Millionen alter Führerscheine sollen umgetauscht werden

Graues Papier, rosa Papier, kleines Plastikkärtchen: In Portemonnaies stecken diverse Typen von Führerscheinen. Bis 2033 müssen sie in neue EU-Dokumente ausgetauscht werden - aber wie genau soll das ablaufen?

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15Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    1
    Zeitungss
    20.02.2019

    Sollte diese Aktion jemals zum Abschluss kommen, wird die EU ersinnen, dass die Finger- und Fußabdrücke eigentlich auch noch verewigt werden müssten, was natürlich ein neues Format erfordert und jede Menge Kohle einbringt. Beim PA geht man es schon einmal an, wenn auch bis jetzt nur mit den Fingerabdrücken. Die DNA könnte auch gespeichert werden, was vermutlich beim nächsten Umtausch vorgesehen ist. Angleichung der Lebensbedingungen in der EU bleibt für die Eurokraten noch immer ein Fremdwort, es würde Geld kosten und nicht einbringen, was den EU-Bürger allerdings auch recht wenig interessiert und somit absolut kein Widerstand zu befürchten ist.

  • 3
    1
    cn3boj00
    20.02.2019

    @Hinterfragt, ich will nicht pingelig sein, aber Sie haben geschrieben, dass man sich an die ausstellende Führerscheinstelle wenden soll. Und ich habe erwähnt, dass das VPKA Karl-Marx-Stadt wohl nicht mehr existiert. Aber vielleicht sind ja die Karteikarten tatsächlich in einem Container von der Hartmannstraße an den Düsseldorfer Platz geschafft worden, wir werden sehen. Der Besitz eines Führerscheins reicht jedenfalls offenbar nicht aus, man muss sich noch um eine Karteikarte kümmern. Immerhin ist dieser Service kostenlos!
    Ach ja, es gilt natürlich was gilt: Der Führerschein ist unbegrenzt gültig. D.h. der Umtausch bis 2033 ist nicht zwingend. Ob die angerohten 10 Euro Verwarngeld vollstreckt werden können bleibt somit abzuwarten. Einzig unsere Nachbrn könnten sich mal dumm stellen, wenn man mit dem rosa Lappen kommt.

  • 0
    0
    Nixnuzz
    20.02.2019

    Mein Vater hatte nicht unbedingt zeitnah seinen Führerschein verloren...irgendwo in Österreich auf seiner letzten Bergwanderung.

  • 1
    1
    Hinterfragt
    18.02.2019

    @cn3boj00; "..die Frage ist tatsächlich nicht, wo der Fürherschein gemacht wurde, sondern wer ihn ausgestellt hat..."
    Nichts anderes habe ich geschrieben.

  • 4
    1
    cn3boj00
    17.02.2019

    Und ich dachte ich könne den Lappen mit dem schönen Bild als Hippie über die Jahre bringen. Schade, wird nun doch nichts.
    @Hinterfragt: die Frage ist tatsächlich nicht, wo der Fürherschein gemacht wurde, sondern wer ihn ausgestellt hat. Eine "Fahrerlaubnisbehörde" aber gab es in der DDR nicht. Mein Lappen wurde durch das Volkspolizeikreisamt Karl-Marx-Stadt ausgestellt. Ob das noch ne Karteikarte haben?

  • 4
    0
    Malleo
    16.02.2019

    Warum aufregen?
    2004 hat diese Regierung auch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz auf den Weg gebracht und somit ca. 2 Mio. Deutschen mit einer Doppelverbeitragung der ausgezahlten Bezüge im Nachhinein betrogen!
    Man spricht von bis zu 25000 € in Einzelfällen, die den Beitragszahlern bei ihrer Altersvorsorge fehlen!
    Was sind da schon 25 € für den neuen Lappen?

  • 5
    0
    Einspruch
    16.02.2019

    Das für den EU Schwachsinn und den der Politiker immer der Bürger zahlen soll, ist nicht einzusehen.
    Da plädiere ich auch für zivilen Ungehorsam. Unbeschränkt gültig heißt unbeschränkt gültig. Punkt !

  • 7
    0
    Hinterfragt
    16.02.2019

    @Freigeist14; Genau!

    Auf meinem und sicherlich vielen anderen steht "Gültigkeit unbefristet siehe Seite 4", auf Seite 4 Auflagen/ Bedingungen - ist LEER.
    Der Zustand ist noch OK, steckt in eine Plastikhülle.

    Wenn es der Staat resp. die EU sich leichter machen will, dann sollen die das auch bezahlen.

  • 9
    0
    Freigeist14
    16.02.2019

    Ich plädiere für zivilen Ungehorsam und die Verteidigung meiner rosaroten Fleppen. Es sei denn,der Staat bezahlt die Umstellung auf EU-Lappen .

  • 3
    1
    Hinterfragt
    15.02.2019

    @DTRFC2005;
    "...Spotpreis bei der GST erworben haben..."
    Der erlangte Führerschein bei GST ist nicht das Problem, da die FS von der "normalen" Führerscheinstelle ausgegeben wurden. An die kann man sich wenden.

    Und nochmals, in Kurzform:
    Wenn der Führerschein NICHT dort ausgestellt wurde, wo er jetzt umgeschrieben werden muss, ist der Bürger in der BRINGEPFLICHT.

    Zitat von meinem Link:
    "...Beispiel:
    Ihr alter Führerschein wurde in Dresden ausgestellt und kommt abhanden. Da Sie mittlerweile in Leipzig leben, ist die Fahrerlaubnisbehörde in Dresden nicht mehr für Sie zuständig. Damit die für Sie zuständige Behörde in Leipzig Ihnen einen neuen Führerschein ausstellen kann, benötigt die Behörde in den meisten Fällen eine Karteikartenabschrift.
    ***** Diese Abschrift ___müssen Sie___ bei der Dresdner Behörde beantragen, da Ihr letzter Führerschein dort ausgestellt wurde *****...."

  • 2
    3
    DTRFC2005
    15.02.2019

    @Hinterfragt: Nein, das habe ich nicht überlesen. Da Sie nicht der einzigste sind, wird es dafür sicher auch Regelungen geben. Vieleicht weiß ja die Bundeswehrverwaltung, welche die damalige NVA übernommen hat mehr. Ich kenne auch viele die ihren Führerschein für einen Spotpreis bei der GST erworben haben. Das wird höchstesn ein paar Anrufe sein, die Sie vermutlich selbst nicht einmal führen müssen, sein. Die Führerscheinstelle kennt sich da sicher besser aus.

  • 7
    4
    Zeitungss
    15.02.2019

    Mal schauen, wie gut die Vernetzung mit der ehemaligen NVA noch klappt. Was man natürlich gleich macht, Festlegung der Gebühren und was der Kunde sonst noch alles beizusteuern hat, der "Hausbau" beginnt wieder beim Dach und der Bürger hat sich gefälligst zu kümmern.
    Nichts gegen einen einheitlichen Führerschein in der EU, andere wichtige Dinge einmal anzugleichen, Arbeits- und Sozialgesetze usw, auf die Idee kommt in der EU kein Mensch, es würde Geld kosten und nicht einfahren wie bei dieser Aktion.
    Bei Verkehrskontrollen im Ausland wurde mein "Schnellhefter" bisher immer anerkannt. Bei Neuausstellungen ist das kein Problem, bringt allerdings nicht die erwartete Kohle wie bei dieser Aktion, welche eher der Haushaltsanierung dient.

  • 4
    2
    Hinterfragt
    15.02.2019

    @DTRFC2005; haben Sie überlesen, DURCH WEN mein FS ausgestellt wurde??

    Da gibt es nicts mehr.

  • 1
    1
    DTRFC2005
    15.02.2019

    @Hinterfragt: Ich denke, das mit dem Karteikartenabschnitt ist nur auf die Stadt begrenzt, nicht auf den Staat ( Deutschland-BRD oder DDR) .Also wenn Sie Ihren Führerschein in Karl-Marx-Stadt erworben haben, ist der Umtausch kein Problem. Haben Sie ihn in Karl-Marx-Stadt erworben und wohnen in Stadt X, dann müssten Sie sich an die Stadt Chemnitz wenden.So zumindest ist mein Wissensstand. Ich denke aber mal, das die Behörden so gut untereindander vernetzt sind, das dies auf der Behörde von der Behörde angefordert werden kann. Sonst würde ja bei allen Bürgern in Deutschland das Caos ausbrechen, da vermutlich viele innerhalb Deutschlands in andere Städte verzogen sind.

  • 10
    1
    Hinterfragt
    15.02.2019

    Das ist ein Zwangsumtausch, also soll das auch der Bund zahlen!
    Bei der derzeitigen Schätzung gibt das rund 1,1 Milliarden zusätzliche Einnahmen für den Bund - da war doch was mit Finanzloch und Finanzierung Kohleausstieg ...

    Zudem dürfte es große Probleme geben, denn wie hier im Artikel NICHT beschrieben müssen all diejenigen mit z.B. rosa FS eine Karteikartenabschrift der ausstellenden Behörde vorlegen.
    https://amt24.sachsen.de/leistung/-/sbw/Fahrerlaubnis+Karteikartenabschrift+beantragen-6000965-leistung-0

    Dumm, wenn es die ausstellende Behörde einfach nicht mehr gibt.
    Mein DDR-FS wurde z.B. ausgestellt vom MfnV DS Gera.