wahlgang gewählt - mit vier Stimmen der AfD? Was dann? Lehnt Ramelow ab? Bei Annahme fordern dann Merkel und/oder Kipping die Wahl rückgängig zu machen? In jedem Fall wird es spannend, wie sich die Ausgrenzung von etwa 20% der WählerInnen auswirken könnte.

  • 11
    5
    Tauchsieder
    02.03.2020

    Das is een Ding, man stelle sich mal vor ........., das wär ein Schenkelklatscher. CDU ist es untersagt worden "Links" zu wählen!?