Nach Landtagswahlen Rufe nach anderem Umgang mit AfD

Die Wahlerfolge für die AfD in Brandenburg und Sachsen bringen die anderen Parteien weiter in Erklärungsnot. Nun wird auch Selbstkritik laut. Parallel läuft die Suche nach neuen Regierungsbündnissen in beiden Bundesländern.

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29Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    Nixnuzz
    06.09.2019

    Wir haben ja die angebliche soziale Marktwirtschaft - aber wenn um den "Markt" herum z.B. die Ärztedichte pro Person/Mitbürger zunimmt im Gegensatz zu ländlichen Gebieten und zusätzlich aktiven engagierten Landärzten auf die Finger und Füsse durch die eigene Bezahlungsstruktur mit Strafgeldern getreten wird, dann kommt mir doch der BMW-Effekt und mögliche staatliche Eingriffe in Erinnerung. Vielleicht muss man den "Verdrängungs-Wettbewerb" bei diesen Fachleuten anders definieren? Muss unbedingt in Praxisnähe ein 18-Loch-Golfplatz sein oder reichen nicht auch längere Wald- und Feldwege drumherum zum auspowern aus?? Ein gutgebauter Wachhund zum Mitlaufen und Abschrecken unvernünftiger Patienten wäre auch gut - oder?

  • 3
    3
    gelöschter Nutzer
    06.09.2019

    @Nixnuzz: Das mag schon sein, aber man kann niemand zwingen, sich in solchen Regionen niederzulassen. Man bleibt hier lieber unter sich. Die Folgen werden in einigen Jahren unübersehbar sein.

  • 4
    3
    gelöschter Nutzer
    06.09.2019

    @Nixnuzz: Die Grünen haben gestern in Weimar hierzu konkrete Vorschläge vorgelegt, wie der ländliche Raum gefördert werden kann, indem man eine Art "Grundsicherung" der Infrastruktur festleget, also was in einer Gemeinde/Region vorhanden sein muss, damit das Leben funktioniert (ÖPNV, Arzt, Laden etc.). Ich finde, das ist ein Ansatz, den man durchaus verfolgen kann und muss, will man große Gebiete von Ostsachsen und Ostbrandenburg nicht ganz entvölkern und zu Wolfsschutzgebieten werden lassen. Schließlich ist das die Gegend, die am meisten AfD gewählt hat (ich suche im AfD -Programm nach solchen Themen, und wie man sie konkret angehen will: wo sind die nur?)

    https://www.gruene-bundestag.de/themen/entwicklung-laendlicher-raeume/gleichwertige-lebensverhaeltnisse-ueberall-schaffen-pakt-fuer-lebenswerte-regionen

  • 2
    0
    Nixnuzz
    06.09.2019

    Na ja - spezifische Fachkräfte aus gut angereichten Bereichen in ausgedünnte Regionen zu verlagern hätte ja auch was Gutes für die dortigen Anwohner. Leistung soll sich ja lohnen..für wen ..den Einzelnen oder die "Gesellschaft"...

  • 2
    2
    Malleo
    05.09.2019

    Nixx.
    Personenstandsabfluß!
    Richtig. FACHKRÄFTEABFLUSS! Warum wohl?
    Ein Assistenzarzt verdient hier ca. 83.000€/ Jahr.
    Das sind 3.000€ mehr als ein LKW Fahrer in den USA, der Pommes zur Goldenen Schwalbe fährt.
    In den USA der gleiche Arzt 430.000€ und immer noch doppelt so viel in CH oder DK!
    Von der Bürokratie ganz zu schweigen.
    Dafür konmen dann Ärzte aus Osteuropa zu uns.
    Wir feiern sie.
    Ich sage, das ist Neokolonialismus.
    Lassen Sie sich mal in SK oder Bulgarien in einem Krankenhaus behandeln.

  • 2
    0
    Nixnuzz
    05.09.2019

    Wie war das in der Lebensmittelindustrie: All Ding ist Gift - allein die Dosis macht, das kein Ding ein Gift ist". Also Sprach Zara....ach ne.. ein geordneter Ab- und Zuwanderungsverkehr sollte uns nicht schaden. Manche wollen im schönsten Urlaubsland der Welt auf Dauer leben und wandern nach Südafrika aus. (Nicht meine Erkenntnis - Verwandschaft!) Andere lieben Australien, Kanada und anderes. Schätze das uns ein erneuter Schluck aus der Flüchtlings-Pulle wie 2015 aus verschiedenen Gründen erspart bleibt. Als "Totschlags-Argument" gegenüber heutigen Regelungen ist das aber immer noch gut funktionsfähig. Wenn ich nicht ganz daneben liege - ausser emotional - hat uBRD einen Personenstandsabfluß, der zur Altersproblematik führen kann. Deutsche Gründlichkeit bei jetzt existierenden Zuwanderungsbedingungen sind gut - nur scheinen da noch etliche Disharmonien zwischen Menschlichkeit und absoluter Bürokratie vorzuliegen. Und was sichtbar auf Halde bzw. auch unsichtbar geworden im Land herumgeistert, ist aufzubereiten und abzuarbeiten. Wie hieß das : Zeitnah - bitte! Vielleicht brauchts auch nebenbei noch ein paar Schwalbe-Schwestern für die Einheimischen...um die nicht aus den Augen zu verlieren!

  • 5
    3
    Malleo
    05.09.2019

    Moderatoren, die Quellen sind benannt, bevor Sie den Radierer ansetzten.

    black.
    Da es hier viele Geschichtsbezüge im Forum gibt, auch einige Bemerkungen.

    1. Die Germanen übernahmen Rom aber auch das Christentum.

    2. Der Islam kam ca. 700 Jahre später als monotheistische Religion nach Juden- und Christentum dazu und das merkt man in deren „Aufgeklärtheit“ bis in die Gegenwart.

    3. Sie protegieren sicher den Satz:
    „Der Mensch ist kein Baum, er hat zwei Beine und die sind für Bewegung da.“
    Ausstellung in Chemnitz: „Wir sind alle Migranten“
    Das ist natürlich entwaffnend einfach und man darf neben der wissenschaftlichen Ausrichtung natürlich vermuten, dass hier eine politische Botschaft vermittelt werden soll?
    Vielleicht jene, dass jede Kritik an ungesteuerter Masseneinwanderung, aufgenötigten Migrations- und Flüchtlingspakten sowie die in diesem Zusammenhang aufgeworfenen gesellschaftlichen Verwerfungen im Land und in Europa wissenschaftlich völlig unbegründet ist?
    Es war ja schon immer so!
    Endlich wissen wir auch, dass es keine DNA der Deutschen gibt und uns erst die Balkanroute das Europa der Neuzeit ermöglichte.
    Vor 8000 Jahren sorgten die Anatolier für einen richtigen Bevölkerungsaustausch(!), denn sie waren kinderreich und Erfinder der Landwirtschaft.
    Den europäischen Jägern und Sammlern waren sie technisch und zahlenmäßig hoch überlegen, der braune(!) Teint der alten Europäer wurde durch den hellhäutigen der überwiegend jungen(!), männlichen(!) Anatolier ergänzt.
    Dennoch lebten sie über 2000 Jahre in Parallelgesellschaften(!) nebeneinander.
    Der Migration folgte die Steinzeit und Europa legte richtig los.
    Es wurde zu dem, was es heute ist.(Februar 2019 in der FP abgedruckt!)
    Nach diesem kurzen Abriss zur Herkunft der Europäer und der fehlenden DNA der Deutschen fragt man sich, was wohl solch bahnbrechende Erkenntnisse bei den Grundrechtsträgern für Bilder aus der Gegenwart dieses Landes in deren Köpfen projizieren oder sollte man besser sagen, assoziieren sollen?
    Warum hat man dann für die vielen flinken Beine, die für Europa so überaus „befruchtende“ Balkanroute ohne Not geschlossen, wo doch sämtliche Innovationen aus den afrikanischen, anatolischen und kasachischen Siedlungsräumen kamen?
    Grenzen bieten Konfliktpotential!
    Also weg damit!
    Safranski sprach einmal davon, dass, gemessen am wirtschaftlichen und politischen Standard dieses Landes, 75 % der Weltbevölkerung die Beine in die Hand nehmen könnten, um hier mit dem Zauberwort „Asyl“ Einlass zu erhalten!
    Im Zusammenhang mit der Debatte um den UN Migrationspakt beruhigte aber der Staatsminister Roth im Bundestag besorgte Grundrechtsträger mit dem positiven Ausblick, dass …“die Zuwanderung nicht die Gesamtzahl der derzeitigen Bevölkerung übersteigen wird.“
    Ein frohe Botschaft, es wird keine Umvolkung stattfinden.
    Mein Herz ist nicht aus Stein, mein Gehirn aber auch nicht.
    Mit dem Wahlergebnis hat das aber alles nichts zu tun.
    Da bin ich mir sicher.

  • 2
    2
    Einspruch
    05.09.2019

    Nixnuz: Glückwunsch! Jetzt schleppen Sie mir bloß nicht noch irgendein Denkmal an. Schönen Abend noch.

  • 3
    3
    Nixnuzz
    05.09.2019

    Ob noch nach 1945 Moscheen aus früherer Zeit stehen, weiß ich nicht genau. Auf Betreiben der Nachrichtenstelle für den Orient wurde seit Beginn des Ersten Weltkrieges das Halbmondlager in Wünsdorf bei Zossen in der Nähe von Berlin errichtet, in dem bis zu 30.000 meist muslimische Kriegsgefangene interniert waren. Mit geringem Erfolg wurde versucht, die Gefangenen zum Überlaufen auf die deutsche Seite zu bewegen. Dies geschah vor allem dadurch, dass den Gefangenen die Befolgung des Fastenmonats Ramadan ermöglicht wurde und 1914/1915 im Halbmondlager die erste funktionierende Moschee auf deutschem Boden gebaut wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg blieb eine Reihe muslimischer Exilanten und Flüchtlinge vornehmlich in Berlin. Wegen Einsturzgefahr wurde die aus Holz gebaute Moschee 1924 geschlossen und 1925/26 abgerissen. Allein die „Moscheestraße“ und einige Soldatengräber erinnern noch an sie. ..Vor 90 Jahren, 1924, wurde in Berlin-Wilmersdorf der Grundstein für Deutschlands älteste noch erhaltene Moschee gelegt. Gebaut wurde das an das Taj Mahal erinnernde Gotteshaus von Muslimen, die den Lahore-Ahmadiyya angehören. ..Hach - leider nicht älter als 100 Jahre..und zum Sterben im Krieg auch gut genug..Entsprechende Denkmäler= ? ist noch offen..

  • 4
    3
    Einspruch
    05.09.2019

    Blackadder, hören Sie doch mit ihrem Unsinn auf. Wenn sich mal paar Handelsreisende oder verstreute Truppen nach irgendwelchen Feldzügen vor dem Mittelalter hierher verschlagen haben und da geblieben sind, ändert das doch nichts im Großen und Ganzen an der Geschichte Europas, speziell Deutschlands oder Sachsens. Wie viele Moscheen z.B. finden Sie hier, die schon länger als 100 Jahre stehen?
    Und wenn Nixnuz weissrussische Wurzeln hat, na und? Ist mir schnuppe, solange er nicht auf der faulen Haut liegt. Ist deswegen Deutschland weisrussisch? Gibt es hier irgendwelche Persönlichkeiten oder Denkmäler aus dem Senegal oder der Türkei oder Iran oder sonst woher, was der Rede wert ist? Natürlich gab es Völkerwanderungen und bisschen Vermischung.
    Gibt es im VHS Kurs was, was ganz Deutschland noch nicht weiß? Stammen wir alle von Libyern oder Marokkanern ab? Sie werden immer irgendeinen Heini finden, der mal wo war. Und zu Fried hat ralf66 schon alles gesagt. Wenn Sie das so glauben. Manchmal gewinnt man den Eindruck, Sie hoffen noch auf Ahnen und Verwandte aus mehreren Erdteilen, um wirklich bunt zu sein.

  • 5
    3
    ralf66
    05.09.2019

    @Blackadder, ist doch Wurst woher der Glaube kommt oder wollen sie mir einreden, dass Indianer die den christlichen Glauben angenommen haben keine Indianer mehr sind?

  • 4
    2
    Nixnuzz
    05.09.2019

    Ein Glück, das ich zwar hier geboren aber ansonsten Migrant bin, dessen Wurzeln bis rein nach Weisrussland wohl reichen. Ansonsten dürfte der 30jährige Krieg u.a. mit südeuropäischer Soldateska oder dänischer Verbrüderung mit Lanzern oder ähnlicher Mannschaft bei Napoleonischen Feldzügen immer für "Blutreinigungen" gesorgt haben - neben dem Abschlachtfeld.

  • 5
    8
    gelöschter Nutzer
    05.09.2019

    "die Übernahme des christlichen Glaubens als multikulturelle Handlung zu sehen"

    Das Christentum hat dieselben Wurzeln wie Judentum und Islam und stammt aus der selben Ecke der Welt.

  • 6
    5
    ralf66
    05.09.2019

    @Blackadder, dieser Beitrag von dem Historiker Fried in der Zeitschrift Die Zeit ist schlicht und einfach nur irreführend und neigt dazu völlig falsch aufgefasst zu werden, er klingt so, als wenn zur damaliger Zeit in Mitteleuropa Syrier, Russen, Afrikaner, Inder, Chinesen gewohnt hätten, aus denen das Deutsche Volk hervorging, denn erst zum Schluss seiner widersprüchlichen Ausführungen schreibt dieser Herr Fried weiter, was Sie leider nicht mehr zitieren Blackadder: ''Zunächst festigten verschiedene Stämme ihre Herrschaft Sachsen, Böhmen, Bajuwaren, die deutschen Franken und andere......'', wobei er ''und andere'' nicht benannt hat der gute Historiker, weiter braucht man ihn auch gar nicht zu zitieren, denn ausgenommen von Böhmen sind die anderen Stämme alles germanische Stämme und aus den Germanen sind nun mal zum großen Teil die Deutschen geworden. Der Stamm der Böhmen diese Bezeichnung Böhmen leitet sich vom keltischen Stamm der Boier ab, die bis zum 1. Jahrhundert vor Christus in dem Gebiet gelebt hatten, aber nichts mit den Böhmen zur Zeit des 7. bis 10. Jahrhundert zu tun, denn da wurden als Böhmen die slawische Volksstämme bezeichnet. Also ein multikulti Abstammung der Deutschen wie uns dieser Herr Johannes Fried glaubhaft machen will hat niemals stattgefunden. Mit den Religionen hat das was er schreibt auch nichts zu tun, einen Islam gab es in Mitteleuropa damals nicht, die Übernahme des christlichen Glaubens als multikulturelle Handlung zu sehen, der in Mitteleuropa so ca. um dem 7. Jahrhundert seinen Anfang nahm ist Unsinn.

  • 4
    10
    gelöschter Nutzer
    05.09.2019

    Hierzu empfehle ich dieses Interview:

    "Die Deutschen sind kein gottgegebenes Volk, sondern ein politischer Verband, der aus vielen fremden Elementen und immer wieder auch aus Einwanderungsprozessen erwachsen ist. …. Die Anfänge der Deutschen liegen zwischen dem 7. und dem 10. Jahrhundert. In dieser Zeit gingen sie aus dem multikulturellen Vielvölkergemisch hervor, das damals zwischen Rhein, Donau und Oder siedelte – wobei der Grad der Zivilisation von Westen nach Osten abnahm. Dort lebten vermutlich Clangesellschaften wie heute im Vorderen Orient. "

    https://www.zeit.de/2015/44/deutsche-abstammung-migration-geschichte-mittelalter-johannes-fried

  • 4
    8
    gelöschter Nutzer
    05.09.2019

    @Einspruch: "Geschichtlich war Deutschland sicher nie ein Sammelsurium von Völkern."

    Schauen Sie mal in den VHS Plan, ich bin mir sicher, Sie finden einen Geschichtskurs irgendwo. Das kann nicht ihr Ernst sein!

  • 5
    2
    Nixnuzz
    05.09.2019

    @Einspruch: So gesehen kein Widerspruch.! Ok.

  • 6
    5
    Einspruch
    04.09.2019

    Nixnuz, Geschichtlich war Deutschland sicher nie ein Sammelsurium von Völkern.
    Ich glaube auch nicht, das Afrikaner oder Moslems hier die Geschichte und Kultur geprägt haben.
    Unterschiede können eine Bereicherung sein. Das hängt ganz von den Zahlenverhältnissen ab. Und ich sehe nichts verwerfliches darin, das meine Heimat nicht einen großen Teil Identität behalten soll.

  • 3
    7
    gelöschter Nutzer
    04.09.2019

    @Einspruch: Aber die meisten haben eben schwarz gewählt und deshalb formt die CDU die Regierung. So einfach ist das.

  • 2
    5
    Einspruch
    04.09.2019

    Nixnuz, dann zählen Sie mal die zusammen, die nicht grün und nicht rot gewählt haben. Das dürften ohne nachzudenken noch mehr sein als die, die nicht blau oder schwarz gewählt haben. Deutlicher geht es ja kaum.

  • 3
    4
    Nixnuzz
    04.09.2019

    Hab heute meinen "Copy-and-paste"-Tag: ""Ein Volk im Sinne von Staatsvolk besteht hingegen aus der Gesamtmenge der Staatsbürger und ihnen staatsrechtlich gleichgestellter Personen, es bildet dessen Demos (griechisch ‚Gemeinde, Volk‘) als Grundlage der Demokratie. Die ethnische Herkunft von Bürgern eines Staates ist dabei rechtlich unerheblich, während ein Volk im ethnischen Sinn nicht unbedingt einen eigenen Staat haben muss, in dem es die Mehrheit der Bevölkerung bildet (→ Vielvölkerstaat). Diese Definition war seinerzeit maßgeblich für die Entstehung von Nationalstaaten mit ihrem Anspruch, dass jeder Bewohner des Staatsterritoriums mit Bürgerrecht seiner „Nation“ angehören müsse. "
    Und aus diesem Sammelsurium von Staatsbürgern mit Wahlrecht stellt eine Mehrheit eine dann verabredete repräsentante Regierung. Als damals Brandt/Scheel die Parteiensummenmehrheit hatte, ist F.J.Strauss am Wahlabend durch die Decke gegangen. Ich habe noch seine verbale Wahlergebniss-Stellungnahme im Ohr. Herrlich! Seine Partei hatte gewonnen! Er war der Wahlgewinner - aber nicht Regierungschef. Erstaunlich das er das damals überlebt hatte!....

  • 7
    7
    Nixnuzz
    04.09.2019

    @Einspruch: Kleiner Begriffe-Austausch. "Wenn man jetzt den Willen von über einem drei-viertel der Wähler ignoriert und ihnen die AfD oder etwas braunes als Regierung vorsetzt, dann wird die nächste Wahl der vergackeierten Leute noch anders ausfallen. Und dazu dieser permanente Vorwurf des Linksradikalismus und die Diffamierung der Wähler, die über Drei-Viertel ausmachen. Die werden jetzt durch den Kakau gezogen von Ignoranten, die glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Dabei üben die sich nur darin, Probleme auszusprechen oder zu absolutieren. Ich glaube, das wird sich nicht ändern und die nächste Wahl wird noch verheerender."
    Soviel dazu aus Sicht eines Anderen ....

  • 11
    11
    Einspruch
    03.09.2019

    Wenn man jetzt den Willen von über einem viertel der Wähler ignoriert und ihnen die Grünen oder etwas rotes als Regierung vorsetzt, dann wird die nächste Wahl der vergackeierten Leute noch anders ausfallen. Und dazu dieser permanente Vorwurf des Rechtsradikalismus und die Diffamierung der Wähler, die über ein Viertel ausmachen. Die werden jetzt durch den Kakau gezogen von Ignoranten, die glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Dabei üben die sich nur darin, Probleme auszuschweigen oder zu relativieren. Ich glaube, das wird sich nicht ändern und die nächste Wahl wird noch verheerender.

  • 14
    13
    Lesemuffel
    03.09.2019

    Jetzt kommen die Ignoranten dahinter, dass die totale Ausgrenzung, die Diffamierung, die Aberkennung einer bürgerlichen Partei, dieses Kainsmal "Nazi" die Menschen erschrocken hat und sie fragen sich, was für Menschen in CDU, GRÜNE, SPD haben wir da das Vertrauen ausgesprochen? Man ahnt, dass dieses undemokratisch Verhalten nicht erwünscht ist. Wenn das die nächsten Jahre so weitergeht, werden die Wählenden dann so wählen, dass mit 50,1% für AfD ein Politikwechsel wieder zu demokratischen Verhältnissen möglich ist.

  • 11
    15
    gelöschter Nutzer
    03.09.2019

    Will man jetzt erst einmal über Befindlichkeiten und verletzte Gefühle sprechen? Besser wäre es, sich so schnell wie möglich den anstehenden Aufgaben zuzuwenden - wie bekommen wir mehr Ärzte aufs Land, verschlanken bürokratische Prozesse im Gesundheitswesen und anderswo, wie fördern wir klimaverträgliches Bauen, wie sorgen wir dafür, dass genügend Schulen in ordentlichem Zustand für alle Schüler zur Verfügung stehen.
    Damit kann man Wähler zurückholen.

  • 14
    14
    Echo1
    03.09.2019

    Aber bitte die Ziele der AfD und deren Unterwanderung durch Nationalisten von deren Wähler trennen.
    Um die letzten sollten sich die anderen Parteien kümmern. Ein Teil ist ja nicht überzeugt von der AfD. Wollten den anderen Parteien einen Denkzettel geben.
    Es tut mir leid, verstehen kann ich deren Wahlverhalten trotzdem nicht. Wenn ich in
    einem ostdeutschen Unternehmen schufte
    und mein Lohn reicht hinten und vorn nicht.
    Dann ist das Kapitalismus. Systembedingt.
    Die Liberalen Rütteln nicht daran. Die GroKo hat zumindestens den Mindestlohn
    erhöht. Die Linken wollen hier noch mehr tun für die Arbeiter. Aber die AfD will doch
    Null-Veränderung, um Kapitalismus erträglicher zu machen. Und dann dieses Wahlverhalten. Irre. Diese Zusammenhänge wird die CDU nicht aufzeigen. Das kann man von linken Parteien erwarten. Also Leute tut was.
    Und klare Kante.

  • 15
    8
    gelöschter Nutzer
    03.09.2019

    Hat lange gedauert für die Erkenntniss. Man sieht ja, die AfD legt Wahl für Wahl zu und welche Reaktion, KEINE!

  • 11
    5
    Nixnuzz
    03.09.2019

    " «Das lehnen die Leute im Osten noch stärker ab als im Rest der Bundesrepublik und wählen dann Rote Karte.»" Zumindest scheint CDU-Mike da so manches erkannt zu haben. Von den eigentlich Regierungs- und damit Lösungsaufgaben abgeschwenkt und zu Parteibejubelungsverfahren hingewendet zu haben, zeigen die jetzigen Wahlergebnisse. Meiner Erfahrung nach ist es mehr als schwer, mit den hiesigen Einwohnern an Sachfragen heranzukommen und die oft von ihnen nicht gesehenen Unterverzweigungen von geforderten "Lösungen nach klarem Menschenverstand" aufzudröseln. Als SPD-Siggi mal aus Versehen(?) bei einer Pegida-Sitzung anwesend war und sich dann von diesen Menschen abgewndet hatte, war eigentlich der "Volksparteien-Bruch" mit dem Osten klar. Alles nach dem 4-Affen-Motto: Nix sehen, nix hören, nix sagen und ganz deutlich: Nix tun!. Schlimmer vielleicht: Gehörtes nicht wahrnehmen. Nicht verstehen, was da jeweils drin- bzw. hintersteckt. Ich wage jedenfalls derzeit zu bezweifeln, das die Wahlergebvnisse als Warnschüsse betrachtet werden und nur eine erneute Symbolpolitik weiterhin gemacht wird. Die AfD wurde doch nicht wegen ihrer Parteipolitk sondern wegen des Versagens der ach so integrierten klugen Volksparteien gewählt. Und das es nur eine Landtags-Wahl ist auch nur begrenzt wahr. Die durch die Wahl aufgestellten Landesvertreter sitzen im Bundesrat und beschliessen oder verweigern dort gesetzliche Anwendungen. Auch für Programme für die Bundesländer. Wenn also nach der SPD-Führungs-Chart-Show eine Person SPD-Meinungsführer und SPD-Gesicht da ist, kann also vielleicht Regierungsamtliche GroKo-Politik der ähnliches sichtbar durchgeführt werden. Aber ob alle noch agierenden Volkspartei-Spitzen sich so halten können,wag ich zu bezweifeln. Dickere Warnschüsse wären verlorene Wählerstimmen für uBRD...

  • 22
    10
    Hinterfragt
    03.09.2019

    «Wir müssen offener und kommunikativer mit der AfD und ihren Wählerinnen und Wählern umgehen, nicht alles immer automatisch als rechtsradikal brandmarken, was einem nicht gefällt.»

    Daumen hoch!