Notfall-Leitstellen sollen Patienten künftig den Weg weisen

Der Gesundheitsminister plant eine Reform der Notfallversorgung in Deutschland. Er will Patienten besser steuern und so Kliniken entlasten.

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    4
    DrHDL
    23.07.2019

    Allein die Vorstellung, dass "fachkundiges Personal eine erste Einschätzung zum Bedarf eines Patienten gibt, bevor dieser zu einer ärztlichen Behandlung gelangt" lässt einem die Haare zu Berge steigen. Da würde also ein Arzt aus der Ferne entscheiden, ob z.B. nach einem Treppensturz z.B. ein Knochenbruch vorliegt oder nicht. Kürzlich haben wir an einem Wochenende in der Familie erlebt, dass die behandelnden Ärzte in der Notaufnahme sogar zweimal hintereinander feststellten, dass kein Knochenbruch vorliege (also auch keine Röntgenaufnahme nötig sei), und sie schickten die Verunglückte trotz heftiger Schmerzen mit einem Kreuzbeinbruch (!) zum Hausarzt, der schließlich den Orthopäden bemühte. Dieser fand auch keinen Knochenbruch in seinen Röntgenaufnahmen. Erst - wegen der anhaltenden starken Schmerzen - fand man Wochen später per CT (übrigens in der Notaufnahme-Klinik) die klaffende Ursache. Der Irrtum und die Unfähigkeit sind also auch eine ärztliche Realität, sehr geehrter Herr Spahn!
    Sorgen Sie besser für eine Ärzteschwemme, indem Sie z.B. den numerus clausus abschaffen und Fachschulen für die Arztausbildung gründen, somit zudem sündhafte Kosten sparen. Um solche Ärztefehler zu machen reicht auch die Note 3 im Abitur!



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