Nach Özil-Rücktritt geht Debatte um Integration weiter

Der Rücktritt von Fußball-Nationalspieler Mesut Özil beschäftigt auch die Politik. Manche, von denen man es nicht erwartet hätte, zeigen sich sogar dankbar über Özils Schritt. Und dann kommt noch der Anruf von einem Präsidenten.

27Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    1
    Nixnuzz
    30.07.2018

    @ralf66: Hatte mir erlaubt, nochmals die engl. Presse auf die Initiierung dieses Treffens Ö.-E. hin nachzulesen. War soweit erfolgreich, das ich einen Artikel fand, in dem klar zu erkennen war, das die Foto-Einladung aus der "Abteilung Erdogan" kam. Muss jetzt allerdings zur Kenntnis nehmen, das gegenteilige Erkenntnisse zur Redaktionsmeinung als "Fake-News" gemäß dem neuen Nachrichten-Bewertungs-Gesetz oder wie das Ding auch immer heißen mag, zu entsorgen sind. Als Leser mit eigener Meinung/Kenntnis etc. wäre ein weiterer Abgleich mit Ihnen bei gleichem Respekt sicherlich ergibig gewesen - nur gegen die Redaktion komme ich nicht durch. Sorry - aber so wird Politik gemacht... speziell, wenn Infos nicht aus den großen Nachrichten-Agenturen abzukupfern sind.

  • 2
    1
    ralf66
    30.07.2018

    @Nixnuzz, nix mit auf Gang 1 runterschalten, sondern hoch auf den 5. Gang. Wo der Özil derzeit an der Werkbank steht, wie Sie es ausdrücken, ist ziemlich Wurst, Fakt ist, Özil ist auch Mitglied der deutschen Nationalmannschaft gewesen, hier hat er als Deutscher, wie Sie Özil sehen, in Wahrheit, ist er natürlich deutscher Staatsbürger mit türkischer Herkunft, auch Pflichten, zu diesen Pflichten zählen für mich, er hat gut Fußball zu spielen in der deutschen Nationalmannschaft und sich für diese aktiv einzusetzen, denn als Nationalspieler fließen enorme Gelder auf Özils Konto und nicht ein bisschen Geld, wie sie das ausdrücken, dass ein Fußballspieler keine Maschine ist, die immer perfekt funktioniert, kann und muss selbstverständlich relativiert werden, dass ist auch nicht das Thema. Der Punkt ist, keiner hat Özil dazu veranlasst Werbung für Erdogan zu laufen, auch der Erdogan selber nicht, also hier von Vereinnahmung durch die türkische Politik zu sprechen, wie Sie das tun, davon kann wohl nicht die Rede sein, dass tat Özil freiwillig und das das nicht richtig war, sieht er bis heute nicht ein, im Gegenteil, er sieht sich fälschlicher Weise als Opfer einer rassistischen Kampagne und weiß natürlich, dass das hier in Deutschland immer zieht, man sieht es ja an Ihrer Sicht der Dinge!

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    BlackSheep
    29.07.2018

    @Nixnuzz, nur um Missverständnissen vorzubeugen, ich bin genauso der Meinung das um Özil herum mehr als genug Fehler gemacht wurden, allerdings hat Özil eben auch Fehler gemacht und versucht diese anderen in die Schuhe zu schieben.

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    Nixnuzz
    28.07.2018

    @BlackSheep: Einverstanden - er hat einen - oder mehrere - Fehler begangen. Aber er ist/war Mitglied unserer deutschen "Auslands-Fussballmannschft", der Repräsentationsauftritte durch unsere Staatsstruktur aufgetragen wurden. Und da empfinde ich es als beschämend, wenn unser bayrischer "Universal-Minister" für u.a. Sport und Heimat sich hinter dem Migranten-Sein spezifisch verkrümelt oder der "Chef vons Janze" erst jetzt zu Wagner wieder auf der Bildfläche erscheint. 2014 war der Weg in die Umkleidekabine wg. gewonnener Weltmeisterschaft "kurz" genug. Jetzt sind alle ganz weit weg. Hätte Hr. Özil "nur als deutscher Spieler bei Arsenal London" sich wie Trainer Klopp von Liverpool verhalten, dürfte das Foto nur eine Randnote im Medienwald gewesen sein. Nur: er wurde zum Botschafter des deutschen Fussballs und damit Staatssystems.

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    1
    BlackSheep
    28.07.2018

    @Nixnuzz, er wird für einen Fehltritt angegangen den er nicht einmal einsieht. Man kann von den Obersten eines Landes nicht erwarten das Sie jeden helfen der scheisse baut. Denn mit diesem Foto ist nun mal für viele offensichtlich geworden das das Herz von Özil für die Türkei schlägt und auf Kritik mit Rassismusvorwürfen zu reagieren anstatt sich zu der Kritik zu äußern, zeugt nun mal von einem feigen Charakter, sehen auch andere so ähnlich.
    https://www.welt.de/sport/article180053234/DFB-Integrationsbeauftrager-Cacau-nennt-Oezils-Rassismusvorwurf-falsch.html

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    Nixnuzz
    28.07.2018

    "..Es ist in Deutschland nach wie vor zu einfach, wenn einen Ausländer kritisiert wird, man sich dann gleich mit Rassismusvorwürfen konfrontiert sieht!.. Langsam - 1 Gang zurück. Es wird ein Deutscher, Beruf Fussballspieler mit etwas Geld auf dem Konto, derzeit in England an der "Werkbank", wegen seiner Historie und einem Fehltritt als repräsentirender Nationalspieler angegangen. Jahrelang war er Aushängeschild dieses Staates und "Lieblingskind" von Mutti und Löw. Über seine jetzigen Handwerkskenntnisse mögen andere sich auseinandersetzen - aber er ist nunmal Deutscher mit viel Werbewirksamkeit auch für diesen Staat. So - und wo sind nun die obersten Vertreter dieses Staates, die diesem Mann bei seiner Verirrung gegenüber der Vereinnahmung nicht nur durch die türk. Politik zur Seite stehen? Erst war er für uns gut genug - und ab wann haben ihn alle politisch überfordert? Und wann hat ihn der Verband in den Regen gestellt? In dieser Show ist er doch nicht der Einzigste, der gehandelt hat. Aber hinter ihm abzutauchen wohl der Wichtigste...

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    4
    Freigeist14
    27.07.2018

    "Hawgh!" ,da will jemand das Kriegsbeil ausgraben. Hier vergleichen "besorgte Bürger" den Vernichtungsfeldzug und Landnahme gegen die Indianer Amerikas mit der Zuwanderung in Deutschland.Kein Vergleich ist grotesk und bar jeder Ähnlichkeit genug um das Schreckgespenst der "Überfremdung" und "Umvolkung" zu schüren. Ich kann mir Gojko Mitic und Winnetou nur schwer in AfD-u.CSU-Nähe vorstellen .

  • 5
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    ralf66
    27.07.2018

    Özil ist in Deutschland geboren, dass ist aber schon alles, sein Herz schlägt für die Türkei, Erdogan und dem islamischen Glauben. Wo andere Nationalspieler zu Beginn des Spieles die deutsche Nationalhymne singen, lässt Özil wissen, er singe nicht mit, weil er da beten müsse. Ich glaube und das stellt sich immer mehr heraus, man kann in Deutschland jeden Europäer integrieren, bei Menschen aus dem orientalischen Kultur- und Religionsgebiet ist das nach wie vor schwierig oder gelingt nur halbseiden bis gar nicht! Es ist in Deutschland nach wie vor zu einfach, wenn einen Ausländer kritisiert wird, man sich dann gleich mit Rassismusvorwürfen konfrontiert sieht!
    Die Indianer ließen zu Anfang auch die Fremden ins Land, ja nicht immer freiwillig und freundlich aber doch. Als sie dann merkten, die Fremden gewinnen die Oberhand über ihr Leben, ihre Kultur und ihr Land, wehrten sie sich gewaltig, da war es leider schon zu spät, sie wurden gemordet, ausgebeutet, in kleine Reservate abgedrängt und verloren so ihr ursprüngliches Leben, ihre Kultur, ihr Land und das treibt mich um, wenn ich hier die ganze Einwanderung aus kultur-und religionsfremden Menschen sehe.

  • 2
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    Nixnuzz
    27.07.2018

    "was hätten Sie geantwortet?" Ehrlich ? Ich weiß es nicht. Stimmt - mein Stolz "ein Deutscher zusein" ist wohl nie bei mir angekommen. Als Jugendlicher in familiärer Begleitung und österreichischem Besucher war es eine etwas eigenartige Stimmung, als wir in Volendam, Nl.; unterwegs waren. '79er Jahr im Touri-Sammeltransport durch Masuren und am Elternhaus meiner Mutter vorbei, die Rückfahrt des damaligen Ministrpräsidenten ungewollt gestört und vom Polizeibeamten freundlich: "Hitlernazi" in eine Seitenstrasse verwiesen zu werden - knappe 200m vorm Hotel - ist hängengeblieben. Mancher Österreicher hielt mir auch die Nachteile des Anschlusses vor die Nase - besonders im Kraftwerk Kaprun, das seine Entstehung durch Zwangsarbeiter verdankt. Als Kind mit Flüchtlingsausweis durch Teile der westfälischen Nachbarschaft als Pollacke verschrieen zu werden - wo soll da der "nationale stolze Deutsche" herkommen? Später als "Wirtschaftswunder-Vertreter" in den sozialistischen Bruderstaaten beneidet und als "Alt-Nazi" behandelt zu werden - obwohl meine Historie sudetendeutsch Österreichisch-Ungarisch sowie via Danzig Weißrussisch zusein scheint - also bleibt ein wirtschaftlich gesättelter Rentner mit kürzlich erworbenem Eigentum im Erzgebirge mit deutsch-nationaler aber herzlichster Umgebung - der vielleicht jetzt eine Heimat gefunden hat, die mich auf mich - demnach ein Pass-Deutscher - Stolz macht. Vielleicht ist die Nachfolgegeneration meiner ursprünglichen Heimatstadt wie K.-H. Rummenigge oder Matze Knoop da etwas würdevoller gestrickt. Glück auf...

  • 2
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    SimpleMan
    26.07.2018

    @BlackSheep Vielleicht ist das, dass eigentliche Problem. Was können Ausländer, Migranten oder Andere für das gespaltene Verhältnis von Deutschen oder Ostdeutschen zu ihrem Land, zu ihrer Vergangenheit ...? Ein bisschen mehr Entspanntheit täte uns allen gut.

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    BlackSheep
    26.07.2018

    @Nixnuzz, war gerade im Urlaub. Wir haben da Holländer getroffen. Man konnten sich mit denen wirklich erstklassig über Politik und ähnliche Dinge unterhalten, da kam die Frage, wieso schämt ihr Deutschen euch dafür Deutsche zu sein, was hätten Sie geantwortet?

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    Nixnuzz
    26.07.2018

    "..oder bleibe ich Deutscher mit namibischer Staatsbürgerschaft?.." Schätze, das das Abhängig ist, wem sie gegenüberstehen. Sollten sie die nam. Staatsbürgerschaft übernommen haben, haben sie sich wie ein Namibier zu verhalten. Für die Rechte und Pflichten dieses Landes einzustehen - ausser es gibt spezifische Zuwandererregeln. So wie in vielen Staaten dieser Welt. Wenn sie im deutschen Club oder Verein sich rechtsstaatlich verhalten, bleibt ihnen ihr "Deutsch-sein" bei Sauerkraut und Bockwurst bei Marschmusik unbenommen - ausser dem Niederländer am Billard-Tisch oder dem Engländer am Bierzapfhahn oder dem Franzosen in der Küche, den sie gerade mit Sauerkraut und Bockwurst genervt haben. Solange sie gegebenenfalls nicht auch noch über den Pabst und sein Verhältnis zur anglikanischen Kirche sich ins Zeug legen, ist ihr "Deutscher-sein" nur eine geographische Randnote..

  • 2
    6
    SimpleMan
    26.07.2018

    @ralf66 Es geht nicht um die 1. Generation, sondern um die 2. Generation. Wenn Ihre Kinder in Namibia geboren sind, dort aufwachsen, die Landessprache sprechen, vielleicht sogar besser als die Sprache ihrer Eltern ... Würden sich dann diese Kinder als Deutsche fühlen oder als Namibier? Das ist bestimmt nicht immer eindeutig zu beantworten, aber wenn sie sich für Namibia entscheiden, würde sie wohl als Namibier mit deutschen Wurzeln bezeichnet werden, aber wohl kaum als Deutsche. Mesut Özil ist in Gelsenkrichen geboren. Er hat sich für Deutschland entschieden. Bestimmt hat er auch noch eine starke Bindung zum Land seiner Eltern. Das ist doch wohl normal. Unabhängig davon finde ich auch nicht alles richtig, was er sagt oder macht, aber ihn pauschal das Recht abzusprechen, Deutscher zu sein, in dem Land wo er geboren und aufgewachsen ist, geht für mich gar nicht (ihr Kommentar vom 25.07.2018).

  • 5
    2
    ralf66
    26.07.2018

    @SimpleMan
    Versuchen wir es mal anders, wenn ich als Deutscher nach Namibia auswandere, werde ich dann automatisch Afrikaner, oder bleibe ich Deutscher mit namibischer Staatsbürgerschaft???

  • 4
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    SimpleMan
    26.07.2018

    @ralf66 " ... wenn Sie mich schon zitieren dann vollständig und richtig ..." Ihre zentrale Aussage war, ein in Deutschland Geborener, bleibt Ausländer, wenn seine Eltern nicht in Deutschland geboren sind, egal was er fühlt, was er macht usw. Ich kann nicht erkennen, wo ich Sie da falsch zitiert habe. Die Abstammung haben Sie über die kulturelle Identität gestellt. Wenn das keine Rassentheorie ist, was dann?

  • 6
    4
    ralf66
    25.07.2018

    @SimpleMan, wenn Sie mich schon zitieren dann vollständig und richtig und bitte nicht ständig bei Sachen, die Ihnen nicht passen mit der Rassismuskeule schwingen, ich bin weder Rassist noch ausländerfeindlich, aber sehe im Gegensatz zu Ihnen, die Realität in Deutschland! Wenn Sie meinen, es genügt die deutsche Staatsbürgerschaft zu besitzen, um Deutscher zu sein, dann muss sich auch der, der die deutsche Staatsbürgerschaft hat so benehmen in Deutschland, wie ein Deutscher und nicht Werbung für einen diktatorischen türkischen Präsidenten Erdogan machen!

  • 10
    2
    BlackSheep
    25.07.2018

    Özil hat sich, wie der Rest der Mannschaft, in Russland nicht mit Ruhm bekleckert, nett formuliert. Özil und Gündogan machen eine dämliches Foto mit Erdogan. Wenn dann noch Kritik kommt lässt die sich mit Rassismusvorwürfen in Deutschland leicht unter den Teppich kehren, natürlich sind die Rassismusvorwürfe von Özil an den Haaren herbeigezogen!

  • 2
    7
    SimpleMan
    25.07.2018

    @Hinterfragt " ... Die Rassismusvorwürfe von Özil sind einfach nur an der Haaren herbeigezogen ..."

    Und wie würden Sie diese Aussage bewerten "man könne Nationalitäten verwischen indem ein in Deutschland geborener Ausländer ein Deutscher sei, nein, dass ist nicht so, es ist immer biologisch betrachtet ein Ausländer ..."? Zitat von ralf66

  • 5
    2
    Hinterfragt
    25.07.2018

    3. Versuch:
    Mit der Aufstellung von Özil, trotz dieser Fotos zur Teilnahme an der WM durch Löw, hat dieser Deutschland ein wahren Bärendienst erwiesen!
    Löw sollte umgehend seine Hut nehmen!
    Die Rassismusvorwürfe von Özil sind einfach nur an der Haaren herbeigezogen, nach dem Motto "wenn ihr nicht wollt wie ich, dann ...".
    Zum Thema Integration im allgemeinen:
    Dafür ist es notwendig, dass die "Zuintegrierenden" auch wollen.
    Hier mal 2 Videos, die NICHT Pauschalisieren sollen:
    https://www.youtube.com/watch?v=9RRJ3jgs_Sc
    https://www.youtube.com/watch?v=4SfqHMRIm-g

  • 5
    7
    SimpleMan
    25.07.2018

    @ralf66 "... indem ein in Deutschland geborener Ausländer ein Deutscher sei... " Wichtig für das "Deutschsein" ist die Staatsbürgerschaft und nichts anderes und was die Genetische Abstammung betrifft, so sind wir alle Migranten.

    "Dank moderner Genanalysen wissen wir heute, woher die Europäer eigentlich kommen. Sie waren alle Einwanderer. Unsere Völker sind das Ergebnis mehrerer Migrationen."
    http://www.faz.net/aktuell/wissen/der-europaeer-ist-auch-genetisch-ein-potpourri-14560727.html

  • 2
    1
    Hinterfragt
    25.07.2018

    Mit der Aufstellung von Özil, trotz dieser Fotos zur Teilnahme an der WM durch Löw, hat dieser Deutschland ein wahren Bärendienst erwiesen! Löw sollte umgehend seine Hut nehmen!
    Die Rassismusvorwürfe von Özil sind einfach nur an der Haaren herbeigezogen, nach dem Motto "wenn ihr nicht wollt wie ich, dann ...". >ABSATZ>
    Zum Thema Integration im allgemeinen: Dafür ist es notwendig, dass die "zu integrierenden" auch wollen. Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=9RRJ3jgs_Sc

  • 3
    3
    Nixnuzz
    25.07.2018

    Hypothese: Helene Fischer macht eine Musik-Tour durch Russland und macht ein Photo mit Lawrov und Putin mit Doppeladler-Fahne - und vermasselt in Deutschland ihre Tour und haut in den Sack.! Ihre TV-Show wird gestrichen. Was würde Putin sagen - was würden die vielen Russland-Deutschen sagen? Eine Fake-Meldung hat ja Hrn. Lawrov mal zu akustischer Aktivität angeschoben - von den lautstarken hunderten hiesigen Deutsch-Russen ganz zu schweigen. Mich würde ehrlich interessieren, wie die z.B. in Berlin angesiedelten Deutsch-Russen diese Özil-Arie betrachten. Kann die mal jemand dazu befragen?

  • 5
    2
    vomdorf
    25.07.2018

    Integration, so wie sich das einige vorstellen, also doch nicht ganz gelungen....und das ist nur ein ( prominentes ) Beispiel.....

  • 5
    4
    ralf66
    25.07.2018

    Das kuriose, bei der ganzen Ausländerdebatte ist ja immer, man versucht den Menschen glaubhaft zu machen, man könne Nationalitäten verwischen indem ein in Deutschland geborener Ausländer ein Deutscher sei, nein, dass ist nicht so, es ist immer biologisch betrachtet ein Ausländer mit deutscher Staatsbürgerschaft und nichts anderes, so ist das auch bei Özil, hier ständig von Rassismus zu faseln ist doch falsch. Viele unserer links-grünen Politiker sind doch der Ansicht, Ausländer wollen sich in Deutschland integrieren, nein, der größte Teil der Ausländer will hier ein besseres Leben haben, entweder auf Kosten des Staates, unsere Gesetze machen's möglich, oder wie Özil, die große Kohle machen und wenn man dann noch bedenkt, dass der größte Teil der Ausländer in Deutschland Muslime sind, mit einer Religion, die sehr sehr fern unserer demokratisch liberalen Grundordnung ist, dann muss man doch endlich mal merken, dass für diese Menschen in Deutschland eine Integration fast nicht möglich ist! Özil, als Türke mit deutschen Pass, ist dafür das beste Beispiel, er hat mit seinem Auftritt bei Erdogan dessen Politik für gut befunden, ja dadurch sogar Werbung für Erdogan gemacht, dass soll als Vorbild für alle in Deutschland lebenden Türken gelten, anders ist das nicht zu bewerten. Ob Özil lange gut, oder jetzt mal schlecht in der Nationalmannschaft gespielt hat, ist doch weniger interessant, interessant ist was er politisch denkt, ersetzbar ist jeder!

  • 5
    1
    Nixnuzz
    24.07.2018

    Ich hatte in dieser Situation ein klein wenig an dieses Land und seine Rechtskultur gedacht. Besonders bei den früheren Reiseterminen unserer Kanzlerin bis in die Umkleidekabinen. Jeder Auszuweisende erhält auf Wunsch juristischen Beistand. Jeder in bedrängter Situation kann staatliche Hilfe versuchen zu erhalten. Welche Fürsorgepflicht hat dies (politische) System auch gegenüber seinen sportlichen Repräsentanten? Dummheit ist sicherlich durch nix zu ersetzen - aber dann steht auch dieser Staat für seinen Ruf ein...sollte er zumindest. Aber die letzten Monate haben mich allerdings auch was anderes gelehrt...aber wir schaffen uns schon...

  • 8
    2
    BlackSheep
    24.07.2018

    @Nixnuzz, von denen die hier lange leben erwartet man nunmal eher eine Signal wie ernst es Ihnen mit Ihrer Staatsangehörigkeit ist und vor diesem Hintergrund sind Fotos mit Erdogan nun mal falsch. Wenn man Fehler macht kann man nun mal nicht ständig hilfe erwarten.

  • 3
    9
    Nixnuzz
    24.07.2018

    "Özil legte Ende 2007 seine türkische Staatsangehörigkeit ab, um eingebürgert zu werden." Also noch ist er deutscher Staatsbürger und besitzt demnach alle Pflichten und Rechte dieses Landes. Wie dämlich dies Foto auch war, unser Aussenminister sollte in Kooperation mit dem Innenminister sich mal vor den Bundesbürger Özil stellen und die Anbiederungen des türkischen Regierungschefs per Botschafter-Einbestellung deutlich zurückweisen. Ist das unser Staats- bzw. Nationalverständnis?? Haben nur unsere "Reichsbürger & Co." dieses Nationalbewußtsein?? Trotz derzeitiger Nachrichten-"saure Gurken"-Zeit wäre hier wohl deutlicher politischer Handlungsbedarf. Man kann ja manches aussitzen aber die Migranten sind nunmal seit Generationen hier und erwarten sicherlich ein deutliches Signal zu ihrer Staatszugehörigkeit und dem Staat als Bewahrer und Beschützer. Primär durch die Regierung und ihren Institutionen. Auch während der regierungsamtlichen Urlaubszeit!



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