Merkel rügt Schmidts Glyphosat-Vorstoß

Die Kanzlerin distanziert sich im Glyphosat-Streit vom Agrarminister. Der CSU-Mann bleibt aber im Amt. Die erzürnte SPD will die CDU-Chefin so einfach nicht davonkommen lassen. Und fordert vor neuen Gesprächen über eine Koalition «vertrauensbildende Maßnahmen».

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
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    Nixnuzz
    29.11.2017

    Hab ich auch gelesen - kann ich aber nicht so nachvollziehen.

  • 1
    1
    SimpleMan
    29.11.2017

    Mal eine etwas andere Meinung zu dem Thema ...

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/landwirtschaft-die-neuzulassung-von-glyphosat-ist-richtig-1.3769325

  • 6
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    Nixnuzz
    28.11.2017

    @cn3boj00: Also wenn ich das richtig verstanden habe, greift Glyphosat zeitlich in das Wachstum der vor den Erntepflanzen spriessenden "Unkräuter" ein und läst die sich "totwachsen". Vom Einfluß auf die Gesamtökologie ganz zu schweigen. Schätze, hier trat "vorauseilender Gehorsam" mit überschätzter persönlicher Wichtigkeit in Kraft. Den zukünftigen politischen, ökologischen und vielleicht auch gesundheitlichen Schaden wird er wohl nicht mehr wahrnehmen...

  • 5
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    Steuerzahler
    28.11.2017

    "Deutschland enthalte sich in etwa einem Viertel bis einem Drittel der Abstimmungen in Brüssel, weil es keine Einigkeit zwischen den von den Regierungsparteien CDU, CSU und SPD geführten Ministerien gegeben habe. " Mal ganz nebenbei: sind das die Aussichten bei der Fortsetzung einer GroKo und wie werden so die Interessen unseres Landes vertreten?

  • 10
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    cn3boj00
    28.11.2017

    Es ist skandalös, dass sich ein Minister einfach über alle Beschlüsse und Vereinbarungen hinwegsetzen kann und dafür gerade mal einen erhobenen Zeigefinger erntet. Als potenzieller Nun-doch-Koalitionspartner würde ich schon den Beginn von Gesprächen von einem Rücktritt dieses derzeit größten Übels in der amtierenden Regierung abhängig machen. Unser Boden braucht kein Glyphosat! Ich habe auch von niemandem bisher eine Erklärung gehört, wozu das Zeug so dringend gebraucht wird. Wollten die Politiker ihre Entscheidungen nicht besser erklären?

  • 5
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    Freigeist14
    28.11.2017

    ,,,Dann muss die Kanzlerin und mächtigste Frau Europas die Zustimmung eben wieder kassieren.Alles andere ist nur BlaBla und eine wohlfeil abgestimmte Schmierenkomödie. Sonst reicht es bei Schmidt nur für flotte Sprüche "A apple at day keep´s Putin away! und ausgerechnet hier macht er Alleingänge ?

  • 7
    1
    Nixnuzz
    28.11.2017

    Ein Mann - ein Wort. Bevor sich der Polit-Zirkus in Berlin da entschieden hat, machen WIR - CSU/Bayern - richtige Politik...Und der Mann ist auch noch kommisarischer Verkehrsminister... Sein N24-Live-Interview heute morgen war das eines Beratungsresistenten Mitarbeiters. Er hat Recht - und sonst .....wollte er nur das Beste für Deutschland...die EU hätte ja eh so entschieden...



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