Pro und Kontra: Tempolimit 130 auf der Autobahn?

Berlin. Beim Tempolimit auf Autobahnen ist Deutschland nach wie vor gespalten. Nach dem aktuellen Deutschlandtrend spricht sich die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) für die Einführung eines Tempolimits von 130 Kilometern pro Stunde auf deutschen Autobahnen aus, 47 Prozent der Bürger sind gegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Bei der Umfrage von Infratest dimap wurden vom 22. bis 23. Januar insgesamt 1051 Wahlberechtigte befragt. Das sagen unsere Redakteure.


PRO: Gas geben ohne Limit passt einfach nicht mehr in unsere Zeit,

meint Redakteur Sascha Aurich. Er wünscht sich mehr Rücksichtnahme statt sinnloser Raserei.

Fällt Ihnen ein Land außer unserem ein, in dem man noch gnadenlos Gas geben kann? Nein? Das könnte daran liegen, dass wir der letzte verkehrspolitische Dinosaurier sind. Schweiz: Tempo 120. Österreich: 130. Tschechien: 130. Niederlande: 130. Und so weiter und so fort. Sind denn wirklich alle anderen von allen guten Geistern verlassen? Oder ist es vielleicht hierzulande höchste Zeit, der Raserei einen Riegel vorzuschieben?

Autofahren ohne Limit passt einfach nicht mehr in eine Welt, in der wir uns gezwungenermaßen Gedanken über schwindende Ressourcen und massive Umweltverschmutzung machen müssen. Und obendrauf kommt noch ein Faktor, der auch dringend mehr Aufmerksamkeit verdient hat: Menschlichkeit. Der aggressive Drängler auf der linken Spur, der uns mit Lichthupe auf die Pelle rückt, ist zum Sinnbild einer ungesund beschleunigten, ja gehetzten Gesellschaft geworden, in der an das Gegenüber - in diesem Fall den Vordermann - allzu oft kein Gedanke verschwendet wird. Was häufig mehr zählt als Rücksichtnahme, Mitgefühl und ein freundliches Miteinander, ist das Ausleben einer vermeintlichen automobilen Freiheit, die regelmäßig mit üblen Unfällen endet. Noch schlimmer: Immer wieder sterben dabei auch Unbeteiligte.

Klar, Autofahren kann auch Spaß machen. Aber fängt der Spaß wirklich erst jenseits der 130 an? Nein. Da hört er auf.


KONTRA: Freie Fahrt für freie Bürger gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr,

sagt Redakteurin Antje Kloppenburg. Sie lehnt Tempolimits ab und setzt auf Überzeugung.

Dass Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer so polemisch-emotional auf den Tempolimit-Vorschlag reagiert, lässt fast darauf schließen, dass er selten selbst am Steuer sitzt. In Deutschland herrscht doch längst auf dem größten Teil des Straßennetzes eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Freie Fahrt für freie Bürger gibt es in Deutschland also schon lange nicht mehr. Vor allem aber ist das für das Tempolimit allzu gern bemühte Argument des geringeren CO-Ausstoßes kaum haltbar. Die Behauptung von 28 Millionen Tonnen Schadstoffeinsparung durch Tempolimits kann nur im Labor entstanden sein. In der Realität stellt sich doch viel eher die Frage, wie viel Schadstoffe sich einsparen ließen, wenn die Autos nicht mehr auf den jährlich 1,5 Millionen Kilometern Stau Schadstoffe produzieren, ohne voranzukommen. So lange der Staat an vielen anderen Stellen seine Hausaufgaben zum Klimaschutz nicht erledigt, muss man sich als Autofahrer von fragwürdigen Messmethoden, widersprüchlichen Grenzwerten und unsinnigen Fahrverboten drangsaliert und provoziert fühlen.

Die Politik muss aufpassen, dass sie mit ihren Reglementierungen, die von vielen als staatliche Gängelung aufgefasst werden, nicht überzieht. Wer das Verhalten der Autofahrer - auch das aggressive, weil anonyme - ändern will, der muss sie durch Überzeugung mitnehmen. Wer rasen will, lässt sich auch durch Tempolimits nicht stoppen.

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 1 Bewertung
32Kommentare
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    1
    30.01.2019

    @Steuerzahler
    Da Sie mir vorhielten, "nur das heraus[zu]picken, was Ihnen[also mir] in den Kram passt.", gehe ich davon aus, dass Sie ganz bewusst auf eine ausreichende Quellenangabe bei Ihrem Zitat verzichteten. Ihr Zitat fällt nämlich wie ein Souflée in sich zusammen, wenn man ein wenig weiter liest. Google findet es hier: https://verkehrslexikon.de/Texte/Rspr2805.php bzw. https://verkehrslexikon.de/Texte/Rspr2338.php

    "Das Überholen durch einen Lkw (sog. "Elefantenrennen") ist nur ahndungswürdig, wenn ein solcher Vorgang wegen zu geringer Differenzgeschwindigkeit eine unangemessene Zeitspanne in Anspruch nimmt und der schnellere Pkw-Verkehr nicht nur kurzfristig behindert wird. Als Faustregel für einen noch regelkonformen Überholvorgang ist von einer Dauer von maximal 45 Sekunden auszugehen."

    "Eine eindeutige Festlegung, wie die „nicht wesentlich höhere Geschwindigkeit“ im Sinne des § 5 Abs. 2 S. 2 StVO zu bemessen ist, kann der bisherigen höchst- und obergerichtlichen Rechtsprechung ebenso wenig entnommen werden wie der dazu veröffentlichten wissenschaftlichen Literatur."

    Es geht in den Fällen (nur) um LKWs. 10 km/h Differenzgeschwindigkeit und 45 Sekunden sind in dem Fall das gleiche. Bei meiner Rechnung erhalte ich ca. 43 Sekunden für LKW-LKW mit 80 / 70 km/h für den Überholvorgang. In der Begründung geht es um den Sinn der Regelung: die Auswirkungen auf den nachfolgenden Verkehr. Hieraus folgt: PKW-PKW mit 130 / 120 km/h ist zulässig, weil die Auswirkungen auf den nachfolgenden Verkehr wesentlich geringer sind.

    Der Hinweis auf §1 trägt überhaupt nichts bei. Was Sie offensichtlich nicht verstanden haben, dass viele Schnellfahrer eben genau keine Rücksicht auf andere nehmen, wenn sie Langsamere bedrängen, indem der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird. Dabei verhält sich der Langsamere regelkonform und nimmt genau nur dasselbe Recht für sich in Anspruch wie der Schnellfahrer auch: einen (noch) langsameren Verkehrsteilnehmer zu überholen. Mehr als darauf hingewiesen, dass der Langsamere dieses Recht hat und nicht _*verpflichtet*_ ist, auf sein Recht zu verzichten, habe ich nicht. Warum es darüber Diskussionen gibt, wenn Sie jetzt selbst noch auf §1 verweisen, bleibt mir ehrlich schleierhaft.

    Und falls es Sie beruhigt, ja man kann auch schneller als die empfohlene Höchstgeschwindigkeit fahren.

  • 2
    1
    Steuerzahler
    30.01.2019

    @norbertfiedler: Nochmals: „Als Faustregel könne für einen regelkonformen Überholvorgang eine Dauer von höchstens 45 Sekunden anzusetzen sein.“ nicht 54 oder etwas anderes. Unabhängig von der Geschwindigkeit oder Fahrzeugart. Da Sie sich offs. nicht mit den von mir angegebenen Fakten und Hinweisen auseinandersetzen, sehe ich keine Grundlage für weitere Diskussion. Als letzten Hinweis: Gegenseitige Rücksichtnahme lt Par. 1 StVO heißt auch, Rücksicht auf die Rechte anderer Verkehrsteilnehmer zu nehmen. Das heißt, wenn jemand schneller als die Richtgeschwindigkeit fährt und es ist auf diesem Streckenabschnitt nicht verboten, dann dürfen Sie ruhig beim Überholvorgang vorsichtig Gas geben, um die Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten. Um vorzubeugen betone ich, das niemand das Recht hat, gegen die StVO zu verstoßen, indem er drängelt und nötigt.

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    3
    30.01.2019

    @Steuerzahler
    Warum sind Sie persönlich geworden, wenn Sie es eigentlich gar nicht wollen?
    Wenn ich mich recht erinnere, stammt das von Ihnen zitierte Urteil (?) vom Überholvorgang von 2 LKWs. Ein Übertragbarkeit auf den Fall 130km/h - 120km/h mit PKWs ist so nicht gegeben, da die unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu unterschiedlichen Auswirkungen auf den nachfolgenden Verkehr haben. Der Überholvorgang 130km/h zu 120km/h dauert (ohne Spurwechsel) ca. 54 Sekunden. Im ersten Fall LKW verliert ein ansonst mit 160 km/h fahrender Verkehrsteilnehmer ca. 16 Sekunden, im zweiten Fall PKW verliert er ca. 10 Sekunden. Obwohl der eigentliche Überholvorgang im 2. Fall länger dauert, ist die Beeinflussung auf den nachfolgenden Verkehr deutlich geringer. Somit ist der 2. Fall zulässig. Weiterhin betrifft die Beeinflussung im 2. Fall nur nachfolgenden Verkehr, welcher die empfohlene Höchstgeschwindigkeit überschreitet.

  • 1
    1
    Steuerzahler
    30.01.2019

    @norbertfiedler: Warum denn gleich persönlich werden? Schließlich sollten Sie nicht nur das herauspicken, was Ihnen in den Kram passt. Es geht nämlich genau nicht nur um die 10 km/h Differenz. Wenn Sie die Entscheidung des OLG Zweibrücken gelesen haben, dann wissen Sie, dass auch die Zeit des Überholvorganges eine Rolle spielt. Aber exklusiv für Sie: „Als Faustregel könne für einen regelkonformen Überholvorgang eine Dauer von höchstens 45 Sekunden anzusetzen sein. Auch wenn damit der konkreten Verkehrssituation im Einzelfall nicht immer Rechnung getragen werden könne, seien jedenfalls Überholvorgänge auf zweispurigen Autobahnen, die bei einer Dauer von mehr als 45 Sekunden bzw. einer Differenzgeschwindigkeit von unter 10 km/h zu einer deutlichen Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer führten, bußgeldrechtlich zu ahnden.“ Bitte beachten Sie das „bzw.“! Im Übrigen gehe ich mal davon aus, dass Sie meinem Literaturhinweis nicht gefolgt sind, da sie ja auf Ihrer vorgefertigten Meinung beharren wollen. Aber vielleicht befassen Sie sich auch mal mit dem Gedanken, dass das wesentliche Unterschreiten einer zulässigen Geschwindigkeit und die damit verbundene Behinderung anderer Verkehrsteilnehmer gegebenenfalls auch eine Ordnungswidrigkeit sein kann, wie auch die Einleitung des Überholvorgangges durch den Spurwechsel, wenn man selbst überholt wird, wie es manch Oberlehrer für richtig hält. Im Übrigen: Ich habe -0- in Flensburg, auch wenn ich regelmäßig auf der BAB unterwegs bin!

  • 1
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    29.01.2019

    @VaterinSorge
    Sie sind echt ein Spaßvogel. Mit "Prvilegien der Schnelleren" im ersten Posting gestartet, dann anderen Autofahrern empfehlen, "Fernreisebusse oder die Bahn [zu] nutzen" und jetzt noch mit 100.000€ argumentieren. Hut ab, die Parodie des arroganten, beruflich erfolgreichen Hipsters, der die modernste Technik zum eigenen Vorteil zu nutzen weiß, ist Ihnen wirklich gelungen. :-D

  • 5
    2
    VaterinSorge
    29.01.2019

    Bei allem Respekt Herr Fiedler ! Das geht hier etwas zu weit. Sie können gern weiter über die Bahn mit schwimmen oder wie Sie es nennen. So lange es niemanden behindert, also möglichst hinter mir ist, ist mir das egal. Es muss auch Leute geben, die Autos oberhalb der 100.000 Euro kaufen und auch mal schneller unterwegs sind, wenn es erlaubt ist. Zum Glück werden sich Wunschträume der gebremsten Mobilität nicht durchsetzen können, solange es keine ökonomischen Anreize oder Zwänge gibt. Bleiben Sie ruhig an Ihrem Schreibtisch sitzen und schauen Sie unseren "dicken Hosen" hinterher. Ich haben fertig.....

  • 1
    8
    29.01.2019

    @Steuerzahler
    Leider sind Sie meiner Aufforderung nicht nachgekommen, die behaupteten Abweichungen zw. meinen Ausführungen und der geltenden Rechtslage konkret zu benennen. Schlussfolgerung: Sie haben keine gefunden.

    Zur Ihrem Ratschlag, die Rechtslage nachzulesen: bitte befolgen diesen Sie selbst. Ihre Behauptung ein Überholvorgang, welcher sich über Kilometer hinzieht, widerspräche allein deshalb der aktuellen Rechtslage, wurde widerlegt. Wenn ich mich recht erinnere, werden 10km/h Geschwindigkeitsdifferenz als ausreichend für eine "wesentlich höherer Geschwindigkeit" angesehen. Der Überholvorgang dauert dann halt inkl. Wegstrecke solange, wie man für Spurwechsel und Vorbeifahren inkl. notwendigen Sicherheitsabständen benötigt. Wer zum Überholen die linke Spur benutzt, der nötigt allein deshalb nicht und verstößt auch damit auch nicht gegen das Rechtsfahrgebot.

    Genau wegen solchen "Kennern" von Rechtslage und Physik wie Sie und VaterinSorge ist ein Tempolimit sinnvoll, weil sie anscheinend keinen blassen Schimmer über die Konsequenzen vom Schnellfahren haben und trotzdem in der Diskussion einen auf dicke Hose machen. Das aus dieser Unkenntnis resultierende Verhalten gefährdet andere Verkehrsteilnehmer.

  • 4
    1
    Zahlemann
    29.01.2019

    Es wäre mal interessant zu sehen, wie viele Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeiten in unbegrenzten Abschnitten geschehen.
    Unfälle durch LKW Fahrer, die auf Stauenden auffahren, defekte Autos, die trotzdem gefahren werden, schlechte Straßenbedingungen, Nässe, etc. sollten separat betrachtet werden und nicht als Gesamtzahl der Unfälle durch "unbegrenzte Autobahnabschnitte" betrachtet werden.
    Es ist leider wie immer. Es wird eine Zahl in den Raum geschmissen und der Aufschrei ist erst einmal groß. Erst einmal hinterfragen und die Sache analytisch betrachten und dann urteilen.

  • 4
    1
    Steuerzahler
    29.01.2019

    @norbertfiedler: „Darf man mit 130km/h etwa die linke Spur nicht benutzen? Darf man mit 100 km/h etwa nicht überholen?“
    Die Fragestellung spricht doch schon für sich! Die Antwort lautet natürlich auf beide Fragen eindeutig „ja“. Dem folgt allerdings ein „aber wenn...“. Und die drei Punkte ersetzen Sie bitte mit dem Ergebnis meines vorangegangenen Ratschlags zum Lesen der entsprechenden gesetzlichen Regelungen, wie zum Beispiel Dauer des Überholvorgangs, Rechtsfahrgebot usw. Im Übrigen kann die unbegründete „Schleichfahrt“ in der linken wie in der Mittelspur durchaus auch unter bestimmten Voraussetzungen den Straftatbestand des Par. 240 StGB erfüllen. (Vgl. Tröndle/Fischer, 50. Aufl, Seite 1381, Randz. 15)

  • 1
    4
    29.01.2019

    @Steuerzahler
    Machen Sie es doch bitte konkret, was Ihrer Meinnung nach bei meinen Ausführungen nicht der aktuellen Rechtslage entsprechen sollte. Darf man mit 130km/h etwa die linke Spur nicht benutzen? Darf man mit 100 km/h etwa nicht überholen?

    Sie schrieben von "entweder-oder" und nicht von 2 Varianten unter vielen. Wobei sich die Frage stellt, inwiefern die von Ihnen gewählten Varianten eine Relevanz bei einer Diskussion über ein Tempolimit haben sollten.

    Nebenbei: bei einem Überholvorgang mit PKW A =130 km/h eines PKW B =120 km/h legt PKW A allein 1936 m zurück, wenn er dabei den Sicherheitsabstand (2s-Regel) einhält, wobei noch die Zeit und die dabei zurückgelegte Strecke für 2 mal Spurwechsel fehlt. Bei PKW A =150 km/h, PKW B =130 km/h sind es 1242 m. Erst bei 157 km/h (PKW B =130 km/h) bleibt die zurückgelegte Strecke < 1km , wenn man regelgerecht überholen wollte (immer noch ohne die Wegstrecke für 2 Spurwechsel). Man kann natürlich sich wie ein Verkehrsrowdy verhalten und den Sicherheitsabstand beim Überholvorgang missachten.

  • 4
    1
    Steuerzahler
    28.01.2019

    @norbertfiedler: Nein, Sie geben nicht die aktuelle Rechtslage wieder, sondern Ihre ganz persönliche Auslegung. Daher wäre es angebracht, wenn Sie die StVO und die dazugehörigen VWV nochmal lesen würden. Außerdem habe ich die zwei Varianten genannt und nicht behauptet, dass es die Einzigen sind. Und offensichtlich muss ich annehmen, dass Sie auch zu denen gehören, bei denen sich Überholvorgänge entgegen der StVO über Kilometer hinziehen wegen dem zu geringen Geschwindigkeitsunterschied.

  • 4
    1
    VaterinSorge
    28.01.2019

    Naja schön, dass Sie es wenigstens lustig finden. Aber zwischen Theorie und Praxis sind oft Welten und das ist auch gut so. Ich für meinen Teil bin froh über Ingenieurleistungen unserer Autobauer, die modernen Assistenzsysteme und die gewonnenen Erungenschaften unbeschwert und zügig von A nach B zu kommen. Daher brauche ich keine Geschwindigkeitsbegrenzungen und gut, dass die Diskussion vom Tisch ist.

  • 1
    5
    28.01.2019

    @VaterinSorge
    Ich drehe hier gar nichts, sondern gebe im Wesentlichen die aktuelle Rechtslage wieder und weise andere Forenten auf "seltsame" Formulierungen hin, womit diese ihre Einstellung zu anderen Verkehrsteilnehmern offenbaren. Man kann diese Verkehrzyniker auch mit ein wenig Mathematik und Physikkenntnissen entlarven. Das könnte sogar lustig für alle anderen sein, wenn diese Verkehrsregelignoranten und Physikallergiker mit ihrer rücksichtlosen Fahrweise nicht andere Verkehrsteilnehmer gefährden würden.

  • 3
    2
    VaterinSorge
    28.01.2019

    Lieber Herr Fiedler, Sie drehen das auch so, wie Sie es brauchen. Ich kann momentan ohne Stress und Hektik von Eisenach gesehen, Dresden innerhalb von zwei Stunden erreichen, wenn ich das möchte, die Verkehrslage es erlaubt ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen zu missachten. Nach den Vorstellungen einiger hier, ist das eben nur in drei Stunden möglich. Was soll das bitteschön für ein Sinn haben? Es war auch nur ein Beispiel und ich bleibe dabei: Geschwindigkeitsbegrenzungen regen mehr auf als ab, machen keinen Sinn und gehören nicht in die moderne Mobilitätswelt. Weder in Deutschland, noch Europa oder Amerika. Man sollte aber rücksichtsvoll damit umgehen, egal aus welcher Sicht man es betrachtet.

  • 1
    2
    Freigeist14
    28.01.2019

    Mit dem Tempolimit kann es schon deshalb nichts werden,weil jeder Politiker die logisch folgende Kampagne der BILD - Stammtischjäger fürchtet . Der freie Mitarbeiter Andreas Scheuer wartet nur darauf sich zu profilieren um Totalversagen in der Diesel-Affäre und bei der Deutschen Bahn zu kaschieren .

  • 2
    4
    28.01.2019

    @Steuerzahler
    Für Sie gibt es wirklich nur diese 2 Möglichkeiten, warum man mit empfohlener Höchstgeschwindigkeit auf die linke Fahrspur wechselt? 120km/h sind bei Ihnen "Schleichgang"? Die berechtigte Benutzung der linken Spur ist nicht primär von der gefahrenen Geschwindigkeit sondern von der Verkehrsituation abhängig. Man kann auch mit nur 100km/h berechtigt die linke Spur benutzen, obwohl auf derselben Spur Tiefflieger herannahen, und man kann auch mit 250 km/h gegen das Rechtsfahrgebot verstossen.

    @VaterinSorge
    Bei 275km liegt der Unterschied zwischen 150km/h und 130km/h nicht bei "zwei oder drei Stunden" Fahrzeit. Der Unterschied der Fahrzeiten liegt tagsüber an Werktagen eher im unteren Minutenbereich. Für 275km werden 110min bei konstant 150km/h und 127min bei konstant 130km/h benötigt - 17 Minuten Unterschied bei idealisierten Annahmen.

    Wer sich schnell über die Unterschiede zwischen 2 Geschwindigkeiten informieren will, dem sei die folgende Webseite empfohlen: http://www.2cu.at/anhalteweg/

  • 3
    5
    Tauchsieder
    28.01.2019

    Schluss, Aus, Ende, Basta, die Sinnlosdiskussion ist beendet, dass Tempolimit ist vom Tisch. Seine geistigen Ergüsse kann sich ab sofort jeder sparen.

  • 4
    2
    VaterinSorge
    28.01.2019

    Wir weichen ziemlich vom Thema ab. Die Frage war, ob ein generelles Tempolimit erforderlich ist oder nicht. Da aus meiner Sicht die wenigsten Menschen aus Spaß auf Autobahnen unterwegs sind, sondern triftige Gründe haben, gehört sich zu einer Mobilitätsgesellschaft auch, so wenig Barrieren wie möglich einzubauen und jedem die Freiheit zu geben, über sein Tempo selbst zu bestimmen, wenn es Verkehrsfluss und bauliche Begebenheiten zulassen. Viel sinnvoller sind flexible Verkehrsbeeinflussungssysteme, die Geschwindigkeitsempfehlungen anzeigen, damit man in einer optimalen Reisegeschwindigkeit und annehmbaren Zeit an sein Ziel ankommt. Wenn Minister beispielsweise unterwegs sind, dann sind sie nie unter der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h anzutreffen, was weder was mit Raserei noch rowdyhafter Fahrweise, sondern mit normalem Mobilitätsbedürfnis zu tun hat. Sonst würden sie Sondersignale aussenden. Wenn ich von Eisenach nach Dresden unterwegs bin, dann ist es schon ein Unterschied, ob ich für die 275 km zwei oder drei Stunden unterwegs bin. Das hat nichts mit Spaß, sondern Komfort zu tun.

  • 6
    1
    Steuerzahler
    28.01.2019

    @norbertfiedler: „Vorn spielt die Musik, weshalb der Blick nach hinten lediglich beim Spurwechsel wirklich wichtig ist.“
    Genau das ist der springende Punkt. Entweder es wird nicht nach hinten geschaut, wenn ein Überholvorgang eingeleitet wird, ob man selbst überholt wird oder wenn man feststellt, dass ein anderer Verkehrsteilnehmer am Überholen ist, wird zur Disziplinierung doch noch der Überholvorgang im Schleichgang eingeleitet. Dieser Vorgang zieht sich dann bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h entsprechend hin und widerspricht der gesetzlichen Förderung nach einem zügigen Abschluss des Überholvorganges und deutlichem Geschwindigkeitsunterschied. Ich rede hier nicht von LKW. Das ist ein ganz anderes Thema. Jede Medaille hat eben immer zwei Seiten.

  • 2
    3
    27.01.2019

    @VaterinSorge
    Sie schreiben "Wer schnell fährt muss akzeptieren, dass es auch langsame Verkehrsteilnehmer gibt".
    Ihre eigenen Formulierungen lassen berechtigt vermuten, dass Sie genau das nicht tun. Jemand der mit der empfohlenen Höchstgeschwindigkeit also 130km/h fährt, ist nicht "langsam". Er wird auch nicht nach einem berechtigten Spurwechsel "zum unerwartetem Hindernis", sondern nimmt lediglich sein Recht wahr, gleichfalls die linke Fahrspur zu benutzen. Selbstverständlich darf der Spurwechsel nicht zu einer Gefährdung anderer führen, weshalb man nach hinten schauen und Schnellfahrer einkalkulieren und berücksichtigen muss. Das bedeutet, dass es dem Schnellfahrer möglich sein muss, ohne Gefahrenbremsung den Sicherheitsabstand einzuhalten. Der Schnellfahrer ist aufgrund der Verkehrssituation auch nicht überrascht. Er hat vorausschauend die sich ändernde Verkehrssituation erwartet und sich darauf vorbereitet. Der Schnellfahrer reagiert sofort auf die geänderte Verkehrssituation, passt seine Geschwindigkeit dem Vordermann an, hält ausreichend Sicherheitsabstand (>50m, mehr als Leitpfostenabstand), bis der Vordermann die linke Fahrspur wieder verlässt. Wozu der Vordermann aufgrund des Rechtsfahrgebots auch ohne den Schnellfahrer angehalten ist. Nachdem der Vordermann die linke Fahrspur vollständig verlassen hat, beschleunigt der Schnellfahrer wieder.

  • 3
    6
    Freigeist14
    27.01.2019

    Geschwind ,geschwinder Herr VaterinSorge@ Ihre Meinung gibt bestimmt n i c h t die beschworene Mitte wider .

  • 6
    2
    VaterinSorge
    27.01.2019

    Ich glaube, dass hat hier wenig Sinn, denn wie im Leben scheint es nur Fronten und keine Mitte mehr zu geben. Wer schnell fährt muss akzeptieren, dass es auch langsame Verkehrsteilnehmer gibt und wer langsam fährt muss auch akzeptieren, dass es auch schnellere gibt. Da macht es durchaus Sinn, einmal öfter in den Spiegel zu schauen, um durch evtl. anstehenden Spurwechsel nicht zum unerwartetem Hindernis zu werden. Ich finde, wir haben genug Begrenzungen und sollten uns die paar unbegrenzten Teilabschnitte ruhig erhalten. Wer zu viel Zeit hat, der kann gern Fernreisebusse oder die Bahn nutzen. Wer jetzt andere Staaten als Vorbild nehmen möchte, sollte wissen, dass wir ehrfurchtsvoll beneidet werden, Nimmt man die USA als Vergleich, wo 75 mph (121 km/h) maximal erlaubt sind, muss man auch wissen, dass dort auch LKW in diesem Tempo unterwegs sind und auf allen Spuren überholt werden darf. So hat alles ein für und wieder.

  • 1
    4
    27.01.2019

    @VaterinSorge
    Da ich Ihnen nichts unterstellte, was Sie nicht selbst schrieben, ist auch nichts bei den Haaren herbeigezogen. Sie faselten in Ihrem ersten Posting anlasslos etwas von "Neid", "Hass" und "Prvilegien der Schnelleren" und im zweiten Posting "kommt man sich als ewiges Hindernis vor, weil man sich an Regeln hält." Meinereiner schrieb lediglich von der "empfohlenen Höchstgeschwindigkeit" auch bekannt als Richtgeschwindigkeit 130km/h.

    Vorn spielt die Musik, weshalb der Blick nach hinten lediglich beim Spurwechsel wirklich wichtig ist. Ansonsten muss einem, was hinter einen passiert, kaum interessieren - Ausnahme "Blaulicht". Auch das Rechtsfahrgebot gilt unabhängig vom Verkehr hinter einem. Somit spricht es nicht für Sie, dass Sie motivationslos den "Blick nach hinten" und Rechtsfahrgebot in die Diskussion über ein Tempolimit einbringen.

  • 5
    2
    VaterinSorge
    27.01.2019

    Na Herr Fiedler, das ist aber sehr an den Haaren herbeigezogen. Ich habe weder behauptet, dass ich schneller als erlaubt, nur links und mit Höchsgeschwindigkeit unterwegs bin, noch dass es Privilegien sein sollen. Die Atribute, die Sie nennen stammen nicht von mir, haben diese in der Tat nichts im Straßenverkehr zu suchen. Nach hinten schauen ist genauso wichtig wie nach vorn, es gelten die Regeln der StVO, die Mindestabstand, Höchstgeschwindigkeit, aber auch Rechtsfahrgebot uvm. Rein. Da sind wir uns offensichtlich einig. Wir können doch wirklich froh darüber sein, dass wir i.d.R. gut ausgebaute Autobahnen ohne Staus und Beschränkungen haben, Warum müssen wir uns denn nun weitere Einschnitte auferlegen? Ich sehe das völlig unbegründet, denn Mobilität egal ob Im Flugzeug, der Bahn, dem Bus oder dem eigenen Auto werden immer anspruchsvoller in Bezug auf Zeit, Komfort, Qualität, Sicherheit und natürlich Kosten. Daher passen Begrenzungen nicht ins Bild. Egal mit welcher Geschwindigkeit ich in welcher Spur fahre, mit welchem Verkehrsmittel ich mich auch bewege, muss ein Teil der persönlichen Freiheit bleiben.

  • 4
    7
    27.01.2019

    @VaterinSorge
    Die Aussagen, welche Sie in Ihren beiden Postings getätigt haben, lassen nicht vermuten, dass Sie verantwortungsvoll mit der Freiheit umgehen. Der Schnellfahrer hat keine Privilegien, sondern die besondere Pflicht noch aufmerksamer und noch vorrausschauender zu fahren. Alle anderen Fahrer haben i.d.R. dieselben Rechte wie die Schnellfahrer - inkl. das Recht der Benutzung der linken Spur. Niemand hat die Pflicht, anderen Verkehrsteilnehmern Raserei zu ermöglichen, und dabei auf eigene Rechte zu verzichten. Wenn Sie das begreifen, dann schreiben Sie nicht mehr von "Zorn", "Abneigung" und "Geringschätzung" sondern erkennen, dass Andere sich eaus durchaus berechtigten Gründen an die empfohlene Höchstgeschwindigkeit halten. Einer meiner Gründe ist einfach, dass eine mögliche Zeitersparnis tagsüber an Werktagen schlicht zu gering ist. Weiterhin ist es entspannender im Verkehr mitzuschwimmen als sich auf der linken Spur am Kampf um ein paar Meter und Sekunden zu beteiligen.

  • 7
    8
    VaterinSorge
    27.01.2019

    Und.... genau dieser Zorn, die Abneigung und Geringschätzung ist eben genau das, was sich auf unseren Straßen und Autobahnen abspielt. Ich fahre über 60.000 km/a größtenteils in Mitteldeutschland, 25 % im Rest der Republik und fast 10 % beruflich in Europa. Meist bin ich mit 150 km/h unterwegs wenn es erlaubt ist, kann aber auch 250 fahre?. Mein Auto ist ein Diesel, verbraucht im Schnitt 9 Liter auf 100 km und wiegt nicht zwei, sondern fast drei Tonnen. Ich schätze meine Entfernungen und Termine vor dem Start ein, stelle meine Geschwindigkeit auf dem Abstandsregeltempomat ein und komme i.d.R. planmäßig an. Dabei kommt zu Gute, dass man kleinere Bremsereien ganz gut ausgleichen kann, wenn es keine Beschränkung und freie Bahn gibt. Das klappt besonders gut auf den Mitteldeutschen Autobahnen, die Nord-Süd und Ost-Westachsen sind weitestgehend sechsspurig, der Rest noch nicht zu hoch frequentiert. Fährt man hingegen im Rest der Republik, kommt man ohnehin nicht vorwärts, da hier der Ausbau der Autobahnen nicht zur Frequenz passt. Ist man in Europa unterwegs, dann muss man sich zuvor regelrecht in Urlaubsstimmung bringen, denn die Abzockerei bei der Maut und Wegelagerei mit unterschiedlichsten Methoden ist mehr Stress als Erleichterung, denn Einheimische wissen wo Kontrollen stattfinden und selbst kommt man sich als ewiges Hindernis vor, weil man sich an Regeln hält. Das kann doch nicht die Zukunft Deutschlands sein. Das ist weder kontrollierbar, noch nützlich. Man sollte die Freiheit mehr schätzen als boykottieren und verantwortungsvoll damit umgehen.

  • 12
    6
    Freigeist14
    26.01.2019

    VaterinSorge@ Sie sollten Ihren Beitrag auch als -Satire- kennzeichnen.Anders kann ich das Palaver über eine Neiddebatte gegenüber Tieffliegern nicht erklären .Die linke Spur ist also für die Erfolgreichen und Leistungsträger gedacht . Ich empfinde für die Raser auf der linken Spur ,die es selbstverständlich eiliger haben als ich, nur Geringschätzung und (leider) Abneigung . Aber sicher nicht aus Neid über deren Geltungsbedürfnis,sich einen Asphaltpanzer mit 2 Tonnen Leergewicht zu halten .

  • 7
    9
    VaterinSorge
    26.01.2019

    Wir sind neunmal eine Autonation. Mehr als jeder Dritte hat ob direkt oder indirekt mit der Autoindustrie zu tun, oder lebt von ihr. Die neuesten Fahrzeuge zeichnen sich durch hohen Komfort, hohe Sicherheit, Sparsamkeit und lange Wartungsintervalle, Reisegeschwindigkeiten jenseits der 200 uvm. aus. Erst wenn der Liter Benzin oder Diesel mehr als 5 Euro kostet, Autobahngebühren eingeführt, Elektrofahrzeuge entsprechende Reichweiten und Komfort aus deutscher Produktion verfügbar und bezahlbar sind und öffentliche Verkehrsmittel Konkurrenz bieten können, dann macht ein Tempolimit erst Sinn. Alles andere führt zum Fiasko und dazu, dass wir an dem Ast sägen, auf dem wir sitzen. Wenn wir alle weniger Neid oder gar Hass, sondern Respekt oder Stolz empfinden würden, wenn wir ein teures schnelles Auto aus deutscher Herkunft im Rückspiegel sehen, dann bräuchten wir nicht über Tempolimits diskutieren, dann bliebe jeder in seiner Spur und würde sich nicht die Mühe machen müssen, über die Prvilegien der Schnelleren nachzudenken.

  • 8
    3
    Klemmi
    26.01.2019

    @uwe1963: Und einige Deutsche halten sich ebenso wenig an Verkehrsregeln in Österreich. Mit 120 durch Tunnel, permanent auf der Überholspur, 130+20km/h sind sicher noch erschwinglich ...Ich fahre regelmäßig zwischen Graz und Chemnitz und weiß von was ich hier schreibe. Aber wer kann mir bitte erklären, wo ein Tempolimit in die bürgerliche Freiheit eingreift? Das Argument, ohne Tempolimit läuft der Verkehr flüssiger, kann ich bei dem wissenschaftlich belegten Ziehharmonikaeffekt auch keinen Glauben schenken. Es wird bemängelt, die Wirtschaft ist zu stark in der Politik involviert und selbst macht man der Autowirtschaft den Hof. Ich sehe die Freiheitseinschränkungen wo anders aber nicht auf den maroden, überfüllten deutschen Autobahnen.

  • 7
    3
    Hankman
    26.01.2019

    @Uwe1963: Es ist nicht so, dass Fahrer aus anderen Ländern nichts zu befürchten hätten, wenn sie bei uns Verkehrsverstöße begehen. Bei einer Anhaltekontrolle werden sie genauso zur Kasse gebeten wie wir, und wenn sie geblitzt werden, kann die Strafe innerhalb der EU in der Regel im Heimatland vollstreckt werden. Aber Sie haben völlig Recht: Erst einmal müsste ordentlich kontrolliert werden.

    Ich bin wie @Norbertfiedler für ein Tempolimit. Ich fahre auch gern mal schneller als 130, wo es erlaubt ist und wo die Verkehrssituation es zulässt. Aber in der Abwägung komme ich zu dem Schluss, dass 130 km/h ein akzeptables Limit wären. Es würde weniger hektisch überholt, man käme entspannter an. Ich verstehe auch nicht, warum das in Deutschland als dem einzigen Land nicht möglich sein sollte. Dass sich dann einige auf Tempo getrimmte Automodelle vielleicht nicht mehr so gut verkaufen würden, ist mir wirklich schnurzegal.

    Und eins noch: Typisch deutsch gibt es ja die Regel, dass man (wo nichts anderes ausgeschildert ist) so schnell fahren kann, wie man will. Dennoch soll man sich an die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h halten - bei einem Unfall kriegt man ansonsten Ärger. Das ist wie beim Alkohol: Man darf zwar 0,5 Promille haben, aber ab 0,3 ist man dennoch dran, wenn man auffällig fährt oder bei einem Unfall eine Mitschuld trägt. Die Gerichte können dann sehen, was sie draus machen. Das halte ich für groben Unfug. Ich bin für klare Regeln statt pseudoliberales Wischiwaschi.

  • 14
    16
    26.01.2019

    Ich bin für ein Tempolimit, weil die meisten Linksspurfahrer mit der fehlenden zugelassen Höchstgeschwindigkeit nicht im Sinne der StVO umgehen können. Das fängt bei zu kleinem Sicherheitsabstand bzw. zu hoher Geschwindigkeit für den gewählten Sicherheitsabstand an, und endet nicht dabei, dass bei dichtem Verkehr es nicht wenige Fahrer gibt, die meinen, ihr Recht auf unbeschränkte Geschwindigkeit gegenüber dem Recht anderer, auf der linken Spur zu fahren, durchsetzen zu müssen. Dabei werden Gesundheit und Leben anderer Verkehrsteilnehmer leichtsinnig auf's Spiel gesetzt.

    Es tut mir zwar leid für alle anderen Fahrer, die verantwortungsvoll nur schneller fahren, wenn es die Verkehrssituation auch zulässt. Gefühlt sind diese jedoch in Minderheit.

  • 17
    10
    uwe1963
    26.01.2019

    Was nützt es ein generelles Tempolimit einzuführen, wenn es Keiner kontrolliert ? Die Polizei ist jetzt schon personell nicht in der Lage die bereits vorhandenen und immer mehr werdenden Tempolimits zu kontrollieren. Es werden als Beispiele für funktionierende Tempolimits immer Länder wie Österreich, Tschechien und die Schweiz angeführt. Komisch ist aber dann schon, dass gerade die Fahrer aus den genannten Ländern die sind, die bei uns rasen und drängeln und sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Im Gegenteil, die lachen uns Einheimische aus, wenn wir uns an die Geschwindigkeit halten und zu befürchten haben Sie ja nichts, wenn sie doch mal geblitzt werden.



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