Massiver Widerstand in Union gegen Pläne zum Kohleausstieg

Vor einer Woche hat das Kabinett Eckpunkte für Milliardenhilfen an die Kohleregionen gebilligt. Das Strukturgesetz muss durch den Bundestag. Nun laufen Union-Haushaltspolitiker dagegen Sturm.

12Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    0
    Tauchsieder
    02.06.2019

    Über 1.6 Billionen Euro sind seit der Wende in Richtung Osten geflossen. Hat dies eine Strukturveränderung in der Lausitz bewirkt?
    Und jetzt sollen 38 Milliarden €, dies noch auf 20 Jahre verteilt, die Wende bringen. Für wie dumm halten die den Bürger(Ost) überhaupt.
    Ich glaube die Quittung dafür erhalten die betroffenen Ministerpräsidenten in diesem Herbst.

  • 1
    6
    Nixnuzz
    01.06.2019

    Bin zwar im "goldenen Westen" geboren und aufgewachsen aber die pauschalen Zuordnungen passen bei mir nicht. Aber werden Sie mit ihren Vorurteilen glücklich. Sicherlich haben Sie dafür auch die passenden Literaturstellen und Quellen aus erster Hand zur Verfügung, die dann auch durchgängig für NRW gültig sind.

  • 9
    1
    ralf66
    01.06.2019

    @Nixnuzz, da sitzt der Rentner zu Hause und spricht ganz lässig, Not macht erfinderisch auch für die Lausitz. Ihr habt Euch doch als ehemaliger Wessis alles gefallen lassen, was eure feinen Politiker angerichtet haben, dass ist halt euer Problem, wenn wir hier im Osten Probleme sehen, die Euch da drüben im Westen nie interessiert haben, Hauptsache bei Euch war Fußball, dass Bier hat geschmeckt und es wurde genug Kohle verdient, dreimal im Jahr in den Urlaub zu fahren, was anderes hat Euch doch gar nicht interessiert, der Kohleausstieg im Ruhrgebiet ist bei weitem nicht so glücklich verlaufen, wie die etablierte Politik das behauptet, der Kohleausstieg in der Lausitz wird aber noch schwieriger und wird so wie geplant in die Hose gehen.

  • 3
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    Nixnuzz
    01.06.2019

    @Malleo/@ralf66: Wenn wir in diesem Notstand angekommen sind, werden wohl mehr Menschen da die Säge anlegen - egal ob das mein Wald ist. Dann gehts ums Überleben...Nein, ich rechne die Energieerzeugung der versch. Quellen nicht nach. Aber ich hab mal diese sicherlich grün-angehauchten Zahlen: Weltbevölkerung: 1927: 2 Milliarden; 1960: 3 Milliarden; 1974: 4 Milliarden; 2016: 7, 4 Milliarden; 2030: ca. 8,5 Milliarden; 2050: ca. 9,9 Milliarden. Nein ich habe keine Ahnung, wie für diese Anzahlen Energie, Wasser und Nahrung wo und wie bereitgestellt werden soll. Ob die 2038er Energieziele die Wende bringen - keine Ahnung. Nur unser Gehirnschmalz mit der Vermarktung entsprechender Entwicklungen lassen uns überleben. Vielleicht hilft uns dann nur ein politisches System nach chinesischem Muster? Oder irgendein Weltverbesserer entläst Pest und Cholera oder andere ihrem sicherem Laboraufenthalt. 1960 begann das Zechenschliessen im Westen. Dies Jahr geht die letzte Ruhrgebietszeche aus der Produktion. 60 Jahre - 2-3 Menschengenerationen mit einem kompletten Wirtschaftsumbau. Inklusive des Aufbau und Schliessung von Opel/Bochum. Ja - ist wahrscheinlich unwissenschaftlich und noch weniger mathematisch erfasst. Halte mich aber blau- oder grünäugig an den hoffnungsvollen Satz: Not macht erfinderisch. Auch für die Lausitz..

  • 8
    1
    Malleo
    31.05.2019

    ralff66
    nix rodet dann seinen Wald hinterm Haus!

  • 10
    1
    ralf66
    31.05.2019

    @Nixnuzz, verlängern Sie Ihr Statement und spicken Sie's mit umsetzbaren energietechnischen Fakten und nicht mit grünen Phrasen, sonst sitzen Sie irgendwann öfters mal im Dunklen. Hier geht's auch nicht ums Wollen, es geht darum was richtig und machbar ist!

  • 6
    1
    Tauchsieder
    31.05.2019

    Eine Wissenslücke der Presse "Hinter.....". Deshalb auch berechtigt "Lückenpresse".

  • 11
    0
    Tauchsieder
    31.05.2019

    Im Nachhinein lässt sich's gut stinken. Dies wussten schon im Vorfeld Kretschmer, Woitke, Haseloff und die anderen Verdächtigen. Nur wäre dies der Bevölkerung nicht vermittelbar gewesen. Hier wird der Wähler und/oder Zuschauer am Nasenring durch die Arena geführt. Dies begreift der Wähler in der Bundesrepublik/Ost schon länger, man sieht es an den Wahlergebnissen. Hingegen ist es in BRD/West noch nicht angekommen, die glauben wirklich noch an den "guten" Politiker, der nur das Wohl des Wählers im Auge hat.

  • 2
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    Nixnuzz
    31.05.2019

    @ralf66: Verkürzen sie Ihr Statement einfach auf: "Ich will nicht!" Punkt.

  • 10
    0
    Zeitungss
    31.05.2019

    Scheint langsam doch die Erkenntnis zu kommen, dass es an Alternativen fehlt und die grüne Brille als Kompensation nicht ausreicht.

  • 10
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    Hinterfragt
    31.05.2019

    Und wieder zeigt man ein Bild mit "hochgiftigem, grausamen" Wasserdampf im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg.
    Kartoffelkochen gehört auch verboten, das entsteht auch dieser Wasserdampf ...

  • 10
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    ralf66
    31.05.2019

    Bei vielen Fragezeichen, die die CDU-Politik aufwirft, freut man sich immer wieder, über Lichtblicke der Partei, ich bin sehr dafür, dem grünen Spuk Einhalt zu gebieten und die Hals über Kopf gedachten Kohleausstiegspläne im Jahr 2038, endlich einmal realistisch, wirtschaftlich, finanziell vertretbar zu diskutieren und zu prüfen und nicht nur an erster Stelle, nur das Klima zu betrachten! Dazu zählt in erster Linie, endlich einmal die Karten auf den Tisch zu legen, was dieser Kohleausstieg, für das Weltklima im genaueren Sinne bringt? Wenn heute die Zahl im Raum steht, dass man mit den deutschen Klimaschutzzielen nur 1% zur Verbesserung des Weltklimas beiträgt, dann muss man sich doch im Ernst fragen, ob der Preis, der bezahlt werden muss, um den Kohleausstieg so zu realisieren wie er gedacht ist, nicht zu hoch ist? Seitens der grünen Lobby, wird immer die Zahl in den Raum geworfen, dass die Beschäftigten in der Kohleindustrie, mit den Kraftwerken, nur noch um die 20 000 Mann beträgt und in der wieder erneuerbaren Energieindustrie, um die 300 000 Mann beschäftigt sind, dass mag sein. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es zum Beispiel im Lausitzer- oder auch im Leipziger Kohlerevier, der Strukturwandel so gelingt, dass bei Beendigung der Kohleförderung und Abschaltung der Kraftwerke, ebenbürtige Arbeitsplätze, mit den dazugehörigen Verdiensten geschaffen werden können, ich denke, dass gelingt nicht, es wird zu einer Abwanderung, aus diesen Gebieten kommen und darunter leiden zum Beispiel, die dort ansässigen Dienstleister und das Handwerk, die müssen dann, weil die Leute weggehen, weniger Aufträge da sind, Beschäftigte entlassen und das ist eine Dunkelziffer, die man nicht kennt, die aber zu den 20 000 Mann, die rein in der Kohle und bei den Kraftwerken beschäftigt sind und somit wegfallen dazurechnen muss! Ob der technische Entwicklungsstand, im Jahre 2038, wo der Kohleausstieg zur Energieversorgung in Deutschland vollzogen werden soll, es möglicht macht, rein aus wieder erneuerbaren Energiequellen, eine konstante Stromversorgung in Deutschland zu gewährleisten ist sehr fraglich, denn man muss bis dahin 100% in der Lage sein, die nicht konstant erzeugte Energie aus Wind und Sonne, Wasserkraft fällt in Deutschland nicht ins Gewicht, speichern zu können, um diese Energie zur Verfügung zu haben, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint, denn Wind weht nicht konstant und Sonne scheint auch nicht konstant! Wenn bis 2038 die Entwicklung zur Speicherung von wieder erneuerbarer Energie zur konstanten Stromversorgung nicht abgeschlossen ist, bleibt weiter nichts anderes übrig, wie ""sauberen Kohle- und Atomstrom'' aus dem Ausland zu importieren, mit dem Endergebnis, im Klimaschutz würde sich weder etwas verschlechtern noch verbessern, Deutschland macht sich energietechnisch vom Ausland abhängig und wir hätten die Kosten und Preise für die Energieversorgung nicht mehr in nationaler Hand. Feine Aussichten!



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